Teil 1: Technische Kenntnisse o. Bf. Amateurfunkzeugnis Klasse E 34 Fragen   Zeit: 60 Minuten
TA201 1
Welche Einheit wird für die elektrische Spannung verwendet?
Amperestunden (Ah)
Ampere (A)
Volt (V)
Ohm (Ω)
TB102 2
Welches der genannten Metalle hat die beste elektrische Leitfähigkeit?
Silber
Kupfer
Zinn
Gold
TB605 3
Eine Wellenlänge von 80,0 m entspricht einer Frequenz von
3,57 MHz
3,56 MHz
3,65 MHz
3,75 MHz
TC306 4
Mit zunehmender Frequenz
steigt der Wechselstromwiderstand einer Spule.
steigt der Wechselstromwiderstand einer Spule bis zu einem Maximum und sinkt dann wieder.
sinkt der Wechselstromwiderstand einer Spule bis zu einem Minimum und steigt dann wieder.
sinkt der Wechselstromwiderstand einer Spule.
TC403 5
Die Primärspule eines Übertragers hat die fünffache Anzahl von Windungen der Sekundärspule. Wie hoch ist die erwartete Sekundärspannung, wenn die Primärspule an eine 230-V-Stromversorgung angeschlossen wird?
46 Volt
9,2 Volt
1150 Volt
23 Volt
TD109 6
Zwei Widerstände mit R1 = 20 Ω und R2 = 30 Ω sind parallel geschaltet.
Wie groß ist der Ersatzwiderstand?
12 Ω
3,5 Ω
15 Ω
50 Ω
TD301 7
Welche Eigenschaften sollten Strom- und Spannungsquellen aufweisen?
Strom- und Spannungsquellen sollten einen möglichst niedrigen Innenwiderstand haben.
Spannungsquellen sollten einen möglichst niedrigen Innenwiderstand und Stromquellen einen möglichst hohen Innenwiderstand haben.
Spannungsquellen sollten einen möglichst hohen Innenwiderstand und Stromquellen einen möglichst niedrigen Innenwiderstand haben.
Strom- und Spannungsquellen sollten einen möglichst hohen Innenwiderstand haben.
TD306 8
Welches ist der Hauptnachteil eines Schaltnetzteils gegenüber einem konventionellen Netzteil?
Ein Schaltnetzteil kann keine so hohen Ströme abgeben.
Ein Schaltnetzteil hat höhere Verluste.
Ein Schaltnetzteil benötigt einen größeren Transformator.
Ein Schaltnetzteil erzeugt Oberwellen seiner Taktfrequenz, die beim Empfang zu Störungen führen können.
TF104 9
Ein Empfänger hat eine ZF von 10,7 MHz und ist auf 28,5 MHz abgestimmt. Der Oszillator des Empfängers schwingt oberhalb der Empfangsfrequenz. Welche Frequenz hat die Spielfrequenz?
49,9 MHz
17,8 MHz
39,2 MHz
48,9 MHz
TF202 10
Bei Empfang eines sehr starken Signals verringert die AGC (automatic gain control)
die Versorgungsspannung des VFO.
die Verstärkung der HF- und ZF-Stufen.
eine Verstärkung der NF-Stufen.
eine Filterreaktion.
TF404 11
Ein Funkamateur kommt laut S-Meter mit S7 an. Dann schaltet er seine Endstufe ein und bittet um einen erneuten Rapport. Das S-Meter zeigt S9+8dB. Um welchen Faktor müsste der Funkamateur seine Leistung erhöht haben?
120-fach
20-fach
10-fach
100-fach
TF407 12
Welche Baugruppe könnte in einem Empfänger gegebenenfalls dazu verwendet werden, um einen schmalen Frequenzbereich zu unterdrücken, in dem Störungen empfangen werden?
Die AGC
Noise Filter
Störaustaster
Notchfilter
TG303 13
Die Ausgangsleistung eines Senders ist
die unmittelbar nach dem Senderausgang messbare Leistung, bevor sie Zusatzgeräte (z.B. Anpassgeräte) durchläuft.
die unmittelbar nach dem Senderausgang gemessene Summe aus vorlaufender und rücklaufender Leistung.
die unmittelbar nach dem Senderausgang gemessene Differenz aus vorlaufender und rücklaufender Leistung.
die unmittelbar nach den erforderlichen Zusatzgeräten (z.B. Anpassgeräte) messbare Leistung.
TG405 14
Wie wird der Funkbetrieb bezeichnet, bei dem man einen Transceiver allein durch die Stimme auf Sendung schalten kann?
RIT-Betrieb
VOX-Betrieb
SSB-Betrieb
PTT-Betrieb
TH101 15
Was sind typische Kurzwellen-Amateurfunksendeantennen?
Langdraht-Antenne, Groundplane-Antenne, Gruppenantenne, Dipolantenne, Windom-Antenne, Delta-Loop-Antenne
Langdraht-Antenne, Groundplane-Antenne, Gestockte Yagiantenne, Dipolantenne, Windom-Antenne, Delta-Loop-Antenne
Langdraht-Antenne, Groundplane-Antenne, Yagiantenne, Dipolantenne, Windom-Antenne, Delta-Loop-Antenne
Langdraht-Antenne, Groundplane-Antenne, Kreuzyagi-Antenne, Dipolantenne, Windom-Antenne, Delta-Loop-Antenne
TH111 16
Die elektrischen Gegengewichte einer Groundplane-Antenne bezeichnet man auch als
Parasitärstrahler.
Radiale.
Erdelemente.
Reflektoren.
TH307 17
Der Wellenwiderstand einer Leitung
ist im HF-Bereich in etwa konstant und unabhängig vom Leitungsabschluss.
ist völlig frequenzunabhängig.
hängt von der Leitungslänge und der Beschaltung am Leitungsende ab.
hängt von der Beschaltung am Leitungsende ab.
TH403 18
Welche Auswirkungen hat es, wenn eine symmetrische Antenne (Dipol) mit einem Koaxkabel gleicher Impedanz gespeist wird?
Am Speisepunkt der Antenne treten gegenphasige Spannungen und Ströme gleicher Größe auf, die eine Fehlanpassung hervorrufen.
Die Richtcharakteristik der Antenne wird verformt und es können Mantelwellen auftreten.
Es treten Polarisationsdrehungen auf, die von der Kabellänge abhängig sind.
Es treten keine nennenswerten Auswirkungen auf, da die Antenne angepasst ist und die Speisung über ein Koaxkabel erfolgt, dessen Außenleiter Erdpotential hat.
TI107 19
Die Sonnenfleckenzahl ist einem regelmäßigen Zyklus unterworfen. Welchen Zeitraum hat dieser Zyklus zirka?
11 Jahre
12 Monate
100 Jahre
6 Monate
TI208 20
Ein plötzlicher Anstieg der Intensitäten von UV- und Röntgenstrahlung nach einem Flare (Energieausbruch auf der Sonne) führt zu erhöhter Ionisierung der D-Schicht und damit zu kurzzeitigem Totalausfall der ionosphärischen Kurzwellenausbreitung. Diese Erscheinung wird auch als
kritischer Schwund bezeichnet.
sporadische E-Ausbreitung bezeichnet.
Mögel-Dellinger-Effekt bezeichnet.
Aurora-Effekt bezeichnet.
TI307 21
Wie wirkt sich "Aurora" auf die Signalqualität eines Funksignals aus?
Die Lesbarkeit der SSB-Signale verbessert sich.
Die Lesbarkeit der FM-Signale verbessert sich.
CW-Signale haben einen besseren Ton.
CW-Signale haben einen flatternden und verbrummten Ton.
TI308 22
Welche Betriebsart eignet sich am besten für Auroraverbindungen?
SSB
FM
CW
PSK31
TJ102 23
Die Auflösung eines Messinstrumentes entspricht
der Genauigkeit des Instrumentes.
dem Vollausschlag der Instrumentenanzeige.
der kleinsten Einteilung der Anzeige.
der Genauigkeit des Instrumentes in Bezug auf den tatsächlichen Wert.
TJ206 24
An welcher Stelle einer Antennenanlage muss ein VSWR-Meter eingeschleift werden, um Aussagen über die Antenne selbst machen zu können? Das VSWR-Meter muss eingeschleift werden zwischen
Antennenkabel und Antenne.
Antennenkabel und Dummy Load.
Senderausgang und Antennenkabel.
Senderausgang und Antennenanpassgerät.
TK102 25
Welche Effekte werden durch Intermodulation hervorgerufen?
Es treten Pfeifstellen gleichen Abstands im gesamten Empfangsbereich auf.
Das Nutzsignal wird mit einem anderen Signal moduliert und dadurch unverständlich.
Dem Empfangssignal ist ein pulsierendes Rauschen überlagert, das die Verständlichkeit beeinträchtigt.
Es treten Phantomsignale auf, die bei Einschalten eines Abschwächers verschwinden.
TK106 26
In welchem Fall spricht man von Einstrahlungen bei EMV? Einstrahlungen liegen dann vor, wenn die HF
über nicht genügend geschirmte Kabel zum gestörten Empfänger gelangt.
über das ungenügend abgeschirmte Gehäuse in die Elektronik gelangt.
über Leitungen oder Kabel in das gestörte Gerät gelangt.
wegen eines schlechten Stehwellenverhältnisses wieder zum Sender zurück strahlt.
TK107 27
Wie nennt man die elektromagnetische Störung, die durch die Aussendung des reinen Nutzsignals beim Empfang anderer Frequenzen in benachbarten Empfängern auftreten kann?
Störung durch unerwünschte Aussendungen
Hinzunehmende Störung
Blockierung oder störende Beeinflussung
Störung durch Nebenaussendungen
TK302 28
Ein Sender sollte so betrieben werden, dass
er keine unerwünschten Aussendungen hervorruft.
die Selbsterregung maximiert wird.
parasitäre Schwingungen vorhanden sind.
die Oberwellenabschirmung minimiert wird.
TK304 29
Ein Funkamateur wohnt in einem Reihenhaus. An welcher Stelle sollte die KW-Drahtantenne angebracht werden, um störende Beeinflussungen auf ein Mindestmaß zu begrenzen?
Am gemeinsamen Schornstein neben der Fernsehantenne
Rechtwinklig zur Häuserzeile mit abgewandter Strahlungsrichtung
Entlang der Häuserzeile auf der Höhe der Dachrinne
Möglichst innerhalb des Dachbereichs
TK307 30
Um die Störwahrscheinlichkeit zu verringern, sollte die benutzte Sendeleistung
auf das für eine zufrieden stellende Kommunikation erforderliche Minimum eingestellt werden.
auf die für eine zufriedenstellende Kommunikation erforderlichen 100 W eingestellt werden.
die Hälfte des maximal zulässigen Pegels betragen.
nur auf den zulässigen Pegel eingestellt werden.
TK310 31
Welche Filter sollten im Störungsfall vor die einzelnen Leitungsanschlüsse eines UKW- oder Fernsehrundfunkgeräts oder angeschlossener Geräte eingeschleift werden, um Kurzwellensignale zu dämpfen?
Ein Hochpassfilter vor dem Antennennanschluss und zusätzlich je eine Ferritdrossel vor alle Leitungsanschlüsse der gestörten Geräte.
Ein Bandpassfilter bei 30 MHz unmittelbar vor dem Antennennanschluss und ein Tiefpassfilter in das Netzkabel der gestörten Geräte.
Eine Bandsperre für die Fernsehbereiche unmittelbar vor dem Antennennanschluss und ein Tiefpassfilter in das Netzkabel der gestörten Geräte.
Je ein Tiefpassfilter unmittelbar vor dem Antennennanschluss und in das Netzkabel der gestörten Geräte.
TL201 32
Nach welcher der Antworten kann die ERP (Effective Radiated Power) berechnet werden, und worauf ist die ERP bzw. der zu verwendende Antennengewinn bezogen?
PERP = PSender + PVerluste + GAntenne
bezogen auf einen isotropen Kugelstrahler
PERP = (PSender + PVerluste) · GAntenne
bezogen auf einen Halbwellendipol
PERP = (PSender - PVerluste) · GAntenne
bezogen auf einen Halbwellendipol
PERP = PSender · GAntenne - PVerluste
bezogen auf einen isotropen Kugelstrahler
TL206 33
Ein Sender mit 75 Watt Ausgangsleistung ist über eine Antennenleitung, die 2,15 dB (Faktor 1,64) Kabelverluste hat, an eine Dipol-Antenne angeschlossen. Welche EIRP wird von der Antenne maximal abgestrahlt?
75 Watt
45,7 W
60,6 W
123 W
TL302 34
Welches Material und welcher Mindestquerschnitt ist bei einer Erdungsleitung zwischen einem Antennenstandrohr und einer Erdungsanlage nach DIN VDE 0855 Teil 300 für Funksender bis 1 kW zu verwenden?
Ein- oder mehrdrähtiger - aber nicht feindrähtiger - isolierter oder blanker Kupferleiter mit mindestens 25 mm² Querschnitt oder ein Aluminiumleiter mit mindestens 50 mm² Querschnitt.
Als geeigneter Erdungsleiter gilt ein Einzelmassivdraht mit einem Mindestquerschnitt von 16 mm² Kupfer, isoliert oder blank, oder 25 mm² Aluminium isoliert oder 50 mm² Stahl.
Als geeigneter Erdungsleiter gilt ein Einzeldraht mit einem Mindestquerschnitt von 4 mm² Kupfer, isoliert oder blank, oder 10 mm² Aluminium isoliert.
Ein- oder mehrdrähtiger - aber nicht feindrähtiger - isolierter oder blanker Kupferleiter mit mindestens 10 mm² Querschnitt oder ein Aluminiumleiter mit mindestens 16 mm² Querschnitt.
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QTE/b.02/2017-12-27   AfuPbTE V1.07  © DF1IAV TID: 200280   12.08.2026 15:03