Teil 1: Technische Kenntnisse o. Bf. Amateurfunkzeugnis Klasse A 51 Fragen   Zeit: 90 Minuten
TA119 1
Die Ausbreitungsgeschwindigkeit freier elektromagnetischer Wellen beträgt etwa
3000000 km/s.
3000 km/s.
300000 km/s.
30000 km/s.
TB903 2
Die mittlere Leistung eines Senders ist
die durchschnittliche Leistung, die ein Sender unter normalen Betriebsbedingungen an die Antennenspeiseleitung während eines Zeitintervalls abgibt, das im Verhältnis zur Periode der tiefsten Modulationsfrequenz ausreichend lang ist.
das Produkt aus der Leistung, die unmittelbar der Antenne zugeführt wird und ihrem Gewinnfaktor in einer Richtung, bezogen auf den Halbwellendipol.
die unmittelbar nach dem Senderausgang messbare Leistung über die Spitzen der Periode einer durchschnittlichen Hochfrequenzschwingung, bevor Zusatzgeräte (z.B. Anpassgeräte) durchlaufen werden.
die durchschnittliche Leistung, die ein Sender unter normalen Betriebsbedingungen während einer Periode der Hochfrequenzschwingung bei der höchsten Spitze der Modulationshüllkurve der Antennenspeiseleitung zuführt.
TB917 3
Eine künstliche 50-Ω-Antenne besteht aus elf 560-Ω-Kohleschichtwiderständen mit einem Belastungsnennwert von jeweils 5 W. Wie hoch ist die zulässige Gesamtleistung die angelegt werden darf?
55 W
5 W
750 W
27,5 W
TB923 4
In welcher Antwort sind alle dargestellten Zusammenhänge zwischen Strom, Spannung, Widerstand und Leistung richtig?
I = √(P·R); U = √(P/R)
I = √(R/P); U = √(P·R)
I = √P/R; U = √(P/R)
I = √(P/R); U = √(P·R)
TC203 5
Ein verlustloser Kondensator wird an eine Wechselspannungsquelle angeschlossen. Welche Phasenverschiebung zwischen Spannung und Strom stellt sich ein?
Die Spannung eilt dem Strom um 45° voraus.
Der Strom eilt der Spannung um 90° voraus.
Die Spannung eilt dem Strom um 90° voraus.
Der Strom eilt der Spannung um 45° voraus.
TC305 6
Wie groß ist der Wechselstromwiderstand einer Spule mit 3 μH Induktivität bei einer Frequenz von 100 MHz?
942 Ω
1,9 Ω
1885 kΩ
1885 Ω
TC524 7
Die Hauptfunktion einer Fotodiode ist
die Abgabe von Licht zur Signalanzeige.
die Gewinnung von Wechselstrom aus Licht.
die Entkopplung zweier Wechselstromkreise.
die Umwandlung von Licht in elektrischen Strom.
TD104 8
Wie groß ist die Gesamtinduktivität von drei in Reihe geschalteten Spulen von 2000 nH, 0,03 mH und 1500 μH?
1873 nH
1503 μH
1532 μH
1873 μH
TD218 9
Wie ergibt sich die Bandbreite B eines Schwingkreises aus der Resonanzkurve?
Für HF-Filter sollten vorzugsweise
Die Bandbreite ergibt sich aus der Multiplikation der Resonanzfrequenz mit dem Faktor 0,7.
Die Bandbreite ergibt sich aus der Differenz der beiden Frequenzen, bei denen die Spannung auf den 0,5-fachen Wert gegenüber der maximalen Spannung bei der Resonanzfrequenz abgesunken ist.
Die Bandbreite ergibt sich aus der Differenz der beiden Frequenzen, bei denen die Spannung auf den 0,7-fachen Wert gegenüber der maximalen Spannung bei der Resonanzfrequenz abgesunken ist.
Die Bandbreite ergibt sich aus der Multiplikation der Resonanzfrequenz mit dem Faktor 0,5.
TD704 10
Welche Baugruppen muss eine Phasenregelschleife (PLL) mindestens enthalten?
Einen Phasenvergleicher, einen Tiefpass und einen Frequenzteiler
Einen VCO, einen Hochpass und einen Phasenvergleicher
Einen Phasenvergleicher, einen Hochpass und einen Frequenzteiler
Einen VCO, einen Tiefpass und einen Phasenvergleicher
TE107 11
Wodurch wird Kreuzmodulation verursacht?
Durch Übermodulation oder zu großem Hub.
Durch die Übermodulation eines Verstärkers.
Durch Vermischung eines starken unerwünschten Signals mit dem Nutzsignal.
Wenn eine Harmonische sich selbst vermischt.
TE108 12
Um unnötige Seitenband-Splatter zu vermeiden, sollte der Modulationsgrad eines AM-Signals unter
50 % liegen.
25 % liegen.
100 % liegen.
75 % liegen.
TE208 13
Die Änderung der Kapazität einer über einen Quarzoszillator angeschalteten Varicap-Diode stellt eine Möglichkeit dar
Amplitudenmodulation zu erzeugen.
CW-Signale zu erzeugen.
Zweiseitenbandmodulation zu erzeugen.
Frequenzmodulation zu erzeugen.
TE328 14
Welche Aussage über die Übertragungsarten ist richtig?
Bei Halbduplex gibt es nur einen Übertragungskanal, aber es kann durch Umschaltung abwechselnd in beide Richtungen gesendet werden.
Bei Halbduplex kann nur in eine Richtung gesendet werden.
Bei Simplex gibt es zwei unabhängige Übertragungskanäle.
Bei Duplex gibt es zwei Übertragungskanäle, aber es kann nur durch Umschaltung abwechselnd in beide Richtungen gesendet werden.
TF322 15
Die Phasenverschiebung zwischen der Ein- und Ausgangsspannung einer Verstärkerstufe mit einem Transistor in Basisschaltung beträgt
180°.
0°.
270°.
90°.
TF327 16
Bei welchem der folgenden Fälle misst man eine hohe Spannung am Emitterwiderstand einer Empfänger-ZF-Stufe?
Der Widerstand hat einen Kurzschluss.
Der Transistor ist hochohmig.
Der Transistor hat einen Kurzschluss.
Der Abblockkondensator hat nicht mehr die erforderliche Kapazität.
TF408 17
Um Einrichtungen mit einem Klappdeckel aus Metall möglichst gut abzuschirmen, empfiehlt es sich, das Scharnier
mit einem Kunststoffhalter zu versehen.
das Halteband mit einer Ferritperle zu versehen.
mit einem Polystyrol-Kondensator abzublocken.
mit einem guten Erdband zu überbrücken.
TF409 18
Eine schmale Empfängerbandbreite führt im allgemeinen zu einer
schlechten Demodulation.
unzulänglichen Trennschärfe.
fehlenden Trennschärfe.
hohen Trennschärfe.
TF434 19
Die Empfindlichkeit eines Empfängers kann durch
gute Erdung verbessert werden.
starke HF-Signale auf einer nahen Frequenz beeinträchtigt werden.
zu starke NF-Filterung beeinträchtigt werden.
fehlerhafte Einstellung des BFO beeinträchtigt werden.
TF436 20
In einem Amateurfunkempfänger werden etwa alle 15625 Hz unerwünschte Signale festgestellt. Dies ist wahrscheinlich zurückzuführen auf
unerwünschte Abstrahlungen eines TV-Zeilenoszillators.
erwünschte Abstrahlungen eines TV-Zeilenoszillators.
eine Funkstelle des Betriebsfunks mit NF-Tonruf.
erwünschte Abstrahlungen eines TV-Normalfrequenzsenders.
TF503 21
Wozu eignet sich eine DSP-Signalverarbeitung in einem Empfänger? Sie eignet sich
als Frequenzfilter.
zur Unterdrückung der Spiegelfrequenzen.
als Digital-Analog-Wandler.
zur Sprachausgabe.
TG207 22
Wenn der Stromversorgung einer Endstufe NF-Signale überlagert sind, kann dies unerwünschte Modulation der Sendefrequenz erzeugen. Diese zeigt sich als
NBFM
FM
PM
AM
TG211 23
Im Regelfall sollte ein Oszillator zunächst an
eine Pufferstufe angeschlossen sein.
einen HF-Verstärker im C-Betrieb angeschlossen sein.
einen Leistungsverstärker angeschlossen sein.
ein Notchfilter angeschlossen sein.
TG216 24
Die Stufen mit Frequenzvervielfachung in einer Sendeeinrichtung sollten idealerweise
frequenzmoduliert werden.
in PTFE eingehüllt werden.
sehr gut gekühlt werden.
gut abgeschirmt sein, um unerwünschte Abstrahlungen zu minimieren.
TG230 25
Welches Filter sollte hinter einem VHF-Sender geschaltet werden, um die unerwünschte Aussendung von Subharmonischen und Harmonischen auf ein Mindestmaß zu begrenzen?
Notchfilter
Tiefpassfilter
Bandpass
Hochpassfilter
TG234 26
Stromversorgungskabel in einem Sender sollten
gegen Erde HF-Potential aufweisen.
über das Leistungsverstärkergehäuse geführt werden.
gegen HF-Einstrahlung gut entkoppelt sein.
HF-Schwingungen aufweisen.
TG304 27
Welche Betriebsart der Leistungsverstärkerstufe eines Senders erzeugt grundsätzlich den größten Oberschwingungsanteil?
AB-Betrieb
A-Betrieb
C-Betrieb
B-Betrieb
TG516 28
Um die Wahrscheinlichkeit von Eigenschwingungen in einem Leistungsverstärker zu verringern,
sollten die Ein- und Ausgangsschaltungen gut voneinander entkoppelt werden.
sollte kein Schaltnetzteil als Stromversorgung verwendet werden.
sollte die Versorgungsspannung über ein Netzfilter zugeführt werden.
sollte Verstärkerausgang und Netzteil möglichst weit voneinander entfernt aufgebaut werden.
TG521 29
Die dritte Harmonische einer 29,5-MHz-Aussendung fällt in
den 2-m-Amateurfunkbereich.
den VHF-Fernsehbereich.
den FM-Rundfunkbereich.
den UKW-Betriebsfunk-Bereich.
TH105 30
Ein mittengespeister λ/2-Dipol ist bei seiner Grundfrequenz und deren ungeradzahligen Vielfachen
spannungsgespeist, in Parallelresonanz und am Eingang hochohmig.
stromgespeist, in Serienresonanz und am Eingang niederohmig.
strom- und spannungsgespeist und weist einen rein kapazitiven Eingangswiderstand auf.
strom- und spannungsgespeist und weist einen rein induktiven Eingangswiderstand auf.
TH121 31
Welche Antenne gehört nicht zu den symmetrischen Antennen?
Groundplane
Yagi
Faltdipol
λ/2-Dipol
TH142 32
An welchem Element einer Yagi-Antenne erfolgt die Energieeinspeisung? Sie erfolgt
am Reflektor.
am Direktor.
am Dipol.
an Dipol und Reflektor.
TH156 33
Eine λ/2-Dipol-Antenne soll für 14,2 MHz aus Draht gefertigt werden. Es kann mit einem Korrekturfaktor von 0,95 gerechnet werden. Wie lang müssen die beiden Drähte der Dipolantenne sein?
Je 5,28 m
Je 10,56 m
Je 5,02 m
Je 10,03 m
TH226 34
Ein Sender mit 5 Watt Ausgangsleistung ist über eine Antennenleitung, die 2 dB Kabelverluste hat, an eine Richtantenne mit 5 dB Gewinn (auf den Dipol bezogen) angeschlossen. Welche EIRP wird von der Antenne maximal abgestrahlt?
9,98 Watt
16,4 Watt
41,2 Watt
8,2 Watt
TI106 35
In welcher Höhe befindet sich die für die Fernausbreitung wichtige D-Schicht an einem Sommertag? Sie befindet sich in ungefähr
200km Höhe.
400km Höhe.
70 bis 90 km Höhe.
90 bis 120 km Höhe.
TI204 36
Unter Sprungentfernung versteht man
die maximale Entfernung vom Sender, an dem ein Signal empfangen werden kann.
die Entfernung, bei dem kein Signal von Empfänger empfangen werden kann.
die Entfernung zwischen dem Sender und dem Punkt, an dem die Raumwelle erstmals zur Erde zurückkehrt.
die Entfernung zwischen dem Ende der Bodenwelle und dem Punkt, an dem die Raumwelle erstmals zur Erde zurückkehrt
TI220 37
Unter dem Begriff "short skip" versteht man Funkverbindungen oberhalb 21 MHz mit Sprungentfernungen unter 1000 km, die
durch Reflexion an einer sporadisch auftretenden E-Schicht ermöglicht werden.
bei entsprechendem Abstrahlwinkel durch Reflexion an der F1-Schicht ermöglicht werden.
bei entsprechendem Abstrahlwinkel durch Reflexion an der F2-Schicht ermöglicht werden.
durch Reflexion an hochionisierten D-Schichten ermöglicht werden.
TI302 38
Überhorizontverbindungen im UHF/VHF-Bereich kommen unter anderem zustande durch
Polarisationsdrehungen in der Troposphäre an Gewitterfronten.
Streuung der Wellen an troposphärischen Bereichen unterschiedlicher Beschaffenheit.
Polarisationsdrehungen in der Troposphäre bei hoch liegender Bewölkung.
Reflexion der Wellen in der Troposphäre durch das Auftreten sporadischer D-Schichten.
TI315 39
Was bedeutet der Begriff "Sporadic E"? Es ist
ein lokal begrenzter, kurzzeitiger Ausfall der Reflexion durch ungewöhnlich hohe Ionisation innerhalb der E-Schicht.
eine kurzfristige, plötzliche Inversionsänderung in der E-Schicht, die Fernausbreitung im VHF-Bereich ermöglicht.
eine kurzzeitig auftretende, starke Reflexion von VHF-Signalen an Meteorbahnen innerhalb der E-Schicht.
eine Reflexion an lokal begrenzten Bereichen mit ungewöhnlich hoher Ionisation innerhalb der E-Schicht.
TJ114 40
Welches dieser Messgeräte verfügt normalerweise über die höchste Genauigkeit bei Spannungsmessungen?
Digitalvoltmeter
Elektronisches Analogvoltmeter
Interferenzwellenmesser
Digitaloszilloskop
TJ404 41
Ein Stehwellenmessgerät wird in ein ideal angepasstes Sender-/Antennensystem eingeschleift. Das Messgerät sollte
einen Rücklauf von 100% anzeigen.
ein Stehwellenverhältnis von 1 anzeigen.
ein Stehwellenverhältnis von 1:0 anzeigen.
ein Stehwellenverhältnis von 0 anzeigen.
TJ602 42
Ein Absorptionsfrequenzmesser hat normalerweise eine Genauigkeit von etwa
1 %.
5 %.
0,05 %.
0,001 %.
TJ606 43
Ein Absorptionsfrequenzmesser eignet sich zur Prüfung
von Signalen an der Bandgrenze.
der Übermodulation.
der richtigen Oberwellenauswahl in einem Vervielfacher.
der Empfängerübersteuerung.
TJ814 44
Ein abgestimmter Kreis wird mit einem Dipmeter geprüft. Um eine Änderung der Resonanzfrequenz zu vermeiden, ist
eine starke Kopplung erforderlich.
höchstmögliche Kopplung erforderlich.
eine verhältnismäßig lose Kopplung erforderlich.
Widerstandskopplung erforderlich.
TJ816 45
Wenn ein Frequenzzähler für die Überprüfung der Frequenz eines Senders verwendet wird, ist
ein Träger ohne Modulation zu verwenden.
eine analoge Modulation des Trägers zu verwenden.
der Zähler an den Netztransformator zu synchronisieren.
der Zähler mit der Sendefrequenz zu synchronisieren.
TK114 46
Beim Betrieb Ihres 2-m-Senders wird bei einem Ihrer Nachbarn ein Fernsehempfänger gestört, der mit einer Zimmerantenne betrieben wird. Zur Behebung des Problems schlagen Sie dem Nachbarn vor,
einen Vorverstärker in die Antennenleitung einzuschleifen.
den Fernsehrundfunkempfänger zu wechseln.
eine außen angebrachte Fernsehantenne zu installieren.
ein doppelt geschirmtes Koaxialkabel für die Antennenleitung zu verwenden.
TK115 47
Während des Betriebs eines tragbaren KW-Transceivers mit Batterieversorgung treten zu Hause und unter Verwendung der ortsfesten Antenne bei einer elektronischen Orgel Störungen auf. Eine mögliche Ursache hierfür
sind sehr starke Empfangssignale.
ist die Erzeugung von Subharmonischen am Sender.
ist unzureichende HF-Erdung.
ist die mangelhafte Stromversorgung des Senders.
TK207 48
Durch welche Maßnahme kann die übermäßige Bandbreite einer FM-Aussendung verringert werden? Durch die Verringerung der
Hubeinstellung.
Trägerfrequenz.
HF-Begrenzung.
Vorspannung in der Endstufe.
TK220 49
Im Mittelwellenbereich ergeben sich häufig Spiegelfrequenzstörungen durch
28-MHz-Sender
1,8-MHz-Sender.
UHF-Sender.
VHF-Sender.
TL206 50
Sie möchten den Personenschutz-Sicherheitsabstand für die Antenne Ihrer Amateurfunkstelle für das 10-m-Band und die Betriebsart RTTY berechnen. Der Grenzwert im Fall des Personenschutzes beträgt 28 V/m. Sie betreiben einen Dipol, der von einem Sender mit einer Leistung von 100 W über ein Koaxialkabel gespeist wird. Die Kabeldämpfung sei vernachlässigbar. Wie groß muss der Sicherheitsabstand sein?
5,01 m
13,7 m
2,50 m
1,96 m
TL210 51
Sie errechnen einen Sicherheitsabstand für Ihre Antenne. Von welchem Punkt aus muss dieser Sicherheitsabstand eingehalten werden, wenn Sie bei der Berechnung die Fernfeldnäherung verwendet haben? Er muss eingehalten werden
vom untersten Punkt der Antenne.
von jedem Punkt der Antenne.
vom Einspeisepunkt der Antenne.
von der Mitte der Antenne, d.h. dort, wo sie am Mast befestigt ist.
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QTA/b.03/2021-02-13   AfuPbTA V1.05  © DF1IAV TID: 207839   27.01.2026 07:28