Teil 1: Technische Kenntnisse o. Bf. Amateurfunkzeugnis Klasse E 34 Fragen   Zeit: 60 Minuten
TA101 1
0,042 A entspricht
42·10-3 A.
42·10-1 A.
42·103 A.
42·10-2 A.
TB502 2
Wie erfolgt die Ausbreitung einer elektromagnetischen Welle? Die Ausbreitung erfolgt
Der Winkel zwischen den elektrischen und magnetischen Feldkomponenten eines elektromagnetischen Feldes beträgt im Fernfeld
über die sich unabhängig voneinander ausbreitenden und senkrecht zueinander stehenden elektrischen und magnetischen Felder.
nur über das magnetische Feld. Das elektrische Feld ist nur im Nahfeld vorhanden.
nur über das elektrische Feld. Das magnetische Feld ist nur im Nahfeld vorhanden.
durch eine Wechselwirkung zwischen elektrischem und magnetischem Feld.
TB606 3
Welche Bezeichnung ist für eine Schwingung von 145 000 000 Perioden pro Sekunde richtig?
145 MHz
145 km/s
145 kHz
145 μs
TB907 4
Der Effektivwert der Spannung an einer künstlichen 50-Ω-Antenne wird mit 100 V gemessen. Die Leistung an der Last beträgt
283 W.
141 W.
200 W.
100 W.
TC201 5
Welche Aussage zur Kapazität eines Plattenkondensators ist richtig?
Je größer die Plattenoberfläche ist, desto kleiner ist die Kapazität.
Je größer der Plattenabstand ist, desto kleiner ist die Kapazität.
Je größer die Dielektrizitätszahl ist, desto kleiner ist die Kapazität.
Je größer die angelegte Spannung ist, desto kleiner ist die Kapazität.
TC402 6
Ein Trafo liegt an 45 Volt und gibt 180 Volt ab. Seine Primärwicklung hat 150 Windungen. Wie groß ist seine Sekundärwindungszahl?
600 Windungen
850 Windungen
30 Windungen
46 Windungen
TC504 7
Eine in Sperrrichtung betriebene Diode hat
eine hohe Kapazität.
einen hohen Widerstand.
eine geringe Impedanz.
eine hohe Induktivität.
TC507 8
Wie verhält sich die Kapazität einer Kapazitätsdiode (Varicap)?
Sie erhöht sich mit zunehmender Durchlassspannung.
Sie erhöht sich mit zunehmendem Durchlassstrom.
Sie nimmt mit abnehmender Sperrspannung zu.
Sie nimmt mit zunehmender Sperrspannung zu.
TC611 9
Wie erfolgt die Steuerung des Stroms im Feldeffekttransistor (FET)?
Die Gatespannung steuert den Widerstand des Kanals zwischen Source und Drain.
Der Gatestrom ist allein verantwortlich für den Drainstrom.
Die Gatespannung ist allein verantwortlich für den Drainstrom.
Der Gatestrom steuert den Widerstand des Kanals zwischen Source und Drain.
TD306 10
Welches ist der Hauptnachteil eines Schaltnetzteils gegenüber einem konventionellen Netzteil?
Ein Schaltnetzteil erzeugt Oberwellen seiner Taktfrequenz, die beim Empfang zu Störungen führen können.
Ein Schaltnetzteil benötigt einen größeren Transformator.
Ein Schaltnetzteil hat höhere Verluste.
Ein Schaltnetzteil kann keine so hohen Ströme abgeben.
TD403 11
Was ist ein Operationsverstärker?
Operationsverstärker sind Wechselstrom gekoppelte Verstärker mit niedrigem Eingangswiderstand und großer Linearität.
Operationsverstärker sind digitale Schaltkreise mit hohem Verstärkungsfaktor.
Operationsverstärker sind Gleichstrom gekoppelte Verstärker mit sehr hohem Verstärkungsfaktor und großer Linearität.
Operationsverstärker sind in Empfängerstufen eingebaute Analogverstärker mit sehr niedrigem Verstärkungsfaktor aber großer Linearität.
TD601 12
Was verstehen Sie unter einem "Oszillator"?
Es ist ein sehr schmales Filter.
Es ist ein Messgerät zur Anzeige von Schwingungen.
Es ist ein Schwingungserzeuger.
Es ist ein FM-Modulator.
TE201 13
Wodurch wird bei Frequenzmodulation die Lautstärke-Information übertragen?
Durch die Größe der Trägerfrequenzauslenkung.
Durch die Größe der Amplitude des HF-Signals.
Durch die Änderung der Geschwindigkeit des Frequenzhubes.
Durch die Geschwindigkeit der Trägerfrequenzänderung.
TE303 14
Welche NF-Zwischenträgerfrequenzen werden in der Regel in Packet Radio bei 1200 Baud benutzt?
500 / 1750 Hz
1200 / 2200 Hz
300 / 2700 Hz
850 / 1200 kHz
TE308 15
Eine Packet-Radio-Mailbox ist
die Softwaresteuerung einer automatischen Funkstelle.
ein Rechnersystem bei dem Texte und Daten über Funk eingespeichert und abgerufen werden können.
eine Zusatzeinrichtung die E-Mails umwandelt und anschließend zwischenspeichert.
eine fernbedient oder automatisch arbeitende Funkstelle die Internetnachrichten zwischenspeichert.
TF110 16
Durch welchen Vorgang setzt ein Konverter einen Frequenzbereich für einen vorhandenen Empfänger um?
Durch Rückkopplung.
Durch Frequenzteilung.
Durch Mischung.
Durch Vervielfachung.
TF303 17
Welcher der folgenden als Bandpass einsetzbaren Bauteile verfügt am ehesten über die geringste Bandbreite?
Ein Quarzkristall
Ein LC-Bandpass
Ein Keramikresonator
Ein RC-Bandpass
TF402 18
Welchen Vorteil bietet ein Überlagerungsempfänger gegenüber einem Geradeaus-Empfänger?
Wesentlich einfachere Konstruktion
Bessere Trennschärfe
Geringere Anforderungen an die VFO-Stabilität
Höhere Bandbreiten
TF403 19
Um wie viel S-Stufen müsste die S-Meter-Anzeige Ihres Empfängers steigen, wenn Ihr Partner die Sendeleistung von 10 Watt auf 40 Watt erhöht?
Um acht S-Stufen
Um eine S-Stufe
Um vier S-Stufen
Um zwei S-Stufen
TG304 20
Die Spitzenleistung eines Senders ist die
Durchschnittsleistung einer SSB-Übertragung.
Mindestleistung bei der Modulationsspitze.
HF-Leistung bei der höchsten Spitze der Hüllkurve.
Spitzen-Spitzen-Leistung bei den höchsten Spitzen der Modulationshüllkurve.
TG403 21
Wenn man beim Funkbetrieb mit einem Transceiver die Empfangsfrequenz gegenüber der Senderfrequenz geringfügig verstellen möchte, muss man
die Passband-Tuning verstellen.
das Notchfilter einschalten.
die PTT einschalten.
die RIT bedienen.
TH109 22
Eine Vertikalantenne erzeugt
einen hohen Abstrahlwinkel.
zirkulare Polarisation.
einen flachen Abstrahlwinkel.
elliptische Polarisation.
TH111 23
Die elektrischen Gegengewichte einer Groundplane-Antenne bezeichnet man auch als
Erdelemente.
Reflektoren.
Radiale.
Parasitärstrahler.
TH204 24
Die Impedanz in der Mitte eines Halbwellendipols beträgt je nach Aufbauhöhe ungefähr
240 bis 600 Ω.
120 bis 240 Ω.
40 bis 80 Ω.
60 bis 120 Ω.
TI102 25
Welche ionosphärischen Schichten bestimmen die Fernausbreitung in der Nacht?
Die F1- und F2-Schicht
Die F2-Schicht
Die D-, E- und F2-Schicht
Die D- und E-Schicht
TI104 26
Welchen Einfluss hat die D-Schicht auf die Fernausbreitung?
Die D-Schicht reflektiert tagsüber die Wellen im 80- und 160-m-Band.
Die D-Schicht ist im Sonnenfleckenmaximum am wenigsten ausgeprägt.
Die D-Schicht absorbiert tagsüber die Wellen im 10-m-Band.
Die D-Schicht führt tagsüber zu starker Dämpfung im 80- und 160-m-Band.
TI202 27
Unter der "Toten Zone" wird der Bereich verstanden,
der durch die Bodenwelle überdeckt wird, so dass schwächere DX-Stationen zugedeckt werden.
der durch die Bodenwelle erreicht wird und für die Raumwelle nicht zugänglich ist.
der durch die Bodenwelle nicht mehr erreicht wird und durch die reflektierte Raumwelle noch nicht erreicht wird.
der durch die Interferenz der Bodenwelle mit der Raumwelle in einer Zone der gegenseitigen Auslöschung liegt.
TI209 28
Unter dem Begriff "Short Skip" versteht man Funkverbindungen besonders im 10-m-Band mit Sprungentfernungen unter 1000 km, die
durch Reflexion an hochionisierten D-Schichten ermöglicht werden.
bei entsprechendem Abstrahlwinkel durch Reflexion an der F1-Schicht ermöglicht werden.
durch Reflexion an sporadischen E-Schichten ermöglicht werden.
bei entsprechendem Abstrahlwinkel durch Reflexion an der F2-Schicht ermöglicht werden.
TI309 29
Was verstehen Sie unter dem Begriff "Sporadic-E"? Ich verstehe darunter
kurzfristige plötzliche Inversionsänderungen in der E-Schicht, die Fernausbreitung im VHF-Bereich ermöglichen.
lokal begrenzten kurzzeitigen Ausfall der Reflexion durch ungewöhnlich hohe Ionisation innerhalb der E-Schicht.
kurzzeitig auftretende starke Reflexion von VHF-Signalen an Meteorbahnen innerhalb der E-Schicht.
die Reflexion an lokal begrenzten Bereichen mit ungewöhnlich hoher Ionisation innerhalb der E-Schicht.
TK101 30
Wie äußert sich Zustopfen bzw. Blockierung eines Empfängers?
Durch Empfindlichkeitssteigerung.
Durch das Auftreten von Pfeifstellen im gesamten Abstimmungsbereich.
Durch den Rückgang der Empfindlichkeit und ggf. das Auftreten von Brodelgeräuschen.
Durch eine zeitweilige Blockierung der Frequenzeinstellung.
TK104 31
Bei der Überprüfung des Ausgangssignals eines Senders sollte die Dämpfung der Oberwellen mindestens
100 dB betragen.
30 dB betragen.
20 dB betragen.
den geltenden Richtwerten entsprechen.
TK107 32
Wie nennt man die elektromagnetische Störung, die durch die Aussendung des reinen Nutzsignals beim Empfang anderer Frequenzen in benachbarten Empfängern auftreten kann?
Blockierung oder störende Beeinflussung
Hinzunehmende Störung
Störung durch Nebenaussendungen
Störung durch unerwünschte Aussendungen
TK315 33
Bei einem Wohnort in einem Ballungsgebiet empfiehlt es sich, während der abendlichen Fernsehstunden
mit keiner höheren Leistung zu senden als für eine sichere Kommunikation erforderlich ist.
nur mit einer Hochgewinn-Richtantenne zu senden.
nur mit effektiver Leistung zu senden.
die Antenne unterhalb der Dachhöhe herabzulassen.
TL304 34
Welche Sicherheitsmaßnahmen müssen zum Schutz gegen atmosphärische Überspannungen und zur Verhinderung von Spannungsunterschieden bei Koaxialkabel-Niederführungen ergriffen werden?
Die Außenleiter (Abschirmung) aller Koaxialkabel-Niederführungen müssen über einen Potentialausgleichsleiter normgerecht mit Erde verbunden werden.
Die Koaxialkabel müssen das entsprechende Schirmungsmaß aufweisen und entsprechend isoliert sein.
Neben der Erdung des Antennenmastes sind keine weiteren Maßnahmen erforderlich.
Für alle Koaxialkabel-Niederführungen sind entsprechend den Sicherheitsvorschriften Überspannungsableiter vorzusehen.
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QTE/b.02/2017-12-27   AfuPbTE V1.07  © DF1IAV TID: 199721   30.04.2026 01:53