Teil 1: Technische Kenntnisse o. Bf. Amateurfunkzeugnis Klasse E 34 Fragen   Zeit: 60 Minuten
TA206 1
0,22 μF sind
22 pF.
22 nF.
220 pF.
220 nF.
TB906 2
Eine Glühlampe hat einen Nennwert von 12 V und 48 W. Bei einer 12-V-Versorgung beträgt die Stromentnahme
250 mA.
4 A.
750 mA.
36 A.
TC101 3
Die Farbringe gelb, violett und orange auf einem Widerstand mit 4 Farbringen bedeuten einen Widerstandswert von
4,7 kΩ
47 kΩ
470 kΩ
4,7 MΩ
TC103 4
Die Farbringe rot, violett und orange auf einem Widerstand mit 4 Farbringen bedeuten einen Widerstandswert von
27 kΩ
270 kΩ
2,7 kΩ
2,7 MΩ
TC109 5
Welche Bauart von Widerstand folgender Auswahl ist am besten für eine künstliche Antenne (Dummy Load) geeignet?
Ein frei gewickelter Drahtwiderstand aus Kupferdraht
Ein Kohleschichtwiderstand
Ein Metalloxidwiderstand
Ein keramischer Drahtwiderstand
TC207 6
Bei welchem der folgenden Bauformen von Kondensatoren muss beim Einbau auf die Polarität geachtet werden?
Elektrolytkondensator
Styroflexkondensator
Plattenkondensator
Keramischer Kondensator
TC208 7
Mit zunehmender Frequenz
sinkt der Wechselstromwiderstand von Kondensatoren bis zu einem Minimum und steigt dann wieder.
sinkt der Wechselstromwiderstand von Kondensatoren.
steigt der Wechselstromwiderstand von Kondensatoren.
steigt der Wechselstromwiderstand von Kondensatoren bis zu einem Maximum und sinkt dann wieder.
TC306 8
Mit zunehmender Frequenz
steigt der Wechselstromwiderstand einer Spule bis zu einem Maximum und sinkt dann wieder.
sinkt der Wechselstromwiderstand einer Spule bis zu einem Minimum und steigt dann wieder.
steigt der Wechselstromwiderstand einer Spule.
sinkt der Wechselstromwiderstand einer Spule.
TC502 9
N-leitendes Halbleitermaterial ist gekennzeichnet durch
das Fehlen von Atomen im Gitter des Halbleiterkristalls.
Überschuss an freien Elektronen.
bewegliche Elektronenlücken.
das Fehlen von Dotierungsatomen.
TD402 10
Was versteht man in der Elektronik unter Verstärkung? Man spricht von Verstärkung, wenn
das Ausgangssignal gegenüber dem Eingangssignal in der Leistung größer ist.
das Eingangssignal gegenüber dem Ausgangssignal in der Leistung größer ist.
das Eingangssignal gegenüber dem Ausgangssignal in der Spannung größer ist.
z.B. bei einem Transformator die Ausgangsspannung größer ist als die Eingangsspannung.
TD606 11
Der Vorteil von Quarzoszillatoren gegenüber LC-Oszillatoren liegt darin, dass sie
eine breitere Resonanzkurve haben.
ein sehr viel geringes Seitenbandrauschen erzeugen.
einen geringeren Anteil an Oberwellen erzeugen.
eine bessere Frequenzstabilität aufweisen.
TE101 12
Wie unterscheidet sich SSB (J3E) von AM (A3E) in Bezug auf die Bandbreite?
Die Sendeart J3E beansprucht etwa 1/4 Bandbreite der Sendeart A3E.
Die Sendeart J3E beansprucht weniger als die halbe Bandbreite der Sendeart A3E.
Die unterschiedlichen Modulationsarten lassen keinen Vergleich zu, da sie grundverschieden erzeugt werden.
Die Sendeart J3E beansprucht etwas mehr als die halbe Bandbreite der Sendeart A3E.
TE304 13
Was versteht man bei Packet Radio unter einem TNC (Terminal Network Controller)?
Ein TNC
wandelt nur die Töne in digitale Daten und schickt diese an den PC.
ist ein Modem (Modulator und Demodulator) für digitale Signale.
wandelt nur die Töne in digitale Daten und schickt diese an den Sender.
besteht aus einem Modem und dem Controller für die digitale Aufbereitung der Daten.
TE305 14
Was bedeutet im Prinzip "Packet Radio"?
Die Daten werden
8-Bit-weise parallel gepackt gesendet.
paketweise (stoßweise) gesendet.
zu 8 Bit gepackt und dann gesendet.
in der Mailbox in Paketen aufbewahrt.
TE306 15
Was versteht man unter 1k2-Packet-Radio?
Die Daten werden in Paketen von 1200 Bits übertragen.
Die Frequenz am Packet-Radio-Eingang beträgt 1200 Hertz.
Die Übertragung erfolgt mit 1200 Baud.
Man arbeitet mit einem einzelnen Ton von 1200 Hz.
TE307 16
Welches ist eine gängige Übertragungsrate in Packet Radio?
6400 Baud
9600 Baud
2700 Baud
12000 Baud
TF103 17
Welche Aussage ist für einen Doppelsuper richtig?
Das von der Antenne aufgenommene Signal bleibt bis zum Demodulator in seiner Frequenz erhalten.
Mit einer niedrigen zweiten ZF erreicht man leicht eine gute Trennschärfe.
Durch eine hohe erste ZF erreicht man leicht eine gute Trennschärfe.
Durch eine niedrige zweite ZF erreicht man leicht eine gute Spiegelselektion.
TF105 18
Wodurch wird beim Überlagerungsempfänger die Spiegelfrequenzdämpfung bestimmt? Sie wird vor allem bestimmt durch
die Höhe der zweiten ZF bei einem Doppelüberlagerungsempfänger.
die Bandbreite der ZF-Stufen.
die Höhe der ersten ZF.
die NF-Bandbreite.
TF107 19
Einem Mischer werden die Frequenzen 28 MHz und 38,7 MHz zugeführt. Welche Frequenzen werden beim Mischvorgang erzeugt?
10,7 MHz und 56 MHz
56 MHz und 66,7 MHz
10,7 MHz und 66,7 MHz
nur 10,7 MHz
TF404 20
Ein Funkamateur kommt laut S-Meter mit S7 an. Dann schaltet er seine Endstufe ein und bittet um einen erneuten Rapport. Das S-Meter zeigt S9+8dB. Um welchen Faktor müsste der Funkamateur seine Leistung erhöht haben?
100-fach
20-fach
10-fach
120-fach
TG103 21
Was kann man tun, wenn der Hub bei einem Handfunkgerät oder Mobil-Transceiver zu groß ist?
Leiser ins Mikrofon sprechen.
Weniger Leistung verwenden.
Lauter ins Mikrofon sprechen.
Mehr Leistung verwenden.
TG402 22
In welcher der folgenden Antworten sind Betriebsarten üblicher Kurzwellen-Transceiver aufgezählt?
USB, LSB, FM, SSTV, CW
USB, PSK31, FM, SSTV, CW
USB, LSB, Amtor, Pactor, CW
USB, LSB, FM, AM, CW
TH403 23
Welche Auswirkungen hat es, wenn eine symmetrische Antenne (Dipol) mit einem Koaxkabel gleicher Impedanz gespeist wird?
Die Richtcharakteristik der Antenne wird verformt und es können Mantelwellen auftreten.
Es treten Polarisationsdrehungen auf, die von der Kabellänge abhängig sind.
Es treten keine nennenswerten Auswirkungen auf, da die Antenne angepasst ist und die Speisung über ein Koaxkabel erfolgt, dessen Außenleiter Erdpotential hat.
Am Speisepunkt der Antenne treten gegenphasige Spannungen und Ströme gleicher Größe auf, die eine Fehlanpassung hervorrufen.
TI103 24
In welcher Höhe befinden sich die für die Fernausbreitung (DX) wichtigen ionosphärischen Schichten? Sie befinden sich in ungefähr
2000 bis 5000 km Höhe.
20 bis 50 km Höhe.
2 bis 5 km Höhe.
200 bis 500 km Höhe.
TI105 25
Wie kommt die Fernausbreitung einer Funkwelle auf den Kurzwellenbändern zustande? Sie kommt zustande durch die Reflexion an
den Wolken in der niedrigen Atmosphäre.
elektrisch aufgeladenen Luftschichten in der Ionosphäre.
den parasitären Elementen einer Richtantenne.
Hoch- und Tiefdruckgebieten der hohen Atmosphäre.
TI206 26
Bei der Ausbreitung auf Kurzwelle spielt die so genannte "Grey Line" eine besondere Rolle. Was ist die "Grey Line"?
Die Übergangszeit vor und nach dem Winter, in der sich die D-Schicht ab- und wieder aufbaut.
Die instabilen Ausbreitungsbedingungen in der Äquatorialzone.
Die Zeit mit den besten Möglichkeiten für "Short Skip" Ausbreitung.
Der Streifen der Dämmerungsphase vor Sonnenaufgang oder nach Sonnenuntergang.
TI209 27
Unter dem Begriff "Short Skip" versteht man Funkverbindungen besonders im 10-m-Band mit Sprungentfernungen unter 1000 km, die
durch Reflexion an hochionisierten D-Schichten ermöglicht werden.
bei entsprechendem Abstrahlwinkel durch Reflexion an der F2-Schicht ermöglicht werden.
bei entsprechendem Abstrahlwinkel durch Reflexion an der F1-Schicht ermöglicht werden.
durch Reflexion an sporadischen E-Schichten ermöglicht werden.
TI210 28
Warum sind Signale im 160- und 80-Meter-Band tagsüber nur schwach und nicht für den weltweiten Funkverkehr geeignet? Sie sind ungeeignet wegen der Tagesdämpfung in der
F1-Schicht
D-Schicht
F2-Schicht
A-Schicht
TK106 29
In welchem Fall spricht man von Einstrahlungen bei EMV? Einstrahlungen liegen dann vor, wenn die HF
wegen eines schlechten Stehwellenverhältnisses wieder zum Sender zurück strahlt.
über Leitungen oder Kabel in das gestörte Gerät gelangt.
über das ungenügend abgeschirmte Gehäuse in die Elektronik gelangt.
über nicht genügend geschirmte Kabel zum gestörten Empfänger gelangt.
TK310 30
Welche Filter sollten im Störungsfall vor die einzelnen Leitungsanschlüsse eines UKW- oder Fernsehrundfunkgeräts oder angeschlossener Geräte eingeschleift werden, um Kurzwellensignale zu dämpfen?
Ein Bandpassfilter bei 30 MHz unmittelbar vor dem Antennennanschluss und ein Tiefpassfilter in das Netzkabel der gestörten Geräte.
Je ein Tiefpassfilter unmittelbar vor dem Antennennanschluss und in das Netzkabel der gestörten Geräte.
Ein Hochpassfilter vor dem Antennennanschluss und zusätzlich je eine Ferritdrossel vor alle Leitungsanschlüsse der gestörten Geräte.
Eine Bandsperre für die Fernsehbereiche unmittelbar vor dem Antennennanschluss und ein Tiefpassfilter in das Netzkabel der gestörten Geräte.
TK311 31
Die Signale eines 144-MHz-Senders werden in das Koax-Antennenkabel eines FM-Rundfunkempfängers induziert und verursachen Störungen. Eine Möglichkeit zur Verringerung der Störungen besteht darin,
das Abschirmgeflecht am Antennenstecker des Empfängers abzuklemmen.
die Erdverbindung des Senders abzuklemmen.
den 144-MHz-Sender mit einem Tiefpassfilter auszustatten.
eine Mantelwellendrossel einzubauen.
TK319 32
Ein korrodierter Anschluss an der Fernseh-Empfangsantenne des Nachbarn
kann in Verbindung mit dem Signal naher Sender parametrische Schwingungen erzeugen, die einen überhöhten Nutzsignalpegel hervorrufen.
kann in Verbindung mit dem Oszillatorsignal des Fernsehempfängers unerwünschte Mischprodukte erzeugen, die den Fernsehempfang stören.
kann in Verbindung mit Einstreuungen aus dem Stromnetz durch Intermodulation Bild- und Tonstörungen hervorrufen.
kann in Verbindung mit dem Signal naher Sender unerwünschte Mischprodukte erzeugen, die den Fernsehempfang stören.
TL101 33
Um eine Amateurfunkstelle in Bezug auf EMV zu optimieren
sollten alle schlechten Erdverbindungen entfernt werden.
sollten alle Einrichtungen mit einer guten HF-Erdung versehen werden.
sollte der Sender mit der Wasserleitung im Haus verbunden werden.
sollten Wasserleitungsanschlüsse aus Polyäthylen zur Isolation vorgesehen werden.
TL307 34
Wo sollte aus funktechnischer Sicht eine mobile VHF-Antenne an einem PKW vorzugsweise installiert werden?
Auf dem vorderen Kotflügel.
Auf dem Armaturenbrett.
Auf der hinteren Stoßstange.
Auf der Mitte des Daches.
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QTE/b.02/2017-12-27   AfuPbTE V1.07  © DF1IAV TID: 200271   10.08.2026 12:31