| VA101 | 1 |
| In welchem zum Internationalen Fernmeldevertrag gehörenden Regelungswerk ist der Begriff "Amateurfunkdienst" definiert? |
|
In den Regelungen der CEPT (Europäische Konferenz der Verwaltungen für Post und Telekommunikation). |
|
In den Empfehlungen der IARU (Internationale Amateur Radio Union). |
|
In den Normen und Empfehlungen des ETSI (Europäisches Institut für Telekommunikationsnormen). |
|
In den Radio Regulations (VO Funk) der ITU (Internationale Fernmeldeunion). |
|
|
|
| VA102 | 2 |
| Wozu dient der Amateurfunkdienst nach dem Wortlaut seiner internationalen Begriffsbestimmung in den Radio Regulations (VO Funk)? |
|
Zur eigenen Ausbildung, für den Funkverkehr der Funkamateure untereinander und für technische Studien. |
|
Für experimentelle und technischwissenschaftliche Studien, zur Völkerverständigung und zur Unterstützung von Hilfsaktionen in Not- und Katastrophenfällen. |
|
Für den Funkverkehr der Funkamateure untereinander sowie für den Funkverkehr über Amateurfunkstellen an Bord von erdumlaufenden Satelliten. |
|
Zur Benutzung von Amateurfunkstellen auf der Erde und im Hauptteil der Erdatmosphäre. |
|
|
|
| VA201 | 3 |
| Wie ist die Amateurfunkstelle in den Radio Regulations (VO Funk) definiert? |
|
Eine Amateurfunkstelle ist jede Funkstelle, die in einem Frequenzbereich betrieben werden kann, der für den Amateurfunkdienst ausgewiesenen ist. |
|
Eine Amateurfunkstelle ist eine Funkstelle, die aus einer oder mehreren Sendefunkanlagen und Empfangsfunkanlagen einschließlich der zum Betrieb erforderlichen Zusatzeinrichtungen besteht. |
|
Eine Amateurfunkstelle ist eine Funkstelle des Amateurfunkdienstes. |
|
Eine Amateurfunkstelle ist jede Funkstelle, die aus einer oder mehreren Sendefunkanlagen, Empfangsfunkanlagen, Antennenanlagen und Zusatzeinrichtungen besteht und die auf einer für den Amateurfunkdienst ausgewiesenen Frequenzen betrieben werden kann. |
|
|
|
| VA403 | 4 |
| Nach den Radio Regulations (VO Funk) ist die Erde in verschiedene Funkregionen unterteilt. Wie viele Funkregionen gibt es und zu welcher davon gehört Australien? |
|
Vierzehn Funkregionen. Australien gehört zur Region 4. |
|
Fünf Funkregionen. Australien gehört zur Region 2. |
|
Drei Funkregionen. Australien gehört zur Region 3. |
|
Vier Funkregionen. Australien gehört zur Region 1. |
|
|
|
| VB114 | 5 |
| Wo sind die Informationen und Bedingungen für die Ausstellung und die Nutzung der CEPT-Novice-Amateurfunkgenehmigung zu finden? |
|
In der CEPT-Empfehlung T/R 61-01 und den Amtsblattverfügungen zu deren Umsetzung. |
|
In der ECC-Empfehlung (05)06 und den Amtsblattverfügungen zu deren Umsetzung. |
|
In der AFuV. |
|
In der CEPT-Empfehlung T/R 61-02 und im ERC-Report 32. |
|
|
|
| VB124 | 6 |
| Die CEPT-Empfehlung T/R 61-02 beinhaltet Regelungen für |
|
die freie Ein- und Ausfuhr von Amateurfunkgeräten im Rahmen der beigetretenen Länder. |
|
die elektromagnetische Verträglichkeit von Amateurfunkgeräten. |
|
die Ausstellung und Anerkennung von harmonisierten Amateurfunkprüfungsbescheinigungen. |
|
die gegenseitige Anerkennung von Amateurfunkgenehmigungen in CEPT- und Nicht-CEPT-Ländern. |
|
|
|
| VC103 | 7 |
| Welche Behörde nimmt die Aufgaben und Befugnisse in Deutschland wahr, die sich aus dem Amateurfunkgesetz (AFuG) und der Amateurfunkverordnung (AFuV) ergeben? |
|
Die Polizei. |
|
Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt. |
|
Die Bundesnetzagentur. |
|
Die Bundesanstalt für Post und Telekommunikation. |
|
|
|
| VC118 | 8 |
| Ab wann dürfen Sie eine Amateurfunkstelle betreiben? |
|
Mit dem Besitz eines Amateurfunkzeugnisses oder einer harmonisierten Prüfungsbescheinigung. |
|
Mit dem Besitz einer Zulassung zum Amateurfunkdienst. |
|
Nach Teilnahme an einer fachlichen Prüfung für Funkamateure. |
|
Nach einer Frequenzzuteilung aufgrund der Frequenzzuteilungsverordnung. |
|
|
|
| VC134 | 9 |
| Welche der nachfolgenden Aussagen ist zutreffend? |
|
Eine Amateurfunkstelle darf nur aus baumustergeprüften Funkgeräten bestehen. |
|
Beim Betrieb einer Amateurfunkstelle sind die Schutzanforderungen zur Gewährleistung der elektromagnetischen Verträglichkeit im Sinne des EMVG einzuhalten. |
|
Der Zulassungsinhaber braucht vor Betriebsaufnahme für seine Amateurfunkstelle eine Standortbescheinigung. |
|
Ein Zulassungsinhaber darf mit seiner Amateurfunkstelle jederzeit Nachrichten für und an Dritte übermitteln, die nicht den Amateurfunkdienst betreffen. |
|
|
|
| VC138 | 10 |
| Die Bundesnetzagentur kann bei Verstößen gegen AFuG oder AFuV |
|
eine Einschränkung des Betriebes oder die Außerbetriebnahme der Amateurfunkstelle anordnen. |
|
einen sofortigen Abbau der Amateurfunkstelle noch vor Ort anordnen. |
|
ein Unbrauchbarmachen der Amateurfunkstelle durch Entnahme wichtiger Teile aus dem Sender anordnen. |
|
eine kostenpflichtige fachliche Nachprüfung anordnen. |
|
|
|
| VC141 | 11 |
| Was hat ein Funkamateur mit zugeteiltem Rufzeichen zu erwarten, wenn er fortgesetzt gegen AFuG oder AFuV verstößt? |
|
Eine kostenpflichtige Nachprüfung. |
|
Eine Geldstrafe. |
|
Eine Gefängnisstrafe von bis zu 2 Jahren. |
|
Den Widerruf der Amateurfunkzulassung. |
|
|
|
| VC142 | 12 |
| Wann handelt ein Funkamateur ordnungswidrig im Sinne des Amateurfunkgesetzes? |
|
Bei dauerhafter Verlegung seiner Amateurfunkstelle an einen anderen Standort. |
|
Bei der Abwicklung von Funkbetrieb mit anderen als Amateurfunkstellen. |
|
Bei unzureichender Rufzeichennennung. |
|
Beim Betrieb zum geschäftsmäßigen Erbringen von Telekommunikationsdiensten. |
|
|
|
| VC144 | 13 |
| Welche der nachfolgenden Handlungen stellt eine Ordnungswidrigkeit im Sinne des Amateurfunkgesetzes dar? |
|
Die Nichteinhaltung der Personenschutzgrenzwerte. |
|
Der Betrieb einer Amateurfunkstelle ohne entsprechende Rufzeichenzuteilung. |
|
Die Nachrichtenübermittlung in Not- und Katastrophenfällen an Dritte. |
|
Die Verletzung der Pflicht zur Führung eines Stationstagebuches. |
|
|
|
| VD111 | 14 |
| Ein Funkamateur verzichtet auf seine Zulassung und damit auf die Zuteilung seines personengebundenen Rufzeichens. Kann er damit rechnen, dass er auf Antrag dieses Rufzeichen nach 2 Jahren erneut zugeteilt bekommt? |
|
Nein, durch Verzicht frei gewordene Rufzeichen dürfen generell für 10 Jahre nicht vergeben werden. |
|
Ja, Rufzeichen sind personengebunden und können daher sowieso nicht an andere Personen vergeben werden. |
|
Nein, der Funkamateur kann nur mit der Zuteilung dieses Rufzeichens rechnen, wenn er den Antrag auf erneute Zuteilung innerhalb eines Jahres nach Verzicht stellt. |
|
Ja, freigewordene Rufzeichen werden erst nach Ablauf von 10 Jahren an einen anderen Funkamateur neu vergeben. |
|
|
|
| VD216 | 15 |
| Was trifft für die Rufzeichenreihe "DB1AA - DB9ZZZ" zu? |
|
Rufzeichen der Klasse E. |
|
Personengebundene Rufzeichen der Klasse A. |
|
Rufzeichen für Klubstationen. |
|
Ausbildungsrufzeichen. |
|
|
|
| VD219 | 16 |
| Was trifft für die Rufzeichenreihe "DBØAA - DBØZZZ" zu? |
|
Rufzeichen für Zuteilungen gemäß § 16 Abs. 2 der AFuV. |
|
Rufzeichen für Personal der Gaststreitkräfte. |
|
Rufzeichen für Relaisfunkstellen oder Funkbaken. |
|
Rufzeichen für Klubstationen bei besonderen Anlässen allgemeiner Art. |
|
|
|
| VD221 | 17 |
| Was trifft für die Rufzeichenreihe "DAØAA - DAØZZZ" zu? |
|
Rufzeichen für Zuteilungen gemäß § 16 Abs. 2 der AFuV. |
|
Rufzeichen für ATV-Relaisfunkstellen. |
|
Rufzeichen für Funkbaken. |
|
Rufzeichen für Klubstationen. |
|
|
|
| VD308 | 18 |
| Wird das Ausbildungsrufzeichen auf unbegrenzte Zeit erteilt? |
|
Ja, bis auf Ausnahmen wird es in der Regel unbefristet erteilt. |
|
Nein, es ist nach einem Jahr neu zu beantragen. |
|
Nein, es verfällt, wenn es ein Jahr nicht benutzt wurde. |
|
Nein, es ist auf 2 Jahre befristet. |
|
|
|
| VD309 | 19 |
| Welche der nachfolgenden Tätigkeiten fällt nicht unter die Ziel- und Zweckbestimmung des Ausbildungsfunkbetriebs? |
|
Personen, die nicht Inhaber eines entsprechenden Amateurfunkzeugnisses sind, können unter festgelegten Voraussetzungen am Amateurfunkdienst teilnehmen. |
|
Die praktische Vorbereitung auf das Ablegen der fachlichen Prüfung für Funkamateure der Klasse E. |
|
Die praktische Vorbereitung auf das Ablegen der fachlichen Prüfung für Funkamateure der Klasse A. |
|
Das alleinige Vorführen von Amateurfunkverkehr. |
|
|
|
| VD403 | 20 |
| Was ist nötig, damit ein Funkamateur das Rufzeichen einer Klubstation mitbenutzen darf? |
|
Eine Ausbildungsfunkrufzeichenzuteilung nach § 12 der AFuV. |
|
Er muss Inhaber eines Rufzeichens der höchsten Amateurfunkklasse sein. |
|
Er muss Inhaber einer Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst sein. |
|
Ein Amateurfunkzeugnis der entsprechenden Klasse. |
|
|
|
| VD508 | 21 |
| Was gilt gemäß AFuV bei Relaisfunkstellen und Funkbaken? |
|
Das Rufzeichen der Relaisfunkstelle muss nach einer mehr als 10-minütigen Sendepause wiederholt werden. |
|
Relaisfunkstellen und Funkbaken dürfen nur auf den in der Rufzeichenzuteilung für sie ausgewiesenen Frequenzen betrieben werden. |
|
Ein vorgeschriebenes Mindestalter des Rufzeicheninhabers. |
|
Ein durchlaufender Betrieb des Senders länger als 10 Minuten ist nicht zulässig. |
|
|
|
| VE104 | 22 |
| Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz eines für den Amateurfunkdienst in Deutschland ausgewiesenen Frequenzbereichs (160-m-Amateurfunkband)? |
|
1800 kHz - 1990 kHz |
|
1800 kHz - 1900 kHz |
|
1810 kHz - 2000 kHz |
|
1805 kHz - 1850 kHz |
|
|
|
| VE110 | 23 |
| Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz eines für den Amateurfunkdienst in Deutschland ausgewiesenen Frequenzbereichs (15-m-Amateurfunkband)? |
|
21 MHz - 21,35 MHz |
|
21 MHz - 21,45 MHz |
|
21 MHz - 21,7 MHz |
|
21 MHz - 21,5 MHz |
|
|
|
| VE111 | 24 |
| Welche Antwort enthält die richtige Anfangs- und Endfrequenz eines für den Amateurfunkdienst in Deutschland ausgewiesenen Frequenzbereichs (12-m-Amateurfunkband)? |
|
24,89 MHz - 24,99 MHz |
|
24,89 MHz - 25,168 MHz |
|
24,168 MHz - 24,99 MHz |
|
24,068 MHz - 24,168 MHz |
|
|
|
| VE119 | 25 |
| Welche Antwort enthält nur Frequenzbereiche, die auch von Rufzeicheninhabern der Klasse E genutzt werden dürfen? |
|
1815 - 1835 kHz, 10100 - 10150 kHz, 14000 - 14350 kHz und 21000 - 21450 kHz |
|
1850 - 1890 kHz, 7000 - 7200 kHz, 18068 - 18168 kHz und 24890 - 24990 kHz |
|
1810 - 2000 kHz, 3500 - 3800 kHz, 21000 - 21450 kHz und 28000 - 29700 kHz |
|
135,7 - 137,8 kHz, 1810 - 2000 kHz, 7000 - 7200 kHz und 21000 - 21450 kHz |
|
|
|
| VE120 | 26 |
| In welchem der genannten Frequenzbereiche hat der Amateurfunkdienst primären Status? |
|
10100 - 10150 kHz |
|
135,7 - 137,8 kHz |
|
1850 - 1890 kHz |
|
7000 - 7100 kHz |
|
|
|
| VE134 | 27 |
| Wie hoch ist die maximal zulässige Senderausgangsleistung für Rufzeicheninhaber der Klasse A in den Frequenzbereichen 21 - 21,45 MHz und 24,89 - 24,99 MHz? |
|
150 Watt |
|
750 Watt |
|
250 Watt |
|
75 Watt |
|
|
|
| VE145 | 28 |
| In welchem Amateurfunkfrequenzbereich beträgt die maximal zulässige belegte Bandbreite einer Aussendung 7 kHz? |
|
28000 - 29700 kHz |
|
14000 - 14350 kHz |
|
21000 - 21450 kHz |
|
10100 - 10150 kHz |
|
|
|
| VG102 | 29 |
| Darf der Funkamateur von den grundlegenden Anforderungen zur Störfestigkeit im Sinne des Gesetzes über die elektromagnetische Verträglichkeit von Geräten abweichen? |
|
Nein, die Störfestigkeit spielt bei Amateurfunkgeräten keine Rolle. |
|
Nein, die Störfestigkeit ist vorgegeben und muss eingehalten werden. |
|
Ja, aber nur in Richtung Verbesserung der Störfestigkeit. |
|
Ja, er kann den Grad der Störfestigkeit seiner Geräte selbst bestimmen. |
|
|
|
| VG110 | 30 |
| Durch den Betrieb einer Amateurfunkstelle auf 144,250 MHz wird der Fernsehempfang eines Nachbarn im Sonderkanal S6 gestört. Eine Überprüfung ergibt, dass der Funkamateur am Ort der gestörten Empfangsanlage eine Feldstärke erzeugt, die den, in der Norm empfohlenen Grenzwert für die Störfestigkeit von Kabelverteilanlagen, nicht erreicht. Was hat der Funkamateur zu tun? |
|
Er kann seinen Funkbetrieb fortsetzen. |
|
Er hat den Betrieb seiner Amateurfunkstelle einzustellen. |
|
Er hat seine Sendeleistung so einzurichten, dass der Empfang nicht mehr gestört wird. |
|
Er kann seine Sendeleistung uneingeschränkt erhöhen. |
|
|
|
| VI103 | 31 |
| Was bedeutet die Abkürzung EMVU? |
|
Eine Bürgerinitiative zum Schutz vor elektromagnetischen Unverträglichkeiten. |
|
Elektronische Messung von elektromagnetischen Unverträglichkeiten. |
|
Elektromagnetische Verträglichkeit von Geräten. |
|
Elektromagnetische Verträglichkeit in der Umwelt. |
|
|
|
| VI110 | 32 |
| Kann die Bundesnetzagentur für den Betrieb einer ortsfesten Amateurfunkstelle eine Standortbescheinigung fordern? |
|
Nur wenn die Amateurfunkstelle gewerblich genutzt wird. |
|
Nein, für Amateurfunkanlagen gilt das Anzeigeverfahren. |
|
Ja, wenn die effektive Strahlungsleistung der Amateurfunkstelle 750 Watt überschreitet. |
|
Nur wenn sich am Standort der vorgesehenen ortsfesten Amateurfunkstelle bereits ortsfeste Funkanlagen befinden, die selbst eine Standortbescheinigung benötigen. |
|
|
|
| VJ103 | 33 |
| Wie ist die Stromversorgung von Eigenbaugeräten elektrotechnisch sicher aufzubauen? |
|
Nach den VDE-Vorschriften. |
|
Nach den CEPT-Empfehlungen. |
|
Nach keinen besonderen Vorschriften, da ein Funkamateur als sachkundige Person gilt. |
|
Nach den Vorschriften der örtlichen Stromversorger. |
|
|
|
| VK101 | 34 |
| Wer haftet für Schäden, die durch die Antennenanlage einer Amateurfunkstelle entstehen können? |
|
Die Bundesnetzagentur, da in den monatlichen Beiträgen auch ein Anteil für eine Gruppenversicherung für Antennenanlagen von Funkamateuren enthalten ist. |
|
Der Eigner und Betreiber der Antennenanlage. |
|
Die Amateurfunkvereinigung, wenn der Betreiber der Amateurfunkstelle Mitglied einer solchen Vereinigung ist. |
|
Der Grundstückseigentümer. Er hat eine Antennenhaftpflichtversicherung abzuschließen, selbst wenn er nicht Betreiber der Amateurfunkstelle ist. |
|
|
|