Teil 1: Technische Kenntnisse o. Bf. Amateurfunkzeugnis Klasse E 34 Fragen   Zeit: 60 Minuten
TB102 1
Welches der genannten Metalle hat die beste elektrische Leitfähigkeit?
Gold
Silber
Kupfer
Zinn
TB104 2
Welche Gruppe von Materialien enthält nur Nichtleiter (Isolatoren)?
Epoxid, Polyethylen (PE), Polystyrol (PS)
Teflon, Pertinax, Bronze
Polyethylen (PE), Messing, Konstantan
Pertinax, Polyvinylchlorid (PVC), Graphit
TB405 3
Welcher der nachfolgenden Werkstoffe ist ein ferromagnetischer Stoff?
Chrom
Aluminium
Eisen
Kupfer
TB601 4
Welches ist die Einheit der Wellenlänge?
s/m
Hz
m/s
m
TB606 5
Welche Bezeichnung ist für eine Schwingung von 145 000 000 Perioden pro Sekunde richtig?
145 μs
145 km/s
145 kHz
145 MHz
TB608 6
Den Frequenzbereich zwischen 30 und 300 MHz bezeichnet man als
SHF (super high frequency)
VHF (very high frequency)
MF (medium frequency)
UHF (ultra high frequency)
TB909 7
Ein Mobil-Transceiver (Sender-Empfänger) hat bei Sendebetrieb eine Leistungsaufnahme von 100 Watt aus dem 12-V-Bordnetz des Kraftfahrzeuges. Wie groß ist die Stromaufnahme?
0,12 A
8,33 A
1200 A
16,6 A
TB911 8
Welche Belastbarkeit muss ein Vorwiderstand haben, an dem bei einem Strom von 50 mA eine Spannung von 50 V abfallen soll?
2,5 W
1 W
250 mW
25 W
TC109 9
Welche Bauart von Widerstand folgender Auswahl ist am besten für eine künstliche Antenne (Dummy Load) geeignet?
Ein keramischer Drahtwiderstand
Ein frei gewickelter Drahtwiderstand aus Kupferdraht
Ein Metalloxidwiderstand
Ein Kohleschichtwiderstand
TC110 10
Welchen Wert hat ein SMD-Widerstand mit der Kennzeichnung 221?
22 kΩ
22 Ω
220 Ω
221 Ω
TC601 11
Was versteht man unter Stromverstärkung beim Transistor?
Mit einem geringen Strom (Emitterstrom) wird ein großer Strom (Kollektorstrom) gesteuert.
Mit einem geringen Strom (Kollektorstrom) wird ein großer Strom (Emitterstrom) gesteuert.
Mit einem geringen Strom (Emitterstrom) wird ein großer Strom (Basisstrom) gesteuert.
Mit einem geringen Strom (Basisstrom) wird ein großer Strom (Kollektorstrom) gesteuert.
TC606 12
Bei einem bipolaren Transistor in leitendem Zustand befindet sich die Emitter-Basis-Diode
in Durchlassrichtung.
in Sperrrichtung.
im Leerlauf.
im Kurzschluss.
TC611 13
Wie erfolgt die Steuerung des Stroms im Feldeffekttransistor (FET)?
Der Gatestrom ist allein verantwortlich für den Drainstrom.
Der Gatestrom steuert den Widerstand des Kanals zwischen Source und Drain.
Die Gatespannung ist allein verantwortlich für den Drainstrom.
Die Gatespannung steuert den Widerstand des Kanals zwischen Source und Drain.
TD301 14
Welche Eigenschaften sollten Strom- und Spannungsquellen aufweisen?
Strom- und Spannungsquellen sollten einen möglichst niedrigen Innenwiderstand haben.
Strom- und Spannungsquellen sollten einen möglichst hohen Innenwiderstand haben.
Spannungsquellen sollten einen möglichst hohen Innenwiderstand und Stromquellen einen möglichst niedrigen Innenwiderstand haben.
Spannungsquellen sollten einen möglichst niedrigen Innenwiderstand und Stromquellen einen möglichst hohen Innenwiderstand haben.
TD501 15
Durch Modulation
wird einem oder mehreren Trägern Informationen entnommen.
werden Informationen auf einen oder mehrere Träger übertragen.
werden dem Signal NF-Komponenten entnommen.
werden Sprach- und CW-Signale kombiniert.
TE203 16
Ein zu großer Hub eines FM-Senders führt dazu,
dass die Sendeendstufe übersteuert wird.
dass die HF-Bandbreite zu groß wird.
dass Verzerrungen auf Grund gegenseitiger Auslöschung der Seitenbänder auftreten.
dass Verzerrungen auf Grund unerwünschter Unterdrückung der Trägerfrequenz auftreten.
TE302 17
Welche HF-Bandbreite beansprucht ein 9600-Baud-FM-Packet-Radio-Signal?
ca. 3 kHz
20 kHz
12,5 kHz
ca. 6,6 kHz
TF107 18
Einem Mischer werden die Frequenzen 28 MHz und 38,7 MHz zugeführt. Welche Frequenzen werden beim Mischvorgang erzeugt?
nur 10,7 MHz
56 MHz und 66,7 MHz
10,7 MHz und 56 MHz
10,7 MHz und 66,7 MHz
TF108 19
Eine schmale Empfängerbandbreite führt im allgemeinen zu einer
schlechten Demodulation.
unzulänglichen Trennschärfe.
fehlenden Trennschärfe.
hohen Trennschärfe.
TG302 20
Ein HF-Leistungsverstärker hat eine Verstärkung von 16 dB. Welche HF-Ausgangsleistung ist zu erwarten, wenn der Verstärker mit 1 W HF-Eingangsleistung angesteuert wird?
4 W
20 W
40 W
16 W
TG305 21
Eine Verdopplung der Leistung entspricht wie viel dB?
1,5 dB
6 dB
12 dB
3 dB
TG307 22
Wie wird in der Regel die hochfrequente Ausgangsleistung eines SSB-Senders vermindert?
Durch die Verringerung des Hubes und/oder durch Einfügung eines Dämpfungsgliedes zwischen Steuersender und Endstufe.
Nur durch Verringerung des Hubes allein.
Durch die Verringerung der NF- Ansteuerung und/oder durch Einfügung eines Dämpfungsgliedes zwischen Steuersender und Endstufe.
Durch die Veränderung des Arbeitspunktes der Endstufe.
TG405 23
Wie wird der Funkbetrieb bezeichnet, bei dem man einen Transceiver allein durch die Stimme auf Sendung schalten kann?
PTT-Betrieb
RIT-Betrieb
VOX-Betrieb
SSB-Betrieb
TH109 24
Eine Vertikalantenne erzeugt
einen flachen Abstrahlwinkel.
zirkulare Polarisation.
einen hohen Abstrahlwinkel.
elliptische Polarisation.
TH402 25
Fehlanpassungen oder Beschädigungen von HF-Übertragungsleitungen
führen zu Reflektionen des übertragenen HF-Signals und einem erhöhten VSWR.
führen zur Erzeugung unerwünschter Aussendungen, da innerhalb der erforderlichen Bandbreite keine Anpassung gegeben ist.
führen zu einem VSWR von kleiner oder gleich 1.
führen zur einer Überbeanspruchung der angeschlossenen Antenne.
TI102 26
Welche ionosphärischen Schichten bestimmen die Fernausbreitung in der Nacht?
Die D-, E- und F2-Schicht
Die F1- und F2-Schicht
Die D- und E-Schicht
Die F2-Schicht
TI106 27
Welche Schicht ist für die gute Ausbreitung im 10-m-Band in den Sommermonaten verantwortlich?
Die D-Schicht
Die F2-Schicht
Die F1-Schicht
Die E-Schicht
TI202 28
Unter der "Toten Zone" wird der Bereich verstanden,
der durch die Interferenz der Bodenwelle mit der Raumwelle in einer Zone der gegenseitigen Auslöschung liegt.
der durch die Bodenwelle erreicht wird und für die Raumwelle nicht zugänglich ist.
der durch die Bodenwelle überdeckt wird, so dass schwächere DX-Stationen zugedeckt werden.
der durch die Bodenwelle nicht mehr erreicht wird und durch die reflektierte Raumwelle noch nicht erreicht wird.
TI207 29
Was versteht man unter dem Begriff "Mögel-Dellinger-Effekt"?
Den zeitlich begrenzten Schwund durch Mehrwegeausbreitung in der Ionosphäre.
Die zeitlich begrenzt auftretende Verzerrung der Modulation.
Das Übersprechen der Modulation eines starken Senders auf andere, über die Ionosphäre übertragene HF-Signale.
Den totalen, zeitlich begrenzten Ausfall der Reflexion in der Ionosphäre.
TK103 30
Welche Reaktion ist angebracht, wenn Störungen im TV-Rundfunk beim Nachbarn nicht mit den zur Verfügung stehenden Mitteln beseitigt werden können?
Der Nachbar sollte höflich darauf hingewiesen werden, dass es an seiner eigenen Einrichtung liegt.
Der Nachbar sollte darauf hingewiesen werden, dass Sie hierfür nicht zuständig sind.
Sie benachrichtigen ihren Amateurfunkverband.
Sie empfehlen dem Nachbarn höflich, sich an die Bundesnetzagentur zur Prüfung der Störungsursache zu wenden.
TK202 31
Ein Fernsehgerät wird durch das Nutzsignal einer KW-Amateurfunkstelle gestört. Wie dringt das Signal mit größter Wahrscheinlichkeit in das Fernsehgerät ein?
Über die Fernsehantenne bzw. das Antennenkabel sowie über die Bildröhre.
Über jeden beliebigen Leitungsanschluss und/oder über die ZF-Stufen.
Über die Antennenleitung und über alle größeren ungeschirmten Spulen im Fernsehgerät (z.B. Entmagnetisierungsschleife).
Über die Stromversorgung des Senders und die Stromversorgung des Fernsehgeräts.
TK303 32
Durch eine Mantelwellendrossel in einem Fernseh-Antennenzuführungskabel
werden niederfrequente Störsignale unterdrückt.
werden Gleichtakt-HF-Störsignale unterdrückt.
wird Netzbrummen unterdrückt.
werden alle Wechselstromsignale unterdrückt.
TK308 33
Welches Filter sollte im Störungsfall für die Dämpfung von Kurzwellensignalen in ein Fernsehantennenkabel eingeschleift werden?
Ein Tiefpassfilter
Ein Hochpassfilter
Eine Bandsperre für die Fernsehbereiche
Ein regelbares Dämpfungsglied
TK312 34
Um die Störwahrscheinlichkeit im eigenen Haus zu verringern, empfiehlt es sich vorzugsweise
die Amateurfunkgeräte mittels des Schutzleiters zu erden.
Antennen auf dem Dachboden zu errichten.
eine getrennte HF-Erdleitung zu verwenden.
die Amateurfunkgeräte mit einem Wasserrohr zu verbinden.
[Top]
QTE/b.02/2017-12-27   AfuPbTE V1.07  © DF1IAV TID: 199354   20.02.2026 11:16