Teil 1: Technische Kenntnisse o. Bf. Amateurfunkzeugnis Klasse E 34 Fragen   Zeit: 60 Minuten
TA208 1
Welche Einheit wird für die Kapazität verwendet?
Farad (F)
Henry (H)
Ohm (Ω)
Siemens (S)
TB103 2
Welches der genannten Metalle hat die schlechteste elektrische Leitfähigkeit?
Kupfer
Aluminium
Gold
Zinn
TB105 3
Was verstehen Sie unter Halbleitermaterialien?
Einige Stoffe wie z.B. Indium oder Magnesium sind in reinem Zustand gute Isolatoren. Durch geringfügige Zusätze von Silizium, Germanium oder geeigneten anderen Stoffen werden sie jedoch zu Leitern.
Einige Stoffe (z.B. Silizium, Germanium) sind in trockenem Zustand gute Elektrolyten. Durchgeringfügige Zusätze von Wismut oder Tellur kann man daraus entweder N-leitendes- oder P-leitendes Material für Anoden bzw. Kathoden von Halbleiterbauelementen herstellen.
Einige Stoffe (z.B. Silizium, Germanium) sind in reinem Zustand bei Raumtemperatur gute Isolatoren. Durch geringfügige Zusätze von geeigneten anderen Stoffen oder bei hohen Temperaturen werden sie jedoch zu Leitern.
Einige Stoffe (z.B. Silizium, Germanium) sind in reinem Zustand bei Raumtemperatur gute Leiter. Durch geringfügige Zusätze von geeigneten anderen Stoffen oder bei hohen Temperaturen nimmt jedoch ihre Leitfähigkeit ab.
TB607 4
Die Periodendauer von 50 μs entspricht einer Frequenz von
20 MHz
2 MHz
200 kHz
20 kHz
TB803 5
Welche Aussage über modulierte Signale ist richtig?
Bei AM ändert sich die Amplitude des Sendesignals bei Modulation nicht.
Bei FM ändert sich die Amplitude des Sendesignals bei Modulation nicht.
Bei SSB ändert sich die Amplitude des Sendesignals bei Modulation nicht.
Bei FM ändert sich die Amplitude des Sendesignals bei Modulation im Rhythmus der Sprache.
TB907 6
Der Effektivwert der Spannung an einer künstlichen 50-Ω-Antenne wird mit 100 V gemessen. Die Leistung an der Last beträgt
200 W.
283 W.
100 W.
141 W.
TC108 7
Ein Widerstand hat eine Toleranz von 10 %. Bei einem nominalen Widerstandswert von 5,6 kΩ liegt der tatsächliche Wert zwischen
4,7 und 6,8 kΩ.
5040 und 6160 Ω.
4760 und 6440 Ω.
5,2 und 6,3 kΩ.
TC402 8
Ein Trafo liegt an 45 Volt und gibt 180 Volt ab. Seine Primärwicklung hat 150 Windungen. Wie groß ist seine Sekundärwindungszahl?
600 Windungen
850 Windungen
46 Windungen
30 Windungen
TC504 9
Eine in Sperrrichtung betriebene Diode hat
eine hohe Induktivität.
eine geringe Impedanz.
eine hohe Kapazität.
einen hohen Widerstand.
TD501 10
Durch Modulation
werden Sprach- und CW-Signale kombiniert.
werden Informationen auf einen oder mehrere Träger übertragen.
wird einem oder mehreren Trägern Informationen entnommen.
werden dem Signal NF-Komponenten entnommen.
TD604 11
Wie verhält sich die Frequenz eines LC-Oszillators bei Temperaturanstieg, wenn die Kapazität des Schwingkreiskondensators mit dem Temperaturanstieg geringer wird?
Die Frequenz wird erhöht.
Die Frequenz wird niedriger.
Die Frequenz bleibt stabil.
Die Schwingungen reißen ab (Aussetzer).
TD605 12
Im VFO eines Senders steigt die Induktivität der Oszillatorspule mit der Temperatur. Der Kondensator bleibt sehr stabil. Welche Auswirkungen hat dies bei steigender Temperatur?
Die VFO-Frequenz wandert nach unten.
Die VFO-Frequenz wandert nach oben.
Die VFO-Ausgangsspannung nimmt ab.
Die VFO-Ausgangsspannung nimmt zu.
TF107 13
Einem Mischer werden die Frequenzen 28 MHz und 38,7 MHz zugeführt. Welche Frequenzen werden beim Mischvorgang erzeugt?
56 MHz und 66,7 MHz
nur 10,7 MHz
10,7 MHz und 56 MHz
10,7 MHz und 66,7 MHz
TF404 14
Ein Funkamateur kommt laut S-Meter mit S7 an. Dann schaltet er seine Endstufe ein und bittet um einen erneuten Rapport. Das S-Meter zeigt S9+8dB. Um welchen Faktor müsste der Funkamateur seine Leistung erhöht haben?
100-fach
10-fach
20-fach
120-fach
TG101 15
Wie kann die hochfrequente Ausgangsleistung eines SSB-Senders vermindert werden?
Durch die Veränderung des Arbeitspunktes der Endstufe.
Durch die Verringerung des Hubes und/oder durch Einfügung eines Dämpfungsgliedes zwischen Steuersender und Endstufe.
Nur durch Verringerung des Hubes allein.
Durch die Verringerung der NF-Ansteuerung und/oder durch Einfügung eines Dämpfungsgliedes zwischen Steuersender und Endstufe.
TG105 16
Was bewirkt eine zu geringe Mikrofonverstärkung bei einem SSB-Transceiver?
geringe Ausgangsleistung
Verringerung der Modulationsqualität
Störungen von Stationen, die auf einem anderen Frequenzband arbeiten
Splatter bei Stationen, die auf dem Nachbarkanal arbeiten
TG304 17
Die Spitzenleistung eines Senders ist die
Mindestleistung bei der Modulationsspitze.
Spitzen-Spitzen-Leistung bei den höchsten Spitzen der Modulationshüllkurve.
HF-Leistung bei der höchsten Spitze der Hüllkurve.
Durchschnittsleistung einer SSB-Übertragung.
TG306 18
Die Ausgangsleistung eines FM-Senders
ändert sich durch die Modulation.
verringert sich durch Modulation auf 70 %.
beträgt bei fehlender Modulation Null.
wird nicht durch die Modulation beeinflusst.
TH103 19
Welche magnetischen Antennen eignen sich für Sendebetrieb und strahlen dabei im Nahfeld ein starkes magnetisches Feld ab?
Magnetische Ringantennen mit einem Umfang von etwa λ/10.
Rahmenantennen mit mehreren Drahtwindungen.
Ferritstabantennen und Rahmenantennen mit mehreren Drahtwindungen.
Ferritstabantennen und magnetische Ringantennen.
TH304 20
Welcher der nachfolgenden Zusammenhänge ist richtig?
1 dBm entspricht 0 mW; 2 dBm entspricht 3 mW; 100 dBm entspricht 20 mW
0 dBm entspricht 0 mW; 3 dBm entspricht 30 mW; 20 dBm entspricht 200 mW
0 dBm entspricht 1 mW; 3 dBm entspricht 1,4 mW; 20 dBm entspricht 10 mW
0 dBm entspricht 1 mW; 3 dBm entspricht 2 mW; 20 dBm entspricht 100 mW
TI103 21
In welcher Höhe befinden sich die für die Fernausbreitung (DX) wichtigen ionosphärischen Schichten? Sie befinden sich in ungefähr
200 bis 500 km Höhe.
20 bis 50 km Höhe.
2 bis 5 km Höhe.
2000 bis 5000 km Höhe.
TI105 22
Wie kommt die Fernausbreitung einer Funkwelle auf den Kurzwellenbändern zustande? Sie kommt zustande durch die Reflexion an
elektrisch aufgeladenen Luftschichten in der Ionosphäre.
den parasitären Elementen einer Richtantenne.
den Wolken in der niedrigen Atmosphäre.
Hoch- und Tiefdruckgebieten der hohen Atmosphäre.
TI201 23
Die Ausbreitungsgeschwindigkeit freier elektromagnetischer Wellen beträgt etwa
300 000 km/s.
30 000 km/s.
3 000 km/s.
3 000 000 km/s.
TI202 24
Unter der "Toten Zone" wird der Bereich verstanden,
der durch die Bodenwelle überdeckt wird, so dass schwächere DX-Stationen zugedeckt werden.
der durch die Interferenz der Bodenwelle mit der Raumwelle in einer Zone der gegenseitigen Auslöschung liegt.
der durch die Bodenwelle erreicht wird und für die Raumwelle nicht zugänglich ist.
der durch die Bodenwelle nicht mehr erreicht wird und durch die reflektierte Raumwelle noch nicht erreicht wird.
TI204 25
Wie groß ist in etwa die maximale Entfernung, die ein KW-Signal bei Reflexion an der E-Schicht auf der Erdoberfläche mit einem Sprung (Hop) überbrücken kann?
Etwa 1100 km
Etwa 9000 km
Etwa 4500 km
Etwa 2200 km
TI304 26
Was ist die "Troposphäre"? Die Troposphäre ist der
untere Teil der Atmosphäre, in der die Erscheinungen des Wetters stattfinden.
untere Teil der Atmosphäre, der sich nördlich und südlich des Äquators über die Tropen erstreckt.
obere Teil der Atmosphäre, in der es zur Bildung sporadischer E-Schichten kommen kann.
obere Teil der Atmosphäre, in welcher Aurora-Erscheinungen auftreten können.
TJ202 27
Wie werden elektrische Spannungsmesser an Messobjekte angeschlossen und welche Anforderungen muss das Messgerät erfüllen, damit der Messfehler möglichst gering bleibt?
Der Spannungsmesser ist parallel zum Messobjekt anzuschließen und sollte hochohmig sein.
Der Spannungsmesser ist parallel zum Messobjekt anzuschließen und sollte niederohmig sein.
Der Spannungsmesser ist in den Stromkreis einzuschleifen und sollte niederohmig sein.
Der Spannungsmesser ist in den Stromkreis einzuschleifen und sollte hochohmig sein.
TJ209 28
Wie misst man das Stehwellenverhältnis?
Man misst es
mit einer VSWR-Messbrücke.
durch Strommessung am Anfang und am Ende der Speiseleitung.
mit einem Absorptionswellenmesser oder einem Dipmeter.
durch Spannungsmessung am Anfang und am Ende der Speiseleitung.
TK302 29
Ein Sender sollte so betrieben werden, dass
er keine unerwünschten Aussendungen hervorruft.
die Oberwellenabschirmung minimiert wird.
die Selbsterregung maximiert wird.
parasitäre Schwingungen vorhanden sind.
TK303 30
Durch eine Mantelwellendrossel in einem Fernseh-Antennenzuführungskabel
werden niederfrequente Störsignale unterdrückt.
werden alle Wechselstromsignale unterdrückt.
werden Gleichtakt-HF-Störsignale unterdrückt.
wird Netzbrummen unterdrückt.
TK313 31
Bei der Hi-Fi-Anlage des Nachbarn wird Einströmung in die NF-Endstufe festgestellt.
Eine mögliche Abhilfe wäre
einen Serienkondensator in die Lautsprecherleitung einzubauen.
ein NF-Filter in das Koaxialkabel einzuschleifen.
geschirmte Lautsprecherleitungen zu verwenden.
ein geschirmtes Netzkabel für den Receiver zu verwenden.
TL101 32
Um eine Amateurfunkstelle in Bezug auf EMV zu optimieren
sollten Wasserleitungsanschlüsse aus Polyäthylen zur Isolation vorgesehen werden.
sollte der Sender mit der Wasserleitung im Haus verbunden werden.
sollten alle schlechten Erdverbindungen entfernt werden.
sollten alle Einrichtungen mit einer guten HF-Erdung versehen werden.
TL209 33
Sie möchten den Personenschutz-Sicherheitsabstand für die Antenne Ihrer Amateurfunkstelle für das 10-m-Band und die Betriebsart RTTY berechnen. Der Grenzwert im Fall des Personenschutzes beträgt 28 V/m. Sie betreiben einen Dipol, der von einem Sender mit einer Leistung von 100 W über ein Koaxialkabel gespeist wird. Die Kabeldämpfung sei vernachlässigbar. Wie groß muss der Sicherheitsabstand sein?
13,7 m
5,01 m
2,50 m
1,96 m
TL211 34
Sie möchten den Personenschutz-Sicherheitsabstand für die Antenne Ihrer Amateurfunkstelle in Hauptstrahlrichtung für das 2-m-Band und die Betriebsart FM berechnen. Der Grenzwert im Fall des Personenschutzes beträgt 28 V/m. Sie betreiben eine Yagi-Antenne mit einem Gewinn von 11,5 dBd. Die Antenne wird von einem Sender mit einer Leistung von 75 W über ein Koaxialkabel gespeist. Die Kabeldämpfung beträgt 1,5 dB. Wie groß muss der Sicherheitsabstand sein?
6,86 m
2,17 m
36,3 m
5,35 m
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QTE/b.02/2017-12-27   AfuPbTE V1.07  © DF1IAV TID: 199394   28.02.2026 02:32