Teil 2: Betriebliche Kenntnisse Amateurfunkzeugnis Klasse A und E 34 Fragen   Zeit: 60 Minuten
BB305 1
In welcher Weise werden nach dem RST-System die Aussendungen einer Amateurfunkstelle beurteilt?
Lesbarkeit in Stufen von 1-5,
Signalstärke in Stufen von 1-9 und
Tonqualität in Stufen von 1-9
Lesbarkeit in Stufen von 1-9,
Signalqualität in Stufen von 1-5 und
Tonhöhe in Stufen von 1-4
Lesbarkeit in Stufen von 1-5,
Signalstärke in Stufen von 1-5 und
Tonhöhe in Stufen von 1-9
Signalqualität in Stufen von 1-5,
Signalstärke in Stufen von 1-5 und
Tonqualität in Stufen von 1-9
BB307 2
Durch "Fading" sinkt die S-Meter-Anzeige von S9 auf S8. Auf welchen Wert sinkt dabei die Empfänger-Eingangsspannung ab, wenn bei S9 am Empfängereingang 50 μV anliegen? Die Empfänger-Eingangsspannung sinkt auf
40 μV.
25 μV.
37 μV.
30 μV.
BB404 3
Wie wird "Morsetelegrafie unter Verwendung eines modulierenden Hilfsträgers" bezeichnet?
J2M
A2A
A2B
A2C
BC102 4
Welchen Frequenzbereich umfasst das 23-cm-Amateurfunkband in Deutschland?
5650 - 5850 MHz
3400 - 3475 MHz
2320 - 2450 MHz
1240 - 1300 MHz
BC109 5
Welchen Frequenzbereich umfasst das 17-m-Amateurfunkband in Deutschland?
21000 - 21450 kHz
14000 - 14350 kHz
18068 - 18168 kHz
24890 - 24990 kHz
BC110 6
Welchen Frequenzbereich umfasst das 20-m-Amateurfunkband in Deutschland?
14000 - 14350 kHz
18068 - 18168 kHz
24890 - 24990 kHz
21000 - 21450 kHz
BC208 7
Ist die Annahme richtig, dass man in den Satellitenbereichen z.B. des 2-m- oder 70-cm-Bandes mit einem Handfunkgerät lokalen Funkverkehr in F3E (FM) abwickeln kann, weil die Reichweite zu gering ist, einen Satelliten zu stören?
Ja, weil Amateurfunksatelliten dadurch nicht gestört werden.
Nein, weil besonders niedrig fliegende Amateurfunksatelliten wegen der hindernisfreien direkten "Sichtverbindung" zu Ihnen sehr stark stören könnten.
Ja, weil Amateurfunksatelliten in anderen als den benutzten Frequenzbereichen arbeiten und deshalb trotz der direkten "Sichtverbindung" nicht gestört werden.
Nein, weil besonders die niedrig fliegenden Amateurfunksatelliten wegen der hindernisfreien direkten "Sichtverbindung" sehr stark gestört würden.
BC218 8
In welchen Bereichen des 2-m- und 70-cm-Bandes arbeiten Amateurfunksatelliten?
Im 2-m-Band auf 144,800-145,000 MHz, im 70-cm-Band auf 435,000-438,000 MHz
Im 2-m-Band auf 145,800-146,000 MHz, im 70-cm-Band auf 435,000-438,000 MHz
Im 2-m-Band auf 145,800-146,000 MHz, im 70-cm-Band auf 433,000-435,000 MHz
Im 2-m-Band auf 145,300-146,500 MHz, im 70-cm-Band auf 438,000-440,000 MHz
BD101 9
Was erkennen Sie aus dem Rufzeichen DO9RST/MM?
Die deutsche Amateurfunkstelle darf aufgrund einer Sonderzulassung in deutschen Hoheitsgewässern in "maritim mobiler" Weise tragbar betrieben werden.
Die deutsche Amateurfunkstelle DO9RST befindet sich auf einem Landfahrzeug oder auf einem Schiff, das gemäß Schiffssicherheitsverordnung funkausrüstungspflichtig ist.
Der Funkamateur DO9RST, der an sein Rufzeichen "MM" anhängt, bringt damit zum Ausdruck, dass er mit anderen Funkamateuren in Kontakt treten möchte, die ihre Funkstelle zur Zeit auch "maritim mobil" betreiben.
Die deutsche Amateurfunkstelle wird an Bord eines Wasserfahrzeugs betrieben, das sich auf See befindet.
BD102 10
Was erkennen Sie aus dem Rufzeichen DA5XX?
Es handelt sich um ein Klasse-A-Klubstationsrufzeichen von Funkamateuren, die Angehörige der Gaststreitkräfte in Deutschland sind.
Es handelt sich um eine Versuchsfunkstelle, die zur Erprobung technischer oder wissenschaftlicher Entwicklungen betrieben wird.
Es handelt sich um eine Amateurfunkstelle, die für besondere experimentelle und technischwissenschaftliche Studien betrieben wird.
Es handelt sich um eine Kurzzeitzuteilung für einen ausländischen Funkamateur, der eine Amateurfunkprüfungsbescheinigung, aber kein individuelles Rufzeichen hat.
BD104 11
Was erkennen Sie aus dem Rufzeichen DPØXX?
Es handelt sich um ein Klubstationsrufzeichen von Funkamateuren, die Angehörige der Gaststreitkräfte in Deutschland sind.
Es handelt sich um eine exterritoriale deutsche Funkstelle des Amateurfunkdienstes oder des Amateurfunkdienstes über Satelliten.
Es handelt sich um ein Ausbildungsrufzeichen der Klasse A für Angehörige der Gaststreitkräfte in Deutschland.
Es handelt sich um eine Amateurfunkstelle der Klasse A oder E, die ohne Anzeige nach BEMFV betrieben werden darf.
BD112 12
Zu welcher Rufzeichenart gehören Rufzeichen mit dem Präfix DN1 bis DN8 und zwei bis drei Buchstaben im Suffix?
Ausbildungsrufzeichen
Personengebundene Rufzeichen
Rufzeichen für automatisch arbeitende Stationen
Klubstationsrufzeichen
BD202 13
Welche Antwort enthält nur Landeskenner von Ländern, die an die Bundesrepublik Deutschland grenzen?
SM, LA, LZ, HB
F, HB, OZ, SP
CT, I, LX, OK
EA, GM, OE, ON
BD203 14
Welche Gruppe gibt die Landeskenner der Länder Rumänien, Bulgarien, Spanien, Norwegen, Polen für ihre Amateurfunkstellen richtig wieder?
YO, LZ, SP, LA, PO
RO, LA, SP, LZ, SP
YO, BL, EA, LA, SP
YO, LZ, EA, LA, SP
BE101 15
Wie würden Sie antworten, wenn jemand "CQ" ruft?
Ich nenne das Rufzeichen der rufenden Station mindestens fünfmal und anschließend sage ich mindestens einmal "Hier ist {eigenes Rufzeichen}".
Ich rufe ebenfalls CQ und nenne das Rufzeichen der rufenden Station mindestens dreimal, anschließend sage ich mindestens fünfmal "Hier ist {eigenes Rufzeichen buchstabieren}".
Ich nenne mein Rufzeichen und fordere die rufende Station auf, auf einer anderen Frequenz weiter zu rufen {mindestens zweimal}.
Ich nenne das Rufzeichen der rufenden Station einmal, anschließend sage ich einmal: "Hier ist {eigenes Rufzeichen buchstabieren}, bitte kommen".
BE110 16
Sie hören 4U1ITU in Telefonie rufen: "CQ VK/ZL this is 4U1ITU". Sollten Sie 4U1ITU anrufen, wenn Sie gerne ein QSO mit ihm führen würden?
Ja! Aber nur wenn Sie geborener Australier oder Neuseeländer sind.
Nein! 4U1ITU sucht nur Verbindungen mit Indien oder Südafrika.
Ja! 4U1ITU in Australien/Neuseeland sucht eine Verbindung.
Nein! 4U1ITU sucht eine Verbindung mit Australien oder Neuseeland.
BE114 17
Sie haben eine Funkverbindung mit einer vorher "CQ" rufenden Station beendet. Anschließend werden Sie von einer anderen Station gerufen. Wie verhalten Sie sich?
Ich gehe etwa 1 kHz neben die bisherige Frequenz und rufe dort die anrufende Station.
Ich bleibe auf der Frequenz und tätige ein QSO mit der neu rufenden Station.
Ich reagiere nicht auf den Anruf, weil die Frequenz der Station gehört, die CQ gerufen hat.
Nach entsprechender Verständigung mit der neuen Gegenstation nehme ich die neue Verbindung mit ihr auf einer anderen, freien Frequenz auf.
BE117 18
Welche Betriebsbedingungen sollten Sie für die Teilnahme an einem internationalen KW-Wettbewerb unbedingt einhalten?
Ich lese vorher die Ausschreibungsbedingungen in den Fachzeitschriften und notiere mir die geforderten Angaben.
Ich überhole meine Antenneneinrichtungen, stimme die Endstufe sorgfältig ab und optimiere meine Logbuchtechnik.
Ich arbeite nur in den Frequenzbereichen, die nach dem internationalen Kurzwellenbandplan und der jeweiligen Kontestauschreibung für diesen Wettbewerb vorgesehen sind.
Ich nenne mein Rufzeichen nur in größeren Abständen, um die QSO-Anzahl hoch zu halten.
BE203 19
Was verstehen Sie bei einer seltenen Station unter der Aufforderung zu "Listenbetrieb"?
Eine gut hörbare andere Station nimmt anrufenden Stationen in eine Liste und ruft später diese Stationen zur Aufnahme einer Funkverbindung mit der seltenen Station auf.
Die seltene Station ruft Stationen nach einer Liste der Landeskenner alphabetisch auf.
Die seltene Station oder ihr QSL-Manager veröffentlicht eine Liste der gearbeiteten Stationen in den Amateurfunkzeitschriften.
Eine gut hörbare andere Station schickt per Internet Listen anrufender Stationen an die seltene Station.
BE205 20
Eine "seltene" Station, die auf 14205 kHz "CQ" gerufen hat, sagt am Ende ihres CQ-Rufes "tuning 290-300 up". Was tun Sie,wenn Sie diese Station anrufen wollen?
Ich muss zwischen 14290 und 14300 kHz rufen.
Die Funkstelle stimmt auf 14290 kHz ab.
Ich muss auf 14290 kHz oder darüber hören.
Ich sende auf 14205 kHz und höre auf 14290 kHz.
BE208 21
Was versteht man unter "Split-Verkehr"?
Senden und Empfangen erfolgt nicht wie sonst üblich auf der gleichen Frequenz, sondern auf verschiedenen Frequenzen des gleichen Amateurfunkbandes.
Wegen örtlicher Funkstörprobleme benutzen beide Funkamateure bei ihrer Funkverbindung unterschiedliche Betriebsarten, z. B. Morsen und Sprechfunk.
Senden und Empfangen erfolgt in zwei unterschiedlichen Amateurfunkgeräten.
Zwei Relaisfunkstellen, die sich im gleichen Versorgungsgebiet die gleiche Frequenz zeitlich teilen müssen.
BE302 22
Welche Betriebsarten sind für QRP-DX-Betrieb auf Kurzwelle am besten geeignet?
RTTY, Hellschreiben
ATV, SSTV
FM, SSB
CW, Digimodes
BE303 23
Wie teilen Sie Ihrem Funkpartner in der Betriebsart SSTV seinen "Rapport" mit?
Ich teile ihm den Rapport später auf der QSL-Karte mit.
Ich schreibe den Rapport direkt in das zu übertragende Bild.
Ich sende den Rapport nach der Bildübertragung in CW.
Ich teile ihm den Rapport während der Bildübertragung in SSB mit.
BE304 24
Was ist mit dem Begriff "monitoring" in Packet Radio (PR) gemeint?
Eine Empfangsstation zeigt nur fehlerhafte Pakete von Nachrichten auf einer PR-Frequenz an.
Die Bundesnetzagentur zeichnet den Datenaustausch auf einer PR-Frequenz auf.
Eine Empfangsstation zeigt alle Nachrichten auf einer PR-Frequenz an.
Die Bandwacht beobachtet den Datenaustausch auf einer PR-Frequenz.
BE307 25
Warum soll das "TX-Delay" beim Packet-Radio-Betrieb so kurz wie möglich eingestellt sein?
Um die Dauer eines QSO zu verkürzen
Um die Frequenz möglichst ökonomisch zu nutzen
TX-Delay dient zur Bevorzugung von Sendern mit kurzer Umschaltzeit
Zur Verlängerung der Akku-Lebensdauer von batteriebetriebenen Geräten
BE402 26
Wie wird eine Funkverbindung beurteilt, wenn über eine F3E-Relaisfunkstelle gearbeitet wird?
Es werden die Lesbarkeit R und die Signalstärke S vermindert um eine S-Stufe beurteilt, weil die Relaisfunkstelle meist eine höhere Leistung als die anderen Stationen haben.
Es werden die Lesbarkeit R und die Signalstärke S beurteilt, weil das zu einem vollständigen Rapport dazugehört.
Es wird nur die Lesbarkeit R beurteilt, weil sich die Signalstärke S auf die Relaisfunkstelle bezieht.
Es werden nur verbale Aussagen gemacht, da die exakte Einschätzung bei Betrieb über eine Relaisfunkstelle nicht möglich ist.
BE405 27
Bei deutschen 2-m-Relaisfunkstellen liegt die Ausgabefrequenz üblicherweise
600 kHz niedriger als die Eingabefrequenz.
1,6 MHz höher als die Eingabefrequenz.
600 kHz höher als die Eingabefrequenz.
1,6 MHz niedriger als die Eingabefrequenz.
BE406 28
Bei deutschen 70-cm-Relaisfunkstellen liegt die Ausgabefrequenz üblicherweise
7,6 MHz höher als die Eingabefrequenz.
600 kHz niedriger als die Eingabefrequenz.
600 kHz höher als die Eingabefrequenz.
7,6 MHz niedriger als die Eingabefrequenz.
BE410 29
Welche Gruppe enthält die richtig dargestellte Bedeutung der nachfolgend genannten Begriffe in der richtigen Reihenfolge?
1) Repeater, 2) Digipeater, 3) Mailbox
1) Automatisch arbeitende Amateurfunkstelle, die an einem festen Standort unbesetzt betrieben wird (Relaisfunkstelle)
2) Relaisfunkstelle für digitales Amateurfunkfernsehen
3) Einrichtung zur automatischen Antennenanpassung bei Relaisfunkstellen und Funkbaken
1) Fernbediente Amateurfunkstelle, die an einem festen Standort unbesetzt betrieben wird
2) Relaisfunkstelle für digitales Amateurfunkfernsehen
3) Einrichtung zur automatischen Antennenanpassung bei Relaisfunkstellen und Funkbaken
1) Fernbediente Amateurfunkstelle, die an einem festen Standort unbesetzt betrieben wird (Relaisfunkstelle)
2) Relaisfunkstelle für Packet Radio
3) Datenbank mit allgemeinen Zugriff zum Einspeichern und Auslesen von Informationen
1) Automatisch arbeitende Amateurfunkstelle, die an einem festen Standort unbesetzt betrieben wird
2) Digitale Multimedia Funkbake
3) Datenbank mit allgemeinen Zugriff zum Einspeichern und Auslesen von Informationen
BF110 30
Nach den Empfehlungen der International Amateur Radio Union gibt es bei 14300, 18160 und 21360 kHz so genannte Aktivitätszentren für Notfunkverkehr. Was ist das besondere an diesen Frequenzen?
Sie dürfen nur für den Notfunk innerhalb der IARU-Region 1 verwendet werden.
Sie dürfen nur für den Notfunkverkehr innerhalb der eigenen Landesgrenze benutzt werden.
Sie haben keine besondere Bedeutung.
Sie dürfen weltweit für den Notfunkverkehr im Amateurfunk benutzt werden.
BG102 31
Was sollten sie bei der Eintragung der Uhrzeit in das Funktagebuch beachten?
Sie sollte in UTC eingetragen werden.
Sie sollte in MEZ erfolgen.
Sie sollte in meiner aktuellen Ortszeit eingetragen werden.
Sie sollte in der Ortszeit der Gegenstation eingetragen werden.
BG105 32
Welche Uhrzeit tragen Sie in die QSL-Karte an die Funkstation DH4KYL ein, mit der Sie um 15:30 MEZ ein QSO hatten?
13:30 UTC
16:30 UTC
17:30 UTC
14:30 UTC
BG108 33
Was ist bei der Erstellung eines "Computer-Logbuchs" bei angeordneter Logbuchführung zu beachten?
Es muss jederzeit ein Ausdruck des Logbuches vorhanden sein.
Es dürfen ausschließlich IBM-Kompatible PCs verwendet werden.
Es muss zusätzlich ein herkömmliches Papierlogbuch geführt werden.
Die Daten müssen, wie auch beim Papierlogbuch, über eine bestimmte Zeit einsehbar sein.
BG112 34
HZ1AB sagte Ihnen "QSL via K8PYD". Was würden Sie tun, um die QSL-Karte von HZ1AB zu erhalten?
Ich warte, bis HZ1AB die Karte an K8PYD geschickt hat.
Ich sende meine QSL-Karte an K8PYD, weil dieser der QSL-Manager von HZ1AB ist.
Ich muss meine QSL-Karte an HZ1AB senden, weil K8PYD der QSO-Partner war.
Ich schaue im Callbook nach der Adresse von HZ1AB und schicke ihm die Karte direkt.
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QB/1.07/2017-12-27   AfuPbTE V1.07  © DF1IAV BID: 102546   28.09.2026 16:03