Teil 1: Technische Kenntnisse o. Bf. Amateurfunkzeugnis Klasse A 51 Fragen   Zeit: 90 Minuten
TB203 1
Die Leerlaufspannung einer Gleichspannungsquelle beträgt 13,5 V. Wenn die Spannungsquelle einen Strom von 2 A abgibt, sinkt die Klemmenspannung auf 13 V. Wie groß ist der Innenwiderstand der Spannungsquelle?
13 Ω
0,25 Ω
0,5 Ω
6,75 Ω
TB204 2
Die Leerlaufspannung einer Gleichspannungsquelle beträgt 13,5 V. Wenn die Spannungsquelle einen Strom von 1 A abgibt, sinkt die Klemmenspannung auf 12,5 V. Wie groß ist der Wirkungsgrad?
13,5 %
7,5 %
92,6 %
100 %
TB303 3
Die elektrische Feldstärke um einen einzelnen Leiter ist proportional
zum Querschnitt des Leiters.
zur Spannung am Leiter.
zum Strom durch den Leiter.
zur Länge des Leiters.
TB404 4
Dauermagnete finden Anwendung in
Dreheisenmesswerken.
Drehspulmesswerken.
Spulenkernen.
Transformatorenkernen.
TB408 5
Welches sind die richtigen Einheiten der elektrischen und der magnetischen Feldstärke?
Elektrische Feldstärke: Volt mal Meter
Magnetische Feldstärke: Ampere mal Meter
Elektrische Feldstärke: Volt pro Meter
Magnetische Feldstärke: Ampere pro Meter
Elektrische Feldstärke: Ampere mal Meter
Magnetische Feldstärke: Volt mal Meter
Elektrische Feldstärke: Ampere pro Meter
Magnetische Feldstärke: Volt pro Meter
TB801 6
Wie groß ist die HF-Bandbreite, die für die Übertragung eines SSB-Signals erforderlich ist?
Sie entspricht der doppelten Bandbreite des NF-Signals.
Sie entspricht der Hälfte der Bandbreite des NF-Signals.
Sie entspricht der Differenz zwischen der höchsten und der niedrigsten Frequenz des NF-Signals.
Sie ist Null, weil bei SSB-Modulation der HF-Träger unterdrückt wird.
TB901 7
Die Ausgangsleistung eines Senders ist
die unmittelbar nach den erforderlichen Zusatzgeräten (z.B. Anpassgeräte) messbare Leistung.
die unmittelbar nach dem Senderausgang messbare Leistung, bevor sie Zusatzgeräte (z.B. Anpassgeräte) durchläuft.
die unmittelbar nach dem Senderausgang gemessene Summe aus vorlaufender und rücklaufender Leistung.
die unmittelbar nach dem Senderausgang gemessene Differenz aus vorlaufender und rücklaufender Leistung.
TB905 8
Die äquivalente isotrope Strahlungsleistung (EIRP) ist
die durchschnittliche Leistung, die ein Sender unter normalen Betriebsbedingungen an die Antennenspeiseleitung während eines Zeitintervalls abgibt, das im Verhältnis zur Periode der tiefsten Modulationsfrequenz ausreichend lang ist.
die durchschnittliche Leistung, die ein Sender unter normalen Betriebsbedingungen während einer Periode der Hochfrequenzschwingung bei der höchsten Spitze der Modulationshüllkurve der Antennenspeiseleitung zuführt.
das Produkt aus der Leistung, die unmittelbar der Antenne zugeführt wird und ihrem Gewinnfaktor in einer Richtung, bezogen auf den isotropen Kugelstrahler.
das Produkt aus der Leistung, die unmittelbar der Antenne zugeführt wird und ihrem Gewinnfaktor in einer Richtung, bezogen auf den Halbwellendipol.
TB922 9
An einem Widerstand R wird die elektrische Leistung P in Wärme umgesetzt. Sie kennen die Größen P und R. Nach welcher der Formeln können Sie die Spannung ermitteln, die an dem Widerstand R anliegt?
U = √(P·R)
U = √(P/R)
U = R·P
U = P/R
TC103 10
Metalloxidwiderstände
haben geringe Toleranzen und Widerstandsänderungen und sind besonders als Präzisionswiderstände in der Messtechnik geeignet.
sind besonders als Hochlastwiderstände bei niedrigen Frequenzen geeignet.
sind induktionsarm und eignen sich besonders für den Einsatz bei sehr hohen Frequenzen.
haben einen extrem stark negativen Temperaturkoeffizienten und sind besonders als NTC-Widerstände (Heißleiter) geeignet.
TC306 11
Was versteht man unter dem Blindwiderstand einer Spule und von welchen physikalischen Größen hängt er ab?
Der Blindwiderstand ist der Wechselstromwiderstand einer Spule. Er ist abhängig von der Induktivität der Spule und der anliegenden Frequenz. Im Blindwiderstand entstehen keine Wärmeverluste.
Der Blindwiderstand ist der Gleichstromwiderstand einer Spule. Er ist abhängig vom Isolationsmaterial der Spule und der anliegenden Spannung. Auch im Blindwiderstand entstehen Wärmeverluste.
Der Blindwiderstand ist der HFGleichstromwiderstand einer Spule. Er wird mit steigender Induktivität sowie bei erhöhtem Wechselstromanteil und steigender Frequenz größer. Je tiefer die Frequenz umso eher wandern die Elektronen an den Spulenrand (Skin- Effekt).
Der Blindwiderstand ist der Wechselstromwiderstand einer Spule. Er ist abhängig von der Blindinduktivität der Spule und der anliegenden Spannung. Im Blindwiderstand entstehen hohe Verluste.
TC315 12
Was verstehen Sie unter dem technischen Ausdruck Skin-Effekt?
Als Skin-Effekt bezeichnet man die Erscheinung, dass sich mit steigender Frequenz der Elektronenstrom mehr und mehr zur Leitermitte hin verlagert. Dadurch erhöht sich der ohmsche Leiterwiderstand bei hohem Wechselstromanteil.
Als Skin-Effekt bezeichnet man die Erscheinung, dass sich mit steigender Frequenz der Elektronenstrom mehr und mehr zur Oberfläche eines Leiters hin verlagert. Dadurch erhöht sich mit steigender Frequenz der ohmsche Leiterwiderstand.
Als Skin-Effekt bezeichnet man die Erscheinung, dass sich mit steigender Frequenz der Elektronenstrom mehr und mehr zu den Kanten eines Kondensators hin verlagert. Dadurch erhöht sich mit steigender Frequenz die Kapazität.
Als Skin-Effekt bezeichnet man die Erscheinung, dass sich mit steigender Frequenz die Induktivität und die Kapazität eines Leiters erhöht. Dadurch erhöht sich mit steigendem Leiterwiderstand die Resonanzfrequenz.
TC607 13
Welche Kollektorspannungen haben NPN- und PNP-Transistoren?
PNP- und NPN-Transistoren benötigen positive Kollektorspannungen.
PNP-Transistoren benötigen positive, NPN-Transistoren negative Kollektorspannung.
NPN-Transistoren benötigen positive, PNP-Transistoren negative Kollektorspannungen.
NPN- und PNP-Transistoren benötigen negative Kollektorspannungen.
TC711 14
Was ist ein Operationsverstärker?
Operationsverstärker sind digitale Schaltkreise mit niedrigem Verstärkungsfaktor aber großer Linearität.
Operationsverstärker sind gleichstromgekoppelte Verstärker mit sehr hohem Verstärkungsfaktor und großer Linearität.
Operationsverstärker sind in Empfängerstufen eingebaute Analogverstärker mit sehr niedrigem Verstärkungsfaktor aber großer Linearität.
Operationsverstärker sind wechselstromgekoppelte Verstärker mit niedrigem Eingangswiderstand und großer Linearität.
TC718 15
Worauf beruht die Verstärkerwirkung von Elektronenröhren?
Die Heizspannung steuert das elektrische Feld an der Katode und damit den Anodenstrom.
Die Anodenspannung steuert das magnetische Feld an der Anode und damit den Anodenstrom.
Die Katodenvorspannung steuert das magnetische Feld an der Katode und damit den Gitterstrom.
Das von der Gitterspannung hervorgerufene elektrische Feld steuert den Anodenstrom.
TD233 16
Ein Quarzfilter mit einer der 3-dB-Bandbreite von 12 kHz eignet sich besonders zur Verwendung in einem Sendeempfänger für
AM.
CW.
SSB.
FM.
TD410 17
In welchem Bereich liegt der Wechselstrom- Eingangswiderstand eines Emitterfolgers?
1 kΩ ... 10 kΩ
10 kΩ ... 200 kΩ
4 Ω ... 100 Ω
100 Ω ... 1 kΩ
TD416 18
Ein NF-Verstärker hebt die Eingangsspannung von 1 mV auf 4 mV Ausgangsspannung an. Eingangs- und Ausgangswiderstand sind gleich. Wie groß ist die Spannungsverstärkung des Verstärkers?
9 dB
3 dB
12 dB
6 dB
TD417 19
Ein Leistungsverstärker hebt die Eingangsleistung von 2,5 Watt auf 38 Watt Ausgangsleistung an. Dem entspricht eine Leistungsverstärkung von
17,7 dB.
11,8 dB.
15,2 dB.
23,6 dB.
TD426 20
Eine Treiberstufe eines HF-Verstärkers braucht am Eingang eine Leistung von 1 Watt um am Ausgang 10 Watt an die Endstufe abgeben zu können. Sie benötigt dazu eine Gleichstromleistung von 25 Watt. Wie hoch ist der Wirkungsgrad der Treiberstufe?
10 %
15 %
40 %
25 %
TD428 21
Welche Baugruppe sollte für die Begrenzung der NF-Bandbreite eines Mikrofonverstärkers verwendet werden?
Bandpassfilter
Hochpassfilter
Amplitudenbegrenzer
Tiefpassfilter
TD610 22
Die Bezeichnungen "Colpitts" und "Hartley" stehen für
Verstärker.
FM-Demodulatoren.
Oszillatoren.
Modulatoren.
TD704 23
Welche Baugruppen muss eine Phasenregelschleife (PLL) mindestens enthalten?
Einen VCO, einen Hochpass und einen Phasenvergleicher
Einen Phasenvergleicher, einen Hochpass und einen Frequenzteiler
Einen VCO, einen Tiefpass und einen Phasenvergleicher
Einen Phasenvergleicher, einen Tiefpass und einen Frequenzteiler
TE101 24
Wie unterscheidet sich J3E von A3E in Bezug auf die benötigte Bandbreite?
Die Sendeart J3E beansprucht etwa ¼ Bandbreite der Sendeart A3E.
Die unterschiedlichen Sendearten lassen keinen Vergleich zu, da sie grundverschieden erzeugt werden.
Die Sendeart J3E beansprucht etwas mehr als die halbe Bandbreite der Sendeart A3E.
Die Sendeart J3E beansprucht weniger als die halbe Bandbreite der Sendeart A3E.
TE106 25
Die Übermodulation eines SSB-Signals führt wahrscheinlich zu
Kreuzmodulation.
ausgeprägten Splatter-Erscheinungen.
überhöhtem Hub.
verminderten Seitenbändern.
TF325 26
Was bedeutet an einem Abstimmelement eines Empfängers die Abkürzung AGC?
Automatische Gleichlaufsteuerung
Automatische Verstärkungsregelung
Hilfspegelbegrenzung
Wechselstromverstärkung
TG304 27
Welche Betriebsart der Leistungsverstärkerstufe eines Senders erzeugt grundsätzlich den größten Oberschwingungsanteil?
B-Betrieb
AB-Betrieb
C-Betrieb
A-Betrieb
TG305 28
Die Ausgangsleistung eines FM-Senders
beträgt bei fehlender Modulation Null.
verringert sich durch Modulation auf 70 %.
wird nicht durch die Modulation beeinflusst.
ändert sich durch die Modulation.
TG310 29
LC-Schaltungen unmittelbar vor und hinter einem HF-Leistungsverstärker dienen
zur optimalen Anpassung der Ein- und Ausgangsimpedanzen.
zur Erhöhung des HF-Wirkungsgrades der Verstärkerstufe.
zur Verringerung der rücklaufenden Leistung bei Fehlanpassung.
zur optimalen Einstellung des Arbeitspunktes nach Betrag und Phase.
TG401 30
Was kann man tun, wenn der Hub bei einem Handfunkgerät oder Mobil-Transceiver zu groß ist?
Mehr Leistung verwenden
Leiser ins Mikrofon sprechen
Weniger Leistung verwenden
Lauter ins Mikrofon sprechen
TG506 31
Bei digitalen Betriebsarten bis 9600 Bd sollte die Bandbreite der Signale 6 kHz nicht überschreiten. Geben Sie die richtige Begründung für diese Empfehlung an:
Um die Gefahr der Selbsterregung zu verringern.
Um die Sendeleistung zu reduzieren.
Um möglichst sparsam mit der Bandbreite umzugehen.
Um die Oberwellen zu verringern.
TG518 32
Bei Aussendungen im Frequenzbereich 1,81 bis 2,0 MHz können Spiegelfrequenzstörungen im
MW-Bereich auftreten.
LW-Bereich auftreten.
FM-Rundfunkbereich auftreten.
10-m-Amateurfunkband auftreten.
TH152 33
Bei welcher der nachfolgend genannten Antennenkonfigurationen ist eine Abstrahlung von der Speiseleitung am wenigsten wahrscheinlich?
Bei einem mit doppelt geschirmten Koaxialkabel mittengespeisten Dipol.
Bei einem mit symmetrischer Speiseleitung mittengespeisten Dipol.
Bei einer endgespeisten Langdrahtantenne mit direkt angeschlossener Speiseleitung.
Bei einer L-Antenne mit senkrechter Speiseleitung.
TH159 34
Eine Delta-Loop-Antenne mit einer vollen Wellenlänge soll für 7,1 MHz aus Draht hergestellt werden. Es kann mit einem Korrekturfaktor von 0,95 gerechnet werden. Wie lang muss der Draht insgesamt sein?
42,25 m
40,14 m
21,13 m
20,07 m
TH311 35
Welches der folgenden Kabel weist im Kurzwellenbereich den geringsten Verlust auf?
UKW-Bandleitung
Offene Zweidrahtleitung
Kunststoffisolierte Zweidrahtleitung
Koaxialkabel mit Vollisolation
TH329 36
Am Eingang einer HF-Übertragungsleitung werden 100 W HF-Leistung bei richtiger Anpassung eingespeist. Die Dämpfung der Leitung beträgt 3 dB. Welche Leistung wird bei Leerlauf oder Kurzschluss am Leitungsende reflektiert, wenn dabei am Leitungsende keine Leistung verbraucht oder abgestrahlt wird?
50 Watt bei Leerlauf und 0 Watt bei Kurzschluss
0 Watt bei Leerlauf und 50 Watt bei Kurzschluss
25 Watt
50 Watt
TI115 37
Der solare Flux F
wird aus der Sonnenfleckenrelativzahl R abgeleitet und ist ein Indikator für die Aktivität der Sonne. Fluxwerte über 100 führen zu einem stark erhöhten Ionisationsgrad der D-Schicht und damit zu einer erheblichen Verschlechterung der Fernausbreitung auf den Kurzwellenbändern.
wird aus der Sonnenfleckenrelativzahl R abgeleitet und ist ein Indikator für die Aktivität der Sonne. Fluxwerte über 60 führen zu einem stark erhöhten Ionisationsgrad in der Ionosphäre und zu einer erheblich verbesserten Fernausbreitung auf den höheren Kurzwellenbändern.
ist die im Kurzwellenbereich gemessene Energiestrahlung der Sonne. Fluxwerte über 60 führen zu einem stark erhöhten Ionisationsgrad in der Ionosphäre und zu einer erheblich verbesserten Fernausbreitung auf den höheren Kurzwellenbändern.
ist die im GHz-Bereich gemessene Energiestrahlung der Sonne. Fluxwerte über 100 führen zu einem stark erhöhten Ionisationsgrad in der Ionosphäre und zu einer erheblich verbesserten Fernausbreitung auf den höheren Kurzwellenbändern.
TI226 38
Die höchste brauchbare Frequenz (MUF) für eine Funkstrecke
wird höher als die kritische Grenzfrequenz, wenn der Abstrahlwinkel der Sendeantenne kleiner wird.
wird kleiner als die kritische Grenzfrequenz, wenn der Abstrahlwinkel der Sendeantenne höher wird.
wird kleiner als die kritische Grenzfrequenz, wenn der Abstrahlwinkel der Sendeantenne kleiner wird.
ist nur abhängig vom Ionisierungsgrad der D-, E- und F-Schichten.
TI301 39
Wie weit etwa reicht der Funkhorizont im UKW-Bereich über den geographischen Horizont hinaus?
Etwa doppelt so weit.
Etwa 15 % weiter als der geographische Horizont.
Etwa bis zum Vierfachen der Entfernung bis zum geographischen Horizont.
Etwa bis zur Hälfte der Entfernung bis zum geographischen Horizont.
TJ112 40
Ein Messgerät hat einen Kennwiderstand von 10 kΩ/V. Für 1 Volt Vollausschlag liegt die Stromaufnahme bei
200 μA.
50 μA.
100 μA.
10 μA.
TJ707 41
Mit welchem der folgenden Messinstrumente können die genauen Frequenzen der Harmonischen eines Signals gemessen werden? Sie können gemessen werden
mit einen digitalen Frequenzzähler.
mit einem Spektrumanalysator.
mit einem Oszilloskop.
mit einem Breitbandpegelmesser.
TJ809 42
Zur genauen Messung des Effektivwertes eines nicht sinusförmigen Stromes bis in den GHz-Bereich eignet sich
ein Oszillograf.
ein Messgerät mit Thermoumformer.
ein Digitalmultimeter.
ein Messgerät mit Diodentastkopf.
TJ810 43
Eine künstliche Antenne von 50 Ω verfügt über eine Anzapfung bei 5 Ω vom erdnahen Ende. Diese Anzapfung ermöglicht die
Einstellung der SWR-Messbrücke auf Null.
Änderung der Antennenanpassung.
Erhöhung des Lastwirkungsgrades.
Messung der Ausgangsleistung.
TJ825 44
Welches Messgerät könnte für den Nachweis von Harmonischen einer Aussendung verwendet werden?
Frequenzzähler
Absorptionsfrequenzmesser
Stehwellenmessgerät
HF-Leistungsmesser
TK204 45
Bei einem Sender mit mehr als 2,5 mW Ausgangsleistung sollte die Dämpfung der Oberwellen im Frequenzbereich 1,7-35 MHz mindestens
60 dB betragen.
100 dB betragen.
20 dB betragen.
40 dB betragen.
TK210 46
Wenn HF-Signale unerwünscht auf einen VFO zurückkoppeln, kann dies zu
Frequenzsynthese führen.
Mehrwegeausbreitung führen.
Gegenkopplung führen.
Frequenzinstabilität führen.
TK211 47
Das Nutzsignal eines 144-MHz-Senders verursacht die Übersteuerung eines in der Nähe befindlichen UHF-Fernsehempfängers. Das Problem lässt sich durch den Einbau eines
ZF-Begrenzers hinter dem Tuner des Fernsehempfängers lösen.
Tiefpassfilter in das Antennenzuführungskabel des Fernsehempfängers lösen.
Subharmonischenfilters vor dem Tuner des Fernsehempfängers lösen.
Hochpassfilters in das Antennenzuführungskabel des Fernsehempfängers lösen.
TK311 48
Die Einfügungsdämpfung im Durchlassbereich eines passiven Hochpassfilters für ein Fernsehantennenkabel sollte
mindestens 80 bis 100 dB betragen.
höchstens 10 bis 15 dB betragen.
höchstens 2 bis 3 dB betragen.
mindestens 40 bis 60 dB betragen.
TL216 49
Muss ein Funkamateur als Betreiber einer ortsfesten 2-m-Amateurfunkstelle bei der Sendeart F3E und einer Senderleistung von 6 Watt an einer 15-Element-Yagiantenne mit 13 dB Gewinn und vernachlässigbaren Kabelverlusten die Einhaltung der Personenschutzgrenzwerte nachweisen?
Nein, bei der Sendeart F3E und Sendezeiten unter 6 Minuten in der Stunde kann der Schutz von Personen in elektromagnetischen Feldern durch den Funkamateur vernachlässigt werden.
Nur wenn die Antenne vertikal polarisiert ist. Bei horizontaler Polarisation kann er davon ausgehen, dass eine Richtantenne mit diesem Gewinn einen sehr kleinen vertikalen Öffnungswinkel hat und die Personenschutzgrenzwerte auf jeden Fall eingehalten werden.
Nein, der Schutz von Personen in elektromagnetischen Feldern ist durch den Funkamateur erst bei einer Strahlungsleistung von mehr als 10 W EIRP sicherzustellen.
Ja, er ist in diesem Fall verpflichtet, die Einhaltung der Personenschutzgrenzwerte nachzuweisen.
TL301 50
Unter welchen Bedingungen darf das Standrohr einer Amateurfunkantenne auf einem Gebäude mit einer vorhandenen Blitzschutzanlage verbunden werden?
Die Bedingung ist ein ausreichend großer Querschnitt für die Verbindungsleitung zur Blitzschutzanlage.
Wenn die vorhandene Blitzschutzanlage fachgerecht aufgebaut ist und das Standrohr mit ihr auf einem sehr kurzen Weg verbunden werden kann.
Nach den geltenden Vorschriften muss das Standrohr der Amateurfunkantenne mit einer vorhandenen Gebäude-Blitzschutzanlage verbunden werden.
Nach den geltenden Vorschriften muss immer eine eigene Blitzschutzanlage für eine Amateurfunkantenne aufgebaut werden.
TL304 51
Welche Sicherheitsmaßnahmen müssen zum Schutz gegen atmosphärische Überspannungen und zur Verhinderung von Spannungsunterschieden bei Koaxialkabel-Niederführungen ergriffen werden?
Die Koaxialkabel müssen das entsprechende Schirmungsmaß aufweisen und entsprechend isoliert sein.
Neben der Erdung des Antennenmastes sind keine weiteren Maßnahmen erforderlich.
Die Außenleiter (Abschirmung) aller Koaxialkabel-Niederführungen müssen über einen Potentialausgleichsleiter normgerecht mit Erde verbunden werden.
Für alle Koaxialkabel-Niederführungen sind entsprechend den Sicherheitsvorschriften Überspannungsableiter vorzusehen.
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QTA/b.03/2021-02-13   AfuPbTA V1.05  © DF1IAV TID: 209342   01.09.2026 03:07