Teil 1: Technische Kenntnisse o. Bf. Amateurfunkzeugnis Klasse E 34 Fragen   Zeit: 60 Minuten
TA208 1
Welche Einheit wird für die Kapazität verwendet?
Farad (F)
Siemens (S)
Ohm (Ω)
Henry (H)
TB205 2
Wie lange könnte man mit einem voll geladenen Akku mit 55 Ah einen Amateurfunkempfänger betreiben, der einen Strom von 0,8 A aufnimmt?
6 Stunden 52 Minuten und 30 Sekunden
Genau 44 Stunden
69 Stunden und 15 Minuten
68 Stunden und 45 Minuten
TB607 3
Die Periodendauer von 50 μs entspricht einer Frequenz von
20 kHz
200 kHz
20 MHz
2 MHz
TB608 4
Den Frequenzbereich zwischen 30 und 300 MHz bezeichnet man als
SHF (super high frequency)
MF (medium frequency)
UHF (ultra high frequency)
VHF (very high frequency)
TB902 5
Welcher der nachfolgenden Zusammenhänge ist richtig?
R = I / U
I = U · R
I = R / U
U = R · I
TB908 6
Ein mit einer künstlichen 50-Ω-Antenne in Serie geschaltetes Amperemeter zeigt 2 A an. Die Leistung in der Last beträgt
100 W.
250 W.
200 W.
25 W.
TC201 7
Welche Aussage zur Kapazität eines Plattenkondensators ist richtig?
Je größer die angelegte Spannung ist, desto kleiner ist die Kapazität.
Je größer die Dielektrizitätszahl ist, desto kleiner ist die Kapazität.
Je größer der Plattenabstand ist, desto kleiner ist die Kapazität.
Je größer die Plattenoberfläche ist, desto kleiner ist die Kapazität.
TC303 8
Wie kann man die Induktivität einer Spule vergrößern?
Durch Auseinanderziehen der Spule (Vergrößerung der Spulenlänge).
Durch Einführen eines Kupferkerns in die Spule.
Durch Einbau der Spule in einen Abschirmbecher.
Durch Stauchen der Spule (Verkürzen der Spulenlänge).
TC605 9
Welche Kollektorspannungen haben NPN und PNP-Transistoren?
NPN- und PNP-Transistoren benötigen negative Kollektorspannungen.
NPN-Transistoren benötigen positive, PNPTransistoren negative Kollektorspannungen.
PNP-Transistoren benötigen positive, NPNTransistoren negative Kollektorspannung.
PNP- und NPN-Transistoren benötigen positive Kollektorspannungen.
TD205 10
Wie verhält sich ein Parallelschwingkreis bei der Resonanzfrequenz?
Wie ein niederohmiger Widerstand.
Wie eine Spule mit sehr großer Induktivität.
Wie ein hochohmiger Widerstand.
Wie ein Kondensator mit sehr kleiner Kapazität.
TD405 11
Worauf beruht die Verstärkerwirkung von Elektronenröhren?
Die Heizspannung steuert das elektrische Feld an der Kathode und damit den Anodenstrom.
Das von der Gitterspannung hervorgerufene elektrische Feld steuert den Anodenstrom.
Die Anodenspannung steuert das magnetische Feld an der Anode und damit den Anodenstrom.
Die Katodenvorspannung steuert das magnetische Feld an der Kathode und damit den Gitterstrom.
TD502 12
Welche Aussage zum Frequenzmodulator ist richtig? Durch das Informationssignal
wird die Amplitude des Trägers beeinflusst. Die Frequenz des Trägers bleibt dabei konstant.
werden gleichzeitig Frequenz und Amplitude des Trägers beeinflusst.
findet keinerlei Beeinflussung von Trägerfrequenz oder Trägeramplitude statt. Die Information steuert nur die Kapazität des Oszillators.
wird die Frequenz des Trägers beeinflusst. Die Amplitude des Trägers bleibt dabei konstant.
TD603 13
Was ist ein Quarz-Oszillator? Es ist ein Schwingungserzeuger, wobei die Frequenz
durch einen hochstabilen Quarz bestimmt wird.
mittels Quarz-Tiefpass gefiltert wird.
mittels Quarz-Hochpass gefiltert wird.
allein durch einen Quarz erzeugt wird.
TD604 14
Wie verhält sich die Frequenz eines LC-Oszillators bei Temperaturanstieg, wenn die Kapazität des Schwingkreiskondensators mit dem Temperaturanstieg geringer wird?
Die Schwingungen reißen ab (Aussetzer).
Die Frequenz bleibt stabil.
Die Frequenz wird erhöht.
Die Frequenz wird niedriger.
TE202 15
FM hat gegenüber SSB den Vorteil der
besseren Kreisgüte.
größeren Entfernungsüberbrückung.
geringen Anforderungen an die Bandbreite.
geringeren Beeinflussung durch Störquellen.
TE301 16
Welche HF-Bandbreite beansprucht ein 1200-Baud-Packet-Radio-AFSK-Signal?
25 kHz
ca. 3 kHz
ca. 6,6 kHz
12 kHz
TE307 17
Welches ist eine gängige Übertragungsrate in Packet Radio?
2700 Baud
6400 Baud
9600 Baud
12000 Baud
TF101 18
Eine hohe erste ZF vereinfacht die Filterung zur Vermeidung von
Spiegelfrequenzstörungen.
Nebenaussendungen.
Störungen der zweiten ZF.
Beeinflussung des lokalen Oszillators.
TF104 19
Ein Empfänger hat eine ZF von 10,7 MHz und ist auf 28,5 MHz abgestimmt. Der Oszillator des Empfängers schwingt oberhalb der Empfangsfrequenz. Welche Frequenz hat die Spielfrequenz?
48,9 MHz
17,8 MHz
39,2 MHz
49,9 MHz
TF402 20
Welchen Vorteil bietet ein Überlagerungsempfänger gegenüber einem Geradeaus-Empfänger?
Bessere Trennschärfe
Geringere Anforderungen an die VFO-Stabilität
Höhere Bandbreiten
Wesentlich einfachere Konstruktion
TF406 21
Wie groß ist der Unterschied von S4 nach S7 in dB?
18 dB
24 dB
3 dB
9 dB
TG306 22
Die Ausgangsleistung eines FM-Senders
verringert sich durch Modulation auf 70 %.
ändert sich durch die Modulation.
wird nicht durch die Modulation beeinflusst.
beträgt bei fehlender Modulation Null.
TG501 23
Wodurch werden Tastklicks bei einem CW-Sender hervorgerufen?
Durch zu steile Flanken der Tastimpulse
Durch prellende Kontakte der verwendeten Taste
Durch ein unterdimensioniertes Netzteil, dessen Spannung beim Auftasten kurzzeitig zusammenbricht
Durch direkte Tastung der Oszillatorstufe
TH302 24
Am Ende einer Leitung ist nur noch ein Zehntel der Leistung vorhanden. Wie groß ist das Dämpfungsmaß des Kabels?
10 dB
6 dB
16 dB
3 dB
TH310 25
Wann ist eine Speiseleitung unsymmetrisch?
Wenn die Koaxial-Leitung Spannung gegen Erde führt.
Wenn die hin- und zurücklaufende Leistung verschieden sind.
Wenn sie außerhalb ihrer Resonanzfrequenz betrieben wird.
Wenn die beiden Leiter unterschiedlich geformt sind, z.B. Koaxialkabel.
TI209 26
Unter dem Begriff "Short Skip" versteht man Funkverbindungen besonders im 10-m-Band mit Sprungentfernungen unter 1000 km, die
durch Reflexion an hochionisierten D-Schichten ermöglicht werden.
bei entsprechendem Abstrahlwinkel durch Reflexion an der F1-Schicht ermöglicht werden.
durch Reflexion an sporadischen E-Schichten ermöglicht werden.
bei entsprechendem Abstrahlwinkel durch Reflexion an der F2-Schicht ermöglicht werden.
TI302 27
Überhorizontverbindungen im UHF/VHF-Bereich kommen u.a. zustande durch
Polarisationsdrehungen in der Troposphäre bei hoch liegender Bewölkung.
Polarisationsdrehungen in der Troposphäre an Gewitterfronten.
Streuung der Wellen an troposphärischen Bereichen unterschiedlicher Beschaffenheit.
Reflexion der Wellen in der Troposphäre durch das Auftreten sporadischer D-Schichten.
TI308 28
Welche Betriebsart eignet sich am besten für Auroraverbindungen?
CW
FM
PSK31
SSB
TJ105 29
Welches dieser Messgeräte ist für die Ermittlung der Resonanzfrequenz eines Traps, das für einen Dipol genutzt werden soll, am besten geeignet?
Ein Dipmeter
Ein Resonanzwellenmesser
Eine VSWR-Messbrücke
Ein Frequenzmessgerät
TJ110 30
Welche der folgenden Bauteile könnten für eine genaue künstliche Antenne, die bei 28 MHz eingesetzt werden soll, verwendet werden?
ein Spulenanpassfilter im Ölbad
ein 50-Ω-Drahtwiderstand
2 parallel geschaltete Drahtwiderstände von 100 Ω
10 Kohleschichtwiderstände von 500 Ω
TJ204 31
Für welchen Zweck wird eine Stehwellenmessbrücke verwendet?
Zur Überprüfung der Anpassung des Senders an die Antenne.
Zur Frequenzkontrolle.
Zur Modulationskontrolle.
Als Abschluss des Senders.
TK103 32
Welche Reaktion ist angebracht, wenn Störungen im TV-Rundfunk beim Nachbarn nicht mit den zur Verfügung stehenden Mitteln beseitigt werden können?
Der Nachbar sollte darauf hingewiesen werden, dass Sie hierfür nicht zuständig sind.
Der Nachbar sollte höflich darauf hingewiesen werden, dass es an seiner eigenen Einrichtung liegt.
Sie empfehlen dem Nachbarn höflich, sich an die Bundesnetzagentur zur Prüfung der Störungsursache zu wenden.
Sie benachrichtigen ihren Amateurfunkverband.
TK309 33
Was sollte zur Herabsetzung starker Signale eines 28-MHz-Senders in das Fernseh-Antennenzuführungskabel eingeschleift werden?
Ein UHF-Abschwächer
Ein Tiefpassfilter
Ein Hochpassfilter
Eine UHF-Bandsperre
TK315 34
Bei einem Wohnort in einem Ballungsgebiet empfiehlt es sich, während der abendlichen Fernsehstunden
nur mit effektiver Leistung zu senden.
mit keiner höheren Leistung zu senden als für eine sichere Kommunikation erforderlich ist.
die Antenne unterhalb der Dachhöhe herabzulassen.
nur mit einer Hochgewinn-Richtantenne zu senden.
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QTE/b.02/2017-12-27   AfuPbTE V1.07  © DF1IAV TID: 199561   27.03.2026 20:02