Teil 1: Technische Kenntnisse o. Bf. Amateurfunkzeugnis Klasse E 34 Fragen   Zeit: 60 Minuten
TA102 1
0,00042 A entspricht
42·10-6 A.
420·106 A.
420·10-6 A.
420·10-5 A.
TA202 2
Welche Einheit wird für die elektrische Ladung verwendet?
Joule (J)
Kilowatt (kW)
Amperesekunde (As)
Ampere (A)
TB203 3
Was versteht man unter "technischer Stromrichtung" in der Elektrotechnik?
Man nimmt an, dass der Strom vom Pluspol zum Minuspol fließt.
Es ist die Flussrichtung der Elektronen vom Pluspol zum Minuspol.
Man nimmt an, dass der Strom vom Minuspol zum Pluspol fließt.
Es ist die Flussrichtung der Elektronen vom Minuspol zum Pluspol.
TB902 4
Welcher der nachfolgenden Zusammenhänge ist richtig?
R = I / U
I = U · R
I = R / U
U = R · I
TB904 5
Welcher Widerstand ist erforderlich um einen Strom von 3 A bei einer Spannung von 90 Volt fließen zu lassen?
30 Ω
1/30 Ω
270 Ω
93 Ω
TB906 6
Eine Glühlampe hat einen Nennwert von 12 V und 48 W. Bei einer 12-V-Versorgung beträgt die Stromentnahme
250 mA.
750 mA.
36 A.
4 A.
TB909 7
Ein Mobil-Transceiver (Sender-Empfänger) hat bei Sendebetrieb eine Leistungsaufnahme von 100 Watt aus dem 12-V-Bordnetz des Kraftfahrzeuges. Wie groß ist die Stromaufnahme?
1200 A
16,6 A
8,33 A
0,12 A
TC102 8
Die Farbringe gelb, violett und rot auf einem Widerstand mit 4 Farbringen bedeuten einen Widerstandswert von
4,7 MΩ
4,7 kΩ
470 kΩ
47 kΩ
TC501 9
P-dotiertes Halbleitermaterial ist solches, das mit einem zusätzlichen Stoff versehen wurde, der
genau vier Valenzelektronen enthält.
weniger als vier Valenzelektronen enthält.
mehr als vier Valenzelektronen enthält.
keine Valenzelektronen enthält.
TD205 10
Wie verhält sich ein Parallelschwingkreis bei der Resonanzfrequenz?
Wie ein hochohmiger Widerstand.
Wie ein niederohmiger Widerstand.
Wie ein Kondensator mit sehr kleiner Kapazität.
Wie eine Spule mit sehr großer Induktivität.
TD302 11
Die Leerlaufspannung einer Gleichspannungsquelle beträgt 13,5 V. Wenn die Spannungsquelle einen Strom von 1 A abgibt, sinkt die Klemmenspannung auf 12,4 V. Wie groß ist der Innenwiderstand der Spannungsquelle?
1,1 Ω
12,4 Ω
1,2 Ω
13,5 Ω
TD606 12
Der Vorteil von Quarzoszillatoren gegenüber LC-Oszillatoren liegt darin, dass sie
einen geringeren Anteil an Oberwellen erzeugen.
ein sehr viel geringes Seitenbandrauschen erzeugen.
eine bessere Frequenzstabilität aufweisen.
eine breitere Resonanzkurve haben.
TE102 13
Welches der nachfolgenden Modulationsverfahren hat die geringste Störanfälligkeit bei Funkanlagen in Kraftfahrzeugen?
FM
SSB
AM
DSB
TE202 14
FM hat gegenüber SSB den Vorteil der
geringeren Beeinflussung durch Störquellen.
größeren Entfernungsüberbrückung.
geringen Anforderungen an die Bandbreite.
besseren Kreisgüte.
TF101 15
Eine hohe erste ZF vereinfacht die Filterung zur Vermeidung von
Spiegelfrequenzstörungen.
Beeinflussung des lokalen Oszillators.
Störungen der zweiten ZF.
Nebenaussendungen.
TF103 16
Welche Aussage ist für einen Doppelsuper richtig?
Das von der Antenne aufgenommene Signal bleibt bis zum Demodulator in seiner Frequenz erhalten.
Durch eine hohe erste ZF erreicht man leicht eine gute Trennschärfe.
Durch eine niedrige zweite ZF erreicht man leicht eine gute Spiegelselektion.
Mit einer niedrigen zweiten ZF erreicht man leicht eine gute Trennschärfe.
TF405 17
Ein Funkamateur hat eine Endstufe, welche die Leistung verzehnfacht (von 10 auf 100 Watt). Ohne seine Endstufe zeigt Ihr S-Meter genau S8. Auf welchen Wert müsste die Anzeige Ihres S-Meters ansteigen, wenn er die Endstufe dazuschaltet?
S18
S10+10 dB
S9+9 dB
S9+4dB
TH204 18
Die Impedanz in der Mitte eines Halbwellendipols beträgt je nach Aufbauhöhe ungefähr
60 bis 120 Ω.
40 bis 80 Ω.
120 bis 240 Ω.
240 bis 600 Ω.
TH205 19
Ein Faltdipol hat einen Eingangswiderstand von ungefähr
30-60 Ω.
50 Ω.
600 Ω.
240 Ω.
TH402 20
Fehlanpassungen oder Beschädigungen von HF-Übertragungsleitungen
führen zur Erzeugung unerwünschter Aussendungen, da innerhalb der erforderlichen Bandbreite keine Anpassung gegeben ist.
führen zu Reflektionen des übertragenen HF-Signals und einem erhöhten VSWR.
führen zur einer Überbeanspruchung der angeschlossenen Antenne.
führen zu einem VSWR von kleiner oder gleich 1.
TI103 21
In welcher Höhe befinden sich die für die Fernausbreitung (DX) wichtigen ionosphärischen Schichten? Sie befinden sich in ungefähr
200 bis 500 km Höhe.
2000 bis 5000 km Höhe.
2 bis 5 km Höhe.
20 bis 50 km Höhe.
TI203 22
Welche der folgenden Aussagen trifft für KW-Funkverbindungen zu, die über Bodenwellen erfolgen?
Die Bodenwelle folgt der Erdkrümmung und geht nicht über den geografischen Horizont hinaus. Sie wird in niedrigeren Frequenzbereichen stärker gedämpft als in höheren Frequenzbereichen.
Die Bodenwelle folgt der Erdkrümmung und geht über den geografischen Horizont hinaus. Sie wird in niedrigeren Frequenzbereichen stärker gedämpft als in höheren Frequenzbereichen.
Die Bodenwelle folgt der Erdkrümmung und geht über den geografischen Horizont hinaus. Sie wird in höheren Frequenzbereichen stärker gedämpft als in niedrigeren Frequenzbereichen.
Die Bodenwelle folgt der Erdkrümmung und geht nicht über den geografischen Horizont hinaus. Sie wird in höheren Frequenzbereichen stärker gedämpft als in niedrigeren Frequenzbereichen.
TI212 23
Was bedeutet die "MUF" bei der Kurzwellenausbreitung?
Kritische Grenzfrequenz
Niedrigste brauchbare Frequenz
Mittlere Nutzfrequenz
Höchste brauchbare Frequenz
TI302 24
Überhorizontverbindungen im UHF/VHF-Bereich kommen u.a. zustande durch
Reflexion der Wellen in der Troposphäre durch das Auftreten sporadischer D-Schichten.
Streuung der Wellen an troposphärischen Bereichen unterschiedlicher Beschaffenheit.
Polarisationsdrehungen in der Troposphäre an Gewitterfronten.
Polarisationsdrehungen in der Troposphäre bei hoch liegender Bewölkung.
TJ102 25
Die Auflösung eines Messinstrumentes entspricht
der Genauigkeit des Instrumentes in Bezug auf den tatsächlichen Wert.
dem Vollausschlag der Instrumentenanzeige.
der Genauigkeit des Instrumentes.
der kleinsten Einteilung der Anzeige.
TK106 26
In welchem Fall spricht man von Einstrahlungen bei EMV? Einstrahlungen liegen dann vor, wenn die HF
über Leitungen oder Kabel in das gestörte Gerät gelangt.
über das ungenügend abgeschirmte Gehäuse in die Elektronik gelangt.
über nicht genügend geschirmte Kabel zum gestörten Empfänger gelangt.
wegen eines schlechten Stehwellenverhältnisses wieder zum Sender zurück strahlt.
TK107 27
Wie nennt man die elektromagnetische Störung, die durch die Aussendung des reinen Nutzsignals beim Empfang anderer Frequenzen in benachbarten Empfängern auftreten kann?
Blockierung oder störende Beeinflussung
Hinzunehmende Störung
Störung durch unerwünschte Aussendungen
Störung durch Nebenaussendungen
TK202 28
Ein Fernsehgerät wird durch das Nutzsignal einer KW-Amateurfunkstelle gestört. Wie dringt das Signal mit größter Wahrscheinlichkeit in das Fernsehgerät ein?
Über die Fernsehantenne bzw. das Antennenkabel sowie über die Bildröhre.
Über die Stromversorgung des Senders und die Stromversorgung des Fernsehgeräts.
Über die Antennenleitung und über alle größeren ungeschirmten Spulen im Fernsehgerät (z.B. Entmagnetisierungsschleife).
Über jeden beliebigen Leitungsanschluss und/oder über die ZF-Stufen.
TK203 29
Die Übersteuerung eines Leistungsverstärkers führt zu
einem hohen Nebenwellenanteil.
einer besseren Verständlichkeit am Empfangsort.
einer Verringerung der Ausgangsleistung.
lediglich geringen Verzerrungen beim Empfang.
TK304 30
Ein Funkamateur wohnt in einem Reihenhaus. An welcher Stelle sollte die KW-Drahtantenne angebracht werden, um störende Beeinflussungen auf ein Mindestmaß zu begrenzen?
Möglichst innerhalb des Dachbereichs
Am gemeinsamen Schornstein neben der Fernsehantenne
Rechtwinklig zur Häuserzeile mit abgewandter Strahlungsrichtung
Entlang der Häuserzeile auf der Höhe der Dachrinne
TK311 31
Die Signale eines 144-MHz-Senders werden in das Koax-Antennenkabel eines FM-Rundfunkempfängers induziert und verursachen Störungen. Eine Möglichkeit zur Verringerung der Störungen besteht darin,
das Abschirmgeflecht am Antennenstecker des Empfängers abzuklemmen.
eine Mantelwellendrossel einzubauen.
die Erdverbindung des Senders abzuklemmen.
den 144-MHz-Sender mit einem Tiefpassfilter auszustatten.
TL303 32
Unter welchen Bedingungen darf ein Fundamenterder als Blitzschutzerder verwendet werden?
Die Ausdehnung des Fundamenterders muss größer oder wenigstens gleich der Ausdehnung der Antennenanlage sein.
Jeder ordnungsgemäß verlegte Fundamenterder kann verwendet werden, sofern alle Blitzschutzleitungen bis zur Potentialausgleichsschiene getrennt geführt werden.
Nach den geltenden Vorschriften muss immer eine eigene Blitzschutzanlage, also auch ein eigener Fundamenterder, für eine Amateurfunkantenne aufgebaut werden.
Die in den Sicherheitsvorschriften festgelegte zulässige Leitungslänge des Erdungsleiters darf auf keinen Fall überschritten werden.
TL306 33
Damit die Zulassung eines Kraftfahrzeugs nicht ungültig wird, sind vor dem Einbau einer mobilen Sende-/Empfangseinrichtung grundsätzlich
die Bedingungen der Bundesnetzagentur für den Einbau mobiler Sendeanlagen einzuhalten.
die Ratschläge des Kfz-Händlers einzuhalten.
die Anweisungen des Amateurfunkgeräte-Herstellers zu beachten.
die Anweisungen des Kfz-Herstellers zu beachten.
TL307 34
Wo sollte aus funktechnischer Sicht eine mobile VHF-Antenne an einem PKW vorzugsweise installiert werden?
Auf der Mitte des Daches.
Auf dem vorderen Kotflügel.
Auf der hinteren Stoßstange.
Auf dem Armaturenbrett.
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QTE/b.02/2017-12-27   AfuPbTE V1.07  © DF1IAV TID: 199497   15.03.2026 08:51