Teil 1: Technische Kenntnisse o. Bf. Amateurfunkzeugnis Klasse E 34 Fragen   Zeit: 60 Minuten
TB603 1
Welcher Wellenlänge λ entspricht die Frequenz 28,48 MHz?
10,5 m
61,3 m
9,49 m
163 m
TB608 2
Den Frequenzbereich zwischen 30 und 300 MHz bezeichnet man als
VHF (very high frequency)
UHF (ultra high frequency)
MF (medium frequency)
SHF (super high frequency)
TB905 3
Eine Stromversorgung nimmt bei 230 V einen Strom von 0,63 A auf. Welche elektrische Arbeit (Energie) wird bei einer Betriebsdauer von 7 Stunden verbraucht?
0,1 kWh
2,56 kWh
1,01 kWh
20,7 kWh
TC111 4
Welchen Wert hat ein SMD-Widerstand mit der Kennzeichnung 223?
221 Ω
22 kΩ
220 Ω
22 Ω
TC306 5
Mit zunehmender Frequenz
steigt der Wechselstromwiderstand einer Spule bis zu einem Maximum und sinkt dann wieder.
steigt der Wechselstromwiderstand einer Spule.
sinkt der Wechselstromwiderstand einer Spule bis zu einem Minimum und steigt dann wieder.
sinkt der Wechselstromwiderstand einer Spule.
TC403 6
Die Primärspule eines Übertragers hat die fünffache Anzahl von Windungen der Sekundärspule. Wie hoch ist die erwartete Sekundärspannung, wenn die Primärspule an eine 230-V-Stromversorgung angeschlossen wird?
23 Volt
1150 Volt
46 Volt
9,2 Volt
TD110 7
Zwei Widerstände mit R1 = 100 Ω und R2 = 150 Ω sind parallel geschaltet.
Wie groß ist der Ersatzwiderstand?
60 Ω
250 Ω
75 Ω
17,5 Ω
TD303 8
Die Leerlaufspannung einer Gleichspannungsquelle beträgt 13,5 V. Wenn die Spannungsquelle einen Strom von 2 A abgibt, sinkt die Klemmenspannung auf 13 V. Wie groß ist der Innenwiderstand der Spannungsquelle?
0,25 Ω
6,75 Ω
13 Ω
6,5 Ω
TD501 9
Durch Modulation
werden dem Signal NF-Komponenten entnommen.
werden Sprach- und CW-Signale kombiniert.
werden Informationen auf einen oder mehrere Träger übertragen.
wird einem oder mehreren Trägern Informationen entnommen.
TE101 10
Wie unterscheidet sich SSB (J3E) von AM (A3E) in Bezug auf die Bandbreite?
Die Sendeart J3E beansprucht etwas mehr als die halbe Bandbreite der Sendeart A3E.
Die Sendeart J3E beansprucht weniger als die halbe Bandbreite der Sendeart A3E.
Die unterschiedlichen Modulationsarten lassen keinen Vergleich zu, da sie grundverschieden erzeugt werden.
Die Sendeart J3E beansprucht etwa 1/4 Bandbreite der Sendeart A3E.
TE203 11
Ein zu großer Hub eines FM-Senders führt dazu,
dass die Sendeendstufe übersteuert wird.
dass Verzerrungen auf Grund gegenseitiger Auslöschung der Seitenbänder auftreten.
dass die HF-Bandbreite zu groß wird.
dass Verzerrungen auf Grund unerwünschter Unterdrückung der Trägerfrequenz auftreten.
TE302 12
Welche HF-Bandbreite beansprucht ein 9600-Baud-FM-Packet-Radio-Signal?
ca. 3 kHz
ca. 6,6 kHz
12,5 kHz
20 kHz
TF202 13
Bei Empfang eines sehr starken Signals verringert die AGC (automatic gain control)
die Verstärkung der HF- und ZF-Stufen.
die Versorgungsspannung des VFO.
eine Filterreaktion.
eine Verstärkung der NF-Stufen.
TG305 14
Eine Verdopplung der Leistung entspricht wie viel dB?
6 dB
3 dB
1,5 dB
12 dB
TG306 15
Die Ausgangsleistung eines FM-Senders
ändert sich durch die Modulation.
wird nicht durch die Modulation beeinflusst.
beträgt bei fehlender Modulation Null.
verringert sich durch Modulation auf 70 %.
TG502 16
Welches Filter wäre zwischen Senderausgang und Antenne eingeschleift am besten zur Verringerung der Oberwellenausstrahlungen geeignet?
Ein Tiefpassfilter
Ein Antennenfilter
Ein Sperrkreisfilter
Ein Hochpassfilter
TH103 17
Welche magnetischen Antennen eignen sich für Sendebetrieb und strahlen dabei im Nahfeld ein starkes magnetisches Feld ab?
Ferritstabantennen und Rahmenantennen mit mehreren Drahtwindungen.
Ferritstabantennen und magnetische Ringantennen.
Magnetische Ringantennen mit einem Umfang von etwa λ/10.
Rahmenantennen mit mehreren Drahtwindungen.
TH203 18
Welchen Eingangs- bzw. Fußpunktwiderstand hat die Groundplane?
ca. 600 Ω
ca. 240 Ω
ca. 30 ... 50 Ω
ca. 60 ... 120 Ω
TH205 19
Ein Faltdipol hat einen Eingangswiderstand von ungefähr
30-60 Ω.
50 Ω.
240 Ω.
600 Ω.
TH304 20
Welcher der nachfolgenden Zusammenhänge ist richtig?
0 dBm entspricht 1 mW; 3 dBm entspricht 2 mW; 20 dBm entspricht 100 mW
0 dBm entspricht 1 mW; 3 dBm entspricht 1,4 mW; 20 dBm entspricht 10 mW
1 dBm entspricht 0 mW; 2 dBm entspricht 3 mW; 100 dBm entspricht 20 mW
0 dBm entspricht 0 mW; 3 dBm entspricht 30 mW; 20 dBm entspricht 200 mW
TI106 21
Welche Schicht ist für die gute Ausbreitung im 10-m-Band in den Sommermonaten verantwortlich?
Die D-Schicht
Die E-Schicht
Die F2-Schicht
Die F1-Schicht
TI204 22
Wie groß ist in etwa die maximale Entfernung, die ein KW-Signal bei Reflexion an der E-Schicht auf der Erdoberfläche mit einem Sprung (Hop) überbrücken kann?
Etwa 4500 km
Etwa 9000 km
Etwa 2200 km
Etwa 1100 km
TI209 23
Unter dem Begriff "Short Skip" versteht man Funkverbindungen besonders im 10-m-Band mit Sprungentfernungen unter 1000 km, die
durch Reflexion an sporadischen E-Schichten ermöglicht werden.
durch Reflexion an hochionisierten D-Schichten ermöglicht werden.
bei entsprechendem Abstrahlwinkel durch Reflexion an der F2-Schicht ermöglicht werden.
bei entsprechendem Abstrahlwinkel durch Reflexion an der F1-Schicht ermöglicht werden.
TI306 24
Was ist die Ursache für Aurora-Erscheinungen? Die Ursache ist
das Eindringen geladener Teilchen von der Sonne in die Atmosphäre.
eine hohe Sonnenfleckenzahl.
das Auftreten von Meteoritenschauern in den polaren Regionen.
eine niedrige Sonnenfleckenzahl.
TJ101 25
Das Prinzip eines Drehspulmessgeräts beruht auf
der Wechselwirkung der Kräfte zwischen einem permanent magnetischen und einem elektromagnetischen Feld.
der Wechselwirkung der Kräfte zwischen einem magnetischen und einem elektrischen Feld.
der Wechselwirkung der Kräfte zwischen zwei permanent magnetischen Feldern.
dem erdmagnetischen Feld.
TJ109 26
Eine künstliche Antenne für den VHF-Bereich könnte beispielsweise aus
temperaturfesten Blindwiderständen bestehen.
Glühbirnen zusammengebaut sein.
ungewendelten Kohleschichtwiderständen zusammengebaut sein.
hochbelastbaren Drahtwiderständen zusammengebaut sein.
TJ207 27
Ein Stehwellenmessgerät wird in ein ideal angepasstes Sender-/Antennensystem eingeschleift. Das Messgerät sollte
einen Rücklauf von 100% anzeigen.
ein Stehwellenverhältnis von unendlich anzeigen.
ein Stehwellenverhältnis von 1 anzeigen.
ein Stehwellenverhältnis von 0 anzeigen.
TK101 28
Wie äußert sich Zustopfen bzw. Blockierung eines Empfängers?
Durch Empfindlichkeitssteigerung.
Durch eine zeitweilige Blockierung der Frequenzeinstellung.
Durch das Auftreten von Pfeifstellen im gesamten Abstimmungsbereich.
Durch den Rückgang der Empfindlichkeit und ggf. das Auftreten von Brodelgeräuschen.
TK107 29
Wie nennt man die elektromagnetische Störung, die durch die Aussendung des reinen Nutzsignals beim Empfang anderer Frequenzen in benachbarten Empfängern auftreten kann?
Störung durch Nebenaussendungen
Störung durch unerwünschte Aussendungen
Blockierung oder störende Beeinflussung
Hinzunehmende Störung
TK311 30
Die Signale eines 144-MHz-Senders werden in das Koax-Antennenkabel eines FM-Rundfunkempfängers induziert und verursachen Störungen. Eine Möglichkeit zur Verringerung der Störungen besteht darin,
den 144-MHz-Sender mit einem Tiefpassfilter auszustatten.
das Abschirmgeflecht am Antennenstecker des Empfängers abzuklemmen.
die Erdverbindung des Senders abzuklemmen.
eine Mantelwellendrossel einzubauen.
TL207 31
Muss ein Funkamateur als Betreiber einer ortsfesten Amateurfunkstelle bei der Sendeart F3E und einer Senderleistung von 6 Watt an einer 15-Element-Yagiantenne mit 13 dB Gewinn für 2 m die Einhaltung der Personenschutzgrenzwerte nachweisen?
Ja, er ist in diesem Fall verpflichtet die Einhaltung der Personenschutzgrenzwerte nachzuweisen.
Nein, der Schutz von Personen in elektromagnetischen Feldern ist durch den Funkamateur erst bei einer Strahlungsleistung von mehr als 10 W EIRP sicherzustellen.
Nein, aber er muss die Herzschrittmachergrenzwerte einhalten.
Nein, bei der Sendeart F3E und Sendezeiten unter 6 Minuten in der Stunde kann der Schutz von Personen in elektromagnetischen Feldern durch den Funkamateur vernachlässigt werden.
TL306 32
Damit die Zulassung eines Kraftfahrzeugs nicht ungültig wird, sind vor dem Einbau einer mobilen Sende-/Empfangseinrichtung grundsätzlich
die Bedingungen der Bundesnetzagentur für den Einbau mobiler Sendeanlagen einzuhalten.
die Anweisungen des Amateurfunkgeräte-Herstellers zu beachten.
die Anweisungen des Kfz-Herstellers zu beachten.
die Ratschläge des Kfz-Händlers einzuhalten.
TL307 33
Wo sollte aus funktechnischer Sicht eine mobile VHF-Antenne an einem PKW vorzugsweise installiert werden?
Auf der hinteren Stoßstange.
Auf der Mitte des Daches.
Auf dem Armaturenbrett.
Auf dem vorderen Kotflügel.
TL308 34
Um ein Zusammenwirken mit der Elektronik des Kraftfahrzeugs zu verhindern, sollte das Antennenkabel
im Kabelbaum des Kraftfahrzeugs geführt werden.
möglichst weit von der Fahrzeugverkabelung entfernt verlegt werden.
entlang der Innenseite des Motorraumes verlegt werden.
über das Fahrzeugdach verlegt sein.
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QTE/b.02/2017-12-27   AfuPbTE V1.07  © DF1IAV TID: 199075   02.01.2026 23:28