Teil 1: Technische Kenntnisse o. Bf. Amateurfunkzeugnis Klasse A 51 Fragen   Zeit: 90 Minuten
TA101 1
Welche Einheit wird für die elektrische Feldstärke verwendet?
Henry pro Meter (H/m)
Watt pro Quadratmeter (W/m²)
Ampere pro Meter (A/m)
Volt pro Meter (V/m)
TA116 2
Die zweite ungeradzahlige Harmonische der Frequenz 144,690 MHz ist
289,380 MHz.
434,070 MHz.
723,450 MHz.
145,000 MHz.
TB103 3
Zwischen den Enden eines Kupferdrahtes mit einem Querschnitt von 0,5 mm² messen Sie einen Widerstand von 1,5 Ohm. Wie lang ist der Draht?
4,2 m
25,3 m
42,1 m
168,5 m
TB107 4
P-leitendes Halbleitermaterial ist gekennzeichnet durch
Überschuss an freien Elektronen.
bewegliche Elektronenlücken.
das Fehlen von Dotierungsatomen.
das Fehlen von Atomen im Gitter des Halbleiterkristalls.
TB915 5
Eine Glühlampe hat einen Nennwert von 12 V und 48 W. Wie hoch ist die Stromentnahme bei einer 12-V-Versorgung?
750 mA
4 A
36 A
250 mA
TB916 6
Der Effektivwert der Spannung an einer künstlichen 50-Ω-Antenne wird mit 100 V gemessen. Die Leistung an der Last beträgt
100 W.
141 W.
200 W.
283 W.
TC206 7
An einem unbekannten Kondensator liegt eine Wechselspannung mit 16 V und 50 Hz. Es wird ein Strom von 32 mA gemessen. Welche Kapazität hat der Kondensator?
4,5 μF
0,637 μF
0,45 μF
6,37 μF
TC503 8
Eine in Sperrrichtung betriebene Diode hat
eine hohe Induktivität.
eine hohe Kapazität.
eine geringe Impedanz.
einen hohen Widerstand.
TD316 9
Bei der Verbindung der Stromversorgung mit HF-Leistungsverstärkern ist
eine genügende HF-Filterung vorzusehen.
eine Schutzdiode vorzusehen.
eine separate Erdung vorzusehen.
eine zusätzliche Schmelzsicherung vorzusehen.
TD410 10
In welchem Bereich liegt der Wechselstrom- Eingangswiderstand eines Emitterfolgers?
1 kΩ ... 10 kΩ
100 Ω ... 1 kΩ
4 Ω ... 100 Ω
10 kΩ ... 200 kΩ
TE101 11
Wie unterscheidet sich J3E von A3E in Bezug auf die benötigte Bandbreite?
Die Sendeart J3E beansprucht etwa ¼ Bandbreite der Sendeart A3E.
Die Sendeart J3E beansprucht weniger als die halbe Bandbreite der Sendeart A3E.
Die Sendeart J3E beansprucht etwas mehr als die halbe Bandbreite der Sendeart A3E.
Die unterschiedlichen Sendearten lassen keinen Vergleich zu, da sie grundverschieden erzeugt werden.
TE106 12
Die Übermodulation eines SSB-Signals führt wahrscheinlich zu
verminderten Seitenbändern.
ausgeprägten Splatter-Erscheinungen.
überhöhtem Hub.
Kreuzmodulation.
TE314 13
Eine Packet-Radio-Mailbox ist
eine Zusatzeinrichtung die E-Mails umwandelt und anschließend zwischenspeichert.
ein Rechnersystem bei dem Texte und Daten über Funk eingespeichert und abgerufen werden können.
eine fernbedient oder automatisch arbeitende Funkstelle die Internetnachrichten zwischenspeichert.
die Softwaresteuerung einer automatischen Funkstelle.
TE315 14
Was versteht man bei Packet Radio unter einem TNC (Terminal Network Controller)? Ein TNC
wandelt nur die Töne in digitale Daten und schickt diese an den Sender.
ist ein Modem (Modulator und Demodulator) für digitale Signale.
besteht aus einem Modem und dem Controller für die digitale Aufbereitung der Daten.
wandelt nur die Töne in digitale Daten und schickt diese an den PC.
TE324 15
Pactor ist ein digitales Übertragungsverfahren
für Texte und Daten.
für bewegte Bilder.
nur für Texte.
für Audio-Streams.
TF214 16
An welcher Stelle einer Amateurfunkanlage sollte ein VHF-Vorverstärker eingefügt werden?
Zwischen Senderausgang und Antennenkabel
Möglichst unmittelbar vor dem Empfängereingang
Zwischen Stehwellenmessgerät und Empfängereingang
Möglichst direkt an der VHF-Antenne
TF304 17
Welches sind die wichtigsten Ausgangsfrequenzen, die bei der Mischung einer Frequenz von 30 MHz mit einer Frequenz von 39 MHz entstehen?
9 MHz und 69 MHz
39 MHz und 69 MHz
30 MHz und 39 MHz
9 MHz und 39 MHz
TF308 18
Welche ungefähren Werte sollte die Bandbreite der ZF-Verstärker eines Amateurfunk-Empfängers für folgende Sendearten aufweisen: J3E, F1B (RTTY Shift 170 Hz), F3E?
J3E : 2,2 kHz,   F1B : 500 Hz,   F3E : 3,6 kHz
J3E : 6 kHz,   F1B : 1,5 kHz,   F3E : 12 kHz
J3E : 2,2 kHz,   F1B : 500 Hz,   F3E : 12 kHz
J3E : 3,6 kHz,   F1B : 170 Hz,   F3E : 120 kHz
TF309 19
Um wie viel S-Stufen müsste die S-Meter-Anzeige Ihres Empfängers steigen, wenn Ihr Partner die Sendeleistung von 100 Watt auf 400 Watt erhöht?
Um zwei S-Stufen
Um eine S-Stufe
Um acht S-Stufen.
Um vier S-Stufen
TF408 20
Um Einrichtungen mit einem Klappdeckel aus Metall möglichst gut abzuschirmen, empfiehlt es sich, das Scharnier
das Halteband mit einer Ferritperle zu versehen.
mit einem Kunststoffhalter zu versehen.
mit einem guten Erdband zu überbrücken.
mit einem Polystyrol-Kondensator abzublocken.
TF412 21
Ein Frequenzmarken-Generator in einem Empfänger sollte möglichst
ein Quarzoszillator sein.
ein RC-Oszillator sein.
ein LC-Oszillator sein.
ein BFO sein.
TF415 22
In einigen NF-Endstufen eines Verstärkers wird der Lautsprecher über einen Abwärtstransformator angesteuert. Dies gewährleistet
eine Anpassung des Verstärkers an den Lautsprecher.
einen höheren NF-Gewinn.
eine bessere NF-Qualität.
einen sparsameren Stromverbrauch.
TG228 23
Um zu vermeiden, dass unerwünschte Mischprodukte die Senderausgangsstufe erreichen, sollte das Ausgangssignal des Mischers
an einen linear dämpfenden Transistor angeschlossen werden.
gut gefiltert werden.
an eine Widerstandskopplung angeschlossen werden.
unmittelbar gekoppelt werden.
TG406 24
Wenn das Grundrauschen auf einer Frequenz im FM-Betrieb ausgeblendet werden soll, verstellt man
das Passband-Tuning.
die VOX.
den Squelch.
die RIT.
TG505 25
Wie kann sich die mangelhafte Frequenzstabilität eines Senders bei dessen Betrieb auswirken?
Durch Überlastung der Endstufe des Senders.
Durch überhöhte Stromentnahme aus der Stromversorgungsquelle.
Durch mögliche Aussendungen außerhalb der Bandgrenzen.
Durch Spannungsüberschläge in der Endstufe des Senders.
TG514 26
Um die Gefahr von Eigenschwingungen in HF-Schaltungen zu verringern,
sollten die Abschirmungen der einzelnen Stufen nicht miteinander verbunden werden.
sollte jede Stufe eine eigene stabilisierte Stromversorgung haben.
sollte jede Stufe gut abgeschirmt sein.
sollten die Betriebsspannungen den einzelnen Stufen mit koaxialen oder verdrillten Leitungen zugeführt werden.
TH113 27
Die Impedanz eines Halbwellendipols bei mindestens einer Wellenlänge über dem Boden beträgt ungefähr
50 Ω.
30 Ω.
75 Ω.
600 Ω.
TH330 28
Am Eingang einer Antennenleitung, deren Dämpfung mit 5 dB berechnet wurde, werden 10 Watt HF-Leistung eingespeist. Mit der am Leitungsende angeschlossenen Antenne misst man am Leitungseingang ein VSWR von 1. Welches VSWR ist am Leitungseingang zu erwarten, wenn die Antenne am Leitungsende abgeklemmt wird?
Ein VSWR von zirka 0, da sich vorlaufende und rücklaufende Leistung gegenseitig auslöschen.
Ein VSWR von zirka 3,6 oder mehr.
Ein VSWR, das gegen unendlich geht, da am Ende der Leitung die gesamte HF-Leistung reflektiert wird.
Ein VSWR von zirka 1,9 oder weniger.
TI107 29
In etwa welcher Höhe über der Erdoberfläche befindet sich die E-Schicht? Sie befindet sich in ungefähr
1500 km Höhe.
360 km Höhe.
100 km Höhe.
70 km Höhe.
TI201 30
Unter der "Toten Zone" wird der Bereich verstanden,
der durch die Bodenwelle überdeckt wird, so dass schwächere DX-Stationen zugedeckt werden.
der durch die Bodenwelle erreicht wird und für die Raumwelle nicht zugänglich ist.
der durch die Interferenz der Bodenwelle mit der Raumwelle in einer Zone der gegenseitigen Auslöschung liegt.
der durch die Bodenwelle nicht mehr erreicht und durch die reflektierte Raumwelle noch nicht erreicht wird.
TI202 31
Welche der folgenden Aussagen trifft für KW-Funkverbindungen zu, die über Bodenwellen erfolgen?
Die Bodenwelle folgt der Erdkrümmung und reicht über den geografischen Horizont hinaus. Sie wird in niedrigeren Frequenzbereichen stärker gedämpft als in höheren.
Die Bodenwelle folgt der Erdkrümmung und reicht nicht über den geografischen Horizont hinaus. Sie wird in niedrigeren Frequenzbereichen stärker gedämpft als in höheren.
Die Bodenwelle folgt der Erdkrümmung und kann über den geografischen Horizont hinausreichen. Sie wird in höheren Frequenzbereichen stärker gedämpft als in niedrigeren.
Die Bodenwelle folgt der Erdkrümmung und reicht nicht über den geografischen Horizont hinaus. Sie wird in höheren Frequenzbereichen stärker gedämpft als in niedrigeren.
TI206 32
Wie groß ist in etwa die maximale Entfernung, die ein KW-Signal bei Reflexion an der F2-Schicht auf der Erdoberfläche mit einem Sprung (Hop) überbrücken kann?
Etwa 2000 km.
Etwa 8000 km.
Etwa 12000 km.
Etwa 4000 km.
TI220 33
Unter dem Begriff "short skip" versteht man Funkverbindungen oberhalb 21 MHz mit Sprungentfernungen unter 1000 km, die
bei entsprechendem Abstrahlwinkel durch Reflexion an der F2-Schicht ermöglicht werden.
durch Reflexion an hochionisierten D-Schichten ermöglicht werden.
durch Reflexion an einer sporadisch auftretenden E-Schicht ermöglicht werden.
bei entsprechendem Abstrahlwinkel durch Reflexion an der F1-Schicht ermöglicht werden.
TI315 34
Was bedeutet der Begriff "Sporadic E"? Es ist
ein lokal begrenzter, kurzzeitiger Ausfall der Reflexion durch ungewöhnlich hohe Ionisation innerhalb der E-Schicht.
eine kurzzeitig auftretende, starke Reflexion von VHF-Signalen an Meteorbahnen innerhalb der E-Schicht.
eine kurzfristige, plötzliche Inversionsänderung in der E-Schicht, die Fernausbreitung im VHF-Bereich ermöglicht.
eine Reflexion an lokal begrenzten Bereichen mit ungewöhnlich hoher Ionisation innerhalb der E-Schicht.
TI317 35
Welche Aussage ist für das Sonnenfleckenmaximum richtig?
Die LUF ist niedrig.
UKW-Wellen werden an der F1-Schicht reflektiert.
UKW-Wellen werden an der F2-Schicht reflektiert.
Die MUF ist hoch.
TJ101 36
Das Prinzip eines Drehspulmessgeräts beruht auf
dem erdmagnetischen Feld.
der Wechselwirkung der Kräfte zwischen einem permanent magnetischen und einem elektromagnetischen Feld.
der Wechselwirkung der Kräfte zwischen einem magnetischen und einem elektrischen Feld.
der Wechselwirkung der Kräfte zwischen zwei permanent magnetischen Feldern.
TJ201 37
Ein Dipmeter ist beispielsweise
eine abgleichbare Stehwellenmessbrücke, mit der der Reflexionsfaktor und der Impedanzverlauf einer angeschlossenen Antenne oder einer LC-Kombination gemessen werden kann.
ein selektiver Feldstärkemesser, der den Maximalwert der elektrischen Feldstärke anzeigt und der zur Überprüfung der Nutzsignal- und Nebenwellenabstrahlungen eingesetzt werden kann.
ein abstimmbarer Oszillator mit Drehspulmesswerk, das anzeigt, wenn dem Oszillator durch einen angekoppelten Schwingkreis bei einer Frequenz Energie entzogen oder zugeführt wird.
ein auf eine feste Frequenz eingestellter RC-Schwingkreis mit einem Indikator, der anzeigt, wie stark die Abstrahlung unerwünschter Oberwellen ist.
TJ211 38
Welches dieser Messgeräte ist für die Ermittlung der Resonanzfrequenz eines Traps, das für einen Dipol genutzt werden soll, am besten geeignet?
Frequenzmessgerät
Dipmeter
SWR-Messbrücke
Absorptionsfrequenzmesser
TJ304 39
Welches Gerät kann für die Prüfung einer Signalform verwendet werden?
Absorptionsfrequenzmesser
Dipmeter
Oszilloskop
Frequenzzähler
TJ504 40
Ein Frequenzzähler verfügt über eine Genauigkeit von ±1 ppm. Wenn der Zähler auf den 100-MHz-Bereich eingestellt wird, beträgt die Genauigkeit am oberen Ende des 100-MHz-Bereichs plus bzw. minus
100 Hz.
1 kHz.
10 Hz.
100 MHz.
TJ506 41
Welches der folgenden Geräte kann in der Regel nicht für die Prüfung von Harmonischen verwendet werden?
Absorptionsfrequenzmesser
Spektrumanalysator
Frequenzzähler
Interferenzwellenmesser
TJ603 42
Das einfachste Gerät, mit dem geprüft werden kann, ob ein Quarz mit dem richtigen Oberton arbeitet, ist ein
Absorptionsfrequenzmesser.
Hitzdraht-Amperemeter.
Digitalvoltmeter.
Breitband-Pegelmesser.
TJ810 43
Eine künstliche Antenne von 50 Ω verfügt über eine Anzapfung bei 5 Ω vom erdnahen Ende. Diese Anzapfung ermöglicht die
Messung der Ausgangsleistung.
Änderung der Antennenanpassung.
Einstellung der SWR-Messbrücke auf Null.
Erhöhung des Lastwirkungsgrades.
TK202 44
In HF-Schaltungen können Nebenresonanzen durch die
Widerstandseigenschaft einer Drossel hervorgerufen werden.
Eigenresonanz der HF-Drosseln hervorgerufen werden.
Sättigung der Kerne der HF-Spulen hervorgerufen werden.
Stromversorgung hervorgerufen werden.
TK206 45
Die gesamte Bandbreite einer FMAussendung beträgt 15 kHz. Wie groß ist der Abstand der Mittenfrequenz von der Bandgrenze mindestens zu wählen, damit die Aussendung innerhalb des Bandes bleibt?
2,7 kHz
15 kHz
7,5 kHz
0 kHz
TK305 46
Was sollte zur Herabsetzung starker Signale eines 21-MHz-Senders in das Fernseh-Antennenzuführungskabel eingeschleift werden?
UHF-Abschwächer
Hochpassfilter
Tiefpassfilter
UHF-Bandsperre
TK308 47
Um die Störwahrscheinlichkeit im eigenen Haus zu verringern, empfiehlt es sich vorzugsweise
die Amateurfunkgeräte mittels des Schutzleiters zu erden.
die Amateurfunkgeräte mit einem Wasserrohr zu verbinden.
Antennen auf dem Dachboden zu errichten.
eine vom Potenzialausgleich getrennte HF-Erdleitung zu verwenden.
TK315 48
In einer Babyüberwachungsanlage mit zwei Geräten, die über ein langes Zwillingslitzenkabel miteinander verbunden sind, treten Störungen durch den Betrieb eines nahen Senders auf. Eine Möglichkeit zur Verringerung der Beeinflussungen besteht darin,
ein doppeltes Zwillingslitzenkabel zu verwenden.
das Zwillingslitzenkabel aufzusplitten und getrennt zu verlegen.
ein geschirmtes Verbindungskabel zu verwenden.
die Länge des Kabels zu verdoppeln.
TK316 49
Welche Art von Kondensatoren sollte zum Abblocken von HF-Spannungen vorzugsweise verwendet werden? Am besten verwendet man
Keramikkondensatoren.
Polykarbonatkondensatoren.
Tantalkondensatoren.
Aluminium-Elektrolytkondensatoren.
TK317 50
Um etwaige Funkstörungen auf Nachbarfrequenzen zu begrenzen, sollte bei Telefonie die höchste zu übertragende NF-Frequenz
unter 10 kHz liegen.
unter 1 kHz liegen.
unter 3 kHz liegen.
unter 5 kHz liegen.
TL215 51
Sie betreiben eine Amateurfunkstelle auf dem 2-m-Band mit einer Rundstrahlantenne mit 6 dB Gewinn über dem Dipol. Wie hoch darf die maximale Ausgangsleistung Ihres Senders unter Vernachlässigung der Kabeldämpfung sein, wenn der Grenzwert für den Personenschutz 28 V/m und der zur Verfügung stehende Sicherheitsabstand 5 m beträgt.
ca. 100 Watt
ca. 160 Watt
ca. 265 Watt
ca. 75 Watt
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