Teil 2: Betriebliche Kenntnisse Amateurfunkzeugnis Klasse A und E 34 Fragen   Zeit: 60 Minuten
BA107 1
Wie ist das Rufzeichen DF3DCB mit dem internationalen Buchstabieralphabet zu buchstabieren?
Da Fangen drei Dänen Charlie Braun
Delta Fox drei Delta Charlie Baltimore
Dora Friedrich drei Dora Cäsar Berta
Delta Foxtrott drei Delta Charlie Bravo
BB110 2
Wie gestalten Sie als DO1LEN einen allgemeinen Anruf in Telegrafie?
CQ CQ CQ CQ CQ CQ DE DO1LEN
CQ QRZ CQ QRZ DE DO1LEN DO1LEN DO1LEN
QRZ QRZ QRZ DE DO1LEN DO1LEN DO1LEN
CQ CQ CQ DE DO1LEN DO1LEN DO1LEN
BB307 3
Durch "Fading" sinkt die S-Meter-Anzeige von S9 auf S8. Auf welchen Wert sinkt dabei die Empfänger-Eingangsspannung ab, wenn bei S9 am Empfängereingang 50 μV anliegen? Die Empfänger-Eingangsspannung sinkt auf
25 μV.
37 μV.
40 μV.
30 μV.
BB309 4
Sie bekommen von Ihrer Gegenstation den Rapport "4 und 8". Was sagt Ihnen der Rapport?
Die Station kann mich nur zeitweise aber mit einem starken Signal empfangen.
Die Station kann mich ohne Schwierigkeiten mit einem starken Signal empfangen.
Die Station kann mich ohne Schwierigkeiten mit einem relativ schwachen Signal empfangen.
Die Station kann mich nur mit Schwierigkeiten mit einem schwachen Signal empfangen.
BB312 5
Wie wird ein SSTV-Signal beurteilt? Es wird beurteilt mit
R, S, T und einer zusätzlichen Bildbewertung.
R, S und "V" für Video-Qualität, V in 5 Stufen.
mit S für Signalstärke und "V" für Video-Qualität, S und V in 9 Stufen.
V, S, T, mit "V" für Video-Qualität, V in 5 Stufen.
BB402 6
Wie wird "Frequenzmodulation mit analogen Signalen, für Sprachübertragung" bezeichnet?
A2A
R3E
A3E
F3E
BB403 7
Wie wird "Einseitenbandmodulation mit analogen Signalen für Sprachübertragung" (SSB) bezeichnet?
A1A
R2A
J2E
J3E
BC204 8
Sie rufen auf der Frequenz 144,300 MHz CQ und erhalten einen Anruf. Was tun Sie als nächstes?
Ich gebe zunächst einen Rapport und den Standortkenner durch.
Ich schlage der anrufenden Station QSY vor, warte auf die Bestätigung und wechsle die Frequenz.
Ich frage die Gegenstation, ob sie eine andere Station auf der Frequenz hört. Wenn nicht, tauschen wir auf dieser Frequenz die Daten aus.
Ich gebe zunächst die wichtigsten QSO-Daten durch. Wenn ein längeres Gespräch geführt werden soll, schlage ich Frequenzwechsel vor.
BC205 9
Welches ist die internationale Anruffrequenz für SSB im 2-m-Band?
144,500 MHz
144,300 MHz
144,000 MHz
145,300 MHz
BC206 10
Sie hören eine französische Station auf 10,143 MHz in SSB CQ rufen. Dürfen Sie in SSB antworten?
Ja, denn wenn dort eine Station in SSB ruft, wird SSB auch für deutsche Stationen erlaubt sein.
Nein, denn im 30-m-Band ist für deutsche Stationen nur eine Bandbreite bis 800 Hz erlaubt.
Ja, denn in diesem Bandsektor ist SSB grundsätzlich erlaubt.
Nein, der SSB-Bereich ist von 10,100 bis 10,125 MHz.
BC214 11
Aus welchem Grund sollten Sie in der Dunkelheit und im Winter auch tagsüber im Bereich von 3500-3510 kHz keine innerdeutschen oder innereuropäischen Telegrafie-QSOs durchführen?
Weil dieser Bereich im Ausland auch für Rundfunkstationen ausgewiesen ist und daher nachts und im Winter durch den Amateurfunkdienst nicht genutzt werden darf.
Im IARU-Region-1-Kurzwellenbandplan ist dieser Bereich für Digimode-Betriebsarten ausgewiesen und sollte von CW-Stationen nicht benutzt werden.
Gemäß Frequenzbereichszuweisungsplan ist dieser Bereich auch kommerziellen Stationen zugewiesen und muss nachts und im Winter freigehalten werden.
Im IARU-Region-1-Kurzwellenbandplan ist dieser Bereich als "CW DX" ausgewiesen und sollte für interkontinentale Verbindungen freigehalten werden.
BC219 12
In welchem Bereich des 2-m-Bandes dürfen Sie keinen Sendebetrieb machen, weil dort Funkbaken senden? Es ist der Frequenzbereich
144,400 bis 144,490 MHz
144,300 bis 144,400 MHz
145,400 bis 145,490 MHz
145,300 bis 145,400 MHz
BD107 13
In welcher Form muss ein Funkamateur aus einem Land, das die CEPT-Empfehlung T/R 61-01 anwendet, sein Heimatrufzeichen beim Betrieb einer Amateurfunkstelle in Deutschland ergänzen?
Dem Heimatrufzeichen wird /DO angehängt.
Dem Heimatrufzeichen wird /DL angehängt.
Dem Heimatrufzeichen wird DO/ vorangestellt.
Dem Heimatrufzeichen wird DL/ vorangestellt.
BD108 14
In welcher Form muss ein Funkamateur aus einem Land, das die ECC-Empfehlung (05)06 anwendet, sein Heimatrufzeichen beim Betrieb einer Amateurfunkstelle in Deutschland ergänzen?
Dem Heimatrufzeichen wird /DO angehängt.
Dem Heimatrufzeichen wird /DL angehängt.
Dem Heimatrufzeichen wird DL/ vorangestellt.
Dem Heimatrufzeichen wird DO/ vorangestellt.
BD113 15
Rufzeichen, die mit DFØ, DKØ oder DLØ beginnen, sind zumeist
Personengebundene Rufzeichen der Klasse A.
Rufzeichen für automatisch arbeitende Stationen der Klasse E.
Ausbildungsrufzeichen der Klasse E.
Klubstationsrufzeichen der Klasse A.
BD203 16
Welche Gruppe gibt die Landeskenner der Länder Rumänien, Bulgarien, Spanien, Norwegen, Polen für ihre Amateurfunkstellen richtig wieder?
YO, LZ, EA, LA, SP
YO, LZ, SP, LA, PO
YO, BL, EA, LA, SP
RO, LA, SP, LZ, SP
BD205 17
Welche Länder (Gebiete) sind der Reihe nach den folgenden Landeskennern zugeordnet?
Die Landeskenner 3A, 4U, 9A, 9H entsprechen den Ländern (Gebieten)
Monaco, Vereinte Nationen, Malta, Kroatien.
Monaco, Vereinte Nationen, Kroatien, Malta.
Malta, Vereinte Nationen, Kroatien, Monaco.
Monaco, Kroatien, Vereinte Nationen, Malta.
BD206 18
Welche Länder sind der Reihe nach den folgenden Landeskennern zugeordnet?
Die Landeskenner OE, OH, OK, OM, ON, OZ entsprechen den Ländern
Österreich, Belgien, Tschechien, Slowakei, Finnland, Dänemark.
Österreich, Finnland, Tschechien, Slowakei, Belgien, Dänemark.
Österreich, Slowakei, Tschechien, Finnland, Belgien, Dänemark.
Österreich, Finnland, Tschechien, Belgien, Slowakei, Dänemark.
BD207 19
Welche Länder sind der Reihe nach den folgenden Landeskennern zugeordnet?
Die Landeskenner LA, LY, LZ, YL entsprechen den Ländern
Norwegen, Bulgarien, Litauen, Lettland.
Norwegen, Litauen, Bulgarien, Lettland.
Litauen, Norwegen, Bulgarien, Lettland.
Norwegen, Litauen, Lettland, Bulgarien.
BD309 20
In welcher Zeile stehen nur Rufzeichen aus den Vereinigten Staaten von Amerika (USA)?
N4GHI, AB5JKL, KA7MNO, WB7PQR, US2ABC, W3DEF
AB5JKL, KA7MNO, WB7PQR, K2ABC, UA3DEF, N4GHI
W3DEF, N4GHI, VE5JKL, KA7MNO, WB7PQR, K2ABC
K2ABC, W3DEF, N4GHI, AB5JKL, KA7MNO, WB7PQR
BE104 21
Die deutsche Amateurfunkstelle DC8WV ruft auf dem 80-m-Band oberhalb 3700 kHz in Morsetelegrafie "CQ de DC8WV pse k". Dürfen Sie auf diesen allgemeinen Anruf auch in der Betriebsart SSB-Telefonie antworten?
Ja, da oberhalb 3700 kHz keine Morsetelegrafie angewendet werden darf, und ich DC8WV in Telefonie darauf aufmerksam machen sollte.
Ja, weil die Betriebsfrequenz in einem Frequenzbereich liegt, in dem auch die Betriebsart Telefonie benutzt werden darf und weil DC8WV mit dem angehängten "k" zum Ausdruck bringt, dass er für die Betriebsart bei der Antwort keine Beschränkung festlegt.
Nein. Es ist eine nationale Regel, zunächst in der gleichen Betriebsart zu antworten, in der der Anruf der anderen Station erfolgte.
Ja. Es ist allerdings die Regel, zunächst nur in der gleichen Betriebsart zu antworten, in der der Anruf der anderen Station erfolgte.
BE105 22
Sollten Sie einen allgemeinen Anruf mit QRZ beginnen?
Nein, weil QRZ nur für einen gezielten Anruf benutzt wird.
Ja, weil QRZ nach VO Funk die gleiche Bedeutung wie CQ hat.
Nein, weil QRZ nach VO Funk nicht die Bedeutung von CQ hat.
Ja, weil QRZ? bedeutet: Wer möchte angerufen werden?
BE109 23
Ihr Rufzeichen sei DH7RW. Sie hören in Telefonie unvollständig "... 7 Romeo Whiskey". Wie reagieren Sie?
Ich frage erneut: "QRZ?"
Ich frage: "Wer hat mich gerufen?"
Ich antworte: "Hier ist DH7RW, wurde ich gerufen?"
Ich antworte: "QRZ, wurde ich gerufen?"
BE203 24
Was verstehen Sie bei einer seltenen Station unter der Aufforderung zu "Listenbetrieb"?
Eine gut hörbare andere Station nimmt anrufenden Stationen in eine Liste und ruft später diese Stationen zur Aufnahme einer Funkverbindung mit der seltenen Station auf.
Die seltene Station ruft Stationen nach einer Liste der Landeskenner alphabetisch auf.
Eine gut hörbare andere Station schickt per Internet Listen anrufender Stationen an die seltene Station.
Die seltene Station oder ihr QSL-Manager veröffentlicht eine Liste der gearbeiteten Stationen in den Amateurfunkzeitschriften.
BE208 25
Was versteht man unter "Split-Verkehr"?
Senden und Empfangen erfolgt nicht wie sonst üblich auf der gleichen Frequenz, sondern auf verschiedenen Frequenzen des gleichen Amateurfunkbandes.
Zwei Relaisfunkstellen, die sich im gleichen Versorgungsgebiet die gleiche Frequenz zeitlich teilen müssen.
Senden und Empfangen erfolgt in zwei unterschiedlichen Amateurfunkgeräten.
Wegen örtlicher Funkstörprobleme benutzen beide Funkamateure bei ihrer Funkverbindung unterschiedliche Betriebsarten, z. B. Morsen und Sprechfunk.
BE303 26
Wie teilen Sie Ihrem Funkpartner in der Betriebsart SSTV seinen "Rapport" mit?
Ich teile ihm den Rapport während der Bildübertragung in SSB mit.
Ich sende den Rapport nach der Bildübertragung in CW.
Ich teile ihm den Rapport später auf der QSL-Karte mit.
Ich schreibe den Rapport direkt in das zu übertragende Bild.
BE304 27
Was ist mit dem Begriff "monitoring" in Packet Radio (PR) gemeint?
Die Bundesnetzagentur zeichnet den Datenaustausch auf einer PR-Frequenz auf.
Eine Empfangsstation zeigt nur fehlerhafte Pakete von Nachrichten auf einer PR-Frequenz an.
Die Bandwacht beobachtet den Datenaustausch auf einer PR-Frequenz.
Eine Empfangsstation zeigt alle Nachrichten auf einer PR-Frequenz an.
BE310 28
Was ist Simplexbetrieb?
Senden bzw. Empfangen auf der gleichen Frequenz
Senden bzw. Empfangen mit unterschiedlichen Sende- und Empfangsfrequenzen
Senden bzw. Empfangen mit minimaler Senderleistung
Senden bzw. Empfangen über kurze Entfernung
BE404 29
Warum sollten bei Relaisfunkbetrieb die Durchgänge möglichst kurz gehalten werden?
Um zeitweilig Simplex-Verkehr zu ermöglichen
Nach der Amateurfunkverordnung darf ein Durchgang höchstens 60 Sekunden betragen.
Damit es besonders Mobilstationen leichter möglich ist, die Relaisfunkstelle zu nutzen
Die Sprachspeicher einer Relaisfunkstelle haben eine zeitlich begrenzte Kapazität.
BE406 30
Bei deutschen 70-cm-Relaisfunkstellen liegt die Ausgabefrequenz üblicherweise
600 kHz höher als die Eingabefrequenz.
7,6 MHz niedriger als die Eingabefrequenz.
7,6 MHz höher als die Eingabefrequenz.
600 kHz niedriger als die Eingabefrequenz.
BF104 31
Dürfen Sie im Notfall eines der Notzeichen SOS oder Mayday gebrauchen?
Nein, niemals
Ja, aber nicht auf der internationalen Notruffrequenz
Unter Umständen schon, wenn ich beispielsweise ein Schiff untergehen sehe
SOS nicht, aber Mayday im Notfall
BG103 32
Was verstehen Funkamateure unter einem Logbuch (logbook)?
Es ist das Stationstagebuch, das jeder Funkamateur führen muss.
Es ist das Stationstagebuch, das ein Funkamateur freiwillig führt oder in besonderen Fällen führen muss.
Es ist die Dokumentation aller Geräte und Antennen des Funkamateurs.
Es ist die Dokumentation über die Einhaltung der Sicherheitsabstände bezüglich des Personenschutzes.
BG108 33
Was ist bei der Erstellung eines "Computer-Logbuchs" bei angeordneter Logbuchführung zu beachten?
Es muss jederzeit ein Ausdruck des Logbuches vorhanden sein.
Es dürfen ausschließlich IBM-Kompatible PCs verwendet werden.
Die Daten müssen, wie auch beim Papierlogbuch, über eine bestimmte Zeit einsehbar sein.
Es muss zusätzlich ein herkömmliches Papierlogbuch geführt werden.
BG111 34
Welche Angaben sollten QSL-Karten mindestens enthalten?
Rufzeichen der Gegenstation, Datum und Uhrzeit der Funkverbindung in UTC, Frequenz, Betriebsart, Angaben über das Funkwetter und die Unterschrift des Operators.
Verwendetes Rufzeichen, Rufzeichen der Gegenstation, Datum und Uhrzeit der Funkverbindung in UTC, Frequenz, Betriebsart, Signal-Rapport und die Unterschrift des Operators.
Verwendetes Rufzeichen, Datum und Uhrzeit der Funkverbindung in UTC, Frequenz, Betriebsart, Signal-Rapport, die Unterschrift des Operators sowie den eigenen Namen, Standort, Locator, die eigene Sendeleistung und Angaben zur eingesetzten technischen Ausrüstung.
Rufzeichen der Gegenstation, Datum und Uhrzeit der Funkverbindung in UTC, Frequenz, Betriebsart, Signal-Rapport und weitere übliche Angaben wie den eigenen Namen, Standort, Locator und die eigene Sendeleistung.
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QB/1.07/2017-12-27   AfuPbTE V1.07  © DF1IAV BID: 102617   19.10.2026 11:32