Teil 1: Technische Kenntnisse o. Bf. Amateurfunkzeugnis Klasse A 51 Fragen   Zeit: 90 Minuten
TA104 1
Die Einheit "Siemens" wird verwendet für die Angabe
der magnetischen Feldstärke.
der Impedanz einer Leitung.
des ohmschen Widerstands.
des Leitwertes eines Widerstands.
TB206 2
Die Leerlaufspannung einer Spannungsquelle beträgt 5,0 V. Schließt man einen Belastungswiderstand mit 1,2 Ω an, so geht die Klemmenspannung der Spannungsquelle auf 4,8 V zurück. Wie hoch ist der Innenwiderstand der Spannungsquelle?
8,2 Ω
0,2 Ω
0,05 Ω
0,25 Ω
TB402 3
Eine Spule ohne Eisenkern erzeugt eine Feldstärke von 200 A/m. Wie groß ist die magnetische Flussdichte?
2,5 mT
0,25 mT
2,5 T
0,25 T
TC109 4
Ein Widerstand hat eine Toleranz von 10 %. Bei einem nominalen Widerstandswert von 5,6 kΩ liegt der tatsächliche Wert zwischen
5040 und 6160 Ω.
4760 und 6440 Ω.
5,2 und 6,3 kΩ.
4,7 und 6,8 kΩ.
TC315 5
Was verstehen Sie unter dem technischen Ausdruck Skin-Effekt?
Als Skin-Effekt bezeichnet man die Erscheinung, dass sich mit steigender Frequenz der Elektronenstrom mehr und mehr zur Oberfläche eines Leiters hin verlagert. Dadurch erhöht sich mit steigender Frequenz der ohmsche Leiterwiderstand.
Als Skin-Effekt bezeichnet man die Erscheinung, dass sich mit steigender Frequenz der Elektronenstrom mehr und mehr zu den Kanten eines Kondensators hin verlagert. Dadurch erhöht sich mit steigender Frequenz die Kapazität.
Als Skin-Effekt bezeichnet man die Erscheinung, dass sich mit steigender Frequenz der Elektronenstrom mehr und mehr zur Leitermitte hin verlagert. Dadurch erhöht sich der ohmsche Leiterwiderstand bei hohem Wechselstromanteil.
Als Skin-Effekt bezeichnet man die Erscheinung, dass sich mit steigender Frequenz die Induktivität und die Kapazität eines Leiters erhöht. Dadurch erhöht sich mit steigendem Leiterwiderstand die Resonanzfrequenz.
TC523 6
Die Hauptfunktion eines Optokopplers ist
die Erzeugung von Gleichstrom durch Licht.
die Entkopplung zweier Stromkreise.
die Abgabe von Licht zur Signalanzeige.
die Erzeugung von Wechselstrom durch Licht.
TC524 7
Die Hauptfunktion einer Fotodiode ist
die Entkopplung zweier Wechselstromkreise.
die Abgabe von Licht zur Signalanzeige.
die Umwandlung von Licht in elektrischen Strom.
die Gewinnung von Wechselstrom aus Licht.
TD114 8
Drei gleich große parallel geschaltete Widerstände haben einen Gesamtwiderstand von 1,67 kΩ. Welchen Wert hat jeder Einzelwiderstand?
10,0 kΩ
557 Ω
5,0 kΩ
2,5 kΩ
TD203 9
Was ist im Resonanzfall bei der Reihenschaltung einer Induktivität mit einer Kapazität erfüllt?
Die Größe des elektrischen Feldes in der Spule ist dann gleich der Größe des elektrischen Feldes im Kondensators.
Die Größe des magnetischen Feldes in der Spule ist dann gleich der Größe des magnetischen Feldes im Kondensator.
Der Betrag des induktiven Widerstands ist dann gleich dem Betrag des kapazitiven Widerstands.
Der Wert des Verlustwiderstands der Spule ist dann gleich dem Wert des Verlustwiderstands des Kondensators.
TD214 10
Welchen Gütefaktor Q hat die Reihenschaltung einer Spule von 100 μH mit einem Kondensator von 0,01 μF und einem Widerstand von 10 Ω?
0,1
10
100
1
TD217 11
Welche Bandbreite B hat die Parallelschaltung einer Spule von 2 μH mit einem Kondensator von 60 pF und einem Widerstand von 1 kΩ?
795,8 kHz
26,5 MHz
2,65 MHz
79,6 kHz
TD316 12
Bei der Verbindung der Stromversorgung mit HF-Leistungsverstärkern ist
eine genügende HF-Filterung vorzusehen.
eine zusätzliche Schmelzsicherung vorzusehen.
eine separate Erdung vorzusehen.
eine Schutzdiode vorzusehen.
TD611 13
"Chirp" ist eine Form der Frequenzinstabilität. Es wird hervorgerufen durch
Phasensprung der Oszillatorfrequenz durch zu steile Flanken des Tastsignals.
Frequenzänderungen des Oszillators z.B. durch zu schwach ausgelegte Stromversorgung.
Kontaktprellungen am Tastrelais.
Frequenzänderungen des Oszillators, weil die Tastung auf der falschen Stufe erfolgt.
TE106 14
Die Übermodulation eines SSB-Signals führt wahrscheinlich zu
verminderten Seitenbändern.
Kreuzmodulation.
überhöhtem Hub.
ausgeprägten Splatter-Erscheinungen.
TE108 15
Um unnötige Seitenband-Splatter zu vermeiden, sollte der Modulationsgrad eines AM-Signals unter
25 % liegen.
100 % liegen.
75 % liegen.
50 % liegen.
TE212 16
Größerer Frequenzhub führt bei einem FM-Sender zu
einer größeren HF-Bandbreite.
einer Erhöhung der Amplitude der Trägerfrequenz.
einer Erhöhung der Senderausgangsleistung.
einer Reduktion der Amplituden der Seitenbänder.
TE315 17
Was versteht man bei Packet Radio unter einem TNC (Terminal Network Controller)? Ein TNC
ist ein Modem (Modulator und Demodulator) für digitale Signale.
wandelt nur die Töne in digitale Daten und schickt diese an den Sender.
wandelt nur die Töne in digitale Daten und schickt diese an den PC.
besteht aus einem Modem und dem Controller für die digitale Aufbereitung der Daten.
TE321 18
Was ist ein wesentlicher Unterschied zwischen den Betriebsarten RTTY und PACTOR?
Pactor ist ein digitales Verfahren, RTTY analog.
Pactor wird auf UKW, RTTY auf Kurzwelle verwendet.
Pactor belegt eine größere Bandbreite als RTTY.
Pactor besitzt eine Fehlerkorrektur, RTTY nicht.
TE328 19
Welche Aussage über die Übertragungsarten ist richtig?
Bei Halbduplex gibt es nur einen Übertragungskanal, aber es kann durch Umschaltung abwechselnd in beide Richtungen gesendet werden.
Bei Duplex gibt es zwei Übertragungskanäle, aber es kann nur durch Umschaltung abwechselnd in beide Richtungen gesendet werden.
Bei Halbduplex kann nur in eine Richtung gesendet werden.
Bei Simplex gibt es zwei unabhängige Übertragungskanäle.
TF329 20
Der Begrenzerverstärker eines FM-Empfängers ist ein Verstärker,
der zur Verringerung des Vorstufenrauschens dient.
der das Ausgangssignal ab einem bestimmten Eingangspegel begrenzt.
der den ZF-Träger unabhängig vom Eingangssignal auf niedrigem Pegel konstant hält.
der zur Begrenzung des Hubes für den FM-Demodulator dient.
TF414 21
Für CW-Empfang sollte die Differenz zwischen der BFO-Frequenz und der End-ZF ungefähr
die halbe ZF-Frequenz betragen.
800 Hz betragen.
200 Hz betragen.
4 kHz betragen.
TF434 22
Die Empfindlichkeit eines Empfängers kann durch
gute Erdung verbessert werden.
fehlerhafte Einstellung des BFO beeinträchtigt werden.
starke HF-Signale auf einer nahen Frequenz beeinträchtigt werden.
zu starke NF-Filterung beeinträchtigt werden.
TF503 23
Wozu eignet sich eine DSP-Signalverarbeitung in einem Empfänger? Sie eignet sich
als Digital-Analog-Wandler.
zur Sprachausgabe.
als Frequenzfilter.
zur Unterdrückung der Spiegelfrequenzen.
TG203 24
Um Splatter bei Telefonie auf ein Mindestmaß zu begrenzen, sollte die NF-Bandbreite auf etwa
3 kHz beschränkt werden.
25 kHz beschränkt werden.
12,5 kHz beschränkt werden.
455 kHz beschränkt werden.
TG216 25
Die Stufen mit Frequenzvervielfachung in einer Sendeeinrichtung sollten idealerweise
frequenzmoduliert werden.
sehr gut gekühlt werden.
gut abgeschirmt sein, um unerwünschte Abstrahlungen zu minimieren.
in PTFE eingehüllt werden.
TG308 26
Bei einer Senderausgangsimpedanz von 240 Ω sollte für eine optimale Leistungsübertragung die Last
50 Ω betragen.
240 Ω betragen.
120 Ω betragen.
60 Ω betragen.
TG403 27
Wenn man beim Funkbetrieb die Empfangsfrequenz gegenüber der Senderfrequenz geringfügig verstellen möchte, kann man
das Passband-Tuning verstellen.
die RIT bedienen.
die PTT einschalten.
das Notchfilter einschalten.
TG504 28
Wie ist der Wirkungsgrad eines HF-Generators definiert?
Als Verhältnis der HF-Ausgangsleistung zu der zugeführten Gleichstromleistung.
Als Verhältnis der HF-Leistung zu der Verlustleistung der Endstufenröhre bzw. des Endstufentransistors.
Als Verhältnis der Stärke der erwünschten Aussendung zur Stärke der unerwünschten Aussendungen.
Als Erhöhung der Ausgangsleistung in der Endstufe bezogen auf die Eingangsleistung.
TG514 29
Um die Gefahr von Eigenschwingungen in HF-Schaltungen zu verringern,
sollte jede Stufe gut abgeschirmt sein.
sollte jede Stufe eine eigene stabilisierte Stromversorgung haben.
sollten die Betriebsspannungen den einzelnen Stufen mit koaxialen oder verdrillten Leitungen zugeführt werden.
sollten die Abschirmungen der einzelnen Stufen nicht miteinander verbunden werden.
TG519 30
Bei der erstmaligen Prüfung eines Senders sollten die Signale zunächst
in einen 50-Ω-Drahtwiderstand eingespeist werden.
in einen Kondensator mit einem Blindwiderstand von 50 Ω eingespeist werden.
in eine künstliche 50-Ω-Antenne eingespeist werden.
in eine Antenne eingespeist werden.
TH155 31
Eine λ/2-Dipol-Antenne soll für 7,1 MHz aus Draht gefertigt werden. Wie lang müssen die beiden Drähte der Dipolantenne sein? Es soll hier mit einem Korrekturfaktor von 0,95 gerechnet werden.
Je 10,03 m
Je 10,56 m
Je 21,13 m
Je 20,07 m
TH226 32
Ein Sender mit 5 Watt Ausgangsleistung ist über eine Antennenleitung, die 2 dB Kabelverluste hat, an eine Richtantenne mit 5 dB Gewinn (auf den Dipol bezogen) angeschlossen. Welche EIRP wird von der Antenne maximal abgestrahlt?
9,98 Watt
8,2 Watt
41,2 Watt
16,4 Watt
TH314 33
Bei einer Leitung mit symmetrischer Übertragung
ist Strom und Spannung in den beiden Leitern gegenüber Erde gleich groß und gleichphasig.
sind die Impedanzen bei beiden Leitern gegen Erde unendlich hoch.
liegt einer der beiden Leiter auf Erdpotential.
ist Strom und Spannung in den beiden Leitern gegenüber Erde gleich groß und gegenphasig.
TI105 34
In welcher Höhe befindet sich die für die Fernausbreitung wichtige E-Schicht an einem Sommertag? Sie befindet sich in ungefähr
70 bis 90 km Höhe.
200 km Höhe.
90 bis 120 km Höhe.
400 km Höhe.
TI217 35
Welches Ereignis tritt ein, wenn zwei phasenverschobene Signale an einem Empfangsort zusammentreffen?
Es kommt zu Reflexionen der beiden Signale.
Es kommt zu Beugungseffekten bei beiden Signalen.
Es kommt zu Interferenzen der beiden Signale.
Es kommt zu Drehungen der Polarisationsebene der beiden Signale.
TI221 36
Damit ein Signal zur Erde zurückreflektiert wird, müsste bei zunehmender Sendefrequenz die Ionisierung der reflektierenden Schicht
niedriger sein.
sich nicht ändern.
auf Null gehen.
höher sein.
TI223 37
Die höchste Frequenz, bei der eine zufrieden stellende Kommunikation zwischen zwei Funkstellen im HF-Bereich gewährleistet ist, wird als
höchste durchlässige Frequenz bezeichnet (LUF).
optimale Arbeitsfrequenz bezeichnet (Fopt).
höchste nutzbare Frequenz bezeichnet (MUF).
kritische Grenzfrequenz bezeichnet (Fkrit).
TI226 38
Die höchste brauchbare Frequenz (MUF) für eine Funkstrecke
wird kleiner als die kritische Grenzfrequenz, wenn der Abstrahlwinkel der Sendeantenne höher wird.
ist nur abhängig vom Ionisierungsgrad der D-, E- und F-Schichten.
wird höher als die kritische Grenzfrequenz, wenn der Abstrahlwinkel der Sendeantenne kleiner wird.
wird kleiner als die kritische Grenzfrequenz, wenn der Abstrahlwinkel der Sendeantenne kleiner wird.
TI238 39
Welches der nachstehend aufgeführten Frequenzbänder ist für Aussendungen zwischen Hamburg und München während des Tages am besten geeignet?
40-m-Band
15-m-Band
160-m-Band
80-m-Band
TJ101 40
Das Prinzip eines Drehspulmessgeräts beruht auf
der Wechselwirkung der Kräfte zwischen einem magnetischen und einem elektrischen Feld.
der Wechselwirkung der Kräfte zwischen einem permanent magnetischen und einem elektromagnetischen Feld.
der Wechselwirkung der Kräfte zwischen zwei permanent magnetischen Feldern.
dem erdmagnetischen Feld.
TJ405 41
Welches dieser Instrumente kann für die Anzeige der Anpassung zwischen einem UHF-Sender und der Speiseleitung verwendet werden?
Reflektometer
Interferometer
Anpassungsübertrager
Universalmessgerät mit Widerstandsanzeige
TJ707 42
Mit welchem der folgenden Messinstrumente können die genauen Frequenzen der Harmonischen eines Signals gemessen werden? Sie können gemessen werden
mit einem Oszilloskop.
mit einen digitalen Frequenzzähler.
mit einem Spektrumanalysator.
mit einem Breitbandpegelmesser.
TJ805 43
Mit einem Voltmeter der Klasse 1.5, das einen Skalenendwert von 300 Volt hat, messen Sie an einer Spannungsquelle 230 Volt. In welchem Bereich liegt der wahre Wert?
Er liegt zwischen 225,5 und 234,5 Volt.
Er liegt zwischen 229,5 und 230,5 Volt.
Er liegt zwischen 226,5 und 233,5 Volt.
Er liegt zwischen 229,7 und 230,3 Volt.
TJ808 44
Eine präzise Effektivwertmessung ist mit einem Gleichrichterinstrument
nur bei rechteck- und sinusförmigen Signale möglich.
bei allen Signalen, die Oberwellen enthalten möglich.
nur bei sinusförmigen Signalen möglich.
bei allen Signalformen möglich.
TJ809 45
Zur genauen Messung des Effektivwertes eines nicht sinusförmigen Stromes bis in den GHz-Bereich eignet sich
ein Messgerät mit Thermoumformer.
ein Messgerät mit Diodentastkopf.
ein Digitalmultimeter.
ein Oszillograf.
TJ826 46
Wann sollten mögliche Oberwellenausstrahlungen überprüft werden?
Täglich
Bei Empfang eines Störsignals
Nur im Falle einer Beschwerde
Gelegentlich
TK219 47
Eine 435-MHz-Sendeantenne mit hohem Gewinn ist unmittelbar auf eine UHF-Fernseh-Empfangsantenne gerichtet. Dies führt gegebenenfalls zu
Problemen mit dem 435-MHz-Empfänger.
dem Durchschlag des TV-Antennenkoaxialkabels.
einer Übersteuerung eines TV-Empfängers.
Eigenschwingungen des 435-MHz-Senders.
TK301 48
Um die Störwahrscheinlichkeit zu verringern, sollte die benutzte Sendeleistung
nur auf den zulässigen Pegel eingestellt werden.
auf das für eine zufrieden stellende Kommunikation erforderliche Minimum eingestellt werden.
auf die für eine zufrieden stellende Kommunikation erforderlichen 750 W eingestellt werden.
die Hälfte des maximal zulässigen Pegels betragen.
TL102 49
Um eine Amateurfunkstelle in Bezug auf EMV zu optimieren
sollten die Wasserleitungsanschlüsse aus Polyäthylen zur Isolation vorgesehen werden.
sollte der Sender mit der Wasserleitung im Haus verbunden werden.
sollten alle schlechten Erdverbindungen entfernt werden.
sollten alle Einrichtungen mit einer guten HF-Erdung versehen werden.
TL206 50
Sie möchten den Personenschutz-Sicherheitsabstand für die Antenne Ihrer Amateurfunkstelle für das 10-m-Band und die Betriebsart RTTY berechnen. Der Grenzwert im Fall des Personenschutzes beträgt 28 V/m. Sie betreiben einen Dipol, der von einem Sender mit einer Leistung von 100 W über ein Koaxialkabel gespeist wird. Die Kabeldämpfung sei vernachlässigbar. Wie groß muss der Sicherheitsabstand sein?
2,50 m
13,7 m
5,01 m
1,96 m
TL207 51
Sie möchten den Personenschutz-Sicherheitsabstand für die Antenne Ihrer Amateurfunkstelle für das 10-m-Band und die Betriebsart FM berechnen. Der Grenzwert im Fall des Personenschutzes beträgt 28 V/m. Sie betreiben eine Yagi-Antenne mit einem Gewinn von 7,5 dBd. Die Antenne wird von einem Sender mit einer Leistung von 100 W über ein langes Koaxialkabel gespeist. Die Kabeldämpfung beträgt 1,5 dB. Wie groß muss der Sicherheitsabstand sein?
3,91 m
5,01 m
2,50 m
20,70 m
[Top]
QTA/b.03/2021-02-13   AfuPbTA V1.05  © DF1IAV TID: 208076   09.03.2026 19:24