| TA101 | 1 |
| Welche Einheit wird für die elektrische Feldstärke verwendet? |
|
Ampere pro Meter (A/m) |
|
Volt pro Meter (V/m) |
|
Watt pro Quadratmeter (W/m²) |
|
Henry pro Meter (H/m) |
|
|
|
| TA122 | 2 |
| Welcher Wellenlänge λ entspricht die Frequenz f = 22 MHz? |
|
λ = 14,33 m |
|
λ = 12,93 m |
|
λ = 13,64 m |
|
λ = 136,3 m |
|
|
|
| TB106 | 3 |
| Was versteht man unter Halbleitermaterialien? |
|
Einige Stoffe wie z.B. Indium oder Magnesium sind in reinem Zustand gute Isolatoren. Durch geringfügige Zusätze von Silizium, Germanium oder geeigneten anderen Stoffen werden sie jedoch zu Leitern. |
|
Einige Stoffe (z.B. Silizium, Germanium) sind in reinem Zustand bei Zimmertemperatur gute Leiter. Durch geringfügige Zusätze von geeigneten anderen Stoffen oder bei hohen Temperaturen nimmt jedoch ihre Leitfähigkeit ab. |
|
Einige Stoffe (z.B. Silizium, Germanium) sind in reinem Zustand bei Zimmertemperatur gute Isolatoren. Durch geringfügige Zusätze von geeigneten anderen Stoffen oder bei hohen Temperaturen werden sie jedoch zu Leitern. |
|
Einige Stoffe (z.B. Silizium, Germanium) sind in trockenem Zustand gute Elektrolyten. Durch geringfügige Zusätze von Wismut oder Tellur kann man daraus entweder N-leitendes- oder P-leitendes Material für Anoden bzw. Katoden von Halbleiterbauelementen herstellen. |
|
|
|
| TB202 | 4 |
| Die Leerlaufspannung einer Gleichspannungsquelle beträgt 13,5 V. Wenn die Spannungsquelle einen Strom von 0,9 A abgibt, sinkt die Klemmenspannung auf 12,4 V. Wie groß ist der Innenwiderstand der Spannungsquelle? |
|
0,82 Ω |
|
1,22 Ω |
|
12,15 Ω |
|
1,1 Ω |
|
|
|
| TB204 | 5 |
| Die Leerlaufspannung einer Gleichspannungsquelle beträgt 13,5 V. Wenn die Spannungsquelle einen Strom von 1 A abgibt, sinkt die Klemmenspannung auf 12,5 V. Wie groß ist der Wirkungsgrad? |
|
13,5 % |
|
100 % |
|
92,6 % |
|
7,5 % |
|
|
|
| TB508 | 6 |
| Welche Aussage trifft auf die elektromagnetische Ausstrahlung im ungestörten Fernfeld zu? |
|
Die Ausbreitungsrichtung befindet sich in einem Winkel von 180° zur E-Feldkomponente und verläuft parallel zur H-Feldkomponente. |
|
Die E-Feldkomponente, die H-Feldkomponente und die Ausbreitungsrichtung befinden sich alle in einem rechten Winkel zueinander. |
|
Die E-Feldkomponente und die H-Feldkomponente befinden sich in einem Winkel von 180° zueinander. Die Ausbreitungsrichtung verläuft dazu in einem Winkel von 90°. |
|
Die E-Feldkomponente und die H-Feldkomponente sind phasengleich und befinden sich in einem Winkel von 0° zueinander. Die Ausbreitungsrichtung verläuft dazu in einem Winkel von 90°. |
|
|
|
| TB510 | 7 |
| Eine vertikale Dipolantenne wird mit 10 W Senderleistung direkt gespeist. Welche elektrische Feldstärke ergibt sich bei Freiraumausbreitung in 10 m Entfernung? |
|
0,4 V/m |
|
5,5 V/m |
|
8,9 V/m |
|
2,2 V/m |
|
|
|
| TB802 | 8 |
| Ein Träger von 7,05 MHz wird mit der NF-Frequenz von 2 kHz in SSB (LSB) moduliert. Welche Frequenzen treten im modulierten HF-Signal auf? |
|
7,050 MHz |
|
7,048 MHz |
|
7,048 MHz und 7,052 MHz |
|
7,052 MHz |
|
|
|
| TB907 | 9 |
| Was versteht man unter dem Begriff "EIRP"? |
|
Es ist die Leistung, die man einem isotropen Strahler zuführen müsste, damit dieser die gleiche Feldstärke erzeugt wie eine im Vergleich herangezogene reale Antenne, in die eine Antenneneingangsleistung P eingespeist wird. |
|
Es ist die durchschnittliche Leistung der Amateurfunkstelle wie sie in der EMVU-Selbsterklärung anzugeben ist. |
|
Es handelt sich um die Leistung, die man im Maximum der Strahlungskeule einer Dipolantenne vorfindet. |
|
Es ist die Eingangsleistung des verwendeten Senders wie sie in der EMVU-Selbsterklärung anzugeben ist. |
|
|
|
| TC110 | 10 |
| Eine Glühlampe hat einen Nennwert von 12 V und 3 W. Wie viel Strom fließt beim Anschluss an 12 V? |
|
4 A |
|
2,5 A |
|
400 mA |
|
250 mA |
|
|
|
| TC115 | 11 |
| Aus welchen Bauteilen sollte eine künstliche Antenne für den VHF-Bereich gebaut werden? |
|
Aus versilberten Kupfer-Rundstäben von 10 mm |
|
Aus Drahtwiderständen mit kapazitätsarmen Anschlusskappen |
|
Aus induktionsarmen Kohleschichtwiderständen |
|
Aus einem abgestimmten Topfkreis mit induktiver Einkopplung |
|
|
|
| TC204 | 12 |
| Wie verhält sich der Wechselstromwiderstand eines Kondensators mit zunehmender Frequenz? |
|
Er bleibt konstant. |
|
Er nimmt zu. |
|
Er nimmt ab. |
|
Er wird unendlich. |
|
|
|
| TC206 | 13 |
| An einem unbekannten Kondensator liegt eine Wechselspannung mit 16 V und 50 Hz. Es wird ein Strom von 32 mA gemessen. Welche Kapazität hat der Kondensator? |
|
0,637 μF |
|
4,5 μF |
|
0,45 μF |
|
6,37 μF |
|
|
|
| TC305 | 14 |
| Wie groß ist der Wechselstromwiderstand einer Spule mit 3 μH Induktivität bei einer Frequenz von 100 MHz? |
|
1,9 Ω |
|
942 Ω |
|
1885 Ω |
|
1885 kΩ |
|
|
|
| TC315 | 15 |
| Was verstehen Sie unter dem technischen Ausdruck Skin-Effekt? |
|
Als Skin-Effekt bezeichnet man die Erscheinung, dass sich mit steigender Frequenz der Elektronenstrom mehr und mehr zur Oberfläche eines Leiters hin verlagert. Dadurch erhöht sich mit steigender Frequenz der ohmsche Leiterwiderstand. |
|
Als Skin-Effekt bezeichnet man die Erscheinung, dass sich mit steigender Frequenz die Induktivität und die Kapazität eines Leiters erhöht. Dadurch erhöht sich mit steigendem Leiterwiderstand die Resonanzfrequenz. |
|
Als Skin-Effekt bezeichnet man die Erscheinung, dass sich mit steigender Frequenz der Elektronenstrom mehr und mehr zu den Kanten eines Kondensators hin verlagert. Dadurch erhöht sich mit steigender Frequenz die Kapazität. |
|
Als Skin-Effekt bezeichnet man die Erscheinung, dass sich mit steigender Frequenz der Elektronenstrom mehr und mehr zur Leitermitte hin verlagert. Dadurch erhöht sich der ohmsche Leiterwiderstand bei hohem Wechselstromanteil. |
|
|
|
| TC611 | 16 |
| Bei welcher Basisspannung ist ein NPN-Transistor ausgeschaltet? Er ist ausgeschaltet bei einer Basisspannung, die |
|
auf Höhe der Kollektorspannung liegt. |
|
auf Höhe der Emitterspannung liegt. |
|
zwischen Kollektor und Emitterspannung liegt. |
|
mindestens 0,6 V positiver ist, als das Emitterpotenzial. |
|
|
|
| TC612 | 17 |
| Wie groß ist die Basisspannung eines NPN-Silizium- Transistors, wenn sich dieser in leitendem Zustand befindet? |
|
Sie liegt etwa 0,6V unter der Emitterspannung. |
|
Sie ist viel höher als die Emitterspannung. |
|
Sie ist etwa 0,6 V höher als die Emitterspannung. |
|
Sie entspricht der Kollektorspannung. |
|
|
|
| TC702 | 18 |
| Welche Funktion hat ein Gatter? |
|
Ein Gatter ist eine bistabile Kippschaltung, die zwei stabile Zustände (0 und 1) besitzt. |
|
Ein Gatter berechnet die Summe oder die Differenz aus zwei binären Ziffern. |
|
Ein Gatter verarbeitet binäre Signale nach logischen Grundmustern. |
|
Ein Gatter konvertiert digitale Eingangssignale in analoge Ausgangssignale. |
|
|
|
| TD105 | 19 |
| Wie groß ist die Gesamtinduktivität von drei parallel geschalteten Spulen von 2000 nH, 0,03 mH und 1500 μH? |
|
1532 μH |
|
187,3 nH |
|
1,532 μH |
|
1,873 μH |
|
|
|
| TD203 | 20 |
| Was ist im Resonanzfall bei der Reihenschaltung einer Induktivität mit einer Kapazität erfüllt? |
|
Der Betrag des induktiven Widerstands ist dann gleich dem Betrag des kapazitiven Widerstands. |
|
Die Größe des magnetischen Feldes in der Spule ist dann gleich der Größe des magnetischen Feldes im Kondensator. |
|
Die Größe des elektrischen Feldes in der Spule ist dann gleich der Größe des elektrischen Feldes im Kondensators. |
|
Der Wert des Verlustwiderstands der Spule ist dann gleich dem Wert des Verlustwiderstands des Kondensators. |
|
|
|
| TD615 | 21 |
| Der Vorteil von Quarzoszillatoren gegenüber LC-Oszillatoren liegt darin, dass sie |
|
eine breitere Resonanzkurve haben. |
|
eine bessere Frequenzstabilität aufweisen. |
|
einen geringeren Anteil an Oberwellen erzeugen. |
|
ein sehr viel geringes Seitenbandrauschen erzeugen. |
|
|
|
| TE102 | 22 |
| Wodurch werden Tastklicks bei einem CW-Sender hervorgerufen? |
|
Durch prellende Kontakte der verwendeten Taste |
|
Durch ein unterdimensioniertes Netzteil, dessen Spannung beim Auftasten kurzzeitig zusammenbricht |
|
Durch direkte Tastung der Oszillatorstufe |
|
Durch zu steile Flanken der Tastimpulse |
|
|
|
| TE309 | 23 |
| Beim Aussenden von Daten in der Betriebsart Packet-Radio muss nach dem Hochtasten des Senders eine gewisse Zeitspanne gewartet werden, bevor mit der Datenübertragung begonnen werden kann. Diese Zeitspanne hängt ab |
|
vom Einschwingverhalten des Empfängers der Gegenstation und der Anzahl der Benutzer auf der verwendeten Frequenz. |
|
von dem im Computer verwendeten Prozessortyp und dessen Taktgeschwindigkeit. |
|
von der Zeit bis die Gegenstelle empfangsbereit ist und der Geschwindigkeit des eigenen Computers. |
|
vom Einschwingverhalten des Senders und der Zeit bis alle Geräte von Empfang auf Sendung durchgeschaltet haben. |
|
|
|
| TF107 | 24 |
| Womit kann die Frequenzanzeige eines durchstimmbaren Empfängers möglichst genau geprüft werden? |
|
Mit einem LC-Oszillator (Dipmeter) |
|
Mit einem quarzgesteuerten Frequenzmarken-Generator |
|
Mit einem RC-Oszillator |
|
Mit den Oberschwingungen eines 50-Hz-Gleichrichters |
|
|
|
| TF406 | 25 |
| Welcher der folgenden als Bandpass einsetzbaren Bauteile verfügt am ehesten über die geringste Bandbreite? |
|
Der LC-Bandpass |
|
Der RC-Bandpass |
|
Der Keramikresonator |
|
Der Quarzkristall |
|
|
|
| TF413 | 26 |
| Für eine optimale Stabilität sollte auch ein bereits temperaturkompensierter VFO |
|
auf einem eigenen Kühlkörper montiert sein. |
|
in möglichst großem Abstand zu Wärmequellen aufgebaut sein. |
|
auf dem gleichen Kühlkörper wie der Leistungsverstärker montiert sein. |
|
über eine separate Luftkühlung durch einen kleinen Ventilator verfügen. |
|
|
|
| TF418 | 27 |
| Ein Empfänger arbeitet mit einer End-ZF von 455 kHz. Welche BFO-Frequenz wäre beim CW-Empfang geeignet? |
|
10,7 MHz. |
|
465,7 kHz. |
|
455 kHz. |
|
455,8 kHz. |
|
|
|
| TG204 | 28 |
| Wie können Tastklicks bei einem CW-Sender, die in einem Empfänger zu hören sind, verringert werden? Sie können verringert werden durch |
|
Verwendung eines sehr kleinen Hubes an der Taste. |
|
langsamere Tastung. |
|
Verrundung der Flanken des Tastsignals. |
|
Verwendung einer nicht abgeschirmten Leitung zur Taste. |
|
|
|
| TG208 | 29 |
| Um Frequenzstabilität in einem Sender zu gewährleisten, sollte der VFO |
|
in einem Kunststoffbehälter untergebracht werden. |
|
mit einer stabilen Gleichstromversorgung betrieben werden. |
|
die Frequenz in Abhängigkeit der Temperatur verändern. |
|
mit einer stabilisierten Wechselstromversorgung betrieben werden. |
|
|
|
| TG210 | 30 |
| Der VFO eines Senders ist schwankenden Temperaturen unterworfen. Welche wesentliche Auswirkung könnte dies haben? |
|
Die Frequenz des Oszillators ändert sich unregelmäßig (unerwünschte FM). |
|
Die Frequenz des Oszillators ändert sich langsam (Drift). |
|
Die Amplitude der Oszillatorfrequenz schwankt (unerwünschte AM). |
|
Die Frequenz des Oszillators ändert sich sehr schnell (Chirp). |
|
|
|
| TG305 | 31 |
| Die Ausgangsleistung eines FM-Senders |
|
wird nicht durch die Modulation beeinflusst. |
|
ändert sich durch die Modulation. |
|
beträgt bei fehlender Modulation Null. |
|
verringert sich durch Modulation auf 70 %. |
|
|
|
| TG524 | 32 |
| Was gilt beim Sendebetrieb für unerwünschte Aussendungen im Frequenzbereich zwischen 50 und 1000 MHz? Sofern die Leistung einer unerwünschten Aussendung |
|
0,25 μW überschreitet, sollte sie um mindestens 60 dB gegenüber der maximalen PEP des Senders gedämpft werden. |
|
1 μW überschreitet, sollte sie um mindestens 60 dB gegenüber der maximalen PEP des Senders gedämpft werden. |
|
1 μW überschreitet, sollte sie um mindestens 50 dB gegenüber der maximalen PEP des Senders gedämpft werden. |
|
0,25 μW überschreitet, sollte sie um mindestens 40 dB gegenüber der maximalen PEP des Senders gedämpft werden. |
|
|
|
| TH116 | 33 |
| Ein Parallelresonanzkreis (Trap) in jeder Dipolhälfte |
|
ermöglicht die Unterdrückung der Harmonischen. |
|
erlaubt eine Anpassung für mindestens zwei Frequenzbereiche. |
|
ermöglicht eine breitbandigere Anpassung. |
|
erhöht die effiziente Nutzung des jeweiligen Frequenzbereichs. |
|
|
|
| TH140 | 34 |
| Jeweils eine Seite einer Quad-Antenne ist in Resonanz mit |
|
einer Viertelwelle. |
|
einer ganzen Wellenlänge. |
|
dreiviertel einer Wellenlänge. |
|
einer Halbwelle. |
|
|
|
| TH144 | 35 |
| Durch den Einbau zusätzlicher Direktoren in eine Richtstrahlantenne wird deren |
|
Vor-Rück-Verhältnis verringert. |
|
Strahlungswiderstand erhöht. |
|
Keulenbreite erhöht. |
|
Keulenbreite verringert. |
|
|
|
| TH232 | 36 |
| Mit einem Feldstärkemessgerät wurden Vergleichsmessungen zwischen Beam und Dipol durchgeführt. In einem Abstand von 32 m wurden folgende Feldstärken gemessen: Beam vorwärts: 300 μV/m, Beam rückwärts: 20 μV/m, Halbwellendipol in Hauptstrahlrichtung: 128 μV/m. Welcher Gewinn und welches Vor-Rück-Verhältnis ergibt sich daraus für den Beam? |
|
Gewinn: 7,4 dBd, Vor-Rück-Verhältnis: 15 dB |
|
Gewinn: 3,7 dBd, Vor-Rück-Verhältnis: 11,7 dB |
|
Gewinn: 9,4 dBd, Vor-Rück-Verhältnis: 23,5 dB |
|
Gewinn: 7,4 dBd, Vor-Rück-Verhältnis: 23,5 dB |
|
|
|
| TH418 | 37 |
| Ein symmetrischer Halbwellendipol wird direkt über ein Koaxialkabel von einem Sender gespeist. Das Kabel ist senkrecht am Haus entlang verlegt und verursacht geringe Störungen. Um das Problem weiter zu verringern, empfiehlt es sich |
|
das Koaxialkabel in einem Kunststoffrohr zur mechanischen Schirmung unterzubringen. |
|
das Koaxialkabel durch eine Eindrahtspeiseleitung zu ersetzen. |
|
den Dipol über ein Symmetrierglied zu speisen. |
|
beim Koaxialkabel alle 5 m eine Schleife mit 3 Windungen einzulegen. |
|
|
|
| TH423 | 38 |
| Ein Balun ist |
|
ein Netztransformator. |
|
ein Symmetrierglied. |
|
eine HF-Eichleitung. |
|
eine Spule mit mindestens trifilarer Wicklung. |
|
|
|
| TI102 | 39 |
| Welche ionosphärischen Schichten bestimmen die Fernausbreitung in der Nacht? |
|
D- und E-Schicht |
|
F2-Schicht |
|
F1- und F2-Schicht |
|
D-, E- und F2-Schicht |
|
|
|
| TI110 | 40 |
| Welche ionosphärische Schicht ermöglicht im wesentlichen Weitverkehrsverbindungen im Kurzwellenbereich? |
|
F2-Schicht |
|
E-Schicht |
|
F1-Schicht |
|
D-Schicht |
|
|
|
| TI209 | 41 |
| Was ist mit der Aussage "Funkverkehr über den langen Weg (long path)" gemeint? |
|
Bei guten Ausbreitungsbedingungen treten Mehrfachreflexionen mit vielen Sprüngen (hops) auf. Sie hören dann Ihre eigenen Zeichen zeitverzögert als "Echo" im Empfänger wieder. Sie laufen also den "langen Weg einmal um die Erde". |
|
Die Funkverbindung läuft nicht über den direkten Weg zur Gegenstation, sondern über die dem kürzesten Weg entgegen gesetzte Richtung. |
|
Bei guten Ausbreitungsbedingungen treten Mehrfachreflexionen mit vielen Sprüngen (hops) auf. Dann ist es möglich, sehr weite Entfernungen - "lange Wege" - zu überbrücken. |
|
Bei sehr guten Ausbreitungsbedingungen liegen die reflektierenden Schichten in großer Höhe. Die Sprungsdistanzen werden dann sehr groß, so dass sie die Reichweite der Bodenwelle um ein Vielfaches übertreffen. Dann kann man mit einem Sprung einen "sehr langen Weg" zurücklegen. |
|
|
|
| TI230 | 42 |
| Die LUF für eine Funkstrecke ist |
|
die niedrigste brauchbare Frequenz im KW-Bereich, bei der die Verbindung zwischen zwei Orten über die Raumwelle hergestellt werden kann. |
|
die gemessene brauchbare Frequenz im KW-Bereich, bei der die Verbindung zwischen zwei Orten über die Raumwelle hergestellt werden kann. |
|
der Mittelwert der höchsten und niedrigsten brauchbaren Frequenz im KW-Bereich, bei der die Verbindung zwischen zwei Orten über die Raumwelle hergestellt werden kann. |
|
die geeignetste brauchbare Frequenz im KW-Bereich, bei der die Verbindung zwischen zwei Orten über die Raumwelle hergestellt werden kann. |
|
|
|
| TI231 | 43 |
| Die Ausbreitungsbedingungen für ein Amateurfunkband werden folgendermaßen beschrieben: "Das Band ist nur in Zeiten starker Sonnenaktivität für Verbindungen über die Raumwelle brauchbar. Tagsüber bestehen dann hervorragende DX-Möglichkeiten, auch mit sehr kleiner Sendeleistung. Die tote Zone beträgt bis zu 4000 km. Der Ausbreitungsweg muss auf der Tagseite erfolgen." Welches KW-Band wurde hier beschrieben? Beschrieben wurde das |
|
10-m-Band. |
|
40-m-Band. |
|
15-m-Band. |
|
20-m-Band. |
|
|
|
| TI316 | 44 |
| In welcher Region der Erde kommt "Sporadic-E" am häufigsten vor? Sie kommt am häufigsten vor |
|
in Äquatornähe. |
|
in der nördlichen Hemisphäre. |
|
in der arktischen Region. |
|
in den Polregionen. |
|
|
|
| TJ605 | 45 |
| Ein Absorptionsfrequenzmesser ist ein Hilfsmittel zur Prüfung |
|
der Oberwellenausstrahlungen. |
|
der genauen Sendefrequenz. |
|
der Frequenzdrift. |
|
des Spitzenwertes des Modulationsgrades. |
|
|
|
| TJ811 | 46 |
| Eine künstliche Antenne von 50 Ω verfügt über eine Anzapfung bei 5 Ω vom erdnahen Ende. Was könnte zur ungefähren Ermittlung der Senderausgangsleistung über diesen Messpunkt eingesetzt werden? |
|
Digitalmultimeter mit HF-Tastkopf |
|
Dipmeter mit Linkleitung |
|
Künstliche 50-Ω-Antenne mit zusätzlichem HF-Dämpfungsglied |
|
Stehwellenmessgerät ohne Abschlusswiderstand. |
|
|
|
| TJ815 | 47 |
| Welches Hilfsmittel sollten Sie bei präzisen Frequenzmessungen benutzen? |
|
Einen Absorptionsfrequenzmesser oder ein Dipmeter. |
|
Einen Frequenzzähler mit stabiler Zeitbasis. |
|
Ein Digital-Multimeter in der Stellung Frequenzmessung. |
|
Einen KW-Empfänger mit Frequenzanzeige. |
|
|
|
| TJ816 | 48 |
| Wenn ein Frequenzzähler für die Überprüfung der Frequenz eines Senders verwendet wird, ist |
|
ein Träger ohne Modulation zu verwenden. |
|
der Zähler mit der Sendefrequenz zu synchronisieren. |
|
der Zähler an den Netztransformator zu synchronisieren. |
|
eine analoge Modulation des Trägers zu verwenden. |
|
|
|
| TL202 | 49 |
| Eine Amateurfunkstelle sendet in FM mit einer äquivalenten Strahlungsleistung (ERP) von 100 W. Wie groß ist die Feldstärke im freien Raum in einer Entfernung von 100 m? |
|
0,55 V/m |
|
0,35 V/m |
|
0,43 V/m |
|
0,7 V/m |
|
|
|
| TL214 | 50 |
| Mit welcher Ausgangsleistung rechnen Sie im Fall des Personenschutzes, um den Sicherheitsabstand zu ermitteln? |
|
Mit dem Mittelwert der Ausgangsleistung gemittelt über ein Intervall von 6 Minuten. |
|
Mit der maximalen Ausgangsleistung des verwendeten Senders zuzüglich 3 dB Messfehler. |
|
Mit der durchschnittlich benutzten Ausgangsleistung gemittelt über den Betriebszeitraum und korrigiert um den Gewichtungsfaktor für die verwendete Betriebsart. |
|
Mit der größten Ausgangsleistung des Transceivers zuzüglich Antennengewinn, korrigiert um den Gewichtungsfaktor für die verwendete Betriebsart. |
|
|
|
| TL303 | 51 |
| Unter welchen Bedingungen darf ein Fundamenterder als Blitzschutzerder verwendet werden? |
|
Die in den Sicherheitsvorschriften festgelegte zulässige Leitungslänge des Erdungsleiters darf auf keinen Fall überschritten werden. |
|
Nach den geltenden Vorschriften muss immer eine eigene Blitzschutzanlage, also auch ein eigener Fundamenterder, für eine Amateurfunkantenne aufgebaut werden. |
|
Jeder ordnungsgemäß verlegte Fundamenterder kann verwendet werden, sofern alle Blitzschutzleitungen bis zur Potentialausgleichsschiene getrennt geführt werden. |
|
Die Ausdehnung des Fundamenterders muss größer oder wenigstens gleich der Ausdehnung der Antennenanlage sein. |
|
|
|