Teil 1: Technische Kenntnisse o. Bf. Amateurfunkzeugnis Klasse A 51 Fragen   Zeit: 90 Minuten
TA124 1
Eine Wellenlänge von 69 cm entspricht einer Frequenz von
435,574 MHz.
434,783 MHz.
430,162 MHz.
440,317 MHz.
TB205 2
Die Leerlaufspannung einer Gleichspannungsquelle beträgt 13,5 V. Wenn die Spannungsquelle einen Strom von 2 A abgibt, sinkt die Klemmenspannung auf 13 V. Wie groß ist der Wirkungsgrad?
96,3 %
100 %
3,7 %
27 %
TB904 3
Die äquivalente (effektive) Strahlungsleistung (ERP) ist
das Produkt aus der Leistung, die unmittelbar der Antenne zugeführt wird und ihrem Gewinnfaktor in einer Richtung, bezogen auf den isotropen Kugelstrahler.
das Produkt aus der Leistung, die unmittelbar der Antenne zugeführt wird und ihrem Gewinnfaktor in einer Richtung, bezogen auf den Halbwellendipol.
die durchschnittliche Leistung, die ein Sender unter normalen Betriebsbedingungen an die Antennenspeiseleitung während eines Zeitintervalls abgibt, das im Verhältnis zur Periode der tiefsten Modulationsfrequenz ausreichend lang ist.
die durchschnittliche Leistung, die ein Sender unter normalen Betriebsbedingungen während einer Periode der Hochfrequenzschwingung bei der höchsten Spitze der Modulationshüllkurve der Antennenspeiseleitung zuführt.
TB924 4
In welcher Antwort sind alle dargestellten Zusammenhänge zwischen Widerstand, Leistung, Spannung und Strom richtig?
R = U²·P; R = P/I²
R = P/U²; R = P·I²
R = U²/P; R = P·I²
R = U²/P; R = P/I²
TC103 5
Metalloxidwiderstände
sind besonders als Hochlastwiderstände bei niedrigen Frequenzen geeignet.
haben geringe Toleranzen und Widerstandsänderungen und sind besonders als Präzisionswiderstände in der Messtechnik geeignet.
sind induktionsarm und eignen sich besonders für den Einsatz bei sehr hohen Frequenzen.
haben einen extrem stark negativen Temperaturkoeffizienten und sind besonders als NTC-Widerstände (Heißleiter) geeignet.
TC109 6
Ein Widerstand hat eine Toleranz von 10 %. Bei einem nominalen Widerstandswert von 5,6 kΩ liegt der tatsächliche Wert zwischen
5,2 und 6,3 kΩ.
5040 und 6160 Ω.
4,7 und 6,8 kΩ.
4760 und 6440 Ω.
TC306 7
Was versteht man unter dem Blindwiderstand einer Spule und von welchen physikalischen Größen hängt er ab?
Der Blindwiderstand ist der Gleichstromwiderstand einer Spule. Er ist abhängig vom Isolationsmaterial der Spule und der anliegenden Spannung. Auch im Blindwiderstand entstehen Wärmeverluste.
Der Blindwiderstand ist der HFGleichstromwiderstand einer Spule. Er wird mit steigender Induktivität sowie bei erhöhtem Wechselstromanteil und steigender Frequenz größer. Je tiefer die Frequenz umso eher wandern die Elektronen an den Spulenrand (Skin- Effekt).
Der Blindwiderstand ist der Wechselstromwiderstand einer Spule. Er ist abhängig von der Blindinduktivität der Spule und der anliegenden Spannung. Im Blindwiderstand entstehen hohe Verluste.
Der Blindwiderstand ist der Wechselstromwiderstand einer Spule. Er ist abhängig von der Induktivität der Spule und der anliegenden Frequenz. Im Blindwiderstand entstehen keine Wärmeverluste.
TC402 8
Ein Transformator setzt die Spannung von 230 Volt auf 6 Volt herunter und liefert dabei einen Strom von 1,15 A. Wie groß ist der dadurch in der Primärwicklung zu erwartende Strom bei Vernachlässigung der Verluste?
33,3 mA
0,83 mA
22,7 mA
30 mA
TC610 9
Wie groß ist der Kollektorstrom eines bipolaren Transistors, wenn die Spannung an seiner Basis die gleiche Höhe hat wie die Spannung an seinem Emitter?
Es fließt der maximale Kollektorstrom.
Es fließen je nach Kollektorspannung 0,01 Ampere bis 1 Ampere.
Es fließen ca. 5 bis 10 Milliampere.
Es fließt kein Kollektorstrom.
TC720 10
Berechnen Sie den dezimalen Wert der 8-Bit-Dualzahl 10001110. Die Dezimalzahl lautet
156.
142.
78.
248.
TD429 11
Was ist die Ursache für Eigenschwingungen eines Verstärkers?
Unzulängliche Verstärkung
Unzulängliche Regelung der Stromversorgung
Kopplung zwischen Ein- und Ausgang
Zu hohe Restwelligkeit in der Stromversorgung
TE312 12
Was versteht man unter "DAMA" bei der Betriebsart Packet-Radio?
Asynchrone Zusammenführung der Netzzugänge. Die Signale der Teilnehmer und Linkstrecken werden dem Netzknoten asynchron zugeführt.
Automatische Bitratenerkennung. Ein Netzknoten stellt sich automatisch auf die Bitrate des Anwenders ein.
Automatische Speicherbereichszuweisung bei Digipeatern. Nach Verbindungsaufbau wird der Speicher für Store & Forward Betrieb bereitgestellt.
Anforderungsbezogener Mehrfachzugriff. Die TNC der Teilnehmer werden vom Netzknoten gepollt (angesprochen) und gehen nur nach Aufforderung des Netzknotens auf Sendung.
TE314 13
Eine Packet-Radio-Mailbox ist
eine Zusatzeinrichtung die E-Mails umwandelt und anschließend zwischenspeichert.
ein Rechnersystem bei dem Texte und Daten über Funk eingespeichert und abgerufen werden können.
die Softwaresteuerung einer automatischen Funkstelle.
eine fernbedient oder automatisch arbeitende Funkstelle die Internetnachrichten zwischenspeichert.
TF307 14
Ein Doppelsuper hat eine erste ZF (ZF1) von 10,7 MHz und eine zweite ZF (ZF2) von 450 kHz. Die Empfangsfrequenz soll 28 MHz sein. Die Oszillatoren sollen oberhalb des Nutzsignals schwingen. Welche Frequenzen sind für den VFO und den CO erforderlich, wenn die Oszillatoren oberhalb des Mischer-Eingangssignals schwingen sollen?
1. Oszillatorfrequenz: fo1 = 11,15 MHz
2. Oszillatorfrequenz: fo2 = 38,7 MHz
1. Oszillatorfrequenz: fo1 = 28,45 MHz
2. Oszillatorfrequenz: fo2 = 17,75 MHz
1. Oszillatorfrequenz: fo1 = 38,7 MHz
2. Oszillatorfrequenz: fo2 = 39,15 MHz
1. Oszillatorfrequenz: fo1 = 38,7 MHz
2. Oszillatorfrequenz: fo2 = 11,15 MHz
TF308 15
Welche ungefähren Werte sollte die Bandbreite der ZF-Verstärker eines Amateurfunk-Empfängers für folgende Sendearten aufweisen: J3E, F1B (RTTY Shift 170 Hz), F3E?
J3E : 2,2 kHz,   F1B : 500 Hz,   F3E : 3,6 kHz
J3E : 3,6 kHz,   F1B : 170 Hz,   F3E : 120 kHz
J3E : 6 kHz,   F1B : 1,5 kHz,   F3E : 12 kHz
J3E : 2,2 kHz,   F1B : 500 Hz,   F3E : 12 kHz
TF312 16
Um eine Rückkopplung der HF-Signale einer Leistungsverstärkerstufe zum VFO zu verhindern, sollte die Gleichstromversorgung des VFO's
möglichst temperaturabhängig sein.
möglichst spannungsfest angekoppelt werden.
im HF-Bereich nicht gefiltert werden.
gut gefiltert und entkoppelt werden.
TF327 17
Bei welchem der folgenden Fälle misst man eine hohe Spannung am Emitterwiderstand einer Empfänger-ZF-Stufe?
Der Abblockkondensator hat nicht mehr die erforderliche Kapazität.
Der Transistor hat einen Kurzschluss.
Der Widerstand hat einen Kurzschluss.
Der Transistor ist hochohmig.
TF416 18
Beim Empfang einer Funkstelle auf 14,24 MHz, bei der sich die erste ZF des Empfängers auf 10,7 MHz befindet, können Spiegelfrequenzstörungen durch Signale auf
24,94 MHz auftreten.
10,7 MHz auftreten.
35,64 MHz auftreten.
3,54 MHz auftreten.
TF418 19
Ein Empfänger arbeitet mit einer End-ZF von 455 kHz. Welche BFO-Frequenz wäre beim CW-Empfang geeignet?
10,7 MHz.
455,8 kHz.
465,7 kHz.
455 kHz.
TF432 20
Auf welche Frequenz müsste ein Empfänger eingestellt werden, um die dritte Harmonische einer nahen 7,050-MHz-Aussendung erkennen zu können?
14,050 MHz
21,15 MHz
24,15 MHz
28,050 MHz
TF502 21
Wozu kann eine DSP-Signalverarbeitung bei einem Amateurfunkgerät beispielsweise dienen?
Zur digitalen Erzeugung der Empfänger-Regelspannung aus dem Audiosignal.
Zur direkten Modulation der Sendeendstufen und zur Unterdrückung von unerwünschten Aussendungen.
Zur Beseitigung von Spiegelfrequenzen und zur weitgehenden Unterdrückung von Nebenaussendungen.
Zur weitgehenden Unterdrückung von Störgeräuschen oder zur Dynamikkompression.
TG229 22
Ein hinter einem VHF-Sender geschalteter Bandpass
sollte den gewünschten Frequenzbereich durchlassen.
sollte alle Harmonischen durchlassen.
unterdrückt das Oberband.
sollte die Abstrahlung aller Subharmonischen zulassen.
TG304 23
Welche Betriebsart der Leistungsverstärkerstufe eines Senders erzeugt grundsätzlich den größten Oberschwingungsanteil?
A-Betrieb
AB-Betrieb
B-Betrieb
C-Betrieb
TG503 24
Wie kann man bei einem VHF-Sender mit kleiner Leistung die Entstehung parasitärer Schwingungen wirksam unterdrücken?
Durch Anbringen eines Klappferritkerns an der Stromversorgungszuleitung.
Durch Aufkleben einer Ferritperle auf das Gehäuse des Endstufentransistors.
Durch Anbringen eines Klappferritkerns an der Mikrofonzuleitung.
Durch Aufstecken einer Ferritperle auf die Emitterzuleitung des Endstufentransistors.
TG521 25
Die dritte Harmonische einer 29,5-MHz-Aussendung fällt in
den UKW-Betriebsfunk-Bereich.
den 2-m-Amateurfunkbereich.
den FM-Rundfunkbereich.
den VHF-Fernsehbereich.
TH102 26
Welche Aussage zur Strom- und Spannungsverteilung auf einem Dipol ist richtig?
Am Einspeisepunkt eines Dipols entsteht immer ein Spannungsknoten und ein Strombauch.
Am Einspeisepunkt eines Dipols entsteht immer ein Spannungsbauch und ein Stromknoten.
An den Enden eines Dipols entsteht immer ein Stromknoten und ein Spannungsbauch.
An den Enden eines Dipols entsteht immer ein Spannungsknoten und ein Strombauch.
TH203 27
Welchen Eingangs- bzw. Fußpunktwiderstand hat eine Groundplane?
ca. 600 Ω
ca. 240 Ω
ca. 30 bis 50 Ω
ca. 60 bis 120 Ω
TH215 28
Bei einer Drahtantenne bewirkt eine Erhöhung der Drahtlänge
eine Erhöhung der Resonanzfrequenz.
eine Verringerung der Resonanzfrequenz.
die Erhöhung der Güte.
eine Vergrößerung der Belastbarkeit.
TH219 29
Für die Erzeugung von zirkularer Polarisation mit Yagi-Antennen wird eine horizontale und eine dazu um 90 Grad um die Strahlungsachse gedrehte Yagi-Antenne zusammengeschaltet. Was ist dabei zu beachten, damit tatsächlich zirkulare Polarisation entsteht?
Bei einer der Antennen muss die Welle um λ/2 verzögert werden. Dies kann entweder durch eine zusätzlich eingefügte λ/2-Verzögerungsleitung oder durch mechanische "Verschiebung" beider Yagi-Antennen um λ/2 gegeneinander hergestellt werden.
Bei einer der Antennen muss die Welle um λ/4 verzögert werden. Dies kann entweder durch eine zusätzlich eingefügte Viertelwellen- Verzögerungsleitung oder durch mechanische "Verschiebung" beider Yagi-Antennen um λ/4 gegeneinander hergestellt werden.
Die kreuzförmig angeordneten Elemente der beiden Antennen sind um 45° zu verdrehen, so dass in der Draufsicht ein liegendes Kreuz gebildet wird. Die Antennen werden über Leitungsstücke gleicher Länge parallel geschaltet. Die Anpassung erfolgt mit einem Symmetrierglied.
Die Zusammenschaltung der Antennen muss über eine Halbwellen-Lecherleitung erfolgen. Zur Anpassung an den Wellenwiderstand muss zwischen der Speiseleitung und den Antennen noch ein λ/4-Transformationsstück eingefügt werden.
TH227 30
Ein Sender mit 8,5 Watt Ausgangsleistung ist über eine Antennenleitung, die 1,5 dB Kabelverluste hat, an eine Antenne mit 0 dB Gewinn (auf den Dipol bezogen) angeschlossen. Welche EIRP wird von der Antenne maximal abgestrahlt?
19,7 Watt
12,0 Watt
6,0 Watt
9,9 Watt
TH229 31
An einen Sender mit 100 W Ausgangsleistung ist eine Dipolantenne angeschlossen. Die Dämpfung des Kabels beträgt 10 dB. Wie hoch ist die äquivalente isotrope Strahlungsleistung (EIRP)?
90 Watt
16,4 Watt
10 Watt
164 Watt
TH321 32
Wie lang ist ein Koaxialkabel, das für eine ganze Wellenlänge bei 100 MHz zugeschnitten wurde, wenn der Verkürzungsfaktor 0,6 beträgt?
3 m
1,8 m
6 m
0,18 m
TH328 33
Um die Störwahrscheinlichkeit auf ein Mindestmaß zu begrenzen, sollte die für die Sendeantenne verwendete Speiseleitung
als ungeschirmte Speiseleitung nahe am Gebäude verlaufen.
an keiner Stelle geerdet sein.
geschirmt sein und nahe am Gebäude verlaufen.
möglichst λ/4 lang sein.
TI103 34
In welcher Höhe befindet sich die für die Fernausbreitung wichtige F1-Schicht an einem Sommertag? Sie befindet sich in ungefähr
200 km Höhe.
90 bis 120 km Höhe.
400 km Höhe.
70 bis 90 km Höhe.
TI203 35
Eine Aussendung auf 14,18 MHz kann von der Funkstelle A in einer Entfernung von 1500 km, nicht jedoch von der Funkstelle B in 60 km Entfernung empfangen werden. Der Grund hierfür ist, dass
bei Funkstelle B der Mögel-Dellinger-Effekt aufgetreten ist.
Funkstelle B sich innerhalb der ersten Sprungzone befindet.
zwei an verschiedenen ionosphärischen Schichten reflektierte Wellen mit auslöschender Phase bei Funkstelle B eintreffen
die Boden- und Raumwellen sich bei Funkstelle B gegenseitig aufheben.
TI206 36
Wie groß ist in etwa die maximale Entfernung, die ein KW-Signal bei Reflexion an der F2-Schicht auf der Erdoberfläche mit einem Sprung (Hop) überbrücken kann?
Etwa 8000 km.
Etwa 4000 km.
Etwa 12000 km.
Etwa 2000 km.
TI304 37
Überhorizontverbindungen im UHF/VHF-Bereich kommen unter anderem zustande durch
Polarisationsdrehungen in der Troposphäre an Gewitterfronten.
troposphärische Ductübertragung beim Auftreten von Inversionsschichten.
Reflexion der Wellen in der Troposphäre durch das Auftreten sporadischer D-Schichten.
Polarisationsdrehungen in der Troposphäre bei hoch liegender Bewölkung.
TI317 38
Welche Aussage ist für das Sonnenfleckenmaximum richtig?
Die LUF ist niedrig.
Die MUF ist hoch.
UKW-Wellen werden an der F1-Schicht reflektiert.
UKW-Wellen werden an der F2-Schicht reflektiert.
TJ111 39
Mit welchem Strom zeigt ein 20-kΩ/V-Instrument Vollausschlag?
500 μA
50 μA
50 mA
5 mA
TJ305 40
Welches dieser Geräte wird für die Anzeige von NF-Verzerrungen verwendet?
Transistorvoltmeter
Oszilloskop
Vielfachmessgerät
Frequenzzähler
TJ501 41
Um die Skalenendwerte einer Sende-/Empfangsanlage mit VFO mit hinreichender Genauigkeit zu überprüfen, kann man
ein Oszilloskop verwenden.
ein Dipmeter verwenden.
einen Absorptionsfrequenzmesser verwenden.
einen Frequenzzähler verwenden.
TJ506 42
Welches der folgenden Geräte kann in der Regel nicht für die Prüfung von Harmonischen verwendet werden?
Spektrumanalysator
Interferenzwellenmesser
Absorptionsfrequenzmesser
Frequenzzähler
TJ507 43
Ein digitaler Frequenzzähler verfügt über eine Genauigkeit von 10 ppm und wird für eine Messung bei 145 MHz verwendet. Welcher der Messwerte weist die richtige Anzahl von genauen Dezimalstellen für die angegebene Genauigkeit auf?
145,0752 MHz
145,07522 MHz
145,075215 MHz
145,07 MHz
TJ805 44
Mit einem Voltmeter der Klasse 1.5, das einen Skalenendwert von 300 Volt hat, messen Sie an einer Spannungsquelle 230 Volt. In welchem Bereich liegt der wahre Wert?
Er liegt zwischen 229,5 und 230,5 Volt.
Er liegt zwischen 229,7 und 230,3 Volt.
Er liegt zwischen 225,5 und 234,5 Volt.
Er liegt zwischen 226,5 und 233,5 Volt.
TJ808 45
Eine präzise Effektivwertmessung ist mit einem Gleichrichterinstrument
bei allen Signalen, die Oberwellen enthalten möglich.
bei allen Signalformen möglich.
nur bei sinusförmigen Signalen möglich.
nur bei rechteck- und sinusförmigen Signale möglich.
TJ809 46
Zur genauen Messung des Effektivwertes eines nicht sinusförmigen Stromes bis in den GHz-Bereich eignet sich
ein Oszillograf.
ein Messgerät mit Diodentastkopf.
ein Messgerät mit Thermoumformer.
ein Digitalmultimeter.
TJ811 47
Eine künstliche Antenne von 50 Ω verfügt über eine Anzapfung bei 5 Ω vom erdnahen Ende. Was könnte zur ungefähren Ermittlung der Senderausgangsleistung über diesen Messpunkt eingesetzt werden?
Stehwellenmessgerät ohne Abschlusswiderstand.
Künstliche 50-Ω-Antenne mit zusätzlichem HF-Dämpfungsglied
Digitalmultimeter mit HF-Tastkopf
Dipmeter mit Linkleitung
TK102 48
Welche Effekte werden durch Intermodulation hervorgerufen?
Das Nutzsignal wird mit einem anderen Signal moduliert und dadurch unverständlich.
Es treten Phantomsignale auf, die bei Einschalten eines Abschwächers in den HF-Signalweg verschwinden.
Es treten Pfeifstellen gleichen Abstands im gesamten Empfangsbereich auf.
Dem Empfangssignal ist ein pulsierendes Rauschen überlagert, das die Verständlichkeit beeinträchtigt.
TK304 49
Welches Filter sollte im Störungsfall für die Dämpfung von Kurzwellensignalen in ein Fernsehantennenkabel eingeschleift werden?
Tiefpassfilter
Regelbares Dämpfungsglied
Bandsperre für die Fernsehbereiche
Hochpassfilter
TK316 50
Welche Art von Kondensatoren sollte zum Abblocken von HF-Spannungen vorzugsweise verwendet werden? Am besten verwendet man
Polykarbonatkondensatoren.
Keramikkondensatoren.
Aluminium-Elektrolytkondensatoren.
Tantalkondensatoren.
TL211 51
Wie errechnen Sie die Leistung am Einspeisepunkt der Antenne (Antenneneingangsleistung) bei bekannter Senderausgangsleistung?
Antenneneingangsleistung und Senderausgangsleistung sind gleich, da die Kabelverluste bei Amateurfunkstationen vernachlässigbar klein sind, d. h. es gilt PAnt = PSender.
Die Antenneneingangsleistung ist der Spitzen-Spitzen-Wert der Senderausgangsleistung, also PAnt = 2·√(2·PSender).
Die Antenneneingangsleistung ist der Spitzenwert der Senderausgangsleistung, also PAnt = √(2·PSender).
Sie addieren die Verluste zwischen Senderausgang und Antenneneingang und berechnen aus dieser Dämpfung einen Dämpfungsfaktor D; die Antenneneingangsleistung ist dann PAnt = D·PSender.
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QTA/b.03/2021-02-13   AfuPbTA V1.05  © DF1IAV TID: 209160   05.08.2026 19:55