Teil 1: Technische Kenntnisse o. Bf. Amateurfunkzeugnis Klasse A 51 Fragen   Zeit: 90 Minuten
TB707 1
Die Leistung eines gleichmäßig über einen Frequenzbereich verteilten Rauschens ist
umgekehrt proportional zum Eingangswiderstand.
umgekehrt proportional zur Empfängerempfindlichkeit.
proportional zum Signal-Rauschabstand.
proportional zur Bandbreite.
TB801 2
Wie groß ist die HF-Bandbreite, die für die Übertragung eines SSB-Signals erforderlich ist?
Sie entspricht der doppelten Bandbreite des NF-Signals.
Sie entspricht der Hälfte der Bandbreite des NF-Signals.
Sie ist Null, weil bei SSB-Modulation der HF-Träger unterdrückt wird.
Sie entspricht der Differenz zwischen der höchsten und der niedrigsten Frequenz des NF-Signals.
TB806 3
Zwei in etwa pegelgleiche Aussendungen können an einer nichtlinear arbeitenden Empfängerstufe
Frequenzmodulation hervorrufen.
Intermodulationsprodukte erzeugen.
zwei gleiche Seitenbänder produzieren.
einen so genannten Dopplereffekt hervorrufen.
TB916 4
Der Effektivwert der Spannung an einer künstlichen 50-Ω-Antenne wird mit 100 V gemessen. Die Leistung an der Last beträgt
141 W.
200 W.
283 W.
100 W.
TC102 5
Metallschichtwiderstände
haben geringe Fertigungstoleranzen und Temperaturabhängigkeit und sind besonders als Präzisionswiderstände geeignet.
sind besonders als Hochlastwiderstände bei niedrigen Frequenzen geeignet.
sind induktionsarm und eignen sich besonders für den Einsatz bei sehr hohen Frequenzen.
haben einen extrem stark negativen Temperaturkoeffizienten und sind besonders als NTC-Widerstände (Heißleiter) geeignet.
TC203 6
Ein verlustloser Kondensator wird an eine Wechselspannungsquelle angeschlossen. Welche Phasenverschiebung zwischen Spannung und Strom stellt sich ein?
Der Strom eilt der Spannung um 45° voraus.
Die Spannung eilt dem Strom um 90° voraus.
Der Strom eilt der Spannung um 90° voraus.
Die Spannung eilt dem Strom um 45° voraus.
TC207 7
Was versteht man unter dem Blindwiderstand eines Kondensators und von welchen physikalischen Größen hängt er ab?
Der Blindwiderstand ist der Wechselstromwiderstand eines Kondensators. Er ist abhängig von der Blindkapazität des Kondensators und der anliegenden Spannung. Im Blindwiderstand entstehen hohe Verluste.
Der Blindwiderstand ist der HF-Gleichstromwiderstand eines Kondensators. Er wird mit steigender Kapazität sowie bei erhöhtem Wechselstromanteil und steigender Frequenz größer. Je höher die Frequenz umso eher wandern die Ladungen an die Plattenränder (Skin-Effekt).
Der Blindwiderstand ist der Gleichstromwiderstand eines Kondensators. Er ist abhängig vom Isolationsmaterial des Kondensators und der anliegenden Spannung. Auch im Blindwiderstand entstehen Wärmeverluste.
Der Blindwiderstand ist der mit negativem Vorzeichen versehene Wechselstromwiderstand eines Kondensators. Er ist abhängig von der Kapazität des Kondensators und der anliegenden Frequenz. Im Blindwiderstand entstehen keine Wärmeverluste.
TC305 8
Wie groß ist der Wechselstromwiderstand einer Spule mit 3 μH Induktivität bei einer Frequenz von 100 MHz?
1885 kΩ
1,9 Ω
1885 Ω
942 Ω
TC521 9
Wie verhält sich die Kapazität einer Kapazitätsdiode (Varicap)?
Sie nimmt mit zunehmender Sperrspannung zu.
Sie erhöht sich mit zunehmender Durchlassspannung.
Sie erhöht sich mit zunehmendem Durchlassstrom.
Sie nimmt mit abnehmender Sperrspannung zu.
TD233 10
Ein Quarzfilter mit einer der 3-dB-Bandbreite von 12 kHz eignet sich besonders zur Verwendung in einem Sendeempfänger für
CW.
AM.
FM.
SSB.
TD424 11
Ein HF-Leistungsverstärker im C-Betrieb wird mit einer Anodenspannung von 800 V und einem Anodenstrom von 130 mA betrieben. Wie hoch ist die zu erwartende Ausgangsleistung des Verstärkers?
≈ 40 Watt
≈ 60 Watt
≈ 100 Watt
≈ 80 Watt
TE202 12
Was gilt in etwa für die Bandbreite B eines FM-Signals, wenn der Modulationsindex m < 0,5 wird? (fmod sei die Modulationsfrequenz und Δf der Hub.)
fmod > Δf . Die Bandbreite wird im wesentlichen durch m·fmod bestimmt; B ≈ m·fmod.
fmod < Δf . Die Bandbreite wird im wesentlichen durch Δf bestimmt; B ≈ 2·Δf.
fmod < Δf . Die Bandbreite wird im wesentlichen durch m·Δf bestimmt; B ≈ m·Δf.
fmod > Δf . Die Bandbreite wird im wesentlichen durch fmod bestimmt; B ≈ 2·fmod.
TE217 13
Der typische Hub eines NBFM-Signals (Schmalband-FM) im Amateurfunk beträgt
7,5 kHz.
500 Hz.
3 kHz.
25 kHz.
TE303 14
Welche NF-Zwischenträgerfrequenzen werden in der Regel in Packet-Radio bei 1200 Bd benutzt?
1200 / 2200 Hz
500 / 1750 Hz
300 / 2700 Hz
850 / 1200 kHz
TE307 15
Welche der nachfolgend genannten Einrichtungen würden Sie an einen Terminal-Node-Controller (TNC) anschließen um am Packet-Radio-Betrieb teilzunehmen?
Einen Up- /Down-Converter und einen Monitor
Einen geeigneten Transceiver und ein Terminal oder Computersystem
Eine IBM-MF-kompatible Tastatur und ein Modem
Ein Multifunktionsmikrofon mit DTMF-Tastatur, einen Monitor und ein Modem
TE308 16
Beim Aussenden von Daten in der Betriebsart Packet-Radio muss nach dem Hochtasten des Senders eine gewisse Zeitspanne gewartet werden, bevor mit der Datenübertragung begonnen werden kann. Wie heißt der Parameter mit dem diese Zeitspanne eingestellt wird?
RX-Delay
DWAIT
TX-Delay
Frack
TE319 17
Bei welchem Übertragungsverfahren für Digitalsignale wird ein niederfrequenter Zwischenträger vom Digitalsignal in der Frequenz umgetastet und wie wird das Sendesignal dem Sender zugeführt?
FSK, das Sendesignal wird über den Mikrofoneingang zugeführt.
AFSK, das Sendesignal wird direkt dem Modulator zugeführt.
AFSK, das Sendesignal wird über den Mikrofoneingang zugeführt.
FSK, das Sendesignal wird direkt dem Modulator zugeführt.
TE325 18
Die theoretische Bandbreite bei PSK31 beträgt
500 Hz
3,1 kHz
31 Hz
2,4 kHz
TF103 19
Eine hohe erste Zwischenfrequenz
sollte möglichst nahe an der Empfangsfrequenz liegen, um eine gute Spiegelfrequenzunterdrückung zu erreichen.
ermöglicht bei großem Abstand zur Empfangsfrequenz eine hohe Spiegelfrequenzunterdrückung.
verhindert auf Grund ihrer Höhe, dass durch die Umsetzung auf die zweite Zwischenfrequenz Spiegelfrequenzen auftreten.
trägt dazu bei, mögliche Beeinflussungen des lokalen Oszillators durch Empfangssignale zu reduzieren.
TF321 20
Die Phasenverschiebung zwischen der Ein- und Ausgangsspannung einer Verstärkerstufe mit einem Transistor in Kollektorschaltung beträgt
180°.
270°.
0°.
90°.
TF324 21
Wie verhält sich der Kollektorstrom eines NPN-Transistors in einer HF-Verstärkerstufe im B-Betrieb, wenn die Basisspannung erhöht wird?
Er nimmt erheblich ab.
Er bleibt konstant.
Er verringert sich geringfügig.
Er nimmt erheblich zu.
TF401 22
Ein Empfänger hat eine ZF von 10,7 MHz und ist auf 28,5 MHz abgestimmt. Der Oszillator des Empfängers schwingt oberhalb der Empfangsfrequenz. Welches ist die richtige Spiegelfrequenz?
48,9 MHz
49,9 MHz
39,2 MHz
17,8 MHz
TF414 23
Für CW-Empfang sollte die Differenz zwischen der BFO-Frequenz und der End-ZF ungefähr
800 Hz betragen.
200 Hz betragen.
die halbe ZF-Frequenz betragen.
4 kHz betragen.
TF419 24
Die Stabilität des lokalen Oszillators einer Sende-/Empfangsanlage ist teilweise von
der Verwendung von Widerstandsdraht für die Spule abhängig.
der Verwendung von Tantalkondensatoren für die frequenzbestimmenden Teile abhängig.
einer robusten mechanischen Konstruktion abhängig.
einer niederohmigen Gleichstromversorgung des VFO abhängig.
TF425 25
Eine hohe erste ZF vereinfacht die Filterung zur Vermeidung von
Nebenaussendungen.
Störungen der zweiten ZF.
Spiegelfrequenzstörungen.
Beeinflussung des lokalen Oszillators.
TF440 26
Was bedeutet Signal-Rauschabstand (S/N) bei einem VHF-Empfänger?
Er gibt an, um wie viel dB das Rauschsignal stärker ist als das Nutzsignal.
Es ist der Abstand in Kilohertz zwischen Empfangssignal und Störsignal.
Es ist der Abstand in Kilohertz zwischen Empfangsfrequenz und Spiegelfrequenz.
Er gibt an, um wie viel dB das Nutzsignal stärker ist als das Rauschsignal.
TG209 27
Beim Bau eines VFO sollte die Spule
so fest wie möglich um einen Kern aus rostfreiem Stahl gewickelt werden.
in einer Position angeordnet werden, die möglichst geringen Temperaturschwankungen unterworfen ist.
locker um einen Keramikkern gewickelt werden.
neben einem Ventilator angebracht werden um sie zu kühlen.
TG402 28
In welcher der folgenden Antworten sind Betriebsarten aufgezählt, die man bei einem üblichen Kurzwellentransceiver einstellen kann?
USB, PSK31, FM, SSTV, CW
USB, LSB, FM, SSTV, CW
USB, LSB, Amtor, Pactor, CW
USB, LSB, FM, RTTY, CW
TH230 29
Eine im Außenbereich installierte Sendeantenne wird immer bevorzugt, da
die Kopplung mit der Netzspannungsverkabelung auf ein Minimum beschränkt ist.
sie in geringerem Ausmaß Ausstrahlungen unterworfen ist.
sie eine geringere Anzahl von Harmonischen abstrahlt.
das Sendesignal einen niedrigeren Pegel aufweist.
TH303 30
Im Amateurfunk übliche Koaxialkabel weisen typischerweise Wellenwiderstände von
50, 300 und 600 Ω auf.
50, 75 und 240 Ω auf.
60, 120 und 240 Ω auf.
50, 60 und 75 Ω auf.
TH319 31
Der Verkürzungsfaktor einer luftisolierten Paralleldrahtleitung ist
0,66.
0,1.
ungefähr 1.
unbestimmt.
TH413 32
Eine Halbwellen-Übertragungsleitung ist an einem Ende mit 50 Ω abgeschlossen. Wie groß ist die Eingangsimpedanz am anderen Ende dieser Leitung?
25 Ω
100 Ω
200 Ω
50 Ω
TI105 33
In welcher Höhe befindet sich die für die Fernausbreitung wichtige E-Schicht an einem Sommertag? Sie befindet sich in ungefähr
90 bis 120 km Höhe.
400 km Höhe.
70 bis 90 km Höhe.
200 km Höhe.
TI112 34
Welchen Einfluss hat die D-Schicht auf die Fernausbreitung?
Die D-Schicht absorbiert tagsüber die Wellen im 10- und 15-m-Band.
Die D-Schicht führt tagsüber zu starker Dämpfung im 80- und 160-m-Band.
Die D-Schicht reflektiert tagsüber die Wellen im 20-, 30- und 40-m-Band.
Die D-Schicht ist im Sonnenfleckenmaximum am wenigsten ausgeprägt.
TI207 35
Wie groß ist in etwa die maximale Entfernung, die ein KW-Signal bei Reflexion an der E-Schicht auf der Erdoberfläche mit einem Sprung (Hop) überbrücken kann? Sie beträgt ungefähr
1100 km
4500 km
9000 km
2200 km
TI212 36
Bei der Ausbreitung auf Kurzwelle spielt die so genannte "Grey Line" eine besondere Rolle. Die "Grey Line" ist
die Übergangszeit vor und nach dem Winter, in der sich die D-Schicht ab- und wieder aufbaut.
die instabilen Ausbreitungsbedingungen in der Äquatorialzone.
der Streifen der Dämmerungsphase vor Sonnenaufgang oder nach Sonnenuntergang.
die Zeit mit den besten Möglichkeiten für "shortskip" Ausbreitung.
TI232 37
Die Ausbreitungsbedingungen für ein Amateurfunkband werden folgendermaßen beschrieben: "Die Ausbreitungsbedingungen auf diesem Band sind stark von den Sonnenfleckenzyklen abhängig. Während des Sonnenfleckenmaximums ist das Band fast durchgehend für den DX-Verkehr geöffnet. Im Sonnenfleckenminimum ist das Band bestenfalls in den Sommermonaten tagsüber und meist nur kurzzeitig für den DX-Verkehr brauchbar." Welches KW-Band wurde hier beschrieben? Beschrieben wurde das
40-m-Band.
20-m-Band.
80-m-Band.
15-m-Band.
TI235 38
Die Ausbreitungsbedingungen für ein Amateurfunkband werden folgendermaßen beschrieben: "Während der Tagesstunden können nur relativ geringe Entfernungen überbrückt werden, weil die Wellen von der D-Schicht stark absorbiert werden. Im Winter sind die Tagesreichweiten größer als im Sommer, maximal etwa 400 km. Nach Sonnenuntergang steigen die Reichweiten wegen des Abbaus der dämpfenden D-Schicht an. Während des Sonnenfleckenminimums ist in den Morgenstunden oft interkontinentaler Funkverkehr möglich. Die Sprungsdistanz kann dabei auf bis zu 1000 km ansteigen." Welches KW-Band wurde hier beschrieben? Beschrieben wurde das
20-m-Band.
40-m-Band.
80-m-Band.
30-m-Band.
TI310 39
Wie wirkt sich "Aurora" auf die Signalqualität eines Funksignals aus?
CW-Signale haben einen flatternden und verbrummten Ton.
CW-Signale haben einen besseren Ton.
Die Lesbarkeit der FM-Signale verbessert sich.
Die Lesbarkeit der SSB-Signale verbessert sich.
TJ201 40
Ein Dipmeter ist beispielsweise
ein abstimmbarer Oszillator mit Drehspulmesswerk, das anzeigt, wenn dem Oszillator durch einen angekoppelten Schwingkreis bei einer Frequenz Energie entzogen oder zugeführt wird.
ein selektiver Feldstärkemesser, der den Maximalwert der elektrischen Feldstärke anzeigt und der zur Überprüfung der Nutzsignal- und Nebenwellenabstrahlungen eingesetzt werden kann.
eine abgleichbare Stehwellenmessbrücke, mit der der Reflexionsfaktor und der Impedanzverlauf einer angeschlossenen Antenne oder einer LC-Kombination gemessen werden kann.
ein auf eine feste Frequenz eingestellter RC-Schwingkreis mit einem Indikator, der anzeigt, wie stark die Abstrahlung unerwünschter Oberwellen ist.
TJ507 41
Ein digitaler Frequenzzähler verfügt über eine Genauigkeit von 10 ppm und wird für eine Messung bei 145 MHz verwendet. Welcher der Messwerte weist die richtige Anzahl von genauen Dezimalstellen für die angegebene Genauigkeit auf?
145,07522 MHz
145,07 MHz
145,0752 MHz
145,075215 MHz
TJ808 42
Eine präzise Effektivwertmessung ist mit einem Gleichrichterinstrument
bei allen Signalen, die Oberwellen enthalten möglich.
bei allen Signalformen möglich.
nur bei rechteck- und sinusförmigen Signale möglich.
nur bei sinusförmigen Signalen möglich.
TJ820 43
Wenn ein Faktor-10-Frequenzteiler vor einem Frequenzzähler geschaltet wird und der Zähler 14,5625 MHz anzeigt, beträgt die tatsächliche Frequenz
145,625 MHz.
14,5625 MHz.
1,45625 MHz.
135,625 MHz.
TK120 44
Bei einem Besuch beim Nachbarn zur Prüfung von Fernsehrundfunkstörungen ist zunächst
der Netzstecker aus der Steckdose zu ziehen um zu prüfen, ob die Störung über das Netz eingeschleppt wird.
die Rückseite des Fernsehgeräts zu entfernen und das Gehäuse zu erden.
die Antennenleitung vom Fernsehgeräts zu trennen um zu prüfen, ob die Störungen anhalten.
das Fernsehgerät zu erden und abzuschalten um zu prüfen, ob die Störungen anhalten.
TK221 45
Ein korrodierter Anschluss an der Fernseh-Empfangsantenne des Nachbarn
kann in Verbindung mit Einstreuungen aus dem Stromnetz durch Intermodulation Bild- und Tonstörungen hervorrufen.
kann in Verbindung mit dem Signal naher Sender parametrische Schwingungen erzeugen, die einen überhöhten Nutzsignalpegel hervorrufen.
kann in Verbindung mit dem Signal naher Sender unerwünschte Mischprodukte erzeugen, die den Fernsehempfang stören.
kann in Verbindung mit dem Oszillatorsignal des Fernsehempfängers unerwünschte Mischprodukte erzeugen, die den Fernsehempfang stören.
TK222 46
Eine 435-MHz-Sendeantenne mit 1 kW ERP ist unmittelbar auf die Fernsehantenne des Nachbarn gerichtet. Dies führt gegebenenfalls
zu unerwünschten Reflexionen des Sendesignals.
zu Zeilenfrequenzstörungen beim 435-MHz-Empfang.
zur Erzeugung von parasitären Schwingungen.
zur Übersteuerung der Vorstufe des Fernsehers.
TL102 47
Um eine Amateurfunkstelle in Bezug auf EMV zu optimieren
sollte der Sender mit der Wasserleitung im Haus verbunden werden.
sollten alle Einrichtungen mit einer guten HF-Erdung versehen werden.
sollten alle schlechten Erdverbindungen entfernt werden.
sollten die Wasserleitungsanschlüsse aus Polyäthylen zur Isolation vorgesehen werden.
TL210 48
Sie errechnen einen Sicherheitsabstand für Ihre Antenne. Von welchem Punkt aus muss dieser Sicherheitsabstand eingehalten werden, wenn Sie bei der Berechnung die Fernfeldnäherung verwendet haben? Er muss eingehalten werden
von der Mitte der Antenne, d.h. dort, wo sie am Mast befestigt ist.
vom Einspeisepunkt der Antenne.
vom untersten Punkt der Antenne.
von jedem Punkt der Antenne.
TL212 49
Für Ihre Yagi-Antenne, die an einem hohen Mast befestigt ist, beträgt der Sicherheitsabstand in Hauptstrahlrichtung 20 m. Da die Antenne jedoch über gefährdete Orte hinweg strahlt, dringt nur ein Teil des Feldes in den Bereich unterhalb der Antenne. Sie ermitteln einen kritischen Winkel von 40° und ersehen im Strahlungsdiagramm der Antenne eine Winkeldämpfung von 6 dB. Auf welchen Wert verringert sich dann der Sicherheitsabstand?
Er verringert sich auf 3,33 m.
Er verringert sich auf 10 m.
Er verringert sich auf 5,02 m.
Er verringert sich nicht.
TL302 50
Welches Material und welcher Mindestquerschnitt ist bei einer Erdungsleitung zwischen einem Antennenstandrohr und einer Erdungsanlage nach DIN VDE 0855 Teil 300 für Funksender bis 1 kW zu verwenden?
Ein- oder mehrdrähtiger - aber nicht feindrähtiger - isolierter oder blanker Kupferleiter mit mindestens 10 mm² Querschnitt oder ein Aluminiumleiter mit mindestens 16 mm²2 Querschnitt.
Als geeigneter Erdungsleiter gilt ein Einzeldraht mit einem Mindestquerschnitt von 4 mm² Kupfer, isoliert oder blank, oder 10 mm² Aluminium isoliert.
Ein- oder mehrdrähtiger - aber nicht feindrähtiger - isolierter oder blanker Kupferleiter mit mindestens 25 mm² Querschnitt oder ein Aluminiumleiter mit mindestens 50 mm2 Querschnitt.
Als geeigneter Erdungsleiter gilt ein Einzelmassivdraht mit einem Mindestquerschnitt von 16 mm² Kupfer, isoliert oder blank, oder 25 mm² Aluminium isoliert oder 50 mm² Stahl.
TL303 51
Unter welchen Bedingungen darf ein Fundamenterder als Blitzschutzerder verwendet werden?
Die in den Sicherheitsvorschriften festgelegte zulässige Leitungslänge des Erdungsleiters darf auf keinen Fall überschritten werden.
Nach den geltenden Vorschriften muss immer eine eigene Blitzschutzanlage, also auch ein eigener Fundamenterder, für eine Amateurfunkantenne aufgebaut werden.
Die Ausdehnung des Fundamenterders muss größer oder wenigstens gleich der Ausdehnung der Antennenanlage sein.
Jeder ordnungsgemäß verlegte Fundamenterder kann verwendet werden, sofern alle Blitzschutzleitungen bis zur Potentialausgleichsschiene getrennt geführt werden.
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QTA/b.03/2021-02-13   AfuPbTA V1.05  © DF1IAV TID: 208725   05.06.2026 15:15