Teil 1: Technische Kenntnisse o. Bf. Amateurfunkzeugnis Klasse A 51 Fragen   Zeit: 90 Minuten
TA121 1
Eine Wellenlänge von 10 cm im Freiraum entspricht einer Frequenz von
1,9 GHz.
3 MHz.
3 GHz.
10 GHz.
TB502 2
Wie erfolgt die Ausbreitung einer elektromagnetischen Welle? (Im folgenden Text ist H-Feld die magnetische Feldkomponente und E-Feld die elektrische Feldkomponente.)
E-Feld und H-Feld breiten sich unabhängig voneinander aus und stehen senkrecht zueinander und zur Ausbreitungsrichtung.
Sie erfolgt durch eine sich ausbreitende Wechselwirkung zwischen E-Feld und H-Feld.
Die Ausbreitung erfolgt nur über das H-Feld. Das E-Feld ist nur im Nahfeld vorhanden.
Die Ausbreitung erfolgt nur über das E-Feld. Das H-Feld ist nur im Nahfeld vorhanden.
TB509 3
Durch welche Größe sind elektrische und magnetische Komponenten eines elektromagnetischen Feldes im Fernfeld miteinander verknüpft?
Durch die Polarisationsrichtung der Antenne
Durch die Ausbreitung in der Ionosphäre
Durch den Feldwellenwiderstand des Freiraums
Durch die Maxwell-Gleichungen
TB910 4
Wie wird die EIRP ermittelt?
PEIRP = (Psender · GAntenne) - PVerluste bezogen auf den Halbwellendipol
PEIRP = PSender + PVerluste + GAntenne bezogen auf den Halbwellendipol
PEIRP = (PSender + PVerluste) · GAntenne bezogen auf den isotropen Kugelstrahler
PEIRP = (PSender - PVerluste) · GAntenne bezogen auf den isotropen Kugelstrahler
TC319 5
Durch Gegeninduktion wird in einer Spule eine Spannung erzeugt, wenn
ein konstanter Gleichstrom durch eine magnetisch gekoppelte benachbarte Spule fließt.
sich die Spule in einem konstanten Magnetfeld befindet.
durch eine magnetisch gekoppelte benachbarte Spule kein Strom fließt.
ein veränderlicher Strom durch eine magnetisch gekoppelte benachbarte Spule fließt.
TC721 6
Wie lautet der dezimale Wert der zweistelligen Hexadezimalzahl 1A? Die Dezimalzahl lautet
160.
26.
11.
16.
TD103 7
Wie groß ist die Gesamtkapazität von drei parallel geschalteten Kondensatoren von 20 nF, 0,03 μF und 15000 pF?
0,065 μF
0,650 μF
650 nF
650 000 pF
TD208 8
Welche Resonanzfrequenz fres hat die Reihenschaltung einer Spule von 100 μH mit einem Kondensator von 0,01 μF und einem Widerstand von 100 Ω?
1591,55 kHz
1,59155 kHz
15,9155 kHz
159,155 kHz
TD423 9
Ein HF-Leistungsverstärker im A-Betrieb wird mit einer Anodenspannung von 800 V und einem Anodenstrom von 130 mA betrieben. Wie hoch ist die zu erwartende Ausgangsleistung des Verstärkers?
≈ 80 Watt
≈ 100 Watt
≈ 60 Watt
≈ 40 Watt
TD512 10
Durch Addition eines Nutz- oder Störsignals zur Versorgungsspannung der Senderendstufe wird
FM erzeugt.
AM erzeugt.
NBFM erzeugt.
PM erzeugt.
TD703 11
Welchen Einfluss kann der Tiefpass in der Phasenregelschleife (PLL) auf das vom spannungsgesteuerten Oszillator (VCO) erzeugte Ausgangssignal haben?
Der Tiefpass in einer PLL kann keinen Einfluss auf das Ausgangssignal ausüben, weil er nur gleichspannungsseitig eingesetzt ist und daher nur auf die Regelspannung wirken kann.
Bei zu hoher Grenzfrequenz werden Frequenzabweichungen nicht schnell genug ausgeregelt. Bei zu niedriger Grenzfrequenz wird ein Ausgangssignal mit zu vielen Störanteilen erzeugt.
Bei zu hoher Grenzfrequenz stellt sich die Ausgangsfrequenz bei einer Frequenzumschaltung zu langsam, bzw. erst nach mehreren Überschwingern richtig ein. Dies tritt z.B. bei unterschiedlicher Sende- und Empfangsfrequenz beim Betrieb über Relais- oder Digipeater auf.
Bei zu niedriger Grenzfrequenz werden Frequenzabweichungen nicht schnell genug ausgeregelt. Bei zu hoher Grenzfrequenz wird ein Ausgangssignal mit zu vielen Störanteilen erzeugt.
TE101 12
Wie unterscheidet sich J3E von A3E in Bezug auf die benötigte Bandbreite?
Die Sendeart J3E beansprucht etwa ¼ Bandbreite der Sendeart A3E.
Die unterschiedlichen Sendearten lassen keinen Vergleich zu, da sie grundverschieden erzeugt werden.
Die Sendeart J3E beansprucht weniger als die halbe Bandbreite der Sendeart A3E.
Die Sendeart J3E beansprucht etwas mehr als die halbe Bandbreite der Sendeart A3E.
TF312 13
Um eine Rückkopplung der HF-Signale einer Leistungsverstärkerstufe zum VFO zu verhindern, sollte die Gleichstromversorgung des VFO's
möglichst spannungsfest angekoppelt werden.
möglichst temperaturabhängig sein.
im HF-Bereich nicht gefiltert werden.
gut gefiltert und entkoppelt werden.
TF324 14
Wie verhält sich der Kollektorstrom eines NPN-Transistors in einer HF-Verstärkerstufe im B-Betrieb, wenn die Basisspannung erhöht wird?
Er bleibt konstant.
Er verringert sich geringfügig.
Er nimmt erheblich ab.
Er nimmt erheblich zu.
TF412 15
Ein Frequenzmarken-Generator in einem Empfänger sollte möglichst
ein Quarzoszillator sein.
ein RC-Oszillator sein.
ein LC-Oszillator sein.
ein BFO sein.
TF430 16
Die Ausgangsstufe eines SSB-Senders ist als
linearer Verstärker gebaut.
nichtlinearer Verstärker gebaut.
Schaltstufe gebaut.
Vervielfacher gebaut.
TG211 17
Im Regelfall sollte ein Oszillator zunächst an
einen HF-Verstärker im C-Betrieb angeschlossen sein.
einen Leistungsverstärker angeschlossen sein.
eine Pufferstufe angeschlossen sein.
ein Notchfilter angeschlossen sein.
TG213 18
Wie wird ein SSB-Signal erzeugt?
Im Balancemodulator wird ein Zweiseitenband-Signal erzeugt. In einem Frequenzteiler wird ein Seitenband abgespalten.
Im Balancemodulator wird ein Zweiseitenband-Signal erzeugt. Das Seitenbandfilter selektiert ein Seitenband heraus.
Im Balancemodulator wird ein Zweiseitenband-Signal erzeugt. Ein auf die Trägerfrequenz abgestimmter Saugkreis filtert den Träger aus.
Im Balancemodulator wird ein Zweiseitenband-Signal erzeugt. Ein auf die Trägerfrequenz abgestimmter Sperrkreis filtert den Träger aus.
TG215 19
Wie arbeitet die Frequenzvervielfachung?
Das jeweils um plus und minus 90° phasenverschobene Signal wird einem additiven Mischer zugeführt, der die gewünschte Oberwelle beziehungsweise Harmonische erzeugt.
Das Signal wird einer nicht linearen Verzerrerstufe zugeführt und die gewünschte Oberwelle beziehungsweise Harmonische ausgefiltert.
Das Signal wird gefiltert und einem Ringmischer zugeführt, der die gewünschte Oberwelle beziehungsweise Harmonische erzeugt.
Das jeweils um plus und minus 90° phasenverschobene Signal wird einem multiplikativen Mischer zugeführt, der die gewünschte Oberwelle beziehungsweise Harmonische erzeugt.
TG220 20
Ein quarzgesteuertes Funkgerät mit einer Ausgangsfrequenz von 432,050 MHz verursacht Störungen bei 144,017 MHz. Der Quarzoszillator des Funkgeräts schwingt auf einer Grundfrequenz bei 12 MHz. Mit welcher Vervielfachungskombination wird wahrscheinlich die Ausgangsfrequenz bei 432 MHz erzeugt?
Die Abfolge der Vervielfachungsstufen ist
2 mal 2 mal 3 mal 3.
3 mal 3 mal 2 mal 2.
2 mal 3 mal 3 mal 2.
3 mal 2 mal 3 mal 2.
TG504 21
Wie ist der Wirkungsgrad eines HF-Generators definiert?
Als Verhältnis der HF-Leistung zu der Verlustleistung der Endstufenröhre bzw. des Endstufentransistors.
Als Verhältnis der Stärke der erwünschten Aussendung zur Stärke der unerwünschten Aussendungen.
Als Verhältnis der HF-Ausgangsleistung zu der zugeführten Gleichstromleistung.
Als Erhöhung der Ausgangsleistung in der Endstufe bezogen auf die Eingangsleistung.
TG523 22
Was gilt beim Sendebetrieb für unerwünschte Aussendungen im Frequenzbereich zwischen 1,7 und 35 MHz? Sofern die Leistung einer unerwünschten Aussendung
1 μW überschreitet, sollte sie um mindestens 60 dB gegenüber der maximalen PEP des Senders gedämpft werden.
1 μW überschreitet, sollte sie um mindestens 50 dB gegenüber der maximalen PEP des Senders gedämpft werden.
0,25 μW überschreitet, sollte sie um mindestens 40 dB gegenüber der maximalen PEP des Senders gedämpft werden.
0,25 μW überschreitet, sollte sie um mindestens 60 dB gegenüber der maximalen PEP des Senders gedämpft werden.
TG525 23
Wie erfolgt die Messung der Leistungen, die zu unerwünschten Aussendungen führen, in Anlehnung an die EU-Normen?
Die Messung erfolgt am Senderausgang mit einem hochohmigen HF-Tastkopf und angeschlossenem Transistorvoltmeter.
Die Messung erfolgt am Senderausgang unter Einbeziehung des gegebenenfalls verwendeten Stehwellenmessgeräts und des gegebenenfalls verwendeten Tiefpassfilters.
Die Messung erfolgt am Fußpunkt der im Funkbetrieb verwendeten Antenne unter Einbeziehung des gegebenenfalls verwendeten Antennenanpassgeräts.
Die Messung erfolgt am Ausgang der Antennenleitung unter Einbeziehung des im Funkbetrieb verwendeten Antennenanpassgeräts.
TH126 24
Welcher Prozentsatz entspricht dem Korrekturfaktor, der üblicherweise für die Berechnung der Länge einer Drahtantenne verwendet wird?
95 %
75 %
100 %
66 %
TH153 25
Welcher Standort ist für eine HF-Richtantenne am besten geeignet, um mögliche Beeinflussungen bei den Geräten des Nachbarn zu vermeiden?
Auf dem Dach, wobei die Dachfläche des Nachbarn mit abgedeckt werden sollte.
So niedrig und nah am Haus wie möglich.
An der Seitenwand zum Nachbarn.
So hoch und weit weg wie möglich.
TH154 26
Eine λ/4-Groundplane-Antenne mit vier Radials soll für 7,1 MHz aus Drähten gefertigt werden. Für Strahler und Radials kann mit einem Korrekturfaktor von 0,95 gerechnet werden. Wie lang müssen Strahler und Radials sein?
Strahler: 10,03 m, Radials: 10,03 m
Strahler: 10,56 m, Radials: 21,13 m
Strahler: 10,03 m, Radials: 20,07 m
Strahler: 21,13 m, Radials: 10,56 m
TH205 27
Welche Impedanz hat ein λ/2-Dipol unterhalb und oberhalb seiner Grundfrequenz?
Unterhalb der Grundfrequenz ist die Impedanz induktiv, oberhalb kapazitiv.
Unterhalb der Grundfrequenz ist die Impedanz kapazitiv, oberhalb induktiv.
Unterhalb der Grundfrequenz ist die Impedanz höher, oberhalb niedriger.
Unterhalb der Grundfrequenz ist die Impedanz niedriger, oberhalb höher.
TH211 28
Die Halbwertsbreite einer Antenne ist der Winkelbereich, innerhalb dem
die Strahlungsdichte auf nicht weniger als den 1/√2-fachen Wert der maximalen Strahlungsdichte absinkt.
die Feldstärke auf nicht weniger als den 0,707-fachen Wert der maximalen Feldstärke absinkt.
die abgestrahlte Leistung auf nicht weniger als den 1/√2-fachen Wert des Leistungsmaximums absinkt.
die Feldstärke auf nicht weniger als die Hälfte der maximalen Feldstärke absinkt.
TH321 29
Wie lang ist ein Koaxialkabel, das für eine ganze Wellenlänge bei 100 MHz zugeschnitten wurde, wenn der Verkürzungsfaktor 0,6 beträgt?
1,8 m
3 m
0,18 m
6 m
TH330 30
Am Eingang einer Antennenleitung, deren Dämpfung mit 5 dB berechnet wurde, werden 10 Watt HF-Leistung eingespeist. Mit der am Leitungsende angeschlossenen Antenne misst man am Leitungseingang ein VSWR von 1. Welches VSWR ist am Leitungseingang zu erwarten, wenn die Antenne am Leitungsende abgeklemmt wird?
Ein VSWR von zirka 1,9 oder weniger.
Ein VSWR von zirka 3,6 oder mehr.
Ein VSWR von zirka 0, da sich vorlaufende und rücklaufende Leistung gegenseitig auslöschen.
Ein VSWR, das gegen unendlich geht, da am Ende der Leitung die gesamte HF-Leistung reflektiert wird.
TH415 31
Welche Auswirkungen hat es, wenn eine symmetrische Antenne (Dipol) mit einem Koaxkabel gleicher Impedanz gespeist wird?
Die Richtcharakteristik der Antenne wird verformt und es können Mantelwellen auftreten.
Es treten keine nennenswerten Auswirkungen auf, da die Antenne angepasst ist und die Speisung über ein Koaxkabel erfolgt, dessen Außenleiter Erdpotential hat.
Am Speisepunkt der Antenne treten gegenphasige Spannungen und Ströme gleicher Größe auf, die eine Fehlanpassung hervorrufen.
Es treten Polarisationsdrehungen auf, die von der Kabellänge abhängig sind.
TI107 32
In etwa welcher Höhe über der Erdoberfläche befindet sich die E-Schicht? Sie befindet sich in ungefähr
360 km Höhe.
100 km Höhe.
1500 km Höhe.
70 km Höhe.
TI203 33
Eine Aussendung auf 14,18 MHz kann von der Funkstelle A in einer Entfernung von 1500 km, nicht jedoch von der Funkstelle B in 60 km Entfernung empfangen werden. Der Grund hierfür ist, dass
zwei an verschiedenen ionosphärischen Schichten reflektierte Wellen mit auslöschender Phase bei Funkstelle B eintreffen
bei Funkstelle B der Mögel-Dellinger-Effekt aufgetreten ist.
Funkstelle B sich innerhalb der ersten Sprungzone befindet.
die Boden- und Raumwellen sich bei Funkstelle B gegenseitig aufheben.
TI205 34
Was wirkt sich nicht auf die Sprungentfernung aus? Keine Auswirkung hat
die Änderung der Frequenz des ausgesendeten Signals.
die Tageszeit.
die Änderung der Strahlungsleistung.
die aktuelle Höhe der ionisierten Schichten.
TI217 35
Welches Ereignis tritt ein, wenn zwei phasenverschobene Signale an einem Empfangsort zusammentreffen?
Es kommt zu Interferenzen der beiden Signale.
Es kommt zu Reflexionen der beiden Signale.
Es kommt zu Beugungseffekten bei beiden Signalen.
Es kommt zu Drehungen der Polarisationsebene der beiden Signale.
TI219 36
Was ist für ein "Backscatter-Signal" charakteristisch?
Breitbandiges Rauschen.
Hohe Signalstärken.
Sferic-Geräusche.
Flatterfading.
TI220 37
Unter dem Begriff "short skip" versteht man Funkverbindungen oberhalb 21 MHz mit Sprungentfernungen unter 1000 km, die
durch Reflexion an hochionisierten D-Schichten ermöglicht werden.
bei entsprechendem Abstrahlwinkel durch Reflexion an der F2-Schicht ermöglicht werden.
durch Reflexion an einer sporadisch auftretenden E-Schicht ermöglicht werden.
bei entsprechendem Abstrahlwinkel durch Reflexion an der F1-Schicht ermöglicht werden.
TJ113 38
Die Auflösung eines Messinstruments entspricht
der Genauigkeit des Instruments.
der Genauigkeit des Instruments in Bezug auf den tatsächlichen Wert.
dem Vollausschlag der Instrumentenanzeige.
der kleinsten Einteilung der Anzeige.
TJ210 39
Mit einem Dipmeter soll auf indirektem Wege eine Induktivität gemessen werden. Die Spule wurde zu einem Kondensator von 330 pF parallel geschaltet und bei 5,5 MHz Resonanz festgestellt. Welche Induktivität hat die Spule?
2,5 μH
2,5 mH
5,7 μH
5,7 mH
TJ211 40
Welches dieser Messgeräte ist für die Ermittlung der Resonanzfrequenz eines Traps, das für einen Dipol genutzt werden soll, am besten geeignet?
Dipmeter
SWR-Messbrücke
Absorptionsfrequenzmesser
Frequenzmessgerät
TJ403 41
Ein Stehwellenmessgerät misst bei einer HF-Leitung im Grunde
die vorhandene Impedanz in Vor- und Rückrichtung der Leitung.
die vorlaufende und rücklaufende Leistung am eingebauten Abschlusswiderstand.
die Maximalspannung (Umax) und die Minimalspannung (Umin) auf der Leitung.
die Summen der Spannungen, die kapazitiv und induktiv bei einer Koppelschleife einkoppeln.
TJ504 42
Ein Frequenzzähler verfügt über eine Genauigkeit von ±1 ppm. Wenn der Zähler auf den 100-MHz-Bereich eingestellt wird, beträgt die Genauigkeit am oberen Ende des 100-MHz-Bereichs plus bzw. minus
10 Hz.
100 Hz.
1 kHz.
100 MHz.
TJ505 43
Welches der folgenden Messgeräte ist für genaue Frequenzmessungen am besten geeignet?
Oszilloskop
Absorptionsfrequenzmesser
Frequenzzähler
Dipmeter
TK110 44
Zur Verbesserung der Störfestigkeit gegenüber HF-Einstrahlungen können in einem NF-Leistungsverstärker
HF-Drosseln parallel zu den Kollektor- und Emitteranschlüssen der Endstufentransistoren eingebaut werden.
HF-Drosseln über die Basis-Emitter-Übergänge der Endstufentransistoren eingebaut werden.
keramische Kondensatoren über die Basis- Emitter-Übergänge der Endstufentransistoren eingebaut werden.
keramische Kondensatoren über die Emitterwiderstände der Endstufentransistoren eingebaut werden.
TK116 45
In welcher Entfernung von einer 70-cm-Sendeantenne sollte eine Fernsehantenne installiert werden, um das Störpotenzial möglichst gering zu halten? Sie sollte
außerhalb des reaktiven Nahfeldes installiert werden.
in einer Entfernung von mindestens einer halben Wellenlänge bei 432 MHz installiert werden.
in einer Entfernung von mindestens 4 Wellenlängen installiert werden.
so weit entfernt wie möglich installiert werden.
TK208 46
Parasitäre Schwingungen können Störungen hervorrufen. Man erkennt sie auch daran, dass sie
bei geradzahligen Vielfachen der Betriebsfrequenz auftreten.
bei ganzzahligen Vielfachen der Betriebsfrequenz auftreten.
bei ungeradzahligen Vielfachen der Betriebsfrequenz auftreten.
keinen festen Bezug zur Betriebsfrequenz haben.
TK304 47
Welches Filter sollte im Störungsfall für die Dämpfung von Kurzwellensignalen in ein Fernsehantennenkabel eingeschleift werden?
Tiefpassfilter
Regelbares Dämpfungsglied
Bandsperre für die Fernsehbereiche
Hochpassfilter
TK309 48
Erdleitungen sollten immer
über eine niedrige Impedanz verfügen.
über eine hohe Reaktanz verfügen.
induktiv gekoppelt sein.
über eine hohe Impedanz verfügen.
TL208 49
Sie möchten den Personenschutz-Sicherheitsabstand für die Antenne Ihrer Amateurfunkstelle in Hauptstrahlrichtung für das 2-m-Band und die Betriebsart FM berechnen. Der Grenzwert im Fall des Personenschutzes beträgt 28 V/m. Sie betreiben eine Yagi-Antenne mit einem Gewinn von 11,5 dBd. Die Antenne wird von einem Sender mit einer Leistung von 75 W über ein Koaxialkabel gespeist. Die Kabeldämpfung beträgt 1,5 dB. Wie groß muss der Sicherheitsabstand sein?
6,86 m
2,17 m
5,35 m
36,3 m
TL209 50
Warum ist im Nahfeld einer Strahlungsquelle keine einfache Umrechnung zwischen den Feldgrößen E, H und S und damit auch keine vereinfachte Berechnung des Schutzabstandes möglich?
Weil die elektrische und die magnetische Feldstärke im Nahfeld nicht exakt senkrecht aufeinander stehen und sich durch die nicht ideale Leitfähigkeit des Erdbodens am Sendeort der Feldwellenwiderstand des freien Raumes verändert.
Weil die elektrische und die magnetische Feldstärke im Nahfeld keine konstante Phasenbeziehung zueinander aufweisen.
Weil die elektrische und die magnetische Feldstärke im Nahfeld nicht senkrecht zur Ausbreitungsrichtung stehen und auf Grund des Einflusses der Erdoberfläche eine Phasendifferenz von größer 180° aufweisen.
Weil die elektrische und die magnetische Feldstärke im Nahfeld immer senkrecht aufeinander stehen und eine Phasendifferenz von 90° aufweisen.
TL303 51
Unter welchen Bedingungen darf ein Fundamenterder als Blitzschutzerder verwendet werden?
Jeder ordnungsgemäß verlegte Fundamenterder kann verwendet werden, sofern alle Blitzschutzleitungen bis zur Potentialausgleichsschiene getrennt geführt werden.
Die Ausdehnung des Fundamenterders muss größer oder wenigstens gleich der Ausdehnung der Antennenanlage sein.
Die in den Sicherheitsvorschriften festgelegte zulässige Leitungslänge des Erdungsleiters darf auf keinen Fall überschritten werden.
Nach den geltenden Vorschriften muss immer eine eigene Blitzschutzanlage, also auch ein eigener Fundamenterder, für eine Amateurfunkantenne aufgebaut werden.
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QTA/b.03/2021-02-13   AfuPbTA V1.05  © DF1IAV TID: 207867   01.02.2026 20:38