| BB102 | 1 |
| Welche Bedeutung hat für Sie als deutsche Amateurfunkstelle auf Kurzwelle die Abkürzung "DX"? |
|
"DX" bedeutet für Stationen aus Deutschland, dass Stationen außerhalb der Landesgrenzen gemeint sind. |
|
"DX" bedeutet für Stationen aus Deutschland, dass die Gegenstelle nur einen kurzen Rapportaustausch durchführen möchte. |
|
"DX" bedeutet für Stationen aus Deutschland, dass keine innereuropäischen Funkverbindungen gemeint sind. |
|
"DX" bedeutet für Stationen aus Deutschland die Bezeichnung für einen Wettbewerb. |
|
|
|
| BB105 | 2 |
| Was bedeutet die Betriebsabkürzung CW? |
|
Telefonie (continuous wireless) |
|
Sie werden gerufen. (calling wave) |
|
Allgemeiner Anruf (calling wide) |
|
Telegrafie (continuous wave) |
|
|
|
| BB202 | 3 |
| Sollen Sie im Sprechfunkverkehr Abkürzungen aus den Q-Gruppen oder aus den anderen Abkürzungen im Funkverkehr verwenden? |
|
Ja, weil die Abkürzungen bei deutschsprachigen Funkverbindungen erlaubt sind. |
|
Ja, weil die Abkürzungen die Besonderheit der Sprache im Funkverkehr kennzeichnet. |
|
Nein, weil die Abkürzungen für den Telegrafiefunkverkehr vorgesehen sind. |
|
Ja, weil die Abkürzungen die Abwicklung des Funkverkehrs beschleunigen. |
|
|
|
| BB304 | 4 |
| Wie groß ist der Unterschied zwischen S4 und S7 in Dezibel? |
|
18 dB |
|
3 dB |
|
28 dB |
|
9 dB |
|
|
|
| BB311 | 5 |
| Wie wird ein Aurora-Signal in Telegrafie beurteilt? Es wird beurteilt mit |
|
R und T, da Aurora als Lineartransponder wirkt. |
|
R, S und "A" für Aurora, da der Ton bei Aurora sehr rau ist und nicht beurteilt werden kann. |
|
R, S, T. |
|
R, S, T und "A" für Aurora. |
|
|
|
| BB312 | 6 |
| Wie wird ein SSTV-Signal beurteilt? Es wird beurteilt mit |
|
V, S, T, mit "V" für Video-Qualität, V in 5 Stufen. |
|
R, S und "V" für Video-Qualität, V in 5 Stufen. |
|
mit S für Signalstärke und "V" für Video-Qualität, S und V in 9 Stufen. |
|
R, S, T und einer zusätzlichen Bildbewertung. |
|
|
|
| BB403 | 7 |
| Wie wird "Einseitenbandmodulation mit analogen Signalen für Sprachübertragung" (SSB) bezeichnet? |
|
J2E |
|
J3E |
|
R2A |
|
A1A |
|
|
|
| BB406 | 8 |
| Wie wird "Fernsehen (Video), Restseitenbandübertragung mit analogen Signalen" bezeichnet? |
|
A3F |
|
C3F |
|
J3F |
|
F3F |
|
|
|
| BC101 | 9 |
| Welchen Frequenzbereich umfasst das 13-cm-Amateurfunkband in Deutschland? |
|
2320 - 2450 MHz |
|
1240 - 1300 MHz |
|
3400 - 3475 MHz |
|
5650 - 5850 MHz |
|
|
|
| BC103 | 10 |
| Welchen Frequenzbereich umfasst das 70-cm-Amateurfunkband in Deutschland? |
|
1240 - 1300 MHz |
|
50,08 - 51 MHz |
|
430 - 440 MHz |
|
144 - 146 MHz |
|
|
|
| BC111 | 11 |
| Welchen Frequenzbereich umfasst das 30-m-Amateurfunkband in Deutschland? |
|
14000 - 14350 kHz |
|
18068 - 18168 kHz |
|
21000 - 21450 kHz |
|
10100 - 10150 kHz |
|
|
|
| BC203 | 12 |
| Auf welcher Frequenz würden Sie im 2-Meter-Band ein Telefonie QSO führen und zwar 1. in SSB und 2. in FM? |
|
SSB: 144,250 MHz, FM: 144,450 MHz |
|
SSB: 144,300 MHz, FM: 145,050 MHz |
|
SSB: 144,250 MHz, FM: 145,450 MHz |
|
SSB: 145,250 MHz, FM: 144,350 MHz |
|
|
|
| BC206 | 13 |
| Sie hören eine französische Station auf 10,143 MHz in SSB CQ rufen. Dürfen Sie in SSB antworten? |
|
Ja, denn in diesem Bandsektor ist SSB grundsätzlich erlaubt. |
|
Ja, denn wenn dort eine Station in SSB ruft, wird SSB auch für deutsche Stationen erlaubt sein. |
|
Nein, denn im 30-m-Band ist für deutsche Stationen nur eine Bandbreite bis 800 Hz erlaubt. |
|
Nein, der SSB-Bereich ist von 10,100 bis 10,125 MHz. |
|
|
|
| BC209 | 14 |
| Welches Seitenband wird bei SSB-Betrieb im 80-m-Band in der Regel benutzt? |
|
In der unteren Bandhälfte (d. h. zwischen 3500 und 3650 kHz) das untere Seitenband, in der oberen Bandhälfte (d. h. zwischen 3650 und 3800 kHz) das obere Seitenband. |
|
In der Regel wird im 80-m-Band das untere Seitenband benutzt. |
|
Im Europaverkehr wird das untere, sonst im Weitverkehr (so genannter DX-Verkehr) wird das obere Seitenband benutzt. |
|
Um den Nachteil der relativ niedrigen Sendefrequenz des 80-m-Bandes auszugleichen, wird das obere Seitenband benutzt. |
|
|
|
| BC210 | 15 |
| Welches Seitenband wird bei SSB-Betrieb im 20-m-Band in der Regel benutzt? |
|
In der Regel wird im 20-m-Band das obere Seitenband benutzt. |
|
In der unteren Bandhälfte das untere Seitenband, in der oberen Bandhälfte das obere Seitenband. |
|
Im Europaverkehr wird das untere, sonst im Weitverkehr (so genannter DX-Verkehr) wird das obere Seitenband benutzt. |
|
Um den Nachteil der relativ niedrigen Sendefrequenz des 20-m-Bandes auszugleichen, wird das untere Seitenband benutzt. |
|
|
|
| BC219 | 16 |
| In welchem Bereich des 2-m-Bandes dürfen Sie keinen Sendebetrieb machen, weil dort Funkbaken senden? Es ist der Frequenzbereich |
|
144,400 bis 144,490 MHz |
|
145,400 bis 145,490 MHz |
|
145,300 bis 145,400 MHz |
|
144,300 bis 144,400 MHz |
|
|
|
| BD103 | 17 |
| Was erkennen Sie aus dem Rufzeichen DAØXX? |
|
Es handelt sich um eine Zuteilung für Gaststreitkräfte. |
|
Es handelt sich um eine Zuteilung für besondere technisch-wissenschaftliche Studien der Zuteilungsklasse A. |
|
Es handelt sich um eine Zuteilung für eine Kurzzeitklubstation. |
|
Es handelt sich um die Zuteilung eines Ausbildungsrufzeichens für Gaststreitkräfte. |
|
|
|
| BD109 | 18 |
| Muss beim Betrieb einer tragbaren oder vorübergehend ortsfest betriebenen Amateurfunkstelle in Deutschland dem Rufzeichen der Zusatz "/p" hinzugefügt werden? |
|
Nein, den Zusatz müssen in Deutschland nur ausländische Stationen führen. |
|
Ja, weil dies durch die internationalen Regelungen in der VO Funk so vorgegeben ist. |
|
Nein, er kann aber zur weiteren Information verwendet werden. |
|
Ja, weil für die Überwachungsbehörde erkennbar sein muss, dass die Amateurfunkstelle an einem anderen, als dem gemeldeten Standort betrieben wird. |
|
|
|
| BD202 | 19 |
| Welche Antwort enthält nur Landeskenner von Ländern, die an die Bundesrepublik Deutschland grenzen? |
|
CT, I, LX, OK |
|
SM, LA, LZ, HB |
|
F, HB, OZ, SP |
|
EA, GM, OE, ON |
|
|
|
| BD205 | 20 |
Welche Länder (Gebiete) sind der Reihe nach den folgenden Landeskennern zugeordnet? Die Landeskenner 3A, 4U, 9A, 9H entsprechen den Ländern (Gebieten) |
|
Monaco, Vereinte Nationen, Kroatien, Malta. |
|
Monaco, Vereinte Nationen, Malta, Kroatien. |
|
Monaco, Kroatien, Vereinte Nationen, Malta. |
|
Malta, Vereinte Nationen, Kroatien, Monaco. |
|
|
|
| BE117 | 21 |
| Welche Betriebsbedingungen sollten Sie für die Teilnahme an einem internationalen KW-Wettbewerb unbedingt einhalten? |
|
Ich überhole meine Antenneneinrichtungen, stimme die Endstufe sorgfältig ab und optimiere meine Logbuchtechnik. |
|
Ich lese vorher die Ausschreibungsbedingungen in den Fachzeitschriften und notiere mir die geforderten Angaben. |
|
Ich arbeite nur in den Frequenzbereichen, die nach dem internationalen Kurzwellenbandplan und der jeweiligen Kontestauschreibung für diesen Wettbewerb vorgesehen sind. |
|
Ich nenne mein Rufzeichen nur in größeren Abständen, um die QSO-Anzahl hoch zu halten. |
|
|
|
| BE201 | 22 |
| Was verstehen Sie unter dem Begriff "DX-Pedition"? Es ist |
|
ein internationaler Funkwettbewerb. |
|
eine Zusammenstellung aller noch von Funkamateuren begehrten Länder. |
|
eine Amateurfunkexpedition zu Ländern oder Inseln, die selten im Amateurfunk zu hören sind. |
|
eine weltweite Aktivitätswoche. |
|
|
|
| BE212 | 23 |
| Woran können Sie als Funkamateur eine Aurora-Verbindung erkennen? |
|
Die Verbindung kann durch Beugung von Funkwellen an Lichtquellen der Polarregion zustande gekommen sein, wenn die empfangenen Signale stark sind und die Antennenrichtung mit der indirekten Richtung zur Gegenstation übereinstimmt. |
|
Die Verbindung kann durch Verstärkung am verbrummten Nordlicht mittels Ultrakurzwellen zustande gekommen sein und die Antennenrichtung nicht mit der der Gegenstation übereinstimmen. |
|
Die Verbindung kann durch Reflexion von Funkwellen an polaren Nordlichtern zustande gekommen sein, wenn die empfangenen Signale sehr rau (verrauscht und verbrummt) sind und die Antennenrichtung meist nicht mit der direkten Richtung zur Gegenstation übereinstimmt. |
|
Die Verbindung kann durch Reflexion von verbrummten Ultrakurzwellen am Polarkreis zustande gekommen sein, wenn gute Ausbreitungsbedingungen bestehen und die Antenne nur indirekt mit der Gegenstation übereinstimmt. |
|
|
|
| BE215 | 24 |
| Was verstehen Funkamateure unter einer "Fuchsjagd" (ARDF = Amateur Radio Direction Finding)? |
|
Bei einer Fuchsjagd versuchen kleine Mannschaften von zwei oder drei Funkamateuren von verschiedenen Standorten aus durch Kreuzpeilungen versteckte Peilsender aufzufinden. Dabei übermitteln sich die Funkamateure die Peilergebnisse gegenseitig per Funk. |
|
Es ist ein Funkpeilwettbewerb, der von Funkamateuren ausschließlich für SWL (short wave listener) veranstaltet wird. Da diese Höramateure noch keine eigenen Sender betreiben dürfen, ist die Aufgabe, so schnell wie möglich versteckte Kleinsender mit Hilfe von tragbaren Peilempfängern aufzufinden. |
|
Es ist ein Funkpeilwettbewerb, wobei versucht wird, in einer vorgegebenen Zeit von meistens 24 Stunden, auf einem Amateurfunkband mit möglichst vielen Ländern aus verschiedenen Richtungen Funkverbindungen herzustellen. |
|
Es ist ein Funkpeilwettbewerb, wobei mit Hilfe von tragbaren Peilempfängern versteckte Kleinsender im KW- oder UKW-Bereich, die nur kurzzeitig senden, aufzufinden sind. |
|
|
|
| BE304 | 25 |
| Was ist mit dem Begriff "monitoring" in Packet Radio (PR) gemeint? |
|
Eine Empfangsstation zeigt alle Nachrichten auf einer PR-Frequenz an. |
|
Die Bundesnetzagentur zeichnet den Datenaustausch auf einer PR-Frequenz auf. |
|
Die Bandwacht beobachtet den Datenaustausch auf einer PR-Frequenz. |
|
Eine Empfangsstation zeigt nur fehlerhafte Pakete von Nachrichten auf einer PR-Frequenz an. |
|
|
|
| BE306 | 26 |
| Was versteht man unter "Forwarding" im Packet-Radio-Betrieb? |
|
Das Übersenden von QSL-Karten |
|
Bevorzugtes Weiterleiten von Nachrichten in englischer Sprache |
|
Bevorzugtes Weiterleiten der eigenen Nachrichten |
|
Automatisches Weiterleiten von Nachrichten an andere Mailboxen |
|
|
|
| BF102 | 27 |
| Wie heißt das internationale Notzeichen im Sprechfunk? |
|
Distresse |
|
Mayday |
|
Prudence |
|
Securité |
|
|
|
| BF108 | 28 |
| Sie haben auf der Ausgabefrequenz einer Relaisfunkstelle eine Notmeldung von einem Fahrzeug empfangen. Wie verhalten Sie sich? |
|
Ich versuche Kontakt mit der Funkstelle aufzunehmen, um den Standort zu erfahren. Danach informiere ich die Polizei und bitte um Weitergabe der Information an die zuständigen Rettungsorganisationen. |
|
Ich wiederhole umgehend die Notmeldung auf der Relaiseingabefrequenz. |
|
Ich versuche Kontakt mit der Funkstelle aufzunehmen, um den Standort zu erfahren. Danach informiere ich den ADAC oder biete eigene Abschlepphilfe an. |
|
Ich versuche Kontakt mit der Polizei aufzunehmen, um den Standort zu erfahren. Danach informiere ich die Funkstelle und beruhige den Betreiber. |
|
|
|
| BG101 | 29 |
| Welche Uhrzeit tragen Sie in die QSL Karte an XE2AS ein, mit dem Sie um 13:30 MESZ eine Funkverbindung hatten? |
|
12:30 UTC |
|
13:30 UTC |
|
11:30 UTC |
|
14:30 UTC |
|
|
|
| BG105 | 30 |
| Welche Uhrzeit tragen Sie in die QSL-Karte an die Funkstation DH4KYL ein, mit der Sie um 15:30 MEZ ein QSO hatten? |
|
16:30 UTC |
|
14:30 UTC |
|
13:30 UTC |
|
17:30 UTC |
|
|
|
| BG108 | 31 |
| Was ist bei der Erstellung eines "Computer-Logbuchs" bei angeordneter Logbuchführung zu beachten? |
|
Es muss zusätzlich ein herkömmliches Papierlogbuch geführt werden. |
|
Es dürfen ausschließlich IBM-Kompatible PCs verwendet werden. |
|
Es muss jederzeit ein Ausdruck des Logbuches vorhanden sein. |
|
Die Daten müssen, wie auch beim Papierlogbuch, über eine bestimmte Zeit einsehbar sein. |
|
|
|
| BG109 | 32 |
| Was ist bei angeordneter Logbuchführung bei einem Wechsel der "Logbuchsoftware" zu berücksichtigen? |
|
Die alte Software muss verfügbar bleiben, um die Betriebsdaten bei eventuellen späteren Überprüfungen einsehen zu können. |
|
Die alte Software muss auf jeden Fall gelöscht werden, um Kollisionen bei den Datenformaten zu vermeiden. |
|
Es sollte auf eine Software für ein 32-Bit-System gewechselt werden. |
|
Es sollte ein Logbuchprogramm mit Druckfunktion verwendet werden, um zu vermeiden, dass weiterhin ein herkömmliches Papierlogbuch geführt werden muss. |
|
|
|
| BG111 | 33 |
| Welche Angaben sollten QSL-Karten mindestens enthalten? |
|
Rufzeichen der Gegenstation, Datum und Uhrzeit der Funkverbindung in UTC, Frequenz, Betriebsart, Angaben über das Funkwetter und die Unterschrift des Operators. |
|
Rufzeichen der Gegenstation, Datum und Uhrzeit der Funkverbindung in UTC, Frequenz, Betriebsart, Signal-Rapport und weitere übliche Angaben wie den eigenen Namen, Standort, Locator und die eigene Sendeleistung. |
|
Verwendetes Rufzeichen, Rufzeichen der Gegenstation, Datum und Uhrzeit der Funkverbindung in UTC, Frequenz, Betriebsart, Signal-Rapport und die Unterschrift des Operators. |
|
Verwendetes Rufzeichen, Datum und Uhrzeit der Funkverbindung in UTC, Frequenz, Betriebsart, Signal-Rapport, die Unterschrift des Operators sowie den eigenen Namen, Standort, Locator, die eigene Sendeleistung und Angaben zur eingesetzten technischen Ausrüstung. |
|
|
|
| BG113 | 34 |
| Was können Sie tun, wenn Sie von einer seltenen DX-Station möglichst schnell eine QSL-Karte erhalten möchten? |
|
Ich sende meine QSL-Karte mit Luftpost an den Empfänger, darf aber keine IRCs beilegen. |
|
Ich kann die QSL-Karte an die QSL-Vermittlung meines Verbandes direkt senden. |
|
Ich kann meine QSL-Karte mit Luftpost an den Empfänger schicken und einen Antwortbriefumschlag (SAE) und IRCs beilegen. |
|
Ich sende die QSL-Karte mit Luftpost an die QSL-Vermittlung des Verbandes der DX-Station und einen Antwortbriefumschlag (SAE) und IRCs beilegen. |
|
|
|