Teil 1: Technische Kenntnisse o. Bf. Amateurfunkzeugnis Klasse A 51 Fragen   Zeit: 90 Minuten
TB106 1
Was versteht man unter Halbleitermaterialien?
Einige Stoffe (z.B. Silizium, Germanium) sind in reinem Zustand bei Zimmertemperatur gute Leiter. Durch geringfügige Zusätze von geeigneten anderen Stoffen oder bei hohen Temperaturen nimmt jedoch ihre Leitfähigkeit ab.
Einige Stoffe (z.B. Silizium, Germanium) sind in reinem Zustand bei Zimmertemperatur gute Isolatoren. Durch geringfügige Zusätze von geeigneten anderen Stoffen oder bei hohen Temperaturen werden sie jedoch zu Leitern.
Einige Stoffe (z.B. Silizium, Germanium) sind in trockenem Zustand gute Elektrolyten. Durch geringfügige Zusätze von Wismut oder Tellur kann man daraus entweder N-leitendes- oder P-leitendes Material für Anoden bzw. Katoden von Halbleiterbauelementen herstellen.
Einige Stoffe wie z.B. Indium oder Magnesium sind in reinem Zustand gute Isolatoren. Durch geringfügige Zusätze von Silizium, Germanium oder geeigneten anderen Stoffen werden sie jedoch zu Leitern.
TB202 2
Die Leerlaufspannung einer Gleichspannungsquelle beträgt 13,5 V. Wenn die Spannungsquelle einen Strom von 0,9 A abgibt, sinkt die Klemmenspannung auf 12,4 V. Wie groß ist der Innenwiderstand der Spannungsquelle?
0,82 Ω
12,15 Ω
1,22 Ω
1,1 Ω
TB903 3
Die mittlere Leistung eines Senders ist
die durchschnittliche Leistung, die ein Sender unter normalen Betriebsbedingungen während einer Periode der Hochfrequenzschwingung bei der höchsten Spitze der Modulationshüllkurve der Antennenspeiseleitung zuführt.
die unmittelbar nach dem Senderausgang messbare Leistung über die Spitzen der Periode einer durchschnittlichen Hochfrequenzschwingung, bevor Zusatzgeräte (z.B. Anpassgeräte) durchlaufen werden.
das Produkt aus der Leistung, die unmittelbar der Antenne zugeführt wird und ihrem Gewinnfaktor in einer Richtung, bezogen auf den Halbwellendipol.
die durchschnittliche Leistung, die ein Sender unter normalen Betriebsbedingungen an die Antennenspeiseleitung während eines Zeitintervalls abgibt, das im Verhältnis zur Periode der tiefsten Modulationsfrequenz ausreichend lang ist.
TB911 4
Um die Störwahrscheinlichkeit zu verringern, sollte die benutzte Sendeleistung
auf das für eine zufrieden stellende Kommunikation erforderliche Minimum eingestellt werden.
auf die für eine zufrieden stellende Kommunikation erforderlichen 750 W eingestellt werden.
nur auf den zulässigen Pegel eingestellt werden.
die Hälfte des maximal zulässigen Pegels betragen.
TC112 5
Ein Lastwiderstand besteht aus zwölf parallelgeschalteten 600-Ω-Drahtwiderständen. Er eignet sich höchstens
für UHF-Senderausgänge mit 50 Ω.
für Funkfrequenzen bis etwa 144 MHz.
als Langdrahtersatz.
für Tonfrequenzen bis etwa 15 kHz.
TC207 6
Was versteht man unter dem Blindwiderstand eines Kondensators und von welchen physikalischen Größen hängt er ab?
Der Blindwiderstand ist der Gleichstromwiderstand eines Kondensators. Er ist abhängig vom Isolationsmaterial des Kondensators und der anliegenden Spannung. Auch im Blindwiderstand entstehen Wärmeverluste.
Der Blindwiderstand ist der HF-Gleichstromwiderstand eines Kondensators. Er wird mit steigender Kapazität sowie bei erhöhtem Wechselstromanteil und steigender Frequenz größer. Je höher die Frequenz umso eher wandern die Ladungen an die Plattenränder (Skin-Effekt).
Der Blindwiderstand ist der Wechselstromwiderstand eines Kondensators. Er ist abhängig von der Blindkapazität des Kondensators und der anliegenden Spannung. Im Blindwiderstand entstehen hohe Verluste.
Der Blindwiderstand ist der mit negativem Vorzeichen versehene Wechselstromwiderstand eines Kondensators. Er ist abhängig von der Kapazität des Kondensators und der anliegenden Frequenz. Im Blindwiderstand entstehen keine Wärmeverluste.
TC306 7
Was versteht man unter dem Blindwiderstand einer Spule und von welchen physikalischen Größen hängt er ab?
Der Blindwiderstand ist der HFGleichstromwiderstand einer Spule. Er wird mit steigender Induktivität sowie bei erhöhtem Wechselstromanteil und steigender Frequenz größer. Je tiefer die Frequenz umso eher wandern die Elektronen an den Spulenrand (Skin- Effekt).
Der Blindwiderstand ist der Gleichstromwiderstand einer Spule. Er ist abhängig vom Isolationsmaterial der Spule und der anliegenden Spannung. Auch im Blindwiderstand entstehen Wärmeverluste.
Der Blindwiderstand ist der Wechselstromwiderstand einer Spule. Er ist abhängig von der Induktivität der Spule und der anliegenden Frequenz. Im Blindwiderstand entstehen keine Wärmeverluste.
Der Blindwiderstand ist der Wechselstromwiderstand einer Spule. Er ist abhängig von der Blindinduktivität der Spule und der anliegenden Spannung. Im Blindwiderstand entstehen hohe Verluste.
TC406 8
Für die Anpassung einer 300-Ω-Antenne an eine 75-Ω-Übertragungsleitung kann ein Übertrager mit einem Windungszahlenverhältnis von
8:1 verwendet werden.
4:1 verwendet werden.
2:1 verwendet werden.
16:1 verwendet werden.
TC504 9
Welche typischen Schwellspannungen haben Germanium- und Siliziumdioden? Sie liegen bei
Germanium zwischen 0,2 und 0,4 Volt, bei Silizium zwischen 0,5 und 0,8 Volt.
allen Dioden bei etwa 0,7 Volt.
Germanium bei etwa 0,7 Volt, bei Silizium bei etwa 0,3 Volt.
Germanium zwischen 0,5 und 0,8 Volt, bei Silizium zwischen 0,2 und 0,4 Volt.
TC711 10
Was ist ein Operationsverstärker?
Operationsverstärker sind in Empfängerstufen eingebaute Analogverstärker mit sehr niedrigem Verstärkungsfaktor aber großer Linearität.
Operationsverstärker sind digitale Schaltkreise mit niedrigem Verstärkungsfaktor aber großer Linearität.
Operationsverstärker sind wechselstromgekoppelte Verstärker mit niedrigem Eingangswiderstand und großer Linearität.
Operationsverstärker sind gleichstromgekoppelte Verstärker mit sehr hohem Verstärkungsfaktor und großer Linearität.
TD216 11
Welche Bandbreite B hat die Reihenschaltung einer Spule von 100 μH mit einem Kondensator von 0,01 μF und einem Widerstand von 10 Ω?
15,9 kHz
1,59 kHz
159,1 kHz
159 Hz
TD418 12
Ein HF-Leistungsverstärker hat eine Verstärkung von 16 dB. Welche HF-Ausgangsleistung ist zu erwarten, wenn der Verstärker mit 1 W HF-Eingangsleistung angesteuert wird?
1 W
40 W
16 W
4 W
TE107 13
Wodurch wird Kreuzmodulation verursacht?
Durch Übermodulation oder zu großem Hub.
Durch Vermischung eines starken unerwünschten Signals mit dem Nutzsignal.
Durch die Übermodulation eines Verstärkers.
Wenn eine Harmonische sich selbst vermischt.
TE311 14
Welche Punkte in einem FM-Transceiver sind für die Zuführung bzw. das Abgreifen eines 9600-Baud-FSK-Signals geeignet?
Die Zuführung des Sendesignals könnte z.B. über einen geeigneten Punkt am seriellen Bus des Mikrocontrollers erfolgen. Der Abgriff des Empfangssignals könnte an einem geeigneten Punkt direkt am Demodulator erfolgen.
Die Zuführung des Sendesignals könnte z.B. über einen geeigneten Punkt am Eingang des Ringmodulators erfolgen. Der Abgriff des Empfangssignals könnte z.B. unter Verwendung eines zusätzlichen Hochpassfilters direkt am Ausgang des Audioverstärkers erfolgen.
Die Zuführung des Sendesignals könnte z.B. am Eingang des Mikrofonverstärkers erfolgen. Der Abgriff des Empfangssignals könnte z.B. unter Verwendung eines zusätzlichen Hochpassfilters direkt am Ausgang des Audioverstärkers erfolgen.
Die Zuführung des Sendesignals könnte z.B. direkt am FM-Modulator einer Sende-ZFAufbereitung erfolgen. Der Abgriff des Empfangssignals könnte z.B. an einem geeigneten Punkt direkt am Demodulator erfolgen.
TE312 15
Was versteht man unter "DAMA" bei der Betriebsart Packet-Radio?
Anforderungsbezogener Mehrfachzugriff. Die TNC der Teilnehmer werden vom Netzknoten gepollt (angesprochen) und gehen nur nach Aufforderung des Netzknotens auf Sendung.
Asynchrone Zusammenführung der Netzzugänge. Die Signale der Teilnehmer und Linkstrecken werden dem Netzknoten asynchron zugeführt.
Automatische Bitratenerkennung. Ein Netzknoten stellt sich automatisch auf die Bitrate des Anwenders ein.
Automatische Speicherbereichszuweisung bei Digipeatern. Nach Verbindungsaufbau wird der Speicher für Store & Forward Betrieb bereitgestellt.
TE326 16
Wie nennt man eine Darstellung der Empfangssignale auf einem Computer, wobei als horizontale Achse die Frequenz, als vertikale Achse die Zeit und als Stärke des Signals die Breite einer Linie dargestellt wird?
Schmetterlingsdarstellung
Wasserfalldiagramm
Fourieranalyse
Lissajous-Figuren
TF101 17
Welche Aussage ist für einen Doppelsuper richtig?
Mit einer niedrigen zweiten ZF erreicht man leicht eine gute Spiegelselektion.
Mit einer hohen ersten ZF erreicht man leicht eine gute Trennschärfe.
Das von der Antenne aufgenommene Signal bleibt bis zum Demodulator in seiner Frequenz erhalten.
Mit einer niedrigen zweiten ZF erreicht man leicht eine gute Trennschärfe.
TF214 18
An welcher Stelle einer Amateurfunkanlage sollte ein VHF-Vorverstärker eingefügt werden?
Zwischen Senderausgang und Antennenkabel
Möglichst direkt an der VHF-Antenne
Möglichst unmittelbar vor dem Empfängereingang
Zwischen Stehwellenmessgerät und Empfängereingang
TF308 19
Welche ungefähren Werte sollte die Bandbreite der ZF-Verstärker eines Amateurfunk-Empfängers für folgende Sendearten aufweisen: J3E, F1B (RTTY Shift 170 Hz), F3E?
J3E : 2,2 kHz,   F1B : 500 Hz,   F3E : 12 kHz
J3E : 3,6 kHz,   F1B : 170 Hz,   F3E : 120 kHz
J3E : 6 kHz,   F1B : 1,5 kHz,   F3E : 12 kHz
J3E : 2,2 kHz,   F1B : 500 Hz,   F3E : 3,6 kHz
TF408 20
Um Einrichtungen mit einem Klappdeckel aus Metall möglichst gut abzuschirmen, empfiehlt es sich, das Scharnier
mit einem guten Erdband zu überbrücken.
mit einem Polystyrol-Kondensator abzublocken.
das Halteband mit einer Ferritperle zu versehen.
mit einem Kunststoffhalter zu versehen.
TF416 21
Beim Empfang einer Funkstelle auf 14,24 MHz, bei der sich die erste ZF des Empfängers auf 10,7 MHz befindet, können Spiegelfrequenzstörungen durch Signale auf
24,94 MHz auftreten.
3,54 MHz auftreten.
35,64 MHz auftreten.
10,7 MHz auftreten.
TF427 22
Um unerwünschte Abstrahlungen auf ein Minimum zu beschränken, sollte eine Mischstufe
nicht geerdet werden.
gut abgeschirmt sein.
mit gut gesiebter Gleichspannung gespeist werden.
niederfrequent entkoppelt werden.
TF504 23
Wofür ist die DSP in einem Transceiver geeignet? Eine DSP eignet sich beispielsweise
als Signalfeinverstimmung zwischen Sender und Empfänger.
zur Speicherung von Frequenzen.
zur Frequenzstabilisierung.
als Frequenzfilter oder als Dynamikkompressor.
TG215 24
Wie arbeitet die Frequenzvervielfachung?
Das jeweils um plus und minus 90° phasenverschobene Signal wird einem multiplikativen Mischer zugeführt, der die gewünschte Oberwelle beziehungsweise Harmonische erzeugt.
Das jeweils um plus und minus 90° phasenverschobene Signal wird einem additiven Mischer zugeführt, der die gewünschte Oberwelle beziehungsweise Harmonische erzeugt.
Das Signal wird einer nicht linearen Verzerrerstufe zugeführt und die gewünschte Oberwelle beziehungsweise Harmonische ausgefiltert.
Das Signal wird gefiltert und einem Ringmischer zugeführt, der die gewünschte Oberwelle beziehungsweise Harmonische erzeugt.
TG404 25
Wie wird die Taste am Mikrofon bezeichnet, mit der ein Transceiver auf Sendung geschaltet werden kann?
RIT
VOX
PTT
SSB
TG405 26
Wie wird der Funkbetrieb bezeichnet, mit der ein Transceiver allein durch die Stimme auf Sendung geschaltet werden kann?
VOX-Betrieb
RIT-Betrieb
PTT-Betrieb
SSB-Betrieb
TG510 27
Was kann man tun, wenn der Hub bei einem Handfunkgerät oder Mobiltransceiver zu groß ist?
Weniger Leistung verwenden
Leiser ins Mikrofon sprechen
Mehr Leistung verwenden
Lauter ins Mikrofon sprechen
TG512 28
Was wird eingesetzt, um die Abstrahlung einer spezifischen Harmonischen wirkungsvoll zu begrenzen?
Eine Gegentaktendstufe
Ein Hochpassfilter am Eingang der Senderendstufe
Ein Sperrkreis am Senderausgang
Ein Hochpassfilter am Senderausgang
TG517 29
Welche Harmonische eines 70-cm-Senders führt am ehesten zu Störungen im UHF-Bereich?
Die zweite Harmonische
Die fünfte Harmonische
Die dritte Harmonische
Die vierte Harmonische
TH107 30
Der Eingangswiderstand eines mittengespeisten λ/2-Dipols zeigt sich bei dessen Resonanzfrequenzen
abwechselnd als kapazitiver oder induktiver Blindwiderstand.
im Wesentlichen als reeller Widerstand.
im Wesentlichen als kapazitiver Blindwiderstand.
im Wesentlichen als induktiver Blindwiderstand.
TH153 31
Welcher Standort ist für eine HF-Richtantenne am besten geeignet, um mögliche Beeinflussungen bei den Geräten des Nachbarn zu vermeiden?
So hoch und weit weg wie möglich.
So niedrig und nah am Haus wie möglich.
An der Seitenwand zum Nachbarn.
Auf dem Dach, wobei die Dachfläche des Nachbarn mit abgedeckt werden sollte.
TH218 32
Wie wird die Polarisation einer elektromagnetischen Welle bei der Ausbreitung über die Raumwelle beeinflusst?
Die Polarisation der ausgesendeten Wellen wird bei jedem Sprung (Hop) in der Ionosphäre auf Grund des Faraday-Effektes um 90° gedreht.
Die Polarisation der ausgesendeten Wellen bleibt bei der Reflexion in der Ionosphäre stets unverändert.
Die in der Ionosphäre reflektierten Wellen sind - unabhängig von der Polarisation der ausgesendeten Wellen - meist elliptisch polarisiert.
Die Polarisation der ausgesendeten Wellen wird in der Ionosphäre auf Grund des Faraday-Effektes stets um 90° gedreht.
TH303 33
Im Amateurfunk übliche Koaxialkabel weisen typischerweise Wellenwiderstände von
50, 75 und 240 Ω auf.
50, 60 und 75 Ω auf.
50, 300 und 600 Ω auf.
60, 120 und 240 Ω auf.
TH317 34
Ein Koaxialkabel (luftisoliert) hat einen Innendurchmesser der Abschirmung von 5 mm. Der Außendurchmesser des inneren Leiters beträgt 1 mm . Wie groß ist der Wellenwiderstand Z0 des Kabels?
ca. 97 Ω
ca. 120 Ω
ca. 60 Ω
ca. 50 Ω
TH324 35
Welche Leitungen sollten für die HF-Verbindungen zwischen Einrichtungen in der Amateurfunkstelle verwendet werden, um unerwünschte Abstrahlungen zu vermeiden?
Unabgestimmte Speiseleitungen
Hochwertige abgeschirmte Netzanschlusskabel
Symmetrische Feederleitungen
Hochwertige asymmetrische Koaxialkabel
TI105 36
In welcher Höhe befindet sich die für die Fernausbreitung wichtige E-Schicht an einem Sommertag? Sie befindet sich in ungefähr
400 km Höhe.
90 bis 120 km Höhe.
200 km Höhe.
70 bis 90 km Höhe.
TI109 37
Zu welcher Jahres- und Tageszeit hat die F2-Schicht ihre größte Höhe? Sie hat ihre größte Höhe
im Sommer um Mitternacht.
im Sommer zur Mittagszeit.
im Winter zur Mittagszeit.
im Frühjahr und Herbst zur Dämmerungszeit.
TI208 38
Von welchem der genannten Parameter ist die Sprungdistanz abhängig, die ein KW-Signal auf der Erdoberfläche überbrücken kann? Sie ist abhängig
von der Sendeleistung.
von der Polarisation.
vom Antennengewinn.
vom Abstrahlwinkel der Antenne.
TI220 39
Unter dem Begriff "short skip" versteht man Funkverbindungen oberhalb 21 MHz mit Sprungentfernungen unter 1000 km, die
bei entsprechendem Abstrahlwinkel durch Reflexion an der F1-Schicht ermöglicht werden.
durch Reflexion an einer sporadisch auftretenden E-Schicht ermöglicht werden.
bei entsprechendem Abstrahlwinkel durch Reflexion an der F2-Schicht ermöglicht werden.
durch Reflexion an hochionisierten D-Schichten ermöglicht werden.
TI233 40
Die Ausbreitungsbedingungen für ein Amateurfunkband werden folgendermaßen beschrieben: "Fast zu allen Zeiten lässt sich das Band für den Verkehr mit anderen Kontinenten nutzen. Im Sonnenfleckenminimum ist das Band nur tagsüber und in der Dämmerungsperiode offen. Die Sprungsdistanz liegt zwischen 1000 km im Sonnenfleckenminimum und 400 km im Sonnenfleckenmaximum. Für Europaverbindungen ist das Band nur während des Sonnenfleckenmaximums im Sommer brauchbar, wenn fast keine tote Zone mehr vorhanden ist." Welches KW-Band wurde hier beschrieben? Beschrieben wurde das
30-m-Band.
15-m-Band.
20-m-Band.
40-m-Band.
TI301 41
Wie weit etwa reicht der Funkhorizont im UKW-Bereich über den geographischen Horizont hinaus?
Etwa doppelt so weit.
Etwa bis zur Hälfte der Entfernung bis zum geographischen Horizont.
Etwa 15 % weiter als der geographische Horizont.
Etwa bis zum Vierfachen der Entfernung bis zum geographischen Horizont.
TI316 42
In welcher Region der Erde kommt "Sporadic-E" am häufigsten vor? Sie kommt am häufigsten vor
in Äquatornähe.
in der nördlichen Hemisphäre.
in der arktischen Region.
in den Polregionen.
TJ203 43
Wozu wird ein Dipmeter beispielsweise verwendet?
Zur genauen Bestimmung der Dämpfung eines Schwingkreises.
Zur ungefähren Bestimmung der Leistung eines Senders.
Zur Prüfung der Schwingkreisresonanz in Sendern und Empfängern.
Zur genauen Bestimmung der Güte eines Schwingkreises.
TJ505 44
Welches der folgenden Messgeräte ist für genaue Frequenzmessungen am besten geeignet?
Dipmeter
Frequenzzähler
Absorptionsfrequenzmesser
Oszilloskop
TJ507 45
Ein digitaler Frequenzzähler verfügt über eine Genauigkeit von 10 ppm und wird für eine Messung bei 145 MHz verwendet. Welcher der Messwerte weist die richtige Anzahl von genauen Dezimalstellen für die angegebene Genauigkeit auf?
145,07522 MHz
145,0752 MHz
145,07 MHz
145,075215 MHz
TJ826 46
Wann sollten mögliche Oberwellenausstrahlungen überprüft werden?
Gelegentlich
Nur im Falle einer Beschwerde
Täglich
Bei Empfang eines Störsignals
TK109 47
HF-Einstrahlung in die ZF-Stufe eines Fernsehempfängers führt in der Regel zu
ungesteuertem Kanalwechsel.
mangelhafter Regelung der Stromversorgung.
fehlender Regelspannung für den Tuner.
Problemen mit dem Fernsehempfang.
TK110 48
Zur Verbesserung der Störfestigkeit gegenüber HF-Einstrahlungen können in einem NF-Leistungsverstärker
HF-Drosseln über die Basis-Emitter-Übergänge der Endstufentransistoren eingebaut werden.
keramische Kondensatoren über die Basis- Emitter-Übergänge der Endstufentransistoren eingebaut werden.
keramische Kondensatoren über die Emitterwiderstände der Endstufentransistoren eingebaut werden.
HF-Drosseln parallel zu den Kollektor- und Emitteranschlüssen der Endstufentransistoren eingebaut werden.
TK202 49
In HF-Schaltungen können Nebenresonanzen durch die
Sättigung der Kerne der HF-Spulen hervorgerufen werden.
Widerstandseigenschaft einer Drossel hervorgerufen werden.
Stromversorgung hervorgerufen werden.
Eigenresonanz der HF-Drosseln hervorgerufen werden.
TK304 50
Welches Filter sollte im Störungsfall für die Dämpfung von Kurzwellensignalen in ein Fernsehantennenkabel eingeschleift werden?
Tiefpassfilter
Regelbares Dämpfungsglied
Bandsperre für die Fernsehbereiche
Hochpassfilter
TL208 51
Sie möchten den Personenschutz-Sicherheitsabstand für die Antenne Ihrer Amateurfunkstelle in Hauptstrahlrichtung für das 2-m-Band und die Betriebsart FM berechnen. Der Grenzwert im Fall des Personenschutzes beträgt 28 V/m. Sie betreiben eine Yagi-Antenne mit einem Gewinn von 11,5 dBd. Die Antenne wird von einem Sender mit einer Leistung von 75 W über ein Koaxialkabel gespeist. Die Kabeldämpfung beträgt 1,5 dB. Wie groß muss der Sicherheitsabstand sein?
36,3 m
2,17 m
5,35 m
6,86 m
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QTA/b.03/2021-02-13   AfuPbTA V1.05  © DF1IAV TID: 207924   11.02.2026 05:10