Teil 1: Technische Kenntnisse o. Bf. Amateurfunkzeugnis Klasse A 51 Fragen   Zeit: 90 Minuten
TA113 1
Der Ausgangspegel eines Senders beträgt 20 dBW. Dies entspricht einer Ausgangsleistung von
100,5 W.
1020 W.
10² W.
101 W.
TB302 2
Eine Blockbatterie hat eine Klemmenspannung von 9 V (EMK). Wie groß ist die elektrische Feldstärke zwischen den beiden Polen der Batterie bei einem Polabstand von 0,6 cm?
Zirka 150 V/m
Zirka 5,4 V/m
Zirka 1500 V/m
Zirka 15 V/m
TB610 3
Ein sinusförmiger Wechselstrom mit einer Amplitude (Imax) von 0,5 Ampere fließt durch einen Widerstand von 20 Ohm. Wie hoch ist die aufgenommene Leistung?
5 Watt
2,5 Watt
0,5 Watt
10 Watt
TB703 4
Was sind Harmonische?
Harmonische sind identisch mit den Oberwellen, wobei die Grundwelle keine Harmonische ist.
Harmonische sind die ganzzahligen (1, 2, 3 ...) Teile einer Frequenz.
Harmonische sind die erzeugten Frequenzen oberhalb der ursprünglichen Frequenz.
Harmonische sind die ganzzahligen (1, 2, 3 ...) Vielfachen einer Frequenz.
TB801 5
Wie groß ist die HF-Bandbreite, die für die Übertragung eines SSB-Signals erforderlich ist?
Sie entspricht der doppelten Bandbreite des NF-Signals.
Sie entspricht der Hälfte der Bandbreite des NF-Signals.
Sie entspricht der Differenz zwischen der höchsten und der niedrigsten Frequenz des NF-Signals.
Sie ist Null, weil bei SSB-Modulation der HF-Träger unterdrückt wird.
TB805 6
Kann man auf der Empfängerseite bei Sprachübertragung Frequenz- und Phasenmodulation unterscheiden?
Ja, weil bei Phasenmodulation die Frequenz immer konstant ist.
Ja, weil phasenmodulierte Aussendungen in FM-Empfängern bzw. frequenzmodulierte Aussendungen in Phasendiskriminatoren erhebliche Verzerrungen verursachen.
Nein, im Normalfall ist keine Unterscheidung möglich.
Ja, weil bei Frequenzmodulation ein kräftigeres Signal erzeugt wird.
TB906 7
Die belegte Bandbreite einer Aussendung ist die Frequenzbandbreite,
bei der die unterhalb ihrer unteren und oberhalb ihrer oberen Frequenzgrenzen ausgesendeten mittleren Leistungen jeweils 5 % der gesamten mittleren Leistung einer gegebenen Aussendung betragen.
bei der die oberhalb ihrer unteren und unterhalb ihrer oberen Frequenzgrenzen ausgesendeten mittleren Leistungen jeweils 50 % der gesamten mittleren Leistung einer gegebenen Aussendung betragen.
bei der die unterhalb ihrer unteren und oberhalb ihrer oberen Frequenzgrenzen ausgesendeten mittleren Leistungen jeweils 0,5 % der gesamten mittleren Leistung einer gegebenen Aussendung betragen.
bei der die oberhalb ihrer unteren und unterhalb ihrer oberen Frequenzgrenzen ausgesendeten mittleren Leistungen jeweils 10 % der gesamten mittleren Leistung einer gegebenen Aussendung betragen.
TC103 8
Metalloxidwiderstände
haben einen extrem stark negativen Temperaturkoeffizienten und sind besonders als NTC-Widerstände (Heißleiter) geeignet.
sind besonders als Hochlastwiderstände bei niedrigen Frequenzen geeignet.
sind induktionsarm und eignen sich besonders für den Einsatz bei sehr hohen Frequenzen.
haben geringe Toleranzen und Widerstandsänderungen und sind besonders als Präzisionswiderstände in der Messtechnik geeignet.
TC115 9
Aus welchen Bauteilen sollte eine künstliche Antenne für den VHF-Bereich gebaut werden?
Aus versilberten Kupfer-Rundstäben von 10 mm
Aus einem abgestimmten Topfkreis mit induktiver Einkopplung
Aus induktionsarmen Kohleschichtwiderständen
Aus Drahtwiderständen mit kapazitätsarmen Anschlusskappen
TC209 10
Entsteht in einem Wechselstrom durchflossenen Kondensator eine Verlustleistung?
Ja, aber nur dann, wenn Luft als Dielektrikum verwendet wird.
Ja, infolge von Verlusten im Dielektrikum, die aber meist vernachlässigbar klein sind.
Nein, beim Kondensator handelt es sich immer nur um eine reine Blindleistung.
Ja, genau wie bei Gleichstrom entsprechend den Formeln für Strom, Spannung und Leistung.
TC313 11
Ein Spulenkern hat einen AL-Wert von 30. Wie groß ist die erforderliche Windungszahl zur Herstellung einer Induktivität von 12 μH?
6
20
360
400
TC407 12
Für die Anpassung einer 50-Ω-Übertragungsleitung an eine 600-Ω-Antenne wird ein Übertrager verwendet. Er sollte ein Windungszahlverhältnis von
1:1 aufweisen.
1:3,5 aufweisen.
1:12 aufweisen.
1:5,5 aufweisen.
TD103 13
Wie groß ist die Gesamtkapazität von drei parallel geschalteten Kondensatoren von 20 nF, 0,03 μF und 15000 pF?
0,065 μF
650 000 pF
0,650 μF
650 nF
TD231 14
Ein Quarzfilter mit einer der 3-dB-Bandbreite von 2,3 kHz eignet sich besonders zur Verwendung in einem Sendeempfänger für
FM.
SSB.
CW.
AM.
TD424 15
Ein HF-Leistungsverstärker im C-Betrieb wird mit einer Anodenspannung von 800 V und einem Anodenstrom von 130 mA betrieben. Wie hoch ist die zu erwartende Ausgangsleistung des Verstärkers?
≈ 100 Watt
≈ 80 Watt
≈ 40 Watt
≈ 60 Watt
TD609 16
Welche Bedingungen müssen zur Erzeugung ungedämpfter Schwingungen in Oszillatoren erfüllt sein?
Die Schleifenverstärkung des Signalwegs im Oszillator muss kleiner als 1 sein, und das entstehende Oszillatorsignal darf auf dem Rückkopplungsweg nicht in der Phase gedreht werden.
Die Schleifenverstärkung des Signalwegs im Oszillator muss größer als 1 sein, und das Ausgangssignal muss über den Rückkopplungsweg in der Phase so gedreht werden, dass es gegenphasig zum Ausgangspunkt zurückgeführt wird.
Das an einem Schaltungspunkt betrachtete Oszillatorsignal muss auf dem Signalweg im Oszillator so verstärkt und phasengedreht werden, dass es wieder gleichphasig und mit mindestens der gleichen Amplitude zum selben Punkt zurückgekoppelt wird.
Die Grenzfrequenz des verwendeten Verstärkerelements muss mindestens der Schwingfrequenz des Oszillators entsprechen, und das entstehende Eingangssignal muss über den Rückkopplungsweg wieder gegenphasig zum Eingang zurückgeführt werden.
TE103 17
Auf welcher Frequenz sollte der Schwebungston eines BFO für den Empfang von CW-Signalen ungefähr liegen?
2,3 kHz
200 Hz
800 Hz
455 kHz
TE205 18
Theoretisch arbeitet die Frequenzmodulation mit
nur einem Seitenband.
einer unendlichen Anzahl von Seitenfrequenzen.
nur zwei Seitenbändern.
keinen Seitenbändern.
TE320 19
Der Baudot-Code ist ein
7-Bit-Code mit Start-, Stopp- und Paritybits.
Fernschreibcode, der Fehlerkorrektur verwendet.
Fernschreibcode, der "Mark" und "Space" verwendet.
5-Bit-Code mit zusätzlichen Start- und Stoppbits.
TF308 20
Welche ungefähren Werte sollte die Bandbreite der ZF-Verstärker eines Amateurfunk-Empfängers für folgende Sendearten aufweisen: J3E, F1B (RTTY Shift 170 Hz), F3E?
J3E : 3,6 kHz,   F1B : 170 Hz,   F3E : 120 kHz
J3E : 2,2 kHz,   F1B : 500 Hz,   F3E : 3,6 kHz
J3E : 2,2 kHz,   F1B : 500 Hz,   F3E : 12 kHz
J3E : 6 kHz,   F1B : 1,5 kHz,   F3E : 12 kHz
TF309 21
Um wie viel S-Stufen müsste die S-Meter-Anzeige Ihres Empfängers steigen, wenn Ihr Partner die Sendeleistung von 100 Watt auf 400 Watt erhöht?
Um zwei S-Stufen
Um vier S-Stufen
Um eine S-Stufe
Um acht S-Stufen.
TF505 22
Bei einem Transceiver soll für Steuerungszwecke über die CAT-Schnittstelle der hexadezimale Wert "48h" eingestellt werden. Das dazu verwendete Steuerprogramm erlaubt aber nur eine dezimale Eingabe des Wertes. Welcher dezimale Wert muss eingegeben werden?
48
72
768
00110000
TG209 23
Beim Bau eines VFO sollte die Spule
neben einem Ventilator angebracht werden um sie zu kühlen.
locker um einen Keramikkern gewickelt werden.
in einer Position angeordnet werden, die möglichst geringen Temperaturschwankungen unterworfen ist.
so fest wie möglich um einen Kern aus rostfreiem Stahl gewickelt werden.
TG213 24
Wie wird ein SSB-Signal erzeugt?
Im Balancemodulator wird ein Zweiseitenband-Signal erzeugt. Das Seitenbandfilter selektiert ein Seitenband heraus.
Im Balancemodulator wird ein Zweiseitenband-Signal erzeugt. Ein auf die Trägerfrequenz abgestimmter Saugkreis filtert den Träger aus.
Im Balancemodulator wird ein Zweiseitenband-Signal erzeugt. Ein auf die Trägerfrequenz abgestimmter Sperrkreis filtert den Träger aus.
Im Balancemodulator wird ein Zweiseitenband-Signal erzeugt. In einem Frequenzteiler wird ein Seitenband abgespalten.
TG219 25
Die richtige Oberwellenauswahl in einer Vervielfachungsstufe lässt sich am leichtesten mit einem
Diodentastkopf prüfen.
Universalmessgerät prüfen.
Absorptionsfrequenzmesser prüfen.
Frequenzzähler prüfen.
TG230 26
Welches Filter sollte hinter einem VHF-Sender geschaltet werden, um die unerwünschte Aussendung von Subharmonischen und Harmonischen auf ein Mindestmaß zu begrenzen?
Bandpass
Hochpassfilter
Tiefpassfilter
Notchfilter
TG305 27
Die Ausgangsleistung eines FM-Senders
verringert sich durch Modulation auf 70 %.
ändert sich durch die Modulation.
wird nicht durch die Modulation beeinflusst.
beträgt bei fehlender Modulation Null.
TG401 28
Was kann man tun, wenn der Hub bei einem Handfunkgerät oder Mobil-Transceiver zu groß ist?
Leiser ins Mikrofon sprechen
Weniger Leistung verwenden
Lauter ins Mikrofon sprechen
Mehr Leistung verwenden
TG504 29
Wie ist der Wirkungsgrad eines HF-Generators definiert?
Als Erhöhung der Ausgangsleistung in der Endstufe bezogen auf die Eingangsleistung.
Als Verhältnis der HF-Leistung zu der Verlustleistung der Endstufenröhre bzw. des Endstufentransistors.
Als Verhältnis der HF-Ausgangsleistung zu der zugeführten Gleichstromleistung.
Als Verhältnis der Stärke der erwünschten Aussendung zur Stärke der unerwünschten Aussendungen.
TG507 30
Wie wird in der Regel die hochfrequente Ausgangsleistung eines SSB-Senders vermindert?
Durch die Veränderung des Arbeitspunktes der Endstufe.
Durch die Verringerung der NF-Ansteuerung und/oder durch Einfügung eines Dämpfungsgliedes zwischen Treiberstufe und Endstufe.
Durch die Verringerung des Hubes und/oder durch Einfügung eines Dämpfungsgliedes zwischen Steuersender und Endstufe.
Nur durch Verringerung des Hubes allein.
TG508 31
Mit welcher Arbeitspunkteinstellung darf die Endstufe eines Einseitenbandsenders im SSB-Betrieb nicht arbeiten, um Verzerrungen (Harmonische und Intermodulationsprodukte), die zu unerwünschten Ausstrahlungen führen, zu vermeiden?
Im AB-Betrieb
Im A-Betrieb
Im B-Betrieb
Im C-Betrieb
TG509 32
Was für ein Filter muss man zwischen Senderausgang und Antenne einschleifen, um die Abstrahlung von Oberwellen zu reduzieren?
Ein Hochpassfilter
Ein Antennenfilter
Ein Tiefpassfilter
Ein Sperrkreisfilter
TH106 33
Ein mittengespeister λ/2-Dipol ist bei geradzahligen Vielfachen seiner Grundfrequenz
stromgespeist, in Serienresonanz und am Eingang niederohmig.
strom- und spannungsgespeist und weist einen rein induktiven Eingangswiderstand auf.
spannungsgespeist, in Parallelresonanz und am Eingang hochohmig.
strom- und spannungsgespeist und weist einen rein kapazitiven Eingangswiderstand auf.
TH115 34
Die Länge des Drahtes zur Herstellung eines Faltdipols entspricht
einer Wellenlänge.
vier Wellenlängen.
zwei Wellenlängen.
einer Halbwellenlänge.
TH126 35
Welcher Prozentsatz entspricht dem Korrekturfaktor, der üblicherweise für die Berechnung der Länge einer Drahtantenne verwendet wird?
66 %
75 %
100 %
95 %
TH140 36
Jeweils eine Seite einer Quad-Antenne ist in Resonanz mit
einer Viertelwelle.
dreiviertel einer Wellenlänge.
einer Halbwelle.
einer ganzen Wellenlänge.
TH143 37
Der Anbau von Reflektoren und einem Direktor an einen Faltdipol
verringert die Impedanz.
hat keinen Einfluss auf die Impedanz.
erhöht die Impedanz.
verhindert Rückwärtsstrahlung.
TH152 38
Bei welcher der nachfolgend genannten Antennenkonfigurationen ist eine Abstrahlung von der Speiseleitung am wenigsten wahrscheinlich?
Bei einem mit doppelt geschirmten Koaxialkabel mittengespeisten Dipol.
Bei einer endgespeisten Langdrahtantenne mit direkt angeschlossener Speiseleitung.
Bei einem mit symmetrischer Speiseleitung mittengespeisten Dipol.
Bei einer L-Antenne mit senkrechter Speiseleitung.
TH215 39
Bei einer Drahtantenne bewirkt eine Erhöhung der Drahtlänge
eine Erhöhung der Resonanzfrequenz.
die Erhöhung der Güte.
eine Vergrößerung der Belastbarkeit.
eine Verringerung der Resonanzfrequenz.
TH231 40
Eine Langdrahtantenne mit einer senkrechten Speiseleitung in der Nähe eines Hauses
induziert keine Störungen in horizontalen Antennen.
erzeugt ein Summen im Stromversorgungsnetz.
erzeugt keine unerwünschten Signale in horizontal verlegten Stromleitungen.
kann unerwünschte Signale in TV-Koaxialkabel induzieren.
TI217 41
Welches Ereignis tritt ein, wenn zwei phasenverschobene Signale an einem Empfangsort zusammentreffen?
Es kommt zu Drehungen der Polarisationsebene der beiden Signale.
Es kommt zu Beugungseffekten bei beiden Signalen.
Es kommt zu Interferenzen der beiden Signale.
Es kommt zu Reflexionen der beiden Signale.
TI237 42
Warum sind Signale im 160-, 80- und 40- Meter-Band tagsüber nur schwach und nicht für den weltweiten Funkverkehr geeignet?
Wegen der Tagesdämpfung in der D-Schicht.
Wegen der Tagesdämpfung in der A-Schicht.
Wegen der Tagesdämpfung in der F2-Schicht.
Wegen der Tagesdämpfung in der F1-Schicht.
TJ208 43
Um wie viele Kilohertz kann die Frequenz abweichen, wenn mit einem Dipmeter eine Resonanzfrequenz von 4,5 MHz gemessen wurde und die Genauigkeit mit ±3 % angenommen wird?
± 213 Hz
± 13,5 kHz
± 135 kHz
± 213 kHz
TJ814 44
Ein abgestimmter Kreis wird mit einem Dipmeter geprüft. Um eine Änderung der Resonanzfrequenz zu vermeiden, ist
Widerstandskopplung erforderlich.
höchstmögliche Kopplung erforderlich.
eine starke Kopplung erforderlich.
eine verhältnismäßig lose Kopplung erforderlich.
TJ822 45
Ein Stehwellenmessgerät wird bei Sendern zur Messung
der Oberwellenausgangsleistung eingesetzt.
der Antennenanpassung eingesetzt.
des Wirkungsgrades eingesetzt.
der Bandbreite eingesetzt.
TK202 46
In HF-Schaltungen können Nebenresonanzen durch die
Widerstandseigenschaft einer Drossel hervorgerufen werden.
Sättigung der Kerne der HF-Spulen hervorgerufen werden.
Stromversorgung hervorgerufen werden.
Eigenresonanz der HF-Drosseln hervorgerufen werden.
TK304 47
Welches Filter sollte im Störungsfall für die Dämpfung von Kurzwellensignalen in ein Fernsehantennenkabel eingeschleift werden?
Tiefpassfilter
Bandsperre für die Fernsehbereiche
Regelbares Dämpfungsglied
Hochpassfilter
TK311 48
Die Einfügungsdämpfung im Durchlassbereich eines passiven Hochpassfilters für ein Fernsehantennenkabel sollte
mindestens 80 bis 100 dB betragen.
höchstens 2 bis 3 dB betragen.
höchstens 10 bis 15 dB betragen.
mindestens 40 bis 60 dB betragen.
TK312 49
Ein Nachbar beschwert sich über Störungen seines Fernsehempfängers, die allerdings auch bei abgeschalteter TV-Antenne auftreten. Die Störungen fallen zeitlich mit den Übertragungszeiten des Funkamateurs zusammen. Als erster Schritt
ist die Rückseite des Fernsehgeräts zu entfernen und das Gehäuse zu erden.
ist das Fernsehgerät und der Sender von der Bundesnetzagentur zu überprüfen.
ist ein Netzfilter vorzusehen.
ist der EMV-Beauftragte des RTA um Prüfung des Fernsehgeräts zu bitten.
TL301 50
Unter welchen Bedingungen darf das Standrohr einer Amateurfunkantenne auf einem Gebäude mit einer vorhandenen Blitzschutzanlage verbunden werden?
Nach den geltenden Vorschriften muss immer eine eigene Blitzschutzanlage für eine Amateurfunkantenne aufgebaut werden.
Nach den geltenden Vorschriften muss das Standrohr der Amateurfunkantenne mit einer vorhandenen Gebäude-Blitzschutzanlage verbunden werden.
Die Bedingung ist ein ausreichend großer Querschnitt für die Verbindungsleitung zur Blitzschutzanlage.
Wenn die vorhandene Blitzschutzanlage fachgerecht aufgebaut ist und das Standrohr mit ihr auf einem sehr kurzen Weg verbunden werden kann.
TL304 51
Welche Sicherheitsmaßnahmen müssen zum Schutz gegen atmosphärische Überspannungen und zur Verhinderung von Spannungsunterschieden bei Koaxialkabel-Niederführungen ergriffen werden?
Neben der Erdung des Antennenmastes sind keine weiteren Maßnahmen erforderlich.
Die Außenleiter (Abschirmung) aller Koaxialkabel-Niederführungen müssen über einen Potentialausgleichsleiter normgerecht mit Erde verbunden werden.
Die Koaxialkabel müssen das entsprechende Schirmungsmaß aufweisen und entsprechend isoliert sein.
Für alle Koaxialkabel-Niederführungen sind entsprechend den Sicherheitsvorschriften Überspannungsableiter vorzusehen.
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QTA/b.03/2021-02-13   AfuPbTA V1.05  © DF1IAV TID: 208919   02.07.2026 19:17