Teil 1: Technische Kenntnisse o. Bf. Amateurfunkzeugnis Klasse E 34 Fragen   Zeit: 60 Minuten
TA204 1
In welcher Einheit wird der elektrische Widerstand angegeben?
Henry
Ohm
Farad
Siemens
TA208 2
Welche Einheit wird für die Kapazität verwendet?
Henry (H)
Siemens (S)
Ohm (Ω)
Farad (F)
TB203 3
Was versteht man unter "technischer Stromrichtung" in der Elektrotechnik?
Man nimmt an, dass der Strom vom Minuspol zum Pluspol fließt.
Es ist die Flussrichtung der Elektronen vom Pluspol zum Minuspol.
Man nimmt an, dass der Strom vom Pluspol zum Minuspol fließt.
Es ist die Flussrichtung der Elektronen vom Minuspol zum Pluspol.
TB301 4
Welche Einheit wird für die elektrische Feldstärke verwendet?
Watt pro Quadratmeter (W/m²)
Volt pro Meter (V/m)
Ampere pro Meter (A/m)
Henry pro Meter (H/m)
TB701 5
Welche Signalform sollte der Träger einer hochfrequenten Schwingung haben?
sinusförmig
kreisförmig
rechteckförmig
dreieckförmig
TB803 6
Welche Aussage über modulierte Signale ist richtig?
Bei SSB ändert sich die Amplitude des Sendesignals bei Modulation nicht.
Bei FM ändert sich die Amplitude des Sendesignals bei Modulation im Rhythmus der Sprache.
Bei AM ändert sich die Amplitude des Sendesignals bei Modulation nicht.
Bei FM ändert sich die Amplitude des Sendesignals bei Modulation nicht.
TC202 7
Ein Bauelement, bei dem sich Platten auf einer isolierten Achse befinden, die zwischen fest stehende Platten hineingedreht werden können, nennt man
Tauchkondensator.
Drehkondensator.
Keramischer Kondensator.
Rotorkondensator.
TC501 8
P-dotiertes Halbleitermaterial ist solches, das mit einem zusätzlichen Stoff versehen wurde, der
genau vier Valenzelektronen enthält.
keine Valenzelektronen enthält.
weniger als vier Valenzelektronen enthält.
mehr als vier Valenzelektronen enthält.
TC504 9
Eine in Sperrrichtung betriebene Diode hat
eine hohe Induktivität.
einen hohen Widerstand.
eine geringe Impedanz.
eine hohe Kapazität.
TC601 10
Was versteht man unter Stromverstärkung beim Transistor?
Mit einem geringen Strom (Emitterstrom) wird ein großer Strom (Kollektorstrom) gesteuert.
Mit einem geringen Strom (Emitterstrom) wird ein großer Strom (Basisstrom) gesteuert.
Mit einem geringen Strom (Kollektorstrom) wird ein großer Strom (Emitterstrom) gesteuert.
Mit einem geringen Strom (Basisstrom) wird ein großer Strom (Kollektorstrom) gesteuert.
TC605 11
Welche Kollektorspannungen haben NPN und PNP-Transistoren?
NPN-Transistoren benötigen positive, PNPTransistoren negative Kollektorspannungen.
NPN- und PNP-Transistoren benötigen negative Kollektorspannungen.
PNP- und NPN-Transistoren benötigen positive Kollektorspannungen.
PNP-Transistoren benötigen positive, NPNTransistoren negative Kollektorspannung.
TC610 12
Wenn die Basisspannung eines NPN-Transistors gleich der Emitterspannung ist,
fließt ein Kollektorstrom von etwa 0,6 A.
liegt der Kollektorstrom zwischen 10 mA und 2 A.
fließt ein sehr hoher Kollektor-Kurzschlussstrom.
fließt kein Kollektorstrom.
TD204 13
Wie ändert sich die Resonanzfrequenz eines Schwingkreises, wenn
1. die Spule weniger Windungen erhält,
2. die Länge der Spule durch Zusammenschieben der Drahtwicklung verringert wird,
3. ein Ferritkern in das Innere der Spule gebracht wird?
Die Resonanzfrequenz wird bei 1. kleiner und bei 2. und 3. größer.
Die Resonanzfrequenz wird bei 1. und 2. kleiner und bei 3. größer.
Die Resonanzfrequenz wird bei 1. und 2. größer und bei 3. kleiner.
Die Resonanzfrequenz wird bei 1. größer und bei 2. und 3. kleiner.
TD503 14
Zur Aufbereitung des SSB-Signals müssen
der Träger unterdrückt und beide Seitenbänder ausgefiltert werden.
der Träger unterdrückt und ein Seitenband hinzugesetzt werden.
der Träger hinzugesetzt und ein Seitenband ausgefiltert werden.
der Träger und ein Seitenband unterdrückt oder ausgefiltert werden.
TE308 15
Eine Packet-Radio-Mailbox ist
ein Rechnersystem bei dem Texte und Daten über Funk eingespeichert und abgerufen werden können.
die Softwaresteuerung einer automatischen Funkstelle.
eine Zusatzeinrichtung die E-Mails umwandelt und anschließend zwischenspeichert.
eine fernbedient oder automatisch arbeitende Funkstelle die Internetnachrichten zwischenspeichert.
TF101 16
Eine hohe erste ZF vereinfacht die Filterung zur Vermeidung von
Störungen der zweiten ZF.
Beeinflussung des lokalen Oszillators.
Nebenaussendungen.
Spiegelfrequenzstörungen.
TF105 17
Wodurch wird beim Überlagerungsempfänger die Spiegelfrequenzdämpfung bestimmt? Sie wird vor allem bestimmt durch
die Höhe der zweiten ZF bei einem Doppelüberlagerungsempfänger.
die NF-Bandbreite.
die Bandbreite der ZF-Stufen.
die Höhe der ersten ZF.
TF106 18
Einem Mischer werden die Frequenzen 136 MHz und 145 MHz zugeführt. Welche Frequenzen werden beim Mischvorgang erzeugt?
272 MHz und 290 MHz
127 MHz und 154 MHz
140,5 MHz und 281 MHz
9 MHz und 281 MHz
TF109 19
Die Frequenzdifferenz zwischen dem HF-Nutzsignal und dem Spiegelsignal entspricht
der HF-Eingangsfrequenz.
der Frequenz des Preselektors.
der Frequenz des lokalen Oszillators.
dem zweifachen der ersten ZF.
TF203 20
Was bewirkt die AGC (automatic gain control) bei einem starken Eingangssignal?
Sie reduziert die Höhe der Versorgungsspannungen.
Sie reduziert die Amplitude des VFO.
Sie reduziert die Amplitude des BFO.
Sie reduziert die Verstärkung der HF- und ZFStufen.
TG203 21
Welche Anforderungen muss ein FM-Funkgerät erfüllen, damit es für die Übertragung von Packet Radio mit 9600 Baud geeignet ist?
Es muss über einen Anschluss für Mikrofon und Lautsprecher verfügen, an dem ein TNC oder Modem angeschlossen werden kann.
Es muss sende- und empfangsseitig den Frequenzbereich von 20 Hz bis 6 kHz möglichst linear übertragen können und die Zeit für die Sende-Empfangsumschaltung muss so kurz wie möglich sein z.B. < 10...100 ms.
Es muss sende- und empfangsseitig den Frequenzbereich von 300 Hz bis 3,4 kHz möglichst linear übertragen können und die Zeit für die Sende-Empfangsumschaltung muss zwischen 100...300 ms liegen.
Es muss den Frequenzbereich von 300 Hz bis 10 kHz linear übertragen können und ein TX-Delay von kleiner 1 ms haben.
TG306 22
Die Ausgangsleistung eines FM-Senders
verringert sich durch Modulation auf 70 %.
ändert sich durch die Modulation.
beträgt bei fehlender Modulation Null.
wird nicht durch die Modulation beeinflusst.
TG403 23
Wenn man beim Funkbetrieb mit einem Transceiver die Empfangsfrequenz gegenüber der Senderfrequenz geringfügig verstellen möchte, muss man
die PTT einschalten.
das Notchfilter einschalten.
die Passband-Tuning verstellen.
die RIT bedienen.
TH105 24
Sie wollen verschiedene Antennen testen, ob sie für den Funkbetrieb auf Kurzwelle für das 80-m-Band geeignet sind. Man stellt Ihnen jeweils drei Antennen zur Verfügung. Welches Angebot wählen sie, um nur die drei besonders geeigneten Antennen testen zu müssen?
Dipol, Delta-Loop, W3DZZ-Antenne
Dipol, W3DZZ-Antenne, Beam
Beam, Groundplane-Antenne, Dipol
Dipol, Delta-Loop, Langyagi
TH204 25
Die Impedanz in der Mitte eines Halbwellendipols beträgt je nach Aufbauhöhe ungefähr
240 bis 600 Ω.
60 bis 120 Ω.
40 bis 80 Ω.
120 bis 240 Ω.
TI205 26
Von welchem der genannten Parameter ist die Sprungdistanz abhängig, die ein KW-Signal auf der Erdoberfläche überbrücken kann? Sie ist abhängig
vom Abstrahlwinkel der Antenne.
vom Antennengewinn.
von der Sendeleistung.
von der Polarisation der Antenne.
TI301 27
Wie weit etwa reicht der Funkhorizont im UKW-Bereich über den geografischen Horizont hinaus? Er reicht etwa
bis zum Vierfachen der Entfernung bis zum geografischen Horizont.
bis zur Hälfte der Entfernung bis zum geografischen Horizont.
15 % weiter als der geografische Horizont.
doppelt so weit.
TJ110 28
Welche der folgenden Bauteile könnten für eine genaue künstliche Antenne, die bei 28 MHz eingesetzt werden soll, verwendet werden?
ein Spulenanpassfilter im Ölbad
ein 50-Ω-Drahtwiderstand
2 parallel geschaltete Drahtwiderstände von 100 Ω
10 Kohleschichtwiderstände von 500 Ω
TK103 29
Welche Reaktion ist angebracht, wenn Störungen im TV-Rundfunk beim Nachbarn nicht mit den zur Verfügung stehenden Mitteln beseitigt werden können?
Sie empfehlen dem Nachbarn höflich, sich an die Bundesnetzagentur zur Prüfung der Störungsursache zu wenden.
Der Nachbar sollte höflich darauf hingewiesen werden, dass es an seiner eigenen Einrichtung liegt.
Sie benachrichtigen ihren Amateurfunkverband.
Der Nachbar sollte darauf hingewiesen werden, dass Sie hierfür nicht zuständig sind.
TL203 30
Was versteht man unter dem Begriff "EIRP"?
Es ist das Produkt aus der zugeführten Leistung und dem Gewinnfaktor der Antenne und stellt die Leistung dar, die man einem isotropen Strahler zuführen müsste, damit dieser im Fernfeld dieselbe elektrische Feldstärke erzeugte, wie die Antenne.
Es ist das Produkt aus der zugeführten Leistung und dem Antennengewinnfaktor und stellt die durchschnittliche isotrope Spitzenleistung am Senderausgang der Amateurfunkstelle dar, wie sie in der EMVU-Selbsterklärung anzugeben ist.
Es ist die Eingangsleistung des verwendeten Senders wie sie in der EMVU-Selbsterklärung anzugeben ist.
Es handelt sich um die Leistung, die man im Maximum der Strahlungskeule einer Dipolantenne vorfindet.
TL205 31
Ein Sender mit 5 Watt Ausgangsleistung ist über eine Antennenleitung, die 2 dB Kabelverluste hat, an eine Antenne mit 5 dB Gewinn (auf Dipol bezogen) angeschlossen. Welche EIRP wird von der Antenne maximal abgestrahlt?
6,1 Watt
10,0 Watt
32,8 Watt
16,4 Watt
TL209 32
Sie möchten den Personenschutz-Sicherheitsabstand für die Antenne Ihrer Amateurfunkstelle für das 10-m-Band und die Betriebsart RTTY berechnen. Der Grenzwert im Fall des Personenschutzes beträgt 28 V/m. Sie betreiben einen Dipol, der von einem Sender mit einer Leistung von 100 W über ein Koaxialkabel gespeist wird. Die Kabeldämpfung sei vernachlässigbar. Wie groß muss der Sicherheitsabstand sein?
2,50 m
5,01 m
1,96 m
13,7 m
TL304 33
Welche Sicherheitsmaßnahmen müssen zum Schutz gegen atmosphärische Überspannungen und zur Verhinderung von Spannungsunterschieden bei Koaxialkabel-Niederführungen ergriffen werden?
Neben der Erdung des Antennenmastes sind keine weiteren Maßnahmen erforderlich.
Die Außenleiter (Abschirmung) aller Koaxialkabel-Niederführungen müssen über einen Potentialausgleichsleiter normgerecht mit Erde verbunden werden.
Für alle Koaxialkabel-Niederführungen sind entsprechend den Sicherheitsvorschriften Überspannungsableiter vorzusehen.
Die Koaxialkabel müssen das entsprechende Schirmungsmaß aufweisen und entsprechend isoliert sein.
TL306 34
Damit die Zulassung eines Kraftfahrzeugs nicht ungültig wird, sind vor dem Einbau einer mobilen Sende-/Empfangseinrichtung grundsätzlich
die Anweisungen des Amateurfunkgeräte-Herstellers zu beachten.
die Bedingungen der Bundesnetzagentur für den Einbau mobiler Sendeanlagen einzuhalten.
die Anweisungen des Kfz-Herstellers zu beachten.
die Ratschläge des Kfz-Händlers einzuhalten.
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QTE/b.02/2017-12-27   AfuPbTE V1.07  © DF1IAV TID: 199424   03.03.2026 02:42