Teil 1: Technische Kenntnisse o. Bf. Amateurfunkzeugnis Klasse E 34 Fragen   Zeit: 60 Minuten
TA104 1
4 200 000 Hz entspricht
4,2·105 Hz.
42·106 Hz.
42·10-5 Hz.
4,2·106 Hz.
TB405 2
Welcher der nachfolgenden Werkstoffe ist ein ferromagnetischer Stoff?
Kupfer
Aluminium
Eisen
Chrom
TB502 3
Wie erfolgt die Ausbreitung einer elektromagnetischen Welle? Die Ausbreitung erfolgt
Der Winkel zwischen den elektrischen und magnetischen Feldkomponenten eines elektromagnetischen Feldes beträgt im Fernfeld
durch eine Wechselwirkung zwischen elektrischem und magnetischem Feld.
nur über das magnetische Feld. Das elektrische Feld ist nur im Nahfeld vorhanden.
über die sich unabhängig voneinander ausbreitenden und senkrecht zueinander stehenden elektrischen und magnetischen Felder.
nur über das elektrische Feld. Das magnetische Feld ist nur im Nahfeld vorhanden.
TB607 4
Die Periodendauer von 50 μs entspricht einer Frequenz von
200 kHz
20 MHz
20 kHz
2 MHz
TB608 5
Den Frequenzbereich zwischen 30 und 300 MHz bezeichnet man als
MF (medium frequency)
UHF (ultra high frequency)
SHF (super high frequency)
VHF (very high frequency)
TB901 6
Die Maßeinheit der elektrischen Leistung ist
Joule
Amperestunden
Kilowattstunden
Watt
TE301 7
Welche HF-Bandbreite beansprucht ein 1200-Baud-Packet-Radio-AFSK-Signal?
ca. 3 kHz
25 kHz
12 kHz
ca. 6,6 kHz
TE303 8
Welche NF-Zwischenträgerfrequenzen werden in der Regel in Packet Radio bei 1200 Baud benutzt?
1200 / 2200 Hz
300 / 2700 Hz
500 / 1750 Hz
850 / 1200 kHz
TE304 9
Was versteht man bei Packet Radio unter einem TNC (Terminal Network Controller)?
Ein TNC
wandelt nur die Töne in digitale Daten und schickt diese an den Sender.
wandelt nur die Töne in digitale Daten und schickt diese an den PC.
ist ein Modem (Modulator und Demodulator) für digitale Signale.
besteht aus einem Modem und dem Controller für die digitale Aufbereitung der Daten.
TE308 10
Eine Packet-Radio-Mailbox ist
eine fernbedient oder automatisch arbeitende Funkstelle die Internetnachrichten zwischenspeichert.
die Softwaresteuerung einer automatischen Funkstelle.
ein Rechnersystem bei dem Texte und Daten über Funk eingespeichert und abgerufen werden können.
eine Zusatzeinrichtung die E-Mails umwandelt und anschließend zwischenspeichert.
TF101 11
Eine hohe erste ZF vereinfacht die Filterung zur Vermeidung von
Spiegelfrequenzstörungen.
Nebenaussendungen.
Beeinflussung des lokalen Oszillators.
Störungen der zweiten ZF.
TF102 12
Eine hohe erste Zwischenfrequenz
verhindert auf Grund ihrer Höhe, dass durch die Umsetzung auf die zweite Zwischenfrequenz Spiegelfrequenzen auftreten.
ermöglicht bei großem Abstand zur Empfangsfrequenz eine hohe Spiegelfrequenzunterdrückung.
sollte möglichst nahe an der Empfangsfrequenz liegen, um eine gute Spiegelfrequenzunterdrückung zu erreichen.
trägt dazu bei, mögliche Beeinflussungen des lokalen Oszillators durch Empfangssignale zu reduzieren.
TF401 13
Die Empfindlichkeit eines Empfängers bezieht sich auf die
Bandbreite des HF-Vorverstärkers.
Fähigkeit des Empfängers, schwache Signale zu empfangen.
Stabilität des VFO.
Fähigkeit des Empfängers, starke Signale zu unterdrücken.
TG101 14
Wie kann die hochfrequente Ausgangsleistung eines SSB-Senders vermindert werden?
Durch die Verringerung der NF-Ansteuerung und/oder durch Einfügung eines Dämpfungsgliedes zwischen Steuersender und Endstufe.
Durch die Veränderung des Arbeitspunktes der Endstufe.
Nur durch Verringerung des Hubes allein.
Durch die Verringerung des Hubes und/oder durch Einfügung eines Dämpfungsgliedes zwischen Steuersender und Endstufe.
TG104 15
Was bewirkt in der Regel eine zu hohe Mikrofonverstärkung bei einem SSB-Transceiver?
Störungen der Stromversorgung des Transceivers.
Störungen von Stationen, die auf einem anderen Frequenzband arbeiten.
Splatter bei Stationen, die auf dem Nachbarkanal arbeiten.
Störungen von Computern.
TG105 16
Was bewirkt eine zu geringe Mikrofonverstärkung bei einem SSB-Transceiver?
Störungen von Stationen, die auf einem anderen Frequenzband arbeiten
Splatter bei Stationen, die auf dem Nachbarkanal arbeiten
Verringerung der Modulationsqualität
geringe Ausgangsleistung
TG203 17
Welche Anforderungen muss ein FM-Funkgerät erfüllen, damit es für die Übertragung von Packet Radio mit 9600 Baud geeignet ist?
Es muss sende- und empfangsseitig den Frequenzbereich von 300 Hz bis 3,4 kHz möglichst linear übertragen können und die Zeit für die Sende-Empfangsumschaltung muss zwischen 100...300 ms liegen.
Es muss sende- und empfangsseitig den Frequenzbereich von 20 Hz bis 6 kHz möglichst linear übertragen können und die Zeit für die Sende-Empfangsumschaltung muss so kurz wie möglich sein z.B. < 10...100 ms.
Es muss den Frequenzbereich von 300 Hz bis 10 kHz linear übertragen können und ein TX-Delay von kleiner 1 ms haben.
Es muss über einen Anschluss für Mikrofon und Lautsprecher verfügen, an dem ein TNC oder Modem angeschlossen werden kann.
TG303 18
Die Ausgangsleistung eines Senders ist
die unmittelbar nach den erforderlichen Zusatzgeräten (z.B. Anpassgeräte) messbare Leistung.
die unmittelbar nach dem Senderausgang gemessene Summe aus vorlaufender und rücklaufender Leistung.
die unmittelbar nach dem Senderausgang gemessene Differenz aus vorlaufender und rücklaufender Leistung.
die unmittelbar nach dem Senderausgang messbare Leistung, bevor sie Zusatzgeräte (z.B. Anpassgeräte) durchläuft.
TG305 19
Eine Verdopplung der Leistung entspricht wie viel dB?
3 dB
12 dB
1,5 dB
6 dB
TG403 20
Wenn man beim Funkbetrieb mit einem Transceiver die Empfangsfrequenz gegenüber der Senderfrequenz geringfügig verstellen möchte, muss man
das Notchfilter einschalten.
die PTT einschalten.
die RIT bedienen.
die Passband-Tuning verstellen.
TH105 21
Sie wollen verschiedene Antennen testen, ob sie für den Funkbetrieb auf Kurzwelle für das 80-m-Band geeignet sind. Man stellt Ihnen jeweils drei Antennen zur Verfügung. Welches Angebot wählen sie, um nur die drei besonders geeigneten Antennen testen zu müssen?
Dipol, Delta-Loop, W3DZZ-Antenne
Dipol, Delta-Loop, Langyagi
Dipol, W3DZZ-Antenne, Beam
Beam, Groundplane-Antenne, Dipol
TH204 22
Die Impedanz in der Mitte eines Halbwellendipols beträgt je nach Aufbauhöhe ungefähr
40 bis 80 Ω.
240 bis 600 Ω.
60 bis 120 Ω.
120 bis 240 Ω.
TH210 23
Eine Drahtantenne für den Amateurfunk im KW-Bereich
muss genau lambda-viertel lang sein.
muss eine Länge von dreiviertel Lambda haben.
muss unbedingt lambda-halbe lang sein.
kann eine beliebige Länge haben.
TH311 24
Welche Leitungen sollten für die HF-Verbindungen zwischen Einrichtungen in der Amateurfunkstelle verwendet werden, um unerwünschte Abstrahlungen zu vermeiden?
Unabgestimmte Speiseleitungen.
Hochwertige abgeschirmte Netzanschlusskabel.
Symmetrische Feederleitungen.
Hochwertige Koaxialkabel.
TH406 25
Am Eingang einer Antennenleitung misst man ein VSWR von 3. Wie groß ist in etwa die rücklaufende Leistung am Messpunkt, wenn die vorlaufende Leistung dort 100 Watt beträgt?
12,5 W
50 W
25 W
75 W
TI202 26
Unter der "Toten Zone" wird der Bereich verstanden,
der durch die Bodenwelle nicht mehr erreicht wird und durch die reflektierte Raumwelle noch nicht erreicht wird.
der durch die Bodenwelle überdeckt wird, so dass schwächere DX-Stationen zugedeckt werden.
der durch die Interferenz der Bodenwelle mit der Raumwelle in einer Zone der gegenseitigen Auslöschung liegt.
der durch die Bodenwelle erreicht wird und für die Raumwelle nicht zugänglich ist.
TI208 27
Ein plötzlicher Anstieg der Intensitäten von UV- und Röntgenstrahlung nach einem Flare (Energieausbruch auf der Sonne) führt zu erhöhter Ionisierung der D-Schicht und damit zu kurzzeitigem Totalausfall der ionosphärischen Kurzwellenausbreitung. Diese Erscheinung wird auch als
kritischer Schwund bezeichnet.
sporadische E-Ausbreitung bezeichnet.
Aurora-Effekt bezeichnet.
Mögel-Dellinger-Effekt bezeichnet.
TI301 28
Wie weit etwa reicht der Funkhorizont im UKW-Bereich über den geografischen Horizont hinaus? Er reicht etwa
bis zur Hälfte der Entfernung bis zum geografischen Horizont.
doppelt so weit.
bis zum Vierfachen der Entfernung bis zum geografischen Horizont.
15 % weiter als der geografische Horizont.
TJ107 29
Für welche Messungen verwendet man ein Oszilloskop? Ein Oszilloskop verwendet man, um
Frequenzen genau zu messen.
den Temperaturverlauf bei Messungen sichtbar zu machen.
die Anpassung bei Antennen zu überprüfen.
Signalverläufe sichtbar zu machen, um beispielsweise Verzerrungen zu erkennen.
TK302 30
Ein Sender sollte so betrieben werden, dass
die Selbsterregung maximiert wird.
parasitäre Schwingungen vorhanden sind.
die Oberwellenabschirmung minimiert wird.
er keine unerwünschten Aussendungen hervorruft.
TK316 31
Falls sich eine Antenne in der Nähe und parallel zu einer 230-V-Wechselstrom-Freileitung befindet,
könnte erhebliche Überspannung im Netz erzeugt werden.
können Hochfrequenzströme eingekoppelt werden.
können harmonische Schwingungen erzeugt werden.
kann 50-Hz-Modulation aller Signale auftreten.
TL302 32
Welches Material und welcher Mindestquerschnitt ist bei einer Erdungsleitung zwischen einem Antennenstandrohr und einer Erdungsanlage nach DIN VDE 0855 Teil 300 für Funksender bis 1 kW zu verwenden?
Ein- oder mehrdrähtiger - aber nicht feindrähtiger - isolierter oder blanker Kupferleiter mit mindestens 10 mm² Querschnitt oder ein Aluminiumleiter mit mindestens 16 mm² Querschnitt.
Als geeigneter Erdungsleiter gilt ein Einzeldraht mit einem Mindestquerschnitt von 4 mm² Kupfer, isoliert oder blank, oder 10 mm² Aluminium isoliert.
Als geeigneter Erdungsleiter gilt ein Einzelmassivdraht mit einem Mindestquerschnitt von 16 mm² Kupfer, isoliert oder blank, oder 25 mm² Aluminium isoliert oder 50 mm² Stahl.
Ein- oder mehrdrähtiger - aber nicht feindrähtiger - isolierter oder blanker Kupferleiter mit mindestens 25 mm² Querschnitt oder ein Aluminiumleiter mit mindestens 50 mm² Querschnitt.
TL303 33
Unter welchen Bedingungen darf ein Fundamenterder als Blitzschutzerder verwendet werden?
Nach den geltenden Vorschriften muss immer eine eigene Blitzschutzanlage, also auch ein eigener Fundamenterder, für eine Amateurfunkantenne aufgebaut werden.
Jeder ordnungsgemäß verlegte Fundamenterder kann verwendet werden, sofern alle Blitzschutzleitungen bis zur Potentialausgleichsschiene getrennt geführt werden.
Die in den Sicherheitsvorschriften festgelegte zulässige Leitungslänge des Erdungsleiters darf auf keinen Fall überschritten werden.
Die Ausdehnung des Fundamenterders muss größer oder wenigstens gleich der Ausdehnung der Antennenanlage sein.
TL306 34
Damit die Zulassung eines Kraftfahrzeugs nicht ungültig wird, sind vor dem Einbau einer mobilen Sende-/Empfangseinrichtung grundsätzlich
die Ratschläge des Kfz-Händlers einzuhalten.
die Anweisungen des Amateurfunkgeräte-Herstellers zu beachten.
die Bedingungen der Bundesnetzagentur für den Einbau mobiler Sendeanlagen einzuhalten.
die Anweisungen des Kfz-Herstellers zu beachten.
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QTE/b.02/2017-12-27   AfuPbTE V1.07  © DF1IAV TID: 199251   01.02.2026 12:42