Teil 1: Technische Kenntnisse o. Bf. Amateurfunkzeugnis Klasse E 34 Fragen   Zeit: 60 Minuten
TA201 1
Welche Einheit wird für die elektrische Spannung verwendet?
Volt (V)
Ampere (A)
Ohm (Ω)
Amperestunden (Ah)
TA207 2
3,75 MHz sind
375 kHz.
0,375 GHz.
3750 kHz.
0,0375 GHz.
TB104 3
Welche Gruppe von Materialien enthält nur Nichtleiter (Isolatoren)?
Teflon, Pertinax, Bronze
Pertinax, Polyvinylchlorid (PVC), Graphit
Epoxid, Polyethylen (PE), Polystyrol (PS)
Polyethylen (PE), Messing, Konstantan
TB301 4
Welche Einheit wird für die elektrische Feldstärke verwendet?
Ampere pro Meter (A/m)
Henry pro Meter (H/m)
Watt pro Quadratmeter (W/m²)
Volt pro Meter (V/m)
TB608 5
Den Frequenzbereich zwischen 30 und 300 MHz bezeichnet man als
UHF (ultra high frequency)
MF (medium frequency)
VHF (very high frequency)
SHF (super high frequency)
TB701 6
Welche Signalform sollte der Träger einer hochfrequenten Schwingung haben?
rechteckförmig
sinusförmig
kreisförmig
dreieckförmig
TB804 7
Was ist der Unterschied zwischen FSK und AFSK?
Bei FSK wird der Träger frequenzmoduliert und bei AFSK amplitudenmoduliert.
Bei FSK wird der Träger frequenzmoduliert und bei AFSK wird der Träger unterdrückt.
Bei FSK wird der Träger amplitudenmoduliert und bei AFSK frequenzmoduliert.
Bei FSK wird der Träger direkt und bei AFSK mit Hilfe des Audiosignals moduliert.
TB904 8
Welcher Widerstand ist erforderlich um einen Strom von 3 A bei einer Spannung von 90 Volt fließen zu lassen?
30 Ω
1/30 Ω
270 Ω
93 Ω
TC104 9
Die Farbringe rot, violett und rot auf einem Widerstand mit 4 Farbringen bedeuten einen Widerstandswert von
270 kΩ
2,7 kΩ
2,7 MΩ
27 kΩ
TC201 10
Welche Aussage zur Kapazität eines Plattenkondensators ist richtig?
Je größer der Plattenabstand ist, desto kleiner ist die Kapazität.
Je größer die angelegte Spannung ist, desto kleiner ist die Kapazität.
Je größer die Plattenoberfläche ist, desto kleiner ist die Kapazität.
Je größer die Dielektrizitätszahl ist, desto kleiner ist die Kapazität.
TC502 11
N-leitendes Halbleitermaterial ist gekennzeichnet durch
Überschuss an freien Elektronen.
das Fehlen von Dotierungsatomen.
bewegliche Elektronenlücken.
das Fehlen von Atomen im Gitter des Halbleiterkristalls.
TC608 12
Wie lauten die Bezeichnungen der Anschlüsse eines bipolaren Transistors?
Drain, Gate, Source
Emitter, Basis, Kollektor
Emitter, Drain, Source
Drain, Source, Kollektor
TD306 13
Welches ist der Hauptnachteil eines Schaltnetzteils gegenüber einem konventionellen Netzteil?
Ein Schaltnetzteil hat höhere Verluste.
Ein Schaltnetzteil kann keine so hohen Ströme abgeben.
Ein Schaltnetzteil benötigt einen größeren Transformator.
Ein Schaltnetzteil erzeugt Oberwellen seiner Taktfrequenz, die beim Empfang zu Störungen führen können.
TE102 14
Welches der nachfolgenden Modulationsverfahren hat die geringste Störanfälligkeit bei Funkanlagen in Kraftfahrzeugen?
FM
SSB
AM
DSB
TE304 15
Was versteht man bei Packet Radio unter einem TNC (Terminal Network Controller)?
Ein TNC
besteht aus einem Modem und dem Controller für die digitale Aufbereitung der Daten.
ist ein Modem (Modulator und Demodulator) für digitale Signale.
wandelt nur die Töne in digitale Daten und schickt diese an den PC.
wandelt nur die Töne in digitale Daten und schickt diese an den Sender.
TE307 16
Welches ist eine gängige Übertragungsrate in Packet Radio?
9600 Baud
6400 Baud
12000 Baud
2700 Baud
TF201 17
Um Schwankungen des NF-Ausgangssignals durch Schwankungen des HF-Eingangssignals zu verringern, wird ein Empfänger mit
einer automatischen Verstärkungsregelung ausgestattet.
einer NF-Pegelbegrenzung ausgestattet.
NF-Filtern ausgestattet.
einer NF-Vorspannungsregelung ausgestattet.
TG401 18
Was kann man tun, wenn der Hub bei einem Handfunkgerät oder Mobil-Transceiver zu groß ist?
Leiser ins Mikrofon sprechen
Lauter ins Mikrofon sprechen
Mehr Leistung verwenden
Weniger Leistung verwenden
TG403 19
Wenn man beim Funkbetrieb mit einem Transceiver die Empfangsfrequenz gegenüber der Senderfrequenz geringfügig verstellen möchte, muss man
das Notchfilter einschalten.
die RIT bedienen.
die Passband-Tuning verstellen.
die PTT einschalten.
TG404 20
Wie wird die Taste am Mikrofon bezeichnet, mit der man einen Transceiver auf Sendung schalten kann?
RIT
VOX
PTT
SSB
TH103 21
Welche magnetischen Antennen eignen sich für Sendebetrieb und strahlen dabei im Nahfeld ein starkes magnetisches Feld ab?
Magnetische Ringantennen mit einem Umfang von etwa λ/10.
Ferritstabantennen und Rahmenantennen mit mehreren Drahtwindungen.
Rahmenantennen mit mehreren Drahtwindungen.
Ferritstabantennen und magnetische Ringantennen.
TH113 22
An welchem Element einer Yagi-Antenne erfolgt die Energieeinspeisung? Sie erfolgt am
Strahler und am Reflektor gleichzeitig
Strahler
Reflektor
Direktor
TH204 23
Die Impedanz in der Mitte eines Halbwellendipols beträgt je nach Aufbauhöhe ungefähr
120 bis 240 Ω.
60 bis 120 Ω.
40 bis 80 Ω.
240 bis 600 Ω.
TH312 24
Welches der folgenden Koaxsteckverbindersysteme ist für sehr hohe Frequenzen (70-cm-Band) und hohe Leistungen am besten geeignet?
UHF
SMA
BNC
N
TI105 25
Wie kommt die Fernausbreitung einer Funkwelle auf den Kurzwellenbändern zustande? Sie kommt zustande durch die Reflexion an
Hoch- und Tiefdruckgebieten der hohen Atmosphäre.
den parasitären Elementen einer Richtantenne.
elektrisch aufgeladenen Luftschichten in der Ionosphäre.
den Wolken in der niedrigen Atmosphäre.
TI210 26
Warum sind Signale im 160- und 80-Meter-Band tagsüber nur schwach und nicht für den weltweiten Funkverkehr geeignet? Sie sind ungeeignet wegen der Tagesdämpfung in der
D-Schicht
F2-Schicht
F1-Schicht
A-Schicht
TI307 27
Wie wirkt sich "Aurora" auf die Signalqualität eines Funksignals aus?
CW-Signale haben einen flatternden und verbrummten Ton.
CW-Signale haben einen besseren Ton.
Die Lesbarkeit der SSB-Signale verbessert sich.
Die Lesbarkeit der FM-Signale verbessert sich.
TJ106 28
Wie ermittelt man die Resonanzfrequenz eines Schwingkreises? Man ermittelt sie
mit einem Digital-Multimeter in der Stellung Frequenzmessung.
durch Messung von L und C und Berechnung oder z.B. mit einem Dipmeter.
mit Hilfe der S-Meter Anzeige bei Anschluss des Schwingkreises an den Empfängereingang.
mit einem Frequenzmesser oder einem Oszilloskop.
TK104 29
Bei der Überprüfung des Ausgangssignals eines Senders sollte die Dämpfung der Oberwellen mindestens
20 dB betragen.
den geltenden Richtwerten entsprechen.
30 dB betragen.
100 dB betragen.
TK203 30
Die Übersteuerung eines Leistungsverstärkers führt zu
einer besseren Verständlichkeit am Empfangsort.
lediglich geringen Verzerrungen beim Empfang.
einem hohen Nebenwellenanteil.
einer Verringerung der Ausgangsleistung.
TK308 31
Welches Filter sollte im Störungsfall für die Dämpfung von Kurzwellensignalen in ein Fernsehantennenkabel eingeschleift werden?
Ein regelbares Dämpfungsglied
Ein Tiefpassfilter
Ein Hochpassfilter
Eine Bandsperre für die Fernsehbereiche
TK316 32
Falls sich eine Antenne in der Nähe und parallel zu einer 230-V-Wechselstrom-Freileitung befindet,
können harmonische Schwingungen erzeugt werden.
können Hochfrequenzströme eingekoppelt werden.
könnte erhebliche Überspannung im Netz erzeugt werden.
kann 50-Hz-Modulation aller Signale auftreten.
TL202 33
Nach welcher der Antworten kann die EIRP berechnet werden, und worauf ist die EIRP bzw. der zu verwendende Antennengewinn bezogen?
PEIRP = PSender + PVerluste + GAntenne
bezogen auf einen isotropen Kugelstrahler
PEIRP = (PSender · GAntenne) - PVerluste
bezogen auf einen Halbwellendipol
PEIRP = (PSender - PVerluste) · GAntenne
bezogen auf einen isotropen Kugelstrahler
PEIRP = (PSender + PVerluste) · GAntenne
bezogen auf einen Halbwellendipol
TL213 34
Mit welcher Ausgangsleistung rechnen Sie im Fall des Personenschutzes, um den Sicherheitsabstand zu ermitteln?
Mit dem Mittelwert der Ausgangsleistung gemittelt über ein Intervall von 6 Minuten.
Mit der maximalen Ausgangsleistung des verwendeten Senders zuzüglich 3 dB Messfehler.
Mit der durchschnittlich benutzten Ausgangsleistung gemittelt über den Betriebszeitraum und korrigiert um den Gewichtungsfaktor für die verwendete Betriebsart.
Mit der größten Ausgangsleistung des Transceivers zuzüglich Antennengewinn, korrigiert um den Gewichtungsfaktor für die verwendete Betriebsart.
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QTE/b.02/2017-12-27   AfuPbTE V1.07  © DF1IAV TID: 200430   10.09.2026 18:11