Teil 1: Technische Kenntnisse o. Bf. Amateurfunkzeugnis Klasse A 51 Fragen   Zeit: 90 Minuten
TA124 1
Eine Wellenlänge von 69 cm entspricht einer Frequenz von
434,783 MHz.
440,317 MHz.
430,162 MHz.
435,574 MHz.
TB103 2
Zwischen den Enden eines Kupferdrahtes mit einem Querschnitt von 0,5 mm² messen Sie einen Widerstand von 1,5 Ohm. Wie lang ist der Draht?
25,3 m
42,1 m
168,5 m
4,2 m
TB204 3
Die Leerlaufspannung einer Gleichspannungsquelle beträgt 13,5 V. Wenn die Spannungsquelle einen Strom von 1 A abgibt, sinkt die Klemmenspannung auf 12,5 V. Wie groß ist der Wirkungsgrad?
92,6 %
100 %
13,5 %
7,5 %
TB908 4
Die Spitzenleistung eines Senders ist die
Mindestleistung bei der Modulationsspitze.
Durchschnittsleistung einer SSB-Übertragung.
Spitzen-Spitzen-Leistung bei den höchsten Spitzen der Modulationshüllkurve.
HF-Leistung bei der höchsten Spitze der Hüllkurve.
TB919 5
Ein HF-Verstärker ist an eine 12,5-V-Gleichstrom-Versorgung angeschlossen. Wenn die HF-Ausgangsleistung des Verstärkers 90 W beträgt, zeigt das an die Stromversorgung angeschlossene Amperemeter 16 A an. Der Wirkungsgrad des Verstärkers beträgt
55 %.
100 %.
222 %.
45 %.
TC312 6
Wie groß ist die Induktivität einer Spule mit 14 Windungen, die auf einen Kern mit einem AL-Wert von 1,5 gewickelt ist?
2,94 nH
29,4 nH
2,94 μH
0,294 μH
TC401 7
Ein Trafo liegt an 230 Volt und gibt 11,5 Volt ab. Seine Primärwicklung hat 600 Windungen. Wie groß ist seine Sekundärwindungszahl?
20 Windungen
52 Windungen
30 Windungen
180 Windungen
TC501 8
Wie verhalten sich die Elektronen in einem in Durchlassrichtung betriebenen PN-Übergang?
Sie bleiben im N-Bereich.
Sie zerfallen beim Übergang.
Sie wandern von P nach N.
Sie wandern von N nach P.
TC518 9
Eine Leuchtdiode mit einer Durchlassspannung von 1,4 V und einem Durchlassstrom von 20 mA soll an eine Spannungsquelle von 5,0 V angeschlossen werden. Berechnen Sie den Vorwiderstand. Die Größe des benötigten Vorwiderstandes beträgt
180 Ω.
320 Ω.
70 Ω.
250 Ω.
TD104 10
Wie groß ist die Gesamtinduktivität von drei in Reihe geschalteten Spulen von 2000 nH, 0,03 mH und 1500 μH?
1532 μH
1873 μH
1873 nH
1503 μH
TD234 11
Ein Quarzfilter mit einer der 3-dB-Bandbreite von 500 Hz eignet sich besonders zur Verwendung in einem Sendeempfänger für
SSB.
CW.
AM.
FM.
TD316 12
Bei der Verbindung der Stromversorgung mit HF-Leistungsverstärkern ist
eine separate Erdung vorzusehen.
eine zusätzliche Schmelzsicherung vorzusehen.
eine Schutzdiode vorzusehen.
eine genügende HF-Filterung vorzusehen.
TD424 13
Ein HF-Leistungsverstärker im C-Betrieb wird mit einer Anodenspannung von 800 V und einem Anodenstrom von 130 mA betrieben. Wie hoch ist die zu erwartende Ausgangsleistung des Verstärkers?
≈ 40 Watt
≈ 100 Watt
≈ 80 Watt
≈ 60 Watt
TD425 14
In welcher Größenordnung liegt der Ruhestrom eines HF-Leistungsverstärkers im C-Betrieb?
Bei etwa 10 bis 20 % des Stromes bei Nennleistung
Bei etwa 70 bis 80 % des Stromes bei Nennleistung
Bei fast null Ampere
Bei fast 100 % des Stromes bei Nennleistung
TD614 15
Im VFO eines Senders steigt die Induktivität der Spule mit der Temperatur. Der Kondensator bleibt sehr stabil. Welche Auswirkungen hat dies bei steigender Temperatur?
Die VFO-Frequenz wandert nach oben.
Die VFO-Ausgangsspannung nimmt ab.
Die VFO-Frequenz wandert nach unten.
Die VFO-Ausgangsspannung nimmt zu.
TE304 16
Wie erfolgt die Datenübertragung bei Packet-Radio?
Die Daten werden paketweise gesendet. Der Beginn eines Paketes wird durch ein Synchronisationszeichen eingeleitet. Der Takt wird im Empfänger aus den Daten zurückgewonnen.
Die Daten werden seriell ausgesendet. Es ist ein asynchrones Verfahren.
Die Daten werden paketweise gesendet. Am Anfang erfolgt ein Startzeichen und am Ende ein Stoppzeichen.
Die Daten werden parallel ausgesendet. Der Takt wird im Empfänger aus den Daten zurückgewonnen.
TE322 17
Um RTTY-Betrieb durchzuführen benötigt man außer einem Transceiver beispielsweise
eine Zusatzeinrichtung, die RTTY-Signale umwandelt und anschließend zwischenspeichert.
einen RTTY-Microcontroller.
einen Fernschreiber.
einen PC mit Soundkarte und entsprechender Software.
TE324 18
Pactor ist ein digitales Übertragungsverfahren
für Audio-Streams.
für bewegte Bilder.
nur für Texte.
für Texte und Daten.
TF214 19
An welcher Stelle einer Amateurfunkanlage sollte ein VHF-Vorverstärker eingefügt werden?
Möglichst direkt an der VHF-Antenne
Zwischen Senderausgang und Antennenkabel
Zwischen Stehwellenmessgerät und Empfängereingang
Möglichst unmittelbar vor dem Empfängereingang
TF302 20
Welche Signale steuern gewöhnlich die Empfängerstummschaltung (Squelch)?
Es ist das HF-Signal der Eingangsstufe.
Es ist das ZF-Signal des BFO.
Es sind die ZF- oder NF-Signale.
Es ist das HF-Signal des VFO.
TF401 21
Ein Empfänger hat eine ZF von 10,7 MHz und ist auf 28,5 MHz abgestimmt. Der Oszillator des Empfängers schwingt oberhalb der Empfangsfrequenz. Welches ist die richtige Spiegelfrequenz?
49,9 MHz
17,8 MHz
39,2 MHz
48,9 MHz
TF403 22
Welche Baugruppe eines Empfängers bestimmt die Trennschärfe?
Der Oszillatorschwingkreis in der Mischstufe
Die PLL-Frequenzaufbereitung
Die Filter im ZF-Verstärker
Die Vorkreise in der Vorstufe
TF416 23
Beim Empfang einer Funkstelle auf 14,24 MHz, bei der sich die erste ZF des Empfängers auf 10,7 MHz befindet, können Spiegelfrequenzstörungen durch Signale auf
24,94 MHz auftreten.
3,54 MHz auftreten.
10,7 MHz auftreten.
35,64 MHz auftreten.
TG210 24
Der VFO eines Senders ist schwankenden Temperaturen unterworfen. Welche wesentliche Auswirkung könnte dies haben?
Die Frequenz des Oszillators ändert sich sehr schnell (Chirp).
Die Amplitude der Oszillatorfrequenz schwankt (unerwünschte AM).
Die Frequenz des Oszillators ändert sich langsam (Drift).
Die Frequenz des Oszillators ändert sich unregelmäßig (unerwünschte FM).
TG219 25
Die richtige Oberwellenauswahl in einer Vervielfachungsstufe lässt sich am leichtesten mit einem
Universalmessgerät prüfen.
Absorptionsfrequenzmesser prüfen.
Frequenzzähler prüfen.
Diodentastkopf prüfen.
TG227 26
Welche Mischerschaltung unterdrückt am wirksamsten unerwünschte Mischprodukte und Frequenzen?
Ein optimierter Transistormischer
Ein stabilisierter Produktdetektor
Ein optimierter Diodenmischer
Ein balancierter Ringmischer
TG305 27
Die Ausgangsleistung eines FM-Senders
verringert sich durch Modulation auf 70 %.
beträgt bei fehlender Modulation Null.
wird nicht durch die Modulation beeinflusst.
ändert sich durch die Modulation.
TG511 28
Um Nachbarkanalstörungen zu minimieren sollte die Übertragungsbandbreite bei SSB
höchstens 3 kHz betragen.
höchstens 10 kHz betragen.
höchstens 15 kHz betragen.
höchstens 5 kHz betragen.
TG514 29
Um die Gefahr von Eigenschwingungen in HF-Schaltungen zu verringern,
sollte jede Stufe gut abgeschirmt sein.
sollte jede Stufe eine eigene stabilisierte Stromversorgung haben.
sollten die Betriebsspannungen den einzelnen Stufen mit koaxialen oder verdrillten Leitungen zugeführt werden.
sollten die Abschirmungen der einzelnen Stufen nicht miteinander verbunden werden.
TH107 30
Der Eingangswiderstand eines mittengespeisten λ/2-Dipols zeigt sich bei dessen Resonanzfrequenzen
im Wesentlichen als induktiver Blindwiderstand.
im Wesentlichen als reeller Widerstand.
abwechselnd als kapazitiver oder induktiver Blindwiderstand.
im Wesentlichen als kapazitiver Blindwiderstand.
TH202 31
Welchen Eingangs- bzw. Fußpunktwiderstand hat ein Faltdipol?
ca. 120 Ω
ca. 240 bis 300 Ω
ca. 60 Ω
ca. 30 bis 60 Ω
TH204 32
Welchen Eingangs- bzw. Fußpunktwiderstand hat ein λ/2-Dipol bei seiner Grundfrequenz und hinreichender Höhe über dem Boden?
ca. 60 bis 75 Ω
ca. 120 Ω
ca. 30 Ω
ca. 240 bis 300 Ω
TH211 33
Die Halbwertsbreite einer Antenne ist der Winkelbereich, innerhalb dem
die Feldstärke auf nicht weniger als den 0,707-fachen Wert der maximalen Feldstärke absinkt.
die Strahlungsdichte auf nicht weniger als den 1/√2-fachen Wert der maximalen Strahlungsdichte absinkt.
die abgestrahlte Leistung auf nicht weniger als den 1/√2-fachen Wert des Leistungsmaximums absinkt.
die Feldstärke auf nicht weniger als die Hälfte der maximalen Feldstärke absinkt.
TH231 34
Eine Langdrahtantenne mit einer senkrechten Speiseleitung in der Nähe eines Hauses
kann unerwünschte Signale in TV-Koaxialkabel induzieren.
induziert keine Störungen in horizontalen Antennen.
erzeugt ein Summen im Stromversorgungsnetz.
erzeugt keine unerwünschten Signale in horizontal verlegten Stromleitungen.
TH313 35
Wann ist eine Speiseleitung asymmetrisch?
Wenn die Koaxial-Leitung Spannung gegen Erde führt.
Wenn sie außerhalb ihrer Resonanzfrequenz betrieben wird.
Wenn die beiden Leiter unterschiedlich geformt sind, z.B. Koaxialkabel.
Wenn die hin- und zurücklaufende Leistung verschieden sind.
TH331 36
Am Eingang einer Antennenleitung, deren Dämpfung mit 3 dB berechnet wurde, werden 10 Watt HF-Leistung eingespeist. Mit der am Leitungsende angeschlossenen Antenne misst man am Leitungseingang ein VSWR von 3. Mit einer künstlichen 50-Ω-Antenne am Leitungsende beträgt das VSWR am Leitungseingang etwa 1. Was lässt sich aus diesen Messergebnissen schließen?
Die Antenne ist fehlerhaft. Sie strahlt so gut wie keine HF-Leistung ab.
Die Antennenanlage ist in Ordnung. Es werden etwa 5 Watt HF-Leistung abgestrahlt.
Die Antennenleitung ist fehlerhaft, an der Antenne kommt so gut wie keine HF-Leistung an.
Die Antennenanlage ist in Ordnung. Es werden etwa 3,75 Watt HF-Leistung abgestrahlt.
TH421 37
Fehlanpassungen, schlecht montierte Steckverbindungen oder Beschädigungen von HF-Übertragungsleitungen
führen zu Reflektionen des übertragenen HFSignals und zu einem erhöhten VSWR.
führen zur einer Überbeanspruchung der angeschlossenen Antenne.
führen zur Erzeugung unerwünschter Aussendungen, da innerhalb der erforderlichen Bandbreite keine Anpassung gegeben ist.
führen zu einem VSWR von kleiner oder gleich 1.
TI110 38
Welche ionosphärische Schicht ermöglicht im wesentlichen Weitverkehrsverbindungen im Kurzwellenbereich?
E-Schicht
F2-Schicht
D-Schicht
F1-Schicht
TI213 39
Was versteht man unter dem Begriff "Mögel-Dellinger-Effekt"? Man versteht darunter
die zeitlich begrenzt auftretende Verzerrung der Modulation.
das Übersprechen der Modulation eines starken Senders auf andere, über die Ionosphäre übertragene HF-Signale.
den zeitlich begrenzten Schwund durch Mehrwegeausbreitung in der Ionosphäre.
den totalen, zeitlich begrenzten Ausfall der Reflexion an der Ionosphäre.
TI307 40
Wie wirkt sich die Antennenhöhe auf die Reichweite einer UKW-Verbindung aus?
Die Reichweite steigt mit zunehmender Antennenhöhe, weil die dämpfende Wirkung der Erdoberfläche abnimmt.
Die Reichweite steigt mit zunehmender Antennenhöhe, weil die optische Sichtweite zunimmt.
Die Reichweite steigt mit zunehmender Antennenhöhe, weil die Entfernung zu den reflektierenden Schichten der Troposphäre abnimmt.
Die Reichweite steigt mit zunehmen der Antennenhöhe, weil viele Sekundärstrahler an der Ausbreitung beteiligt sind.
TI314 41
Was sind sporadische E-Reflexionen? Es sind Reflexionen von Wellen im UKW-Bereich an
Inversionen am unteren Rand der E-Schicht.
besonders stark ionisierten Bereichen der E-Schicht.
Ionisationsspuren von Meteoriten in der E-Schicht.
geomagnetischen Störungen am unteren Rand der E-Schicht.
TJ114 42
Welches dieser Messgeräte verfügt normalerweise über die höchste Genauigkeit bei Spannungsmessungen?
Elektronisches Analogvoltmeter
Digitalvoltmeter
Interferenzwellenmesser
Digitaloszilloskop
TJ115 43
Ein Drehspulmessgerät hat meistens eine Genauigkeit von
ca. 0,05 % vom Ablesewert.
ca. 1,5 % vom Endausschlag.
ca. 0,3 % vom Endausschlag.
ca. 0,3 % vom Ablesewert.
TJ305 44
Welches dieser Geräte wird für die Anzeige von NF-Verzerrungen verwendet?
Transistorvoltmeter
Frequenzzähler
Oszilloskop
Vielfachmessgerät
TJ801 45
Wie werden elektrische Spannungsmesser an Messobjekte angeschlossen und welche Anforderungen muss das Messgerät erfüllen, damit der Messfehler möglichst gering bleibt?
Der Spannungsmesser ist in den Stromkreis einzuschleifen und sollte hochohmig sein.
Der Spannungsmesser ist parallel zum Messobjekt anzuschließen und sollte hochohmig sein.
Der Spannungsmesser ist in den Stromkreis einzuschleifen und sollte niederohmig sein.
Der Spannungsmesser ist parallel zum Messobjekt anzuschließen und sollte niederohmig sein.
TJ829 46
Die Pulsbreite wird mit einem Oszilloskop normalerweise bei
10 % der Amplitude gemessen.
50 % der Amplitude gemessen.
70 % der Amplitude gemessen.
90 % der Amplitude gemessen.
TK101 47
Wie äußert sich Zustopfen bzw. Blockierung eines Empfängers? Es äußert sich durch
den Rückgang der Empfindlichkeit und ggf. das Auftreten von Brodelgeräuschen.
eine zeitweilige Blockierung der Frequenzeinstellung.
Empfindlichkeitssteigerung.
das Auftreten von Pfeifstellen im gesamten Abstimmungsbereich.
TK110 48
Zur Verbesserung der Störfestigkeit gegenüber HF-Einstrahlungen können in einem NF-Leistungsverstärker
HF-Drosseln parallel zu den Kollektor- und Emitteranschlüssen der Endstufentransistoren eingebaut werden.
HF-Drosseln über die Basis-Emitter-Übergänge der Endstufentransistoren eingebaut werden.
keramische Kondensatoren über die Basis- Emitter-Übergänge der Endstufentransistoren eingebaut werden.
keramische Kondensatoren über die Emitterwiderstände der Endstufentransistoren eingebaut werden.
TK201 49
Die Übersteuerung eines Leistungsverstärkers führt zu
lediglich geringen Verzerrungen beim Empfang.
einer Verringerung der Ausgangsleistung.
einem hohen Nebenwellenanteil.
einer besseren Verständlichkeit am Empfangsort.
TK207 50
Durch welche Maßnahme kann die übermäßige Bandbreite einer FM-Aussendung verringert werden? Durch die Verringerung der
Vorspannung in der Endstufe.
Hubeinstellung.
Trägerfrequenz.
HF-Begrenzung.
TL202 51
Eine Amateurfunkstelle sendet in FM mit einer äquivalenten Strahlungsleistung (ERP) von 100 W. Wie groß ist die Feldstärke im freien Raum in einer Entfernung von 100 m?
0,7 V/m
0,35 V/m
0,55 V/m
0,43 V/m
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