Teil 1: Technische Kenntnisse o. Bf. Amateurfunkzeugnis Klasse E 34 Fragen   Zeit: 60 Minuten
TB605 1
Eine Wellenlänge von 80,0 m entspricht einer Frequenz von
3,56 MHz
3,65 MHz
3,57 MHz
3,75 MHz
TB701 2
Welche Signalform sollte der Träger einer hochfrequenten Schwingung haben?
kreisförmig
rechteckförmig
dreieckförmig
sinusförmig
TC201 3
Welche Aussage zur Kapazität eines Plattenkondensators ist richtig?
Je größer die Dielektrizitätszahl ist, desto kleiner ist die Kapazität.
Je größer die angelegte Spannung ist, desto kleiner ist die Kapazität.
Je größer der Plattenabstand ist, desto kleiner ist die Kapazität.
Je größer die Plattenoberfläche ist, desto kleiner ist die Kapazität.
TC208 4
Mit zunehmender Frequenz
steigt der Wechselstromwiderstand von Kondensatoren.
sinkt der Wechselstromwiderstand von Kondensatoren.
steigt der Wechselstromwiderstand von Kondensatoren bis zu einem Maximum und sinkt dann wieder.
sinkt der Wechselstromwiderstand von Kondensatoren bis zu einem Minimum und steigt dann wieder.
TC601 5
Was versteht man unter Stromverstärkung beim Transistor?
Mit einem geringen Strom (Emitterstrom) wird ein großer Strom (Basisstrom) gesteuert.
Mit einem geringen Strom (Emitterstrom) wird ein großer Strom (Kollektorstrom) gesteuert.
Mit einem geringen Strom (Basisstrom) wird ein großer Strom (Kollektorstrom) gesteuert.
Mit einem geringen Strom (Kollektorstrom) wird ein großer Strom (Emitterstrom) gesteuert.
TC607 6
Welche Transistortypen sind bipolare Transistoren?
NPN- und PNP-Transistoren
Isolierschicht-FETs
Sperrschicht-FETs
Dual-Gate-MOS-FETs
TC609 7
Ein bipolarer Transistor ist
thermisch gesteuert.
spannungsgesteuert.
stromgesteuert.
ein Gleichspannungsverstärker.
TC611 8
Wie erfolgt die Steuerung des Stroms im Feldeffekttransistor (FET)?
Die Gatespannung steuert den Widerstand des Kanals zwischen Source und Drain.
Die Gatespannung ist allein verantwortlich für den Drainstrom.
Der Gatestrom steuert den Widerstand des Kanals zwischen Source und Drain.
Der Gatestrom ist allein verantwortlich für den Drainstrom.
TD301 9
Welche Eigenschaften sollten Strom- und Spannungsquellen aufweisen?
Strom- und Spannungsquellen sollten einen möglichst niedrigen Innenwiderstand haben.
Strom- und Spannungsquellen sollten einen möglichst hohen Innenwiderstand haben.
Spannungsquellen sollten einen möglichst hohen Innenwiderstand und Stromquellen einen möglichst niedrigen Innenwiderstand haben.
Spannungsquellen sollten einen möglichst niedrigen Innenwiderstand und Stromquellen einen möglichst hohen Innenwiderstand haben.
TD402 10
Was versteht man in der Elektronik unter Verstärkung? Man spricht von Verstärkung, wenn
das Eingangssignal gegenüber dem Ausgangssignal in der Spannung größer ist.
das Eingangssignal gegenüber dem Ausgangssignal in der Leistung größer ist.
das Ausgangssignal gegenüber dem Eingangssignal in der Leistung größer ist.
z.B. bei einem Transformator die Ausgangsspannung größer ist als die Eingangsspannung.
TD602 11
Was ist ein LC-Oszillator? Es ist ein Schwingungserzeuger, wobei die Frequenz
durch einen hochstabilen Quarz bestimmt wird.
von einer Spule und einem Kondensator (LC-Schwingkreis) bestimmt wird.
mittels LC-Hochpass gefiltert wird.
mittels LC-Tiefpass gefiltert wird.
TD605 12
Im VFO eines Senders steigt die Induktivität der Oszillatorspule mit der Temperatur. Der Kondensator bleibt sehr stabil. Welche Auswirkungen hat dies bei steigender Temperatur?
Die VFO-Ausgangsspannung nimmt ab.
Die VFO-Frequenz wandert nach oben.
Die VFO-Ausgangsspannung nimmt zu.
Die VFO-Frequenz wandert nach unten.
TE306 13
Was versteht man unter 1k2-Packet-Radio?
Man arbeitet mit einem einzelnen Ton von 1200 Hz.
Die Übertragung erfolgt mit 1200 Baud.
Die Frequenz am Packet-Radio-Eingang beträgt 1200 Hertz.
Die Daten werden in Paketen von 1200 Bits übertragen.
TF106 14
Einem Mischer werden die Frequenzen 136 MHz und 145 MHz zugeführt. Welche Frequenzen werden beim Mischvorgang erzeugt?
272 MHz und 290 MHz
140,5 MHz und 281 MHz
9 MHz und 281 MHz
127 MHz und 154 MHz
TF108 15
Eine schmale Empfängerbandbreite führt im allgemeinen zu einer
fehlenden Trennschärfe.
hohen Trennschärfe.
schlechten Demodulation.
unzulänglichen Trennschärfe.
TF109 16
Die Frequenzdifferenz zwischen dem HF-Nutzsignal und dem Spiegelsignal entspricht
der HF-Eingangsfrequenz.
dem zweifachen der ersten ZF.
der Frequenz des lokalen Oszillators.
der Frequenz des Preselektors.
TF201 17
Um Schwankungen des NF-Ausgangssignals durch Schwankungen des HF-Eingangssignals zu verringern, wird ein Empfänger mit
einer automatischen Verstärkungsregelung ausgestattet.
NF-Filtern ausgestattet.
einer NF-Pegelbegrenzung ausgestattet.
einer NF-Vorspannungsregelung ausgestattet.
TF409 18
Welche Baugruppe könnte in einem Empfänger gegebenenfalls dazu verwendet werden, impulsförmige Störungen auszublenden?
Die AGC
Notchfilter
Noise Blanker
Passband-Tuning
TG104 19
Was bewirkt in der Regel eine zu hohe Mikrofonverstärkung bei einem SSB-Transceiver?
Splatter bei Stationen, die auf dem Nachbarkanal arbeiten.
Störungen von Stationen, die auf einem anderen Frequenzband arbeiten.
Störungen von Computern.
Störungen der Stromversorgung des Transceivers.
TG306 20
Die Ausgangsleistung eines FM-Senders
wird nicht durch die Modulation beeinflusst.
verringert sich durch Modulation auf 70 %.
ändert sich durch die Modulation.
beträgt bei fehlender Modulation Null.
TG405 21
Wie wird der Funkbetrieb bezeichnet, bei dem man einen Transceiver allein durch die Stimme auf Sendung schalten kann?
SSB-Betrieb
VOX-Betrieb
RIT-Betrieb
PTT-Betrieb
TG502 22
Welches Filter wäre zwischen Senderausgang und Antenne eingeschleift am besten zur Verringerung der Oberwellenausstrahlungen geeignet?
Ein Tiefpassfilter
Ein Hochpassfilter
Ein Antennenfilter
Ein Sperrkreisfilter
TH101 23
Was sind typische Kurzwellen-Amateurfunksendeantennen?
Langdraht-Antenne, Groundplane-Antenne, Gruppenantenne, Dipolantenne, Windom-Antenne, Delta-Loop-Antenne
Langdraht-Antenne, Groundplane-Antenne, Yagiantenne, Dipolantenne, Windom-Antenne, Delta-Loop-Antenne
Langdraht-Antenne, Groundplane-Antenne, Gestockte Yagiantenne, Dipolantenne, Windom-Antenne, Delta-Loop-Antenne
Langdraht-Antenne, Groundplane-Antenne, Kreuzyagi-Antenne, Dipolantenne, Windom-Antenne, Delta-Loop-Antenne
TH111 24
Die elektrischen Gegengewichte einer Groundplane-Antenne bezeichnet man auch als
Radiale.
Erdelemente.
Parasitärstrahler.
Reflektoren.
TH404 25
Ein symmetrischer Halbwellendipol wird direkt über ein Koaxialkabel von einem Sender gespeist. Das Kabel ist senkrecht am Haus entlang verlegt und verursacht geringe Störungen. Um das Problem weiter zu verringern, empfiehlt es sich
das Koaxialkabel in einem Kunststoffrohr zur mechanischen Schirmung unterzubringen.
das Koaxialkabel durch eine Eindrahtspeiseleitung zu ersetzen.
beim Koaxialkabel alle 5 m eine Schleife mit 3 Windungen einzulegen.
den Dipol über ein Symmetrierglied zu speisen.
TI202 26
Unter der "Toten Zone" wird der Bereich verstanden,
der durch die Interferenz der Bodenwelle mit der Raumwelle in einer Zone der gegenseitigen Auslöschung liegt.
der durch die Bodenwelle nicht mehr erreicht wird und durch die reflektierte Raumwelle noch nicht erreicht wird.
der durch die Bodenwelle überdeckt wird, so dass schwächere DX-Stationen zugedeckt werden.
der durch die Bodenwelle erreicht wird und für die Raumwelle nicht zugänglich ist.
TI213 27
Wie nennt man den ionosphärischen Feldstärkeschwund durch Überlagerung von Boden- und Raumwelle, der sich bei der Kurzwellenausbreitung besonders bei AM Sendungenbemerkbar macht?
Flatterfading
Mögel-Dellinger-Effekt
Fading
MUF
TI303 28
Für VHF-Weitverkehrsverbindungen wird hauptsächlich die
Oberflächenwellenausbreitung genutzt.
Bodenwellenausbreitung genutzt.
ionosphärische Ausbreitung genutzt.
troposphärische Ausbreitung genutzt.
TI305 29
Wie wirkt die Antennenhöhe auf die Reichweite einer UKW-Verbindung aus? Die Reichweite steigt mit zunehmender Antennenhöhe, weil
die dämpfende Wirkung der Erdoberfläche abnimmt.
die optische Sichtweite zunimmt.
die Entfernung zu den reflektierenden Schichten der Troposphäre abnimmt.
in höheren Luftschichten die Temperatur sinkt.
TJ106 30
Wie ermittelt man die Resonanzfrequenz eines Schwingkreises? Man ermittelt sie
mit einem Digital-Multimeter in der Stellung Frequenzmessung.
mit Hilfe der S-Meter Anzeige bei Anschluss des Schwingkreises an den Empfängereingang.
durch Messung von L und C und Berechnung oder z.B. mit einem Dipmeter.
mit einem Frequenzmesser oder einem Oszilloskop.
TK315 31
Bei einem Wohnort in einem Ballungsgebiet empfiehlt es sich, während der abendlichen Fernsehstunden
die Antenne unterhalb der Dachhöhe herabzulassen.
mit keiner höheren Leistung zu senden als für eine sichere Kommunikation erforderlich ist.
nur mit effektiver Leistung zu senden.
nur mit einer Hochgewinn-Richtantenne zu senden.
TL204 32
Ein Sender mit 0,6 Watt Ausgangsleistung ist über eine Antennenleitung, die 1 dB Kabelverluste hat, an eine Richtantenne mit 11 dB Gewinn (auf Dipol bezogen) angeschlossen. Welche EIRP wird von der Antenne maximal abgestrahlt?
12,7 Watt
6,0 Watt
9,8 Watt
7,8 Watt
TL303 33
Unter welchen Bedingungen darf ein Fundamenterder als Blitzschutzerder verwendet werden?
Die in den Sicherheitsvorschriften festgelegte zulässige Leitungslänge des Erdungsleiters darf auf keinen Fall überschritten werden.
Nach den geltenden Vorschriften muss immer eine eigene Blitzschutzanlage, also auch ein eigener Fundamenterder, für eine Amateurfunkantenne aufgebaut werden.
Die Ausdehnung des Fundamenterders muss größer oder wenigstens gleich der Ausdehnung der Antennenanlage sein.
Jeder ordnungsgemäß verlegte Fundamenterder kann verwendet werden, sofern alle Blitzschutzleitungen bis zur Potentialausgleichsschiene getrennt geführt werden.
TL304 34
Welche Sicherheitsmaßnahmen müssen zum Schutz gegen atmosphärische Überspannungen und zur Verhinderung von Spannungsunterschieden bei Koaxialkabel-Niederführungen ergriffen werden?
Die Koaxialkabel müssen das entsprechende Schirmungsmaß aufweisen und entsprechend isoliert sein.
Die Außenleiter (Abschirmung) aller Koaxialkabel-Niederführungen müssen über einen Potentialausgleichsleiter normgerecht mit Erde verbunden werden.
Neben der Erdung des Antennenmastes sind keine weiteren Maßnahmen erforderlich.
Für alle Koaxialkabel-Niederführungen sind entsprechend den Sicherheitsvorschriften Überspannungsableiter vorzusehen.
[Top]
QTE/b.02/2017-12-27   AfuPbTE V1.07  © DF1IAV TID: 200234   04.08.2026 14:05