Teil 1: Technische Kenntnisse o. Bf. Amateurfunkzeugnis Klasse E 34 Fragen   Zeit: 60 Minuten
TB607 1
Die Periodendauer von 50 μs entspricht einer Frequenz von
2 MHz
200 kHz
20 kHz
20 MHz
TB609 2
Das 70-cm-Band befindet sich im
UHF-Bereich.
VHF-Bereich.
EHF-Bereich.
SHF-Bereich.
TB904 3
Welcher Widerstand ist erforderlich um einen Strom von 3 A bei einer Spannung von 90 Volt fließen zu lassen?
93 Ω
30 Ω
1/30 Ω
270 Ω
TC108 4
Ein Widerstand hat eine Toleranz von 10 %. Bei einem nominalen Widerstandswert von 5,6 kΩ liegt der tatsächliche Wert zwischen
4760 und 6440 Ω.
5,2 und 6,3 kΩ.
4,7 und 6,8 kΩ.
5040 und 6160 Ω.
TC110 5
Welchen Wert hat ein SMD-Widerstand mit der Kennzeichnung 221?
22 Ω
221 Ω
22 kΩ
220 Ω
TC201 6
Welche Aussage zur Kapazität eines Plattenkondensators ist richtig?
Je größer der Plattenabstand ist, desto kleiner ist die Kapazität.
Je größer die Plattenoberfläche ist, desto kleiner ist die Kapazität.
Je größer die angelegte Spannung ist, desto kleiner ist die Kapazität.
Je größer die Dielektrizitätszahl ist, desto kleiner ist die Kapazität.
TC607 7
Welche Transistortypen sind bipolare Transistoren?
Isolierschicht-FETs
Dual-Gate-MOS-FETs
NPN- und PNP-Transistoren
Sperrschicht-FETs
TC611 8
Wie erfolgt die Steuerung des Stroms im Feldeffekttransistor (FET)?
Der Gatestrom ist allein verantwortlich für den Drainstrom.
Die Gatespannung steuert den Widerstand des Kanals zwischen Source und Drain.
Die Gatespannung ist allein verantwortlich für den Drainstrom.
Der Gatestrom steuert den Widerstand des Kanals zwischen Source und Drain.
TD405 9
Worauf beruht die Verstärkerwirkung von Elektronenröhren?
Das von der Gitterspannung hervorgerufene elektrische Feld steuert den Anodenstrom.
Die Anodenspannung steuert das magnetische Feld an der Anode und damit den Anodenstrom.
Die Katodenvorspannung steuert das magnetische Feld an der Kathode und damit den Gitterstrom.
Die Heizspannung steuert das elektrische Feld an der Kathode und damit den Anodenstrom.
TD502 10
Welche Aussage zum Frequenzmodulator ist richtig? Durch das Informationssignal
wird die Amplitude des Trägers beeinflusst. Die Frequenz des Trägers bleibt dabei konstant.
werden gleichzeitig Frequenz und Amplitude des Trägers beeinflusst.
findet keinerlei Beeinflussung von Trägerfrequenz oder Trägeramplitude statt. Die Information steuert nur die Kapazität des Oszillators.
wird die Frequenz des Trägers beeinflusst. Die Amplitude des Trägers bleibt dabei konstant.
TD504 11
Wie kann ein SSB-Signal erzeugt werden?
Im Balancemodulator wird ein Zweiseitenband-Signal erzeugt. Das Seitenbandfilter selektiert ein Seitenband heraus.
Im Balancemodulator wird ein Zweiseitenband-Signal erzeugt. In einem Frequenzteiler wird ein Seitenband abgespalten.
Im Balancemodulator wird ein Zweiseitenband-Signal erzeugt. Ein auf die Trägerfrequenz abgestimmter Saugkreis filtert den Träger aus.
Im Balancemodulator wird ein Einseitenband-Signal erzeugt. Ein auf die Trägerfrequenz abgestimmter Sperrkreis filtert den Träger aus.
TE301 12
Welche HF-Bandbreite beansprucht ein 1200-Baud-Packet-Radio-AFSK-Signal?
25 kHz
ca. 3 kHz
ca. 6,6 kHz
12 kHz
TE303 13
Welche NF-Zwischenträgerfrequenzen werden in der Regel in Packet Radio bei 1200 Baud benutzt?
300 / 2700 Hz
850 / 1200 kHz
1200 / 2200 Hz
500 / 1750 Hz
TF105 14
Wodurch wird beim Überlagerungsempfänger die Spiegelfrequenzdämpfung bestimmt? Sie wird vor allem bestimmt durch
die NF-Bandbreite.
die Höhe der zweiten ZF bei einem Doppelüberlagerungsempfänger.
die Höhe der ersten ZF.
die Bandbreite der ZF-Stufen.
TF106 15
Einem Mischer werden die Frequenzen 136 MHz und 145 MHz zugeführt. Welche Frequenzen werden beim Mischvorgang erzeugt?
9 MHz und 281 MHz
140,5 MHz und 281 MHz
272 MHz und 290 MHz
127 MHz und 154 MHz
TF110 16
Durch welchen Vorgang setzt ein Konverter einen Frequenzbereich für einen vorhandenen Empfänger um?
Durch Mischung.
Durch Rückkopplung.
Durch Frequenzteilung.
Durch Vervielfachung.
TF302 17
Der Begrenzerverstärker eines FM-Empfängers ist ein Verstärker,
der zur Begrenzung des Hubes für den FMDemodulator dient.
der den ZF-Träger unabhängig vom Eingangssignal auf niedrigem Pegel konstant hält.
der zur Verringerung des Vorstufenrauschens dient.
der sein Ausgangssignal ab einem bestimmten Eingangspegel begrenzt.
TF401 18
Die Empfindlichkeit eines Empfängers bezieht sich auf die
Stabilität des VFO.
Bandbreite des HF-Vorverstärkers.
Fähigkeit des Empfängers, starke Signale zu unterdrücken.
Fähigkeit des Empfängers, schwache Signale zu empfangen.
TF409 19
Welche Baugruppe könnte in einem Empfänger gegebenenfalls dazu verwendet werden, impulsförmige Störungen auszublenden?
Noise Blanker
Passband-Tuning
Die AGC
Notchfilter
TG203 20
Welche Anforderungen muss ein FM-Funkgerät erfüllen, damit es für die Übertragung von Packet Radio mit 9600 Baud geeignet ist?
Es muss über einen Anschluss für Mikrofon und Lautsprecher verfügen, an dem ein TNC oder Modem angeschlossen werden kann.
Es muss sende- und empfangsseitig den Frequenzbereich von 300 Hz bis 3,4 kHz möglichst linear übertragen können und die Zeit für die Sende-Empfangsumschaltung muss zwischen 100...300 ms liegen.
Es muss sende- und empfangsseitig den Frequenzbereich von 20 Hz bis 6 kHz möglichst linear übertragen können und die Zeit für die Sende-Empfangsumschaltung muss so kurz wie möglich sein z.B. < 10...100 ms.
Es muss den Frequenzbereich von 300 Hz bis 10 kHz linear übertragen können und ein TX-Delay von kleiner 1 ms haben.
TG302 21
Ein HF-Leistungsverstärker hat eine Verstärkung von 16 dB. Welche HF-Ausgangsleistung ist zu erwarten, wenn der Verstärker mit 1 W HF-Eingangsleistung angesteuert wird?
4 W
16 W
20 W
40 W
TG401 22
Was kann man tun, wenn der Hub bei einem Handfunkgerät oder Mobil-Transceiver zu groß ist?
Mehr Leistung verwenden
Lauter ins Mikrofon sprechen
Weniger Leistung verwenden
Leiser ins Mikrofon sprechen
TG403 23
Wenn man beim Funkbetrieb mit einem Transceiver die Empfangsfrequenz gegenüber der Senderfrequenz geringfügig verstellen möchte, muss man
das Notchfilter einschalten.
die Passband-Tuning verstellen.
die RIT bedienen.
die PTT einschalten.
TH103 24
Welche magnetischen Antennen eignen sich für Sendebetrieb und strahlen dabei im Nahfeld ein starkes magnetisches Feld ab?
Magnetische Ringantennen mit einem Umfang von etwa λ/10.
Ferritstabantennen und Rahmenantennen mit mehreren Drahtwindungen.
Ferritstabantennen und magnetische Ringantennen.
Rahmenantennen mit mehreren Drahtwindungen.
TH109 25
Eine Vertikalantenne erzeugt
einen hohen Abstrahlwinkel.
einen flachen Abstrahlwinkel.
zirkulare Polarisation.
elliptische Polarisation.
TH201 26
Welche elektrische Länge muss eine Dipolantenne haben, damit sie in Resonanz ist?
Sie muss ein ganzzahliges Vielfaches von λ/2 betragen. (n · λ/2, n=1, 2, 3...)
Sie muss 5/8λ, λ/4 oder deren geradzahlige Vielfache (n · λ/4, n=2, 4, 6...) betragen.
Sie muss ein ungeradzahliges Vielfaches von λ/4 betragen. (n · λ/4, n=1, 3, 5...)
Sie darf kein ganzzahliges Vielfaches von λ betragen.
TH203 27
Welchen Eingangs- bzw. Fußpunktwiderstand hat die Groundplane?
ca. 30 ... 50 Ω
ca. 600 Ω
ca. 60 ... 120 Ω
ca. 240 Ω
TI106 28
Welche Schicht ist für die gute Ausbreitung im 10-m-Band in den Sommermonaten verantwortlich?
Die F2-Schicht
Die F1-Schicht
Die D-Schicht
Die E-Schicht
TI203 29
Welche der folgenden Aussagen trifft für KW-Funkverbindungen zu, die über Bodenwellen erfolgen?
Die Bodenwelle folgt der Erdkrümmung und geht über den geografischen Horizont hinaus. Sie wird in niedrigeren Frequenzbereichen stärker gedämpft als in höheren Frequenzbereichen.
Die Bodenwelle folgt der Erdkrümmung und geht nicht über den geografischen Horizont hinaus. Sie wird in niedrigeren Frequenzbereichen stärker gedämpft als in höheren Frequenzbereichen.
Die Bodenwelle folgt der Erdkrümmung und geht über den geografischen Horizont hinaus. Sie wird in höheren Frequenzbereichen stärker gedämpft als in niedrigeren Frequenzbereichen.
Die Bodenwelle folgt der Erdkrümmung und geht nicht über den geografischen Horizont hinaus. Sie wird in höheren Frequenzbereichen stärker gedämpft als in niedrigeren Frequenzbereichen.
TI208 30
Ein plötzlicher Anstieg der Intensitäten von UV- und Röntgenstrahlung nach einem Flare (Energieausbruch auf der Sonne) führt zu erhöhter Ionisierung der D-Schicht und damit zu kurzzeitigem Totalausfall der ionosphärischen Kurzwellenausbreitung. Diese Erscheinung wird auch als
Aurora-Effekt bezeichnet.
sporadische E-Ausbreitung bezeichnet.
Mögel-Dellinger-Effekt bezeichnet.
kritischer Schwund bezeichnet.
TI212 31
Was bedeutet die "MUF" bei der Kurzwellenausbreitung?
Mittlere Nutzfrequenz
Kritische Grenzfrequenz
Niedrigste brauchbare Frequenz
Höchste brauchbare Frequenz
TI303 32
Für VHF-Weitverkehrsverbindungen wird hauptsächlich die
Bodenwellenausbreitung genutzt.
Oberflächenwellenausbreitung genutzt.
troposphärische Ausbreitung genutzt.
ionosphärische Ausbreitung genutzt.
TI304 33
Was ist die "Troposphäre"? Die Troposphäre ist der
obere Teil der Atmosphäre, in der es zur Bildung sporadischer E-Schichten kommen kann.
untere Teil der Atmosphäre, der sich nördlich und südlich des Äquators über die Tropen erstreckt.
untere Teil der Atmosphäre, in der die Erscheinungen des Wetters stattfinden.
obere Teil der Atmosphäre, in welcher Aurora-Erscheinungen auftreten können.
TJ209 34
Wie misst man das Stehwellenverhältnis?
Man misst es
mit einer VSWR-Messbrücke.
mit einem Absorptionswellenmesser oder einem Dipmeter.
durch Strommessung am Anfang und am Ende der Speiseleitung.
durch Spannungsmessung am Anfang und am Ende der Speiseleitung.
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QTE/b.02/2017-12-27   AfuPbTE V1.07  © DF1IAV TID: 200628   19.10.2026 17:32