Teil 1: Technische Kenntnisse o. Bf. Amateurfunkzeugnis Klasse E 34 Fragen   Zeit: 60 Minuten
TA101 1
0,042 A entspricht
42·103 A.
42·10-2 A.
42·10-3 A.
42·10-1 A.
TA203 2
Welche Einheit wird für die elektrische Leistung verwendet?
Kilowattstunden (kWh)
Amperestunden (Ah)
Watt (W)
Joule (J)
TB101 3
Welche Gruppe enthält insgesamt die besten gut leitenden Metalle?
Kupfer, Eisen, Zinn
Silber, Kupfer, Aluminium
Aluminium, Kupfer, Quecksilber
Silber, Kupfer, Blei
TB104 4
Welche Gruppe von Materialien enthält nur Nichtleiter (Isolatoren)?
Pertinax, Polyvinylchlorid (PVC), Graphit
Teflon, Pertinax, Bronze
Epoxid, Polyethylen (PE), Polystyrol (PS)
Polyethylen (PE), Messing, Konstantan
TB802 5
Was ist der Unterschied zwischen LSB und USB?
LSB arbeitet mit Trägerunterdrückung und dem oberen Seitenband, USB arbeitet mit Trägerunterdrückung und dem unteren Seitenband.
LSB arbeitet mit Träger und einem Seitenband, USB arbeitet mit Trägerunterdrückung und beiden Seitenbändern.
LSB arbeitet mit Träger und zwei Seitenbändern, USB arbeitet mit Trägerunterdrückung und einem Seitenband.
LSB arbeitet mit Trägerunterdrückung und dem unteren Seitenband, USB arbeitet mit Trägerunterdrückung und dem oberen Seitenband.
TB803 6
Welche Aussage über modulierte Signale ist richtig?
Bei AM ändert sich die Amplitude des Sendesignals bei Modulation nicht.
Bei FM ändert sich die Amplitude des Sendesignals bei Modulation im Rhythmus der Sprache.
Bei SSB ändert sich die Amplitude des Sendesignals bei Modulation nicht.
Bei FM ändert sich die Amplitude des Sendesignals bei Modulation nicht.
TB902 7
Welcher der nachfolgenden Zusammenhänge ist richtig?
I = U · R
R = I / U
I = R / U
U = R · I
TC111 8
Welchen Wert hat ein SMD-Widerstand mit der Kennzeichnung 223?
22 kΩ
220 Ω
221 Ω
22 Ω
TC502 9
N-leitendes Halbleitermaterial ist gekennzeichnet durch
das Fehlen von Atomen im Gitter des Halbleiterkristalls.
das Fehlen von Dotierungsatomen.
bewegliche Elektronenlücken.
Überschuss an freien Elektronen.
TC601 10
Was versteht man unter Stromverstärkung beim Transistor?
Mit einem geringen Strom (Emitterstrom) wird ein großer Strom (Kollektorstrom) gesteuert.
Mit einem geringen Strom (Kollektorstrom) wird ein großer Strom (Emitterstrom) gesteuert.
Mit einem geringen Strom (Emitterstrom) wird ein großer Strom (Basisstrom) gesteuert.
Mit einem geringen Strom (Basisstrom) wird ein großer Strom (Kollektorstrom) gesteuert.
TC602 11
Das Verhältnis von Kollektorstrom zum Basisstrom eines Transistors liegt üblicherweise im Bereich von
1 zu 50 bis 1 zu 100.
1000 zu 1 bis 5000 zu 1.
1 zu 100 bis 1 zu 500.
10 zu 1 bis 900 zu 1.
TC605 12
Welche Kollektorspannungen haben NPN und PNP-Transistoren?
NPN- und PNP-Transistoren benötigen negative Kollektorspannungen.
PNP- und NPN-Transistoren benötigen positive Kollektorspannungen.
PNP-Transistoren benötigen positive, NPNTransistoren negative Kollektorspannung.
NPN-Transistoren benötigen positive, PNPTransistoren negative Kollektorspannungen.
TD405 13
Worauf beruht die Verstärkerwirkung von Elektronenröhren?
Die Anodenspannung steuert das magnetische Feld an der Anode und damit den Anodenstrom.
Die Katodenvorspannung steuert das magnetische Feld an der Kathode und damit den Gitterstrom.
Die Heizspannung steuert das elektrische Feld an der Kathode und damit den Anodenstrom.
Das von der Gitterspannung hervorgerufene elektrische Feld steuert den Anodenstrom.
TD504 14
Wie kann ein SSB-Signal erzeugt werden?
Im Balancemodulator wird ein Zweiseitenband-Signal erzeugt. Das Seitenbandfilter selektiert ein Seitenband heraus.
Im Balancemodulator wird ein Einseitenband-Signal erzeugt. Ein auf die Trägerfrequenz abgestimmter Sperrkreis filtert den Träger aus.
Im Balancemodulator wird ein Zweiseitenband-Signal erzeugt. In einem Frequenzteiler wird ein Seitenband abgespalten.
Im Balancemodulator wird ein Zweiseitenband-Signal erzeugt. Ein auf die Trägerfrequenz abgestimmter Saugkreis filtert den Träger aus.
TD606 15
Der Vorteil von Quarzoszillatoren gegenüber LC-Oszillatoren liegt darin, dass sie
einen geringeren Anteil an Oberwellen erzeugen.
ein sehr viel geringes Seitenbandrauschen erzeugen.
eine breitere Resonanzkurve haben.
eine bessere Frequenzstabilität aufweisen.
TE101 16
Wie unterscheidet sich SSB (J3E) von AM (A3E) in Bezug auf die Bandbreite?
Die unterschiedlichen Modulationsarten lassen keinen Vergleich zu, da sie grundverschieden erzeugt werden.
Die Sendeart J3E beansprucht etwas mehr als die halbe Bandbreite der Sendeart A3E.
Die Sendeart J3E beansprucht weniger als die halbe Bandbreite der Sendeart A3E.
Die Sendeart J3E beansprucht etwa 1/4 Bandbreite der Sendeart A3E.
TE201 17
Wodurch wird bei Frequenzmodulation die Lautstärke-Information übertragen?
Durch die Änderung der Geschwindigkeit des Frequenzhubes.
Durch die Größe der Amplitude des HF-Signals.
Durch die Geschwindigkeit der Trägerfrequenzänderung.
Durch die Größe der Trägerfrequenzauslenkung.
TE204 18
Größerer Frequenzhub führt bei einem FM-Sender zu
einer Erhöhung der Senderausgangsleistung.
einer Reduktion der Amplituden der Seitenbänder.
einer größeren HF-Bandbreite.
einer Erhöhung der Amplitude der Trägerfrequenz.
TF102 19
Eine hohe erste Zwischenfrequenz
verhindert auf Grund ihrer Höhe, dass durch die Umsetzung auf die zweite Zwischenfrequenz Spiegelfrequenzen auftreten.
ermöglicht bei großem Abstand zur Empfangsfrequenz eine hohe Spiegelfrequenzunterdrückung.
trägt dazu bei, mögliche Beeinflussungen des lokalen Oszillators durch Empfangssignale zu reduzieren.
sollte möglichst nahe an der Empfangsfrequenz liegen, um eine gute Spiegelfrequenzunterdrückung zu erreichen.
TF104 20
Ein Empfänger hat eine ZF von 10,7 MHz und ist auf 28,5 MHz abgestimmt. Der Oszillator des Empfängers schwingt oberhalb der Empfangsfrequenz. Welche Frequenz hat die Spielfrequenz?
39,2 MHz
48,9 MHz
17,8 MHz
49,9 MHz
TF107 21
Einem Mischer werden die Frequenzen 28 MHz und 38,7 MHz zugeführt. Welche Frequenzen werden beim Mischvorgang erzeugt?
10,7 MHz und 56 MHz
10,7 MHz und 66,7 MHz
56 MHz und 66,7 MHz
nur 10,7 MHz
TG306 22
Die Ausgangsleistung eines FM-Senders
wird nicht durch die Modulation beeinflusst.
beträgt bei fehlender Modulation Null.
ändert sich durch die Modulation.
verringert sich durch Modulation auf 70 %.
TH104 23
Berechnen Sie die elektrische Länge eines 5/8-λ-langen Vertikalstrahlers für das 10-m-Band (28,5 MHz).
5,26 m
6,58 m
2,08 m
3,29 m
TH106 24
Welche Antenne gehört nicht zu den symmetrischen Antennen?
Groundplane
λ/2-Dipol
Yagi
Faltdipol
TH403 25
Welche Auswirkungen hat es, wenn eine symmetrische Antenne (Dipol) mit einem Koaxkabel gleicher Impedanz gespeist wird?
Es treten Polarisationsdrehungen auf, die von der Kabellänge abhängig sind.
Es treten keine nennenswerten Auswirkungen auf, da die Antenne angepasst ist und die Speisung über ein Koaxkabel erfolgt, dessen Außenleiter Erdpotential hat.
Die Richtcharakteristik der Antenne wird verformt und es können Mantelwellen auftreten.
Am Speisepunkt der Antenne treten gegenphasige Spannungen und Ströme gleicher Größe auf, die eine Fehlanpassung hervorrufen.
TI211 26
In welcher ionosphärischen Schicht treten gelegentlich Aurora-Erscheinungen auf?
In der E-Schicht
In der D-Schicht
In der E-Schicht in der Nähe des Äquators
In der F-Schicht
TK106 27
In welchem Fall spricht man von Einstrahlungen bei EMV? Einstrahlungen liegen dann vor, wenn die HF
über nicht genügend geschirmte Kabel zum gestörten Empfänger gelangt.
über das ungenügend abgeschirmte Gehäuse in die Elektronik gelangt.
wegen eines schlechten Stehwellenverhältnisses wieder zum Sender zurück strahlt.
über Leitungen oder Kabel in das gestörte Gerät gelangt.
TK202 28
Ein Fernsehgerät wird durch das Nutzsignal einer KW-Amateurfunkstelle gestört. Wie dringt das Signal mit größter Wahrscheinlichkeit in das Fernsehgerät ein?
Über die Stromversorgung des Senders und die Stromversorgung des Fernsehgeräts.
Über die Antennenleitung und über alle größeren ungeschirmten Spulen im Fernsehgerät (z.B. Entmagnetisierungsschleife).
Über die Fernsehantenne bzw. das Antennenkabel sowie über die Bildröhre.
Über jeden beliebigen Leitungsanschluss und/oder über die ZF-Stufen.
TK316 29
Falls sich eine Antenne in der Nähe und parallel zu einer 230-V-Wechselstrom-Freileitung befindet,
können harmonische Schwingungen erzeugt werden.
können Hochfrequenzströme eingekoppelt werden.
könnte erhebliche Überspannung im Netz erzeugt werden.
kann 50-Hz-Modulation aller Signale auftreten.
TK318 30
Im Mittelwellenbereich ergeben sich häufig Spiegelfrequenzstörungen durch
Sender im 10-m-Band.
VHF-Sender.
Sender im 160-m-Band.
UHF-Sender.
TL208 31
Sie besitzen einen λ/4-Vertikalstrahler. Da Sie für diese Antenne keine Selbsterklärung abgeben möchten und somit nur eine Strahlungsleistung von kleiner 10 W EIRP verwenden dürfen, müssen Sie die Sendeleistung soweit reduzieren, dass sie unter diesem Wert bleiben. Wie groß darf die Sendeleistung dabei sein?
kleiner 10 Watt (Zuleitungsverluste vernachlässigt)
kleiner 3 Watt (Zuleitungsverluste vernachlässigt)
kleiner 16,4 Watt (Zuleitungsverluste vernachlässigt)
kleiner 6 Watt (Zuleitungsverluste vernachlässigt)
TL211 32
Sie möchten den Personenschutz-Sicherheitsabstand für die Antenne Ihrer Amateurfunkstelle in Hauptstrahlrichtung für das 2-m-Band und die Betriebsart FM berechnen. Der Grenzwert im Fall des Personenschutzes beträgt 28 V/m. Sie betreiben eine Yagi-Antenne mit einem Gewinn von 11,5 dBd. Die Antenne wird von einem Sender mit einer Leistung von 75 W über ein Koaxialkabel gespeist. Die Kabeldämpfung beträgt 1,5 dB. Wie groß muss der Sicherheitsabstand sein?
6,86 m
5,35 m
2,17 m
36,3 m
TL302 33
Welches Material und welcher Mindestquerschnitt ist bei einer Erdungsleitung zwischen einem Antennenstandrohr und einer Erdungsanlage nach DIN VDE 0855 Teil 300 für Funksender bis 1 kW zu verwenden?
Ein- oder mehrdrähtiger - aber nicht feindrähtiger - isolierter oder blanker Kupferleiter mit mindestens 10 mm² Querschnitt oder ein Aluminiumleiter mit mindestens 16 mm² Querschnitt.
Als geeigneter Erdungsleiter gilt ein Einzeldraht mit einem Mindestquerschnitt von 4 mm² Kupfer, isoliert oder blank, oder 10 mm² Aluminium isoliert.
Als geeigneter Erdungsleiter gilt ein Einzelmassivdraht mit einem Mindestquerschnitt von 16 mm² Kupfer, isoliert oder blank, oder 25 mm² Aluminium isoliert oder 50 mm² Stahl.
Ein- oder mehrdrähtiger - aber nicht feindrähtiger - isolierter oder blanker Kupferleiter mit mindestens 25 mm² Querschnitt oder ein Aluminiumleiter mit mindestens 50 mm² Querschnitt.
TL306 34
Damit die Zulassung eines Kraftfahrzeugs nicht ungültig wird, sind vor dem Einbau einer mobilen Sende-/Empfangseinrichtung grundsätzlich
die Anweisungen des Amateurfunkgeräte-Herstellers zu beachten.
die Anweisungen des Kfz-Herstellers zu beachten.
die Ratschläge des Kfz-Händlers einzuhalten.
die Bedingungen der Bundesnetzagentur für den Einbau mobiler Sendeanlagen einzuhalten.
[Top]
QTE/b.02/2017-12-27   AfuPbTE V1.07  © DF1IAV TID: 199173   20.01.2026 12:37