Teil 1: Technische Kenntnisse o. Bf. Amateurfunkzeugnis Klasse E 34 Fragen   Zeit: 60 Minuten
TA202 1
Welche Einheit wird für die elektrische Ladung verwendet?
Amperesekunde (As)
Ampere (A)
Kilowatt (kW)
Joule (J)
TA206 2
0,22 μF sind
22 pF.
220 nF.
22 nF.
220 pF.
TB606 3
Welche Bezeichnung ist für eine Schwingung von 145 000 000 Perioden pro Sekunde richtig?
145 MHz
145 kHz
145 μs
145 km/s
TB906 4
Eine Glühlampe hat einen Nennwert von 12 V und 48 W. Bei einer 12-V-Versorgung beträgt die Stromentnahme
750 mA.
36 A.
4 A.
250 mA.
TC602 5
Das Verhältnis von Kollektorstrom zum Basisstrom eines Transistors liegt üblicherweise im Bereich von
1 zu 50 bis 1 zu 100.
10 zu 1 bis 900 zu 1.
1000 zu 1 bis 5000 zu 1.
1 zu 100 bis 1 zu 500.
TC609 6
Ein bipolarer Transistor ist
ein Gleichspannungsverstärker.
spannungsgesteuert.
thermisch gesteuert.
stromgesteuert.
TD110 7
Zwei Widerstände mit R1 = 100 Ω und R2 = 150 Ω sind parallel geschaltet.
Wie groß ist der Ersatzwiderstand?
250 Ω
75 Ω
60 Ω
17,5 Ω
TD402 8
Was versteht man in der Elektronik unter Verstärkung? Man spricht von Verstärkung, wenn
das Ausgangssignal gegenüber dem Eingangssignal in der Leistung größer ist.
z.B. bei einem Transformator die Ausgangsspannung größer ist als die Eingangsspannung.
das Eingangssignal gegenüber dem Ausgangssignal in der Leistung größer ist.
das Eingangssignal gegenüber dem Ausgangssignal in der Spannung größer ist.
TD502 9
Welche Aussage zum Frequenzmodulator ist richtig? Durch das Informationssignal
wird die Frequenz des Trägers beeinflusst. Die Amplitude des Trägers bleibt dabei konstant.
werden gleichzeitig Frequenz und Amplitude des Trägers beeinflusst.
wird die Amplitude des Trägers beeinflusst. Die Frequenz des Trägers bleibt dabei konstant.
findet keinerlei Beeinflussung von Trägerfrequenz oder Trägeramplitude statt. Die Information steuert nur die Kapazität des Oszillators.
TE203 10
Ein zu großer Hub eines FM-Senders führt dazu,
dass die HF-Bandbreite zu groß wird.
dass Verzerrungen auf Grund unerwünschter Unterdrückung der Trägerfrequenz auftreten.
dass Verzerrungen auf Grund gegenseitiger Auslöschung der Seitenbänder auftreten.
dass die Sendeendstufe übersteuert wird.
TF103 11
Welche Aussage ist für einen Doppelsuper richtig?
Mit einer niedrigen zweiten ZF erreicht man leicht eine gute Trennschärfe.
Durch eine niedrige zweite ZF erreicht man leicht eine gute Spiegelselektion.
Durch eine hohe erste ZF erreicht man leicht eine gute Trennschärfe.
Das von der Antenne aufgenommene Signal bleibt bis zum Demodulator in seiner Frequenz erhalten.
TF104 12
Ein Empfänger hat eine ZF von 10,7 MHz und ist auf 28,5 MHz abgestimmt. Der Oszillator des Empfängers schwingt oberhalb der Empfangsfrequenz. Welche Frequenz hat die Spielfrequenz?
39,2 MHz
17,8 MHz
48,9 MHz
49,9 MHz
TF203 13
Was bewirkt die AGC (automatic gain control) bei einem starken Eingangssignal?
Sie reduziert die Verstärkung der HF- und ZFStufen.
Sie reduziert die Höhe der Versorgungsspannungen.
Sie reduziert die Amplitude des BFO.
Sie reduziert die Amplitude des VFO.
TF303 14
Welcher der folgenden als Bandpass einsetzbaren Bauteile verfügt am ehesten über die geringste Bandbreite?
Ein LC-Bandpass
Ein RC-Bandpass
Ein Keramikresonator
Ein Quarzkristall
TG104 15
Was bewirkt in der Regel eine zu hohe Mikrofonverstärkung bei einem SSB-Transceiver?
Störungen der Stromversorgung des Transceivers.
Störungen von Computern.
Störungen von Stationen, die auf einem anderen Frequenzband arbeiten.
Splatter bei Stationen, die auf dem Nachbarkanal arbeiten.
TG304 16
Die Spitzenleistung eines Senders ist die
Mindestleistung bei der Modulationsspitze.
Durchschnittsleistung einer SSB-Übertragung.
HF-Leistung bei der höchsten Spitze der Hüllkurve.
Spitzen-Spitzen-Leistung bei den höchsten Spitzen der Modulationshüllkurve.
TG306 17
Die Ausgangsleistung eines FM-Senders
wird nicht durch die Modulation beeinflusst.
beträgt bei fehlender Modulation Null.
verringert sich durch Modulation auf 70 %.
ändert sich durch die Modulation.
TH210 18
Eine Drahtantenne für den Amateurfunk im KW-Bereich
kann eine beliebige Länge haben.
muss unbedingt lambda-halbe lang sein.
muss genau lambda-viertel lang sein.
muss eine Länge von dreiviertel Lambda haben.
TH308 19
Koaxialkabel weisen typischerweise Wellenwiderstände von
50, 75 und 240 Ω auf.
50, 60 und 75 Ω auf.
50, 300 und 600 Ω auf.
60, 120 und 240 Ω auf.
TH309 20
Welche Vorteile hat eine Paralleldraht-Speiseleitung gegenüber der Speisung über ein Koaxialkabel?
Sie vermeidet Mantelwellen durch Wegfall der Abschirmung.
Sie hat geringere Dämpfung und hohe Spannungsfestigkeit.
Sie bietet guten Blitzschutz durch niederohmige Drähte.
Sie erlaubt leichtere Kontrolle des Wellenwiderstandes durch Verschieben der Spreizer.
TH402 21
Fehlanpassungen oder Beschädigungen von HF-Übertragungsleitungen
führen zur einer Überbeanspruchung der angeschlossenen Antenne.
führen zu einem VSWR von kleiner oder gleich 1.
führen zur Erzeugung unerwünschter Aussendungen, da innerhalb der erforderlichen Bandbreite keine Anpassung gegeben ist.
führen zu Reflektionen des übertragenen HF-Signals und einem erhöhten VSWR.
TH404 22
Ein symmetrischer Halbwellendipol wird direkt über ein Koaxialkabel von einem Sender gespeist. Das Kabel ist senkrecht am Haus entlang verlegt und verursacht geringe Störungen. Um das Problem weiter zu verringern, empfiehlt es sich
beim Koaxialkabel alle 5 m eine Schleife mit 3 Windungen einzulegen.
den Dipol über ein Symmetrierglied zu speisen.
das Koaxialkabel in einem Kunststoffrohr zur mechanischen Schirmung unterzubringen.
das Koaxialkabel durch eine Eindrahtspeiseleitung zu ersetzen.
TI102 23
Welche ionosphärischen Schichten bestimmen die Fernausbreitung in der Nacht?
Die D-, E- und F2-Schicht
Die F2-Schicht
Die D- und E-Schicht
Die F1- und F2-Schicht
TI201 24
Die Ausbreitungsgeschwindigkeit freier elektromagnetischer Wellen beträgt etwa
30 000 km/s.
300 000 km/s.
3 000 km/s.
3 000 000 km/s.
TI202 25
Unter der "Toten Zone" wird der Bereich verstanden,
der durch die Bodenwelle überdeckt wird, so dass schwächere DX-Stationen zugedeckt werden.
der durch die Interferenz der Bodenwelle mit der Raumwelle in einer Zone der gegenseitigen Auslöschung liegt.
der durch die Bodenwelle nicht mehr erreicht wird und durch die reflektierte Raumwelle noch nicht erreicht wird.
der durch die Bodenwelle erreicht wird und für die Raumwelle nicht zugänglich ist.
TI205 26
Von welchem der genannten Parameter ist die Sprungdistanz abhängig, die ein KW-Signal auf der Erdoberfläche überbrücken kann? Sie ist abhängig
vom Abstrahlwinkel der Antenne.
von der Sendeleistung.
von der Polarisation der Antenne.
vom Antennengewinn.
TI206 27
Bei der Ausbreitung auf Kurzwelle spielt die so genannte "Grey Line" eine besondere Rolle. Was ist die "Grey Line"?
Die instabilen Ausbreitungsbedingungen in der Äquatorialzone.
Der Streifen der Dämmerungsphase vor Sonnenaufgang oder nach Sonnenuntergang.
Die Übergangszeit vor und nach dem Winter, in der sich die D-Schicht ab- und wieder aufbaut.
Die Zeit mit den besten Möglichkeiten für "Short Skip" Ausbreitung.
TI211 28
In welcher ionosphärischen Schicht treten gelegentlich Aurora-Erscheinungen auf?
In der F-Schicht
In der E-Schicht in der Nähe des Äquators
In der D-Schicht
In der E-Schicht
TJ106 29
Wie ermittelt man die Resonanzfrequenz eines Schwingkreises? Man ermittelt sie
mit einem Frequenzmesser oder einem Oszilloskop.
durch Messung von L und C und Berechnung oder z.B. mit einem Dipmeter.
mit Hilfe der S-Meter Anzeige bei Anschluss des Schwingkreises an den Empfängereingang.
mit einem Digital-Multimeter in der Stellung Frequenzmessung.
TJ208 30
Welches dieser Messgeräte ist für genaue Frequenzmessungen am besten geeignet?
Ein Resonanzwellenmesser
Ein Universalmessgerät
Ein Oszilloskop
Ein Frequenzzähler
TJ210 31
Ein Stehwellenmessgerät wird eingesetzt bei Sendern zur Messung
der Antennenanpassung.
der Bandbreite.
des Wirkungsgrades.
der Oberwellenausgangsleistung.
TK316 32
Falls sich eine Antenne in der Nähe und parallel zu einer 230-V-Wechselstrom-Freileitung befindet,
können harmonische Schwingungen erzeugt werden.
können Hochfrequenzströme eingekoppelt werden.
kann 50-Hz-Modulation aller Signale auftreten.
könnte erhebliche Überspannung im Netz erzeugt werden.
TL203 33
Was versteht man unter dem Begriff "EIRP"?
Es ist die Eingangsleistung des verwendeten Senders wie sie in der EMVU-Selbsterklärung anzugeben ist.
Es ist das Produkt aus der zugeführten Leistung und dem Antennengewinnfaktor und stellt die durchschnittliche isotrope Spitzenleistung am Senderausgang der Amateurfunkstelle dar, wie sie in der EMVU-Selbsterklärung anzugeben ist.
Es ist das Produkt aus der zugeführten Leistung und dem Gewinnfaktor der Antenne und stellt die Leistung dar, die man einem isotropen Strahler zuführen müsste, damit dieser im Fernfeld dieselbe elektrische Feldstärke erzeugte, wie die Antenne.
Es handelt sich um die Leistung, die man im Maximum der Strahlungskeule einer Dipolantenne vorfindet.
TL211 34
Sie möchten den Personenschutz-Sicherheitsabstand für die Antenne Ihrer Amateurfunkstelle in Hauptstrahlrichtung für das 2-m-Band und die Betriebsart FM berechnen. Der Grenzwert im Fall des Personenschutzes beträgt 28 V/m. Sie betreiben eine Yagi-Antenne mit einem Gewinn von 11,5 dBd. Die Antenne wird von einem Sender mit einer Leistung von 75 W über ein Koaxialkabel gespeist. Die Kabeldämpfung beträgt 1,5 dB. Wie groß muss der Sicherheitsabstand sein?
36,3 m
2,17 m
5,35 m
6,86 m
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QTE/b.02/2017-12-27   AfuPbTE V1.07  © DF1IAV TID: 200002   26.06.2026 07:30