Teil 1: Technische Kenntnisse o. Bf. Amateurfunkzeugnis Klasse E 34 Fragen   Zeit: 60 Minuten
TA203 1
Welche Einheit wird für die elektrische Leistung verwendet?
Watt (W)
Kilowattstunden (kWh)
Amperestunden (Ah)
Joule (J)
TA207 2
3,75 MHz sind
0,375 GHz.
0,0375 GHz.
375 kHz.
3750 kHz.
TB301 3
Welche Einheit wird für die elektrische Feldstärke verwendet?
Volt pro Meter (V/m)
Henry pro Meter (H/m)
Ampere pro Meter (A/m)
Watt pro Quadratmeter (W/m²)
TB502 4
Wie erfolgt die Ausbreitung einer elektromagnetischen Welle? Die Ausbreitung erfolgt
Der Winkel zwischen den elektrischen und magnetischen Feldkomponenten eines elektromagnetischen Feldes beträgt im Fernfeld
nur über das elektrische Feld. Das magnetische Feld ist nur im Nahfeld vorhanden.
über die sich unabhängig voneinander ausbreitenden und senkrecht zueinander stehenden elektrischen und magnetischen Felder.
durch eine Wechselwirkung zwischen elektrischem und magnetischem Feld.
nur über das magnetische Feld. Das elektrische Feld ist nur im Nahfeld vorhanden.
TB803 5
Welche Aussage über modulierte Signale ist richtig?
Bei FM ändert sich die Amplitude des Sendesignals bei Modulation nicht.
Bei FM ändert sich die Amplitude des Sendesignals bei Modulation im Rhythmus der Sprache.
Bei AM ändert sich die Amplitude des Sendesignals bei Modulation nicht.
Bei SSB ändert sich die Amplitude des Sendesignals bei Modulation nicht.
TB804 6
Was ist der Unterschied zwischen FSK und AFSK?
Bei FSK wird der Träger amplitudenmoduliert und bei AFSK frequenzmoduliert.
Bei FSK wird der Träger frequenzmoduliert und bei AFSK amplitudenmoduliert.
Bei FSK wird der Träger frequenzmoduliert und bei AFSK wird der Träger unterdrückt.
Bei FSK wird der Träger direkt und bei AFSK mit Hilfe des Audiosignals moduliert.
TC303 7
Wie kann man die Induktivität einer Spule vergrößern?
Durch Auseinanderziehen der Spule (Vergrößerung der Spulenlänge).
Durch Stauchen der Spule (Verkürzen der Spulenlänge).
Durch Einbau der Spule in einen Abschirmbecher.
Durch Einführen eines Kupferkerns in die Spule.
TC501 8
P-dotiertes Halbleitermaterial ist solches, das mit einem zusätzlichen Stoff versehen wurde, der
mehr als vier Valenzelektronen enthält.
keine Valenzelektronen enthält.
weniger als vier Valenzelektronen enthält.
genau vier Valenzelektronen enthält.
TC601 9
Was versteht man unter Stromverstärkung beim Transistor?
Mit einem geringen Strom (Basisstrom) wird ein großer Strom (Kollektorstrom) gesteuert.
Mit einem geringen Strom (Kollektorstrom) wird ein großer Strom (Emitterstrom) gesteuert.
Mit einem geringen Strom (Emitterstrom) wird ein großer Strom (Basisstrom) gesteuert.
Mit einem geringen Strom (Emitterstrom) wird ein großer Strom (Kollektorstrom) gesteuert.
TC611 10
Wie erfolgt die Steuerung des Stroms im Feldeffekttransistor (FET)?
Der Gatestrom ist allein verantwortlich für den Drainstrom.
Die Gatespannung ist allein verantwortlich für den Drainstrom.
Der Gatestrom steuert den Widerstand des Kanals zwischen Source und Drain.
Die Gatespannung steuert den Widerstand des Kanals zwischen Source und Drain.
TD109 11
Zwei Widerstände mit R1 = 20 Ω und R2 = 30 Ω sind parallel geschaltet.
Wie groß ist der Ersatzwiderstand?
3,5 Ω
15 Ω
12 Ω
50 Ω
TD301 12
Welche Eigenschaften sollten Strom- und Spannungsquellen aufweisen?
Spannungsquellen sollten einen möglichst hohen Innenwiderstand und Stromquellen einen möglichst niedrigen Innenwiderstand haben.
Strom- und Spannungsquellen sollten einen möglichst niedrigen Innenwiderstand haben.
Strom- und Spannungsquellen sollten einen möglichst hohen Innenwiderstand haben.
Spannungsquellen sollten einen möglichst niedrigen Innenwiderstand und Stromquellen einen möglichst hohen Innenwiderstand haben.
TD502 13
Welche Aussage zum Frequenzmodulator ist richtig? Durch das Informationssignal
werden gleichzeitig Frequenz und Amplitude des Trägers beeinflusst.
wird die Amplitude des Trägers beeinflusst. Die Frequenz des Trägers bleibt dabei konstant.
wird die Frequenz des Trägers beeinflusst. Die Amplitude des Trägers bleibt dabei konstant.
findet keinerlei Beeinflussung von Trägerfrequenz oder Trägeramplitude statt. Die Information steuert nur die Kapazität des Oszillators.
TD503 14
Zur Aufbereitung des SSB-Signals müssen
der Träger unterdrückt und ein Seitenband hinzugesetzt werden.
der Träger und ein Seitenband unterdrückt oder ausgefiltert werden.
der Träger hinzugesetzt und ein Seitenband ausgefiltert werden.
der Träger unterdrückt und beide Seitenbänder ausgefiltert werden.
TD602 15
Was ist ein LC-Oszillator? Es ist ein Schwingungserzeuger, wobei die Frequenz
von einer Spule und einem Kondensator (LC-Schwingkreis) bestimmt wird.
durch einen hochstabilen Quarz bestimmt wird.
mittels LC-Tiefpass gefiltert wird.
mittels LC-Hochpass gefiltert wird.
TE303 16
Welche NF-Zwischenträgerfrequenzen werden in der Regel in Packet Radio bei 1200 Baud benutzt?
1200 / 2200 Hz
300 / 2700 Hz
850 / 1200 kHz
500 / 1750 Hz
TF103 17
Welche Aussage ist für einen Doppelsuper richtig?
Mit einer niedrigen zweiten ZF erreicht man leicht eine gute Trennschärfe.
Das von der Antenne aufgenommene Signal bleibt bis zum Demodulator in seiner Frequenz erhalten.
Durch eine niedrige zweite ZF erreicht man leicht eine gute Spiegelselektion.
Durch eine hohe erste ZF erreicht man leicht eine gute Trennschärfe.
TF106 18
Einem Mischer werden die Frequenzen 136 MHz und 145 MHz zugeführt. Welche Frequenzen werden beim Mischvorgang erzeugt?
272 MHz und 290 MHz
140,5 MHz und 281 MHz
9 MHz und 281 MHz
127 MHz und 154 MHz
TF203 19
Was bewirkt die AGC (automatic gain control) bei einem starken Eingangssignal?
Sie reduziert die Amplitude des BFO.
Sie reduziert die Amplitude des VFO.
Sie reduziert die Verstärkung der HF- und ZFStufen.
Sie reduziert die Höhe der Versorgungsspannungen.
TF402 20
Welchen Vorteil bietet ein Überlagerungsempfänger gegenüber einem Geradeaus-Empfänger?
Wesentlich einfachere Konstruktion
Geringere Anforderungen an die VFO-Stabilität
Höhere Bandbreiten
Bessere Trennschärfe
TH101 21
Was sind typische Kurzwellen-Amateurfunksendeantennen?
Langdraht-Antenne, Groundplane-Antenne, Gruppenantenne, Dipolantenne, Windom-Antenne, Delta-Loop-Antenne
Langdraht-Antenne, Groundplane-Antenne, Gestockte Yagiantenne, Dipolantenne, Windom-Antenne, Delta-Loop-Antenne
Langdraht-Antenne, Groundplane-Antenne, Kreuzyagi-Antenne, Dipolantenne, Windom-Antenne, Delta-Loop-Antenne
Langdraht-Antenne, Groundplane-Antenne, Yagiantenne, Dipolantenne, Windom-Antenne, Delta-Loop-Antenne
TH103 22
Welche magnetischen Antennen eignen sich für Sendebetrieb und strahlen dabei im Nahfeld ein starkes magnetisches Feld ab?
Rahmenantennen mit mehreren Drahtwindungen.
Ferritstabantennen und magnetische Ringantennen.
Ferritstabantennen und Rahmenantennen mit mehreren Drahtwindungen.
Magnetische Ringantennen mit einem Umfang von etwa λ/10.
TH113 23
An welchem Element einer Yagi-Antenne erfolgt die Energieeinspeisung? Sie erfolgt am
Strahler und am Reflektor gleichzeitig
Direktor
Reflektor
Strahler
TH404 24
Ein symmetrischer Halbwellendipol wird direkt über ein Koaxialkabel von einem Sender gespeist. Das Kabel ist senkrecht am Haus entlang verlegt und verursacht geringe Störungen. Um das Problem weiter zu verringern, empfiehlt es sich
das Koaxialkabel in einem Kunststoffrohr zur mechanischen Schirmung unterzubringen.
das Koaxialkabel durch eine Eindrahtspeiseleitung zu ersetzen.
den Dipol über ein Symmetrierglied zu speisen.
beim Koaxialkabel alle 5 m eine Schleife mit 3 Windungen einzulegen.
TI106 25
Welche Schicht ist für die gute Ausbreitung im 10-m-Band in den Sommermonaten verantwortlich?
Die D-Schicht
Die F1-Schicht
Die F2-Schicht
Die E-Schicht
TI202 26
Unter der "Toten Zone" wird der Bereich verstanden,
der durch die Interferenz der Bodenwelle mit der Raumwelle in einer Zone der gegenseitigen Auslöschung liegt.
der durch die Bodenwelle nicht mehr erreicht wird und durch die reflektierte Raumwelle noch nicht erreicht wird.
der durch die Bodenwelle erreicht wird und für die Raumwelle nicht zugänglich ist.
der durch die Bodenwelle überdeckt wird, so dass schwächere DX-Stationen zugedeckt werden.
TI203 27
Welche der folgenden Aussagen trifft für KW-Funkverbindungen zu, die über Bodenwellen erfolgen?
Die Bodenwelle folgt der Erdkrümmung und geht nicht über den geografischen Horizont hinaus. Sie wird in niedrigeren Frequenzbereichen stärker gedämpft als in höheren Frequenzbereichen.
Die Bodenwelle folgt der Erdkrümmung und geht über den geografischen Horizont hinaus. Sie wird in höheren Frequenzbereichen stärker gedämpft als in niedrigeren Frequenzbereichen.
Die Bodenwelle folgt der Erdkrümmung und geht nicht über den geografischen Horizont hinaus. Sie wird in höheren Frequenzbereichen stärker gedämpft als in niedrigeren Frequenzbereichen.
Die Bodenwelle folgt der Erdkrümmung und geht über den geografischen Horizont hinaus. Sie wird in niedrigeren Frequenzbereichen stärker gedämpft als in höheren Frequenzbereichen.
TI206 28
Bei der Ausbreitung auf Kurzwelle spielt die so genannte "Grey Line" eine besondere Rolle. Was ist die "Grey Line"?
Die Zeit mit den besten Möglichkeiten für "Short Skip" Ausbreitung.
Die instabilen Ausbreitungsbedingungen in der Äquatorialzone.
Der Streifen der Dämmerungsphase vor Sonnenaufgang oder nach Sonnenuntergang.
Die Übergangszeit vor und nach dem Winter, in der sich die D-Schicht ab- und wieder aufbaut.
TI207 29
Was versteht man unter dem Begriff "Mögel-Dellinger-Effekt"?
Den zeitlich begrenzten Schwund durch Mehrwegeausbreitung in der Ionosphäre.
Den totalen, zeitlich begrenzten Ausfall der Reflexion in der Ionosphäre.
Das Übersprechen der Modulation eines starken Senders auf andere, über die Ionosphäre übertragene HF-Signale.
Die zeitlich begrenzt auftretende Verzerrung der Modulation.
TI301 30
Wie weit etwa reicht der Funkhorizont im UKW-Bereich über den geografischen Horizont hinaus? Er reicht etwa
doppelt so weit.
bis zur Hälfte der Entfernung bis zum geografischen Horizont.
15 % weiter als der geografische Horizont.
bis zum Vierfachen der Entfernung bis zum geografischen Horizont.
TI304 31
Was ist die "Troposphäre"? Die Troposphäre ist der
untere Teil der Atmosphäre, in der die Erscheinungen des Wetters stattfinden.
obere Teil der Atmosphäre, in der es zur Bildung sporadischer E-Schichten kommen kann.
untere Teil der Atmosphäre, der sich nördlich und südlich des Äquators über die Tropen erstreckt.
obere Teil der Atmosphäre, in welcher Aurora-Erscheinungen auftreten können.
TK308 32
Welches Filter sollte im Störungsfall für die Dämpfung von Kurzwellensignalen in ein Fernsehantennenkabel eingeschleift werden?
Ein Hochpassfilter
Ein Tiefpassfilter
Ein regelbares Dämpfungsglied
Eine Bandsperre für die Fernsehbereiche
TL302 33
Welches Material und welcher Mindestquerschnitt ist bei einer Erdungsleitung zwischen einem Antennenstandrohr und einer Erdungsanlage nach DIN VDE 0855 Teil 300 für Funksender bis 1 kW zu verwenden?
Ein- oder mehrdrähtiger - aber nicht feindrähtiger - isolierter oder blanker Kupferleiter mit mindestens 25 mm² Querschnitt oder ein Aluminiumleiter mit mindestens 50 mm² Querschnitt.
Als geeigneter Erdungsleiter gilt ein Einzelmassivdraht mit einem Mindestquerschnitt von 16 mm² Kupfer, isoliert oder blank, oder 25 mm² Aluminium isoliert oder 50 mm² Stahl.
Ein- oder mehrdrähtiger - aber nicht feindrähtiger - isolierter oder blanker Kupferleiter mit mindestens 10 mm² Querschnitt oder ein Aluminiumleiter mit mindestens 16 mm² Querschnitt.
Als geeigneter Erdungsleiter gilt ein Einzeldraht mit einem Mindestquerschnitt von 4 mm² Kupfer, isoliert oder blank, oder 10 mm² Aluminium isoliert.
TL303 34
Unter welchen Bedingungen darf ein Fundamenterder als Blitzschutzerder verwendet werden?
Nach den geltenden Vorschriften muss immer eine eigene Blitzschutzanlage, also auch ein eigener Fundamenterder, für eine Amateurfunkantenne aufgebaut werden.
Die Ausdehnung des Fundamenterders muss größer oder wenigstens gleich der Ausdehnung der Antennenanlage sein.
Jeder ordnungsgemäß verlegte Fundamenterder kann verwendet werden, sofern alle Blitzschutzleitungen bis zur Potentialausgleichsschiene getrennt geführt werden.
Die in den Sicherheitsvorschriften festgelegte zulässige Leitungslänge des Erdungsleiters darf auf keinen Fall überschritten werden.
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QTE/b.02/2017-12-27   AfuPbTE V1.07  © DF1IAV TID: 199725   30.04.2026 14:47