Teil 1: Technische Kenntnisse o. Bf. Amateurfunkzeugnis Klasse E 34 Fragen   Zeit: 60 Minuten
TB103 1
Welches der genannten Metalle hat die schlechteste elektrische Leitfähigkeit?
Zinn
Kupfer
Gold
Aluminium
TB203 2
Was versteht man unter "technischer Stromrichtung" in der Elektrotechnik?
Es ist die Flussrichtung der Elektronen vom Minuspol zum Pluspol.
Es ist die Flussrichtung der Elektronen vom Pluspol zum Minuspol.
Man nimmt an, dass der Strom vom Pluspol zum Minuspol fließt.
Man nimmt an, dass der Strom vom Minuspol zum Pluspol fließt.
TB911 3
Welche Belastbarkeit muss ein Vorwiderstand haben, an dem bei einem Strom von 50 mA eine Spannung von 50 V abfallen soll?
2,5 W
25 W
250 mW
1 W
TC102 4
Die Farbringe gelb, violett und rot auf einem Widerstand mit 4 Farbringen bedeuten einen Widerstandswert von
4,7 kΩ
470 kΩ
47 kΩ
4,7 MΩ
TC103 5
Die Farbringe rot, violett und orange auf einem Widerstand mit 4 Farbringen bedeuten einen Widerstandswert von
2,7 MΩ
2,7 kΩ
27 kΩ
270 kΩ
TC201 6
Welche Aussage zur Kapazität eines Plattenkondensators ist richtig?
Je größer die Plattenoberfläche ist, desto kleiner ist die Kapazität.
Je größer die angelegte Spannung ist, desto kleiner ist die Kapazität.
Je größer die Dielektrizitätszahl ist, desto kleiner ist die Kapazität.
Je größer der Plattenabstand ist, desto kleiner ist die Kapazität.
TC401 7
Ein Trafo liegt an 230 Volt und gibt 11,5 Volt ab. Seine Primärwicklung hat 600 Windungen. Wie groß ist seine Sekundärwindungszahl?
180 Windungen
30 Windungen
20 Windungen
52 Windungen
TC606 8
Bei einem bipolaren Transistor in leitendem Zustand befindet sich die Emitter-Basis-Diode
im Leerlauf.
in Durchlassrichtung.
im Kurzschluss.
in Sperrrichtung.
TC609 9
Ein bipolarer Transistor ist
thermisch gesteuert.
spannungsgesteuert.
stromgesteuert.
ein Gleichspannungsverstärker.
TD205 10
Wie verhält sich ein Parallelschwingkreis bei der Resonanzfrequenz?
Wie ein Kondensator mit sehr kleiner Kapazität.
Wie eine Spule mit sehr großer Induktivität.
Wie ein niederohmiger Widerstand.
Wie ein hochohmiger Widerstand.
TD502 11
Welche Aussage zum Frequenzmodulator ist richtig? Durch das Informationssignal
werden gleichzeitig Frequenz und Amplitude des Trägers beeinflusst.
findet keinerlei Beeinflussung von Trägerfrequenz oder Trägeramplitude statt. Die Information steuert nur die Kapazität des Oszillators.
wird die Frequenz des Trägers beeinflusst. Die Amplitude des Trägers bleibt dabei konstant.
wird die Amplitude des Trägers beeinflusst. Die Frequenz des Trägers bleibt dabei konstant.
TD602 12
Was ist ein LC-Oszillator? Es ist ein Schwingungserzeuger, wobei die Frequenz
durch einen hochstabilen Quarz bestimmt wird.
mittels LC-Tiefpass gefiltert wird.
mittels LC-Hochpass gefiltert wird.
von einer Spule und einem Kondensator (LC-Schwingkreis) bestimmt wird.
TE203 13
Ein zu großer Hub eines FM-Senders führt dazu,
dass Verzerrungen auf Grund unerwünschter Unterdrückung der Trägerfrequenz auftreten.
dass die Sendeendstufe übersteuert wird.
dass Verzerrungen auf Grund gegenseitiger Auslöschung der Seitenbänder auftreten.
dass die HF-Bandbreite zu groß wird.
TE302 14
Welche HF-Bandbreite beansprucht ein 9600-Baud-FM-Packet-Radio-Signal?
ca. 6,6 kHz
20 kHz
ca. 3 kHz
12,5 kHz
TE309 15
Um RTTY-Betrieb durchzuführen benötigt man außer einem Transceiver beispielsweise
einen PC mit Soundkarte und entsprechender Software.
einen Fernschreiber.
einen RTTY-Microcontroller.
eine Zusatzeinrichtung, die RTTY-Signale umwandelt und anschließend zwischenspeichert.
TF104 16
Ein Empfänger hat eine ZF von 10,7 MHz und ist auf 28,5 MHz abgestimmt. Der Oszillator des Empfängers schwingt oberhalb der Empfangsfrequenz. Welche Frequenz hat die Spielfrequenz?
39,2 MHz
49,9 MHz
48,9 MHz
17,8 MHz
TF108 17
Eine schmale Empfängerbandbreite führt im allgemeinen zu einer
unzulänglichen Trennschärfe.
hohen Trennschärfe.
fehlenden Trennschärfe.
schlechten Demodulation.
TF401 18
Die Empfindlichkeit eines Empfängers bezieht sich auf die
Bandbreite des HF-Vorverstärkers.
Stabilität des VFO.
Fähigkeit des Empfängers, schwache Signale zu empfangen.
Fähigkeit des Empfängers, starke Signale zu unterdrücken.
TF404 19
Ein Funkamateur kommt laut S-Meter mit S7 an. Dann schaltet er seine Endstufe ein und bittet um einen erneuten Rapport. Das S-Meter zeigt S9+8dB. Um welchen Faktor müsste der Funkamateur seine Leistung erhöht haben?
100-fach
10-fach
20-fach
120-fach
TF408 20
Was bedeutet an einem Abstimmelement eines Empfängers die Abkürzung AGC?
Automatische Frequenzregelung
Automatische Verstärkungsregelung
Automatische Antennenabstimmung
Automatische Gleichlaufsteuerung
TG403 21
Wenn man beim Funkbetrieb mit einem Transceiver die Empfangsfrequenz gegenüber der Senderfrequenz geringfügig verstellen möchte, muss man
die Passband-Tuning verstellen.
das Notchfilter einschalten.
die RIT bedienen.
die PTT einschalten.
TH101 22
Was sind typische Kurzwellen-Amateurfunksendeantennen?
Langdraht-Antenne, Groundplane-Antenne, Gestockte Yagiantenne, Dipolantenne, Windom-Antenne, Delta-Loop-Antenne
Langdraht-Antenne, Groundplane-Antenne, Gruppenantenne, Dipolantenne, Windom-Antenne, Delta-Loop-Antenne
Langdraht-Antenne, Groundplane-Antenne, Yagiantenne, Dipolantenne, Windom-Antenne, Delta-Loop-Antenne
Langdraht-Antenne, Groundplane-Antenne, Kreuzyagi-Antenne, Dipolantenne, Windom-Antenne, Delta-Loop-Antenne
TH207 23
Welcher Prozentsatz entspricht dem Korrekturfaktor, der üblicherweise für die Berechnung der Länge einer Drahtantenne verwendet wird?
75 %
100 %
95 %
66 %
TH308 24
Koaxialkabel weisen typischerweise Wellenwiderstände von
50, 60 und 75 Ω auf.
50, 300 und 600 Ω auf.
60, 120 und 240 Ω auf.
50, 75 und 240 Ω auf.
TH309 25
Welche Vorteile hat eine Paralleldraht-Speiseleitung gegenüber der Speisung über ein Koaxialkabel?
Sie erlaubt leichtere Kontrolle des Wellenwiderstandes durch Verschieben der Spreizer.
Sie hat geringere Dämpfung und hohe Spannungsfestigkeit.
Sie bietet guten Blitzschutz durch niederohmige Drähte.
Sie vermeidet Mantelwellen durch Wegfall der Abschirmung.
TH406 26
Am Eingang einer Antennenleitung misst man ein VSWR von 3. Wie groß ist in etwa die rücklaufende Leistung am Messpunkt, wenn die vorlaufende Leistung dort 100 Watt beträgt?
12,5 W
25 W
75 W
50 W
TI102 27
Welche ionosphärischen Schichten bestimmen die Fernausbreitung in der Nacht?
Die D-, E- und F2-Schicht
Die D- und E-Schicht
Die F2-Schicht
Die F1- und F2-Schicht
TI104 28
Welchen Einfluss hat die D-Schicht auf die Fernausbreitung?
Die D-Schicht reflektiert tagsüber die Wellen im 80- und 160-m-Band.
Die D-Schicht führt tagsüber zu starker Dämpfung im 80- und 160-m-Band.
Die D-Schicht absorbiert tagsüber die Wellen im 10-m-Band.
Die D-Schicht ist im Sonnenfleckenmaximum am wenigsten ausgeprägt.
TI105 29
Wie kommt die Fernausbreitung einer Funkwelle auf den Kurzwellenbändern zustande? Sie kommt zustande durch die Reflexion an
elektrisch aufgeladenen Luftschichten in der Ionosphäre.
Hoch- und Tiefdruckgebieten der hohen Atmosphäre.
den parasitären Elementen einer Richtantenne.
den Wolken in der niedrigen Atmosphäre.
TI302 30
Überhorizontverbindungen im UHF/VHF-Bereich kommen u.a. zustande durch
Streuung der Wellen an troposphärischen Bereichen unterschiedlicher Beschaffenheit.
Polarisationsdrehungen in der Troposphäre bei hoch liegender Bewölkung.
Polarisationsdrehungen in der Troposphäre an Gewitterfronten.
Reflexion der Wellen in der Troposphäre durch das Auftreten sporadischer D-Schichten.
TK317 31
Eine 435-MHz-Sendeantenne mit hohem Gewinn ist unmittelbar auf eine UHF-Fernseh-Empfangsantenne gerichtet. Dies führt gegebenenfalls zu
Eigenschwingungen des 435-MHz-Senders.
einer Übersteuerung eines TV-Empfängers.
Problemen mit dem 435-MHz-Empfänger.
dem Durchschlag des TV-Antennenkoaxialkabels.
TK318 32
Im Mittelwellenbereich ergeben sich häufig Spiegelfrequenzstörungen durch
Sender im 10-m-Band.
VHF-Sender.
Sender im 160-m-Band.
UHF-Sender.
TL207 33
Muss ein Funkamateur als Betreiber einer ortsfesten Amateurfunkstelle bei der Sendeart F3E und einer Senderleistung von 6 Watt an einer 15-Element-Yagiantenne mit 13 dB Gewinn für 2 m die Einhaltung der Personenschutzgrenzwerte nachweisen?
Nein, der Schutz von Personen in elektromagnetischen Feldern ist durch den Funkamateur erst bei einer Strahlungsleistung von mehr als 10 W EIRP sicherzustellen.
Nein, aber er muss die Herzschrittmachergrenzwerte einhalten.
Nein, bei der Sendeart F3E und Sendezeiten unter 6 Minuten in der Stunde kann der Schutz von Personen in elektromagnetischen Feldern durch den Funkamateur vernachlässigt werden.
Ja, er ist in diesem Fall verpflichtet die Einhaltung der Personenschutzgrenzwerte nachzuweisen.
TL213 34
Mit welcher Ausgangsleistung rechnen Sie im Fall des Personenschutzes, um den Sicherheitsabstand zu ermitteln?
Mit dem Mittelwert der Ausgangsleistung gemittelt über ein Intervall von 6 Minuten.
Mit der maximalen Ausgangsleistung des verwendeten Senders zuzüglich 3 dB Messfehler.
Mit der durchschnittlich benutzten Ausgangsleistung gemittelt über den Betriebszeitraum und korrigiert um den Gewichtungsfaktor für die verwendete Betriebsart.
Mit der größten Ausgangsleistung des Transceivers zuzüglich Antennengewinn, korrigiert um den Gewichtungsfaktor für die verwendete Betriebsart.
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QTE/b.02/2017-12-27   AfuPbTE V1.07  © DF1IAV TID: 199663   18.04.2026 17:22