Teil 1: Technische Kenntnisse o. Bf. Amateurfunkzeugnis Klasse A 51 Fragen   Zeit: 90 Minuten
TA114 1
Die Periodendauer von 50 μs entspricht einer Frequenz von
20 kHz.
20 MHz.
200 kHz.
2 MHz.
TA116 2
Die zweite ungeradzahlige Harmonische der Frequenz 144,690 MHz ist
434,070 MHz.
289,380 MHz.
145,000 MHz.
723,450 MHz.
TA124 3
Eine Wellenlänge von 69 cm entspricht einer Frequenz von
435,574 MHz.
434,783 MHz.
440,317 MHz.
430,162 MHz.
TB802 4
Ein Träger von 7,05 MHz wird mit der NF-Frequenz von 2 kHz in SSB (LSB) moduliert. Welche Frequenzen treten im modulierten HF-Signal auf?
7,050 MHz
7,048 MHz
7,052 MHz
7,048 MHz und 7,052 MHz
TC204 5
Wie verhält sich der Wechselstromwiderstand eines Kondensators mit zunehmender Frequenz?
Er nimmt ab.
Er wird unendlich.
Er bleibt konstant.
Er nimmt zu.
TC305 6
Wie groß ist der Wechselstromwiderstand einer Spule mit 3 μH Induktivität bei einer Frequenz von 100 MHz?
1885 Ω
1885 kΩ
1,9 Ω
942 Ω
TC318 7
Um die Abstrahlungen der Spule eines abgestimmten Schwingkreises zu verringern, sollte die Spule
in einem Abschirmbecher aus Metall untergebracht werden.
einen abgestimmten Kunststoffkern aufweisen.
in einem nichtmetallischen Harz eingehüllt werden.
in einem Abschirmbecher aus Kunststoff untergebracht werden.
TC613 8
Bei einem bipolaren Transistor in leitendem Zustand befindet sich die Emitter-Basis-Diode
in Sperrrichtung.
im Leerlauf.
in Durchlassrichtung.
im Kurzschluss.
TD209 9
Welche Resonanzfrequenz fres hat die Parallelschaltung einer Spule von 2 μH mit einem Kondensator von 60 pF und einem Widerstand von 10 kΩ?
14,5288 MHz
145,288 MHz
1,45288 MHz
145,288 kHz
TD420 10
Welche Merkmale hat ein HF-Leistungsverstärker im A-Betrieb?
Wirkungsgrad bis zu 70 %, geringer Oberwellenanteil, geringer bis mittlerer Ruhestrom.
Wirkungsgrad ca. 40 %, geringst möglicher Oberwellenanteil, hoher Ruhestrom.
Wirkungsgrad 80 bis 87 %, hoher Oberwellenanteil, der Ruhestrom ist fast null.
Wirkungsgrad bis zu 80 %, geringer Oberwellenanteil, sehr geringer Ruhestrom.
TD421 11
Welche Merkmale hat ein HF-Leistungsverstärker im B-Betrieb?
Wirkungsgrad bis zu 80 %, geringer Oberwellenanteil, sehr geringer Ruhestrom.
Wirkungsgrad bis zu 70 %, geringer Oberwellenanteil, geringer bis mittlerer Ruhestrom.
Wirkungsgrad ca. 40 %, geringst möglicher Oberwellenanteil, hoher Ruhestrom.
Wirkungsgrad 80 bis 87 %, hoher Oberwellenanteil, der Ruhestrom ist fast null.
TE216 12
Wie wird die Empfindlichkeit eines FM-Modulators angegeben?
Als Modulationsindex
Als Hub
In kHz/V
In Rad/s
TE304 13
Wie erfolgt die Datenübertragung bei Packet-Radio?
Die Daten werden parallel ausgesendet. Der Takt wird im Empfänger aus den Daten zurückgewonnen.
Die Daten werden seriell ausgesendet. Es ist ein asynchrones Verfahren.
Die Daten werden paketweise gesendet. Am Anfang erfolgt ein Startzeichen und am Ende ein Stoppzeichen.
Die Daten werden paketweise gesendet. Der Beginn eines Paketes wird durch ein Synchronisationszeichen eingeleitet. Der Takt wird im Empfänger aus den Daten zurückgewonnen.
TE327 14
Was ist ein Unterschied zwischen den Betriebsarten ATV und SSTV?
SSTV wird auf UKW, ATV auf Kurzwelle verwendet.
SSTV belegt eine größere Bandbreite als ATV.
SSTV überträgt Standbilder, ATV bewegte Bilder.
SSTV ist schwarzweiß, ATV in Farbe.
TE329 15
Wie heißt die Übertragungsart mit einem Übertragungskanal, bei der durch Umschaltung abwechselnd in beide Richtungen gesendet werden kann?
Halbduplex
Simplex
Duplex
Vollduplex
TF303 16
Was bewirkt die AGC (automatic gain control) bei einem starken Eingangssignal? Sie reduziert die
Verstärkung der HF-und ZF-Stufen.
Amplitude des VFO.
Höhe der Versorgungsspannungen.
Amplitude des BFO.
TF325 17
Was bedeutet an einem Abstimmelement eines Empfängers die Abkürzung AGC?
Wechselstromverstärkung
Automatische Verstärkungsregelung
Hilfspegelbegrenzung
Automatische Gleichlaufsteuerung
TF415 18
In einigen NF-Endstufen eines Verstärkers wird der Lautsprecher über einen Abwärtstransformator angesteuert. Dies gewährleistet
eine Anpassung des Verstärkers an den Lautsprecher.
eine bessere NF-Qualität.
einen höheren NF-Gewinn.
einen sparsameren Stromverbrauch.
TF418 19
Ein Empfänger arbeitet mit einer End-ZF von 455 kHz. Welche BFO-Frequenz wäre beim CW-Empfang geeignet?
10,7 MHz.
455,8 kHz.
455 kHz.
465,7 kHz.
TF422 20
Um Schwankungen des NF-Ausgangssignals durch Schwankungen des HF-Eingangssignals zu verringern, wird ein Empfänger mit
NF-Filtern ausgestattet.
einer NF-Pegelbegrenzung ausgestattet.
einer automatischen Verstärkungsregelung ausgestattet.
einer NF-Vorspannungsregelung ausgestattet.
TF437 21
Welche Empfängereigenschaft beurteilt man mit dem Interception Point IP3?
Das Signal-Rausch-Verhältnis
Die Grenzempfindlichkeit
Die Großsignalfestigkeit
Die Trennschärfe
TG229 22
Ein hinter einem VHF-Sender geschalteter Bandpass
sollte den gewünschten Frequenzbereich durchlassen.
unterdrückt das Oberband.
sollte alle Harmonischen durchlassen.
sollte die Abstrahlung aller Subharmonischen zulassen.
TG514 23
Um die Gefahr von Eigenschwingungen in HF-Schaltungen zu verringern,
sollten die Betriebsspannungen den einzelnen Stufen mit koaxialen oder verdrillten Leitungen zugeführt werden.
sollte jede Stufe gut abgeschirmt sein.
sollte jede Stufe eine eigene stabilisierte Stromversorgung haben.
sollten die Abschirmungen der einzelnen Stufen nicht miteinander verbunden werden.
TH126 24
Welcher Prozentsatz entspricht dem Korrekturfaktor, der üblicherweise für die Berechnung der Länge einer Drahtantenne verwendet wird?
95 %
75 %
66 %
100 %
TH142 25
An welchem Element einer Yagi-Antenne erfolgt die Energieeinspeisung? Sie erfolgt
am Direktor.
am Dipol.
am Reflektor.
an Dipol und Reflektor.
TH155 26
Eine λ/2-Dipol-Antenne soll für 7,1 MHz aus Draht gefertigt werden. Wie lang müssen die beiden Drähte der Dipolantenne sein? Es soll hier mit einem Korrekturfaktor von 0,95 gerechnet werden.
Je 10,56 m
Je 10,03 m
Je 20,07 m
Je 21,13 m
TH157 27
Ein Drahtdipol hat eine Gesamtlänge von 20,00 m. Für welche Frequenz ist der Dipol in Resonanz, wenn mit einem Korrekturfaktor von 0,95 gerechnet werden kann.
7,12 MHz
7,00 MHz
6,77 MHz
7,50 MHz
TH204 28
Welchen Eingangs- bzw. Fußpunktwiderstand hat ein λ/2-Dipol bei seiner Grundfrequenz und hinreichender Höhe über dem Boden?
ca. 240 bis 300 Ω
ca. 30 Ω
ca. 60 bis 75 Ω
ca. 120 Ω
TH208 29
Der Gewinn von Antennen wird häufig in dBi angegeben. Auf welche Vergleichsantenne bezieht man sich dabei? Man bezieht sich dabei auf den
vertikalen Rundstrahler.
horizontalen Rundstrahler.
isotropen Kugelstrahler.
Halbwellenstrahler.
TH215 30
Bei einer Drahtantenne bewirkt eine Erhöhung der Drahtlänge
die Erhöhung der Güte.
eine Erhöhung der Resonanzfrequenz.
eine Vergrößerung der Belastbarkeit.
eine Verringerung der Resonanzfrequenz.
TH220 31
Eine Antenne hat ein Stehwellenverhältnis (VSWR) von 3. Wie viel Prozent der vorlaufenden Leistung werden von der Zuleitung auf die Antenne übertragen?
50 %
75 %
25 %
29 %
TH226 32
Ein Sender mit 5 Watt Ausgangsleistung ist über eine Antennenleitung, die 2 dB Kabelverluste hat, an eine Richtantenne mit 5 dB Gewinn (auf den Dipol bezogen) angeschlossen. Welche EIRP wird von der Antenne maximal abgestrahlt?
16,4 Watt
41,2 Watt
9,98 Watt
8,2 Watt
TH301 33
Der Wellenwiderstand einer Leitung
hängt von der Leitungslänge und der Beschaltung am Leitungsende ab.
hängt von der Beschaltung am Leitungsende ab.
ist völlig frequenzunabhängig.
ist im HF-Bereich in etwa konstant.
TH312 34
Welche Vorteile hat eine Paralleldraht-Speiseleitung?
Sie vermeidet Mantelwellen durch Wegfall der Abschirmung.
Sie bietet guten Blitzschutz durch niederohmige Drähte.
Sie erlaubt leichtere Kontrolle des Wellenwiderstandes durch Verschieben der Spreizer.
Sie hat geringere Dämpfung als andere Speiseleitungen und hohe Spannungsfestigkeit.
TH416 35
Eine symmetrische Antenne (Dipol) soll mit einem unsymmetrischen Kabel (Koaxkabel) gleicher Impedanz gespeist werden. Dabei erreicht man einen Symmetriereffekt zum Beispiel
durch Symmetrierglieder wie Umwegleitung oder Balun.
durch Parallelschalten eines am freien Ende offenen λ/4-langen Leitungsstücks (Stub) am Speisepunkt der Antenne.
durch die Einfügung von Sperrkreisen (Traps) in den Dipol.
durch Parallelschalten eines am freien Ende kurzgeschlossenen λ/2-langen Leitungsstücks (Stub) am Speisepunkt der Antenne.
TH421 36
Fehlanpassungen, schlecht montierte Steckverbindungen oder Beschädigungen von HF-Übertragungsleitungen
führen zur einer Überbeanspruchung der angeschlossenen Antenne.
führen zu Reflektionen des übertragenen HFSignals und zu einem erhöhten VSWR.
führen zu einem VSWR von kleiner oder gleich 1.
führen zur Erzeugung unerwünschter Aussendungen, da innerhalb der erforderlichen Bandbreite keine Anpassung gegeben ist.
TI208 37
Von welchem der genannten Parameter ist die Sprungdistanz abhängig, die ein KW-Signal auf der Erdoberfläche überbrücken kann? Sie ist abhängig
von der Polarisation.
vom Antennengewinn.
vom Abstrahlwinkel der Antenne.
von der Sendeleistung.
TI218 38
Backscatter oder Rückstreuung kann auftreten, wenn
intensive Korpuskularstrahlung in der Exosphäre eine ionisierte Schicht aufbaut und die Betriebsfrequenz etwas unterhalb der MUF liegt.
Inhomogenitäten in der Ionosphäre oder Troposphäre auftreten und die Betriebsfrequenz etwas oberhalb der LUF liegt.
Inhomogenitäten in der Ionosphäre oder Troposphäre auftreten und die Betriebsfrequenz etwas oberhalb der MUF liegt.
Inhomogenitäten in der Ionosphäre oder Troposphäre auftreten und die Betriebsfrequenz weit über der MUF liegt.
TI220 39
Unter dem Begriff "short skip" versteht man Funkverbindungen oberhalb 21 MHz mit Sprungentfernungen unter 1000 km, die
durch Reflexion an einer sporadisch auftretenden E-Schicht ermöglicht werden.
bei entsprechendem Abstrahlwinkel durch Reflexion an der F2-Schicht ermöglicht werden.
bei entsprechendem Abstrahlwinkel durch Reflexion an der F1-Schicht ermöglicht werden.
durch Reflexion an hochionisierten D-Schichten ermöglicht werden.
TI308 40
Beim Auftreten von Polarlichtern lassen sich auf den Amateurfunkbändern über 30 MHz beträchtliche Überreichweiten erzielen, weil
mit dem Polarlicht starke Inversionsfelder auftreten, die Reflexionen erzeugen.
mit dem Polarlicht starke sporadische D-Schichten auftreten, die Reflexionen erzeugen.
mit dem Polarlicht stark ionisierte Bereiche auftreten, die Reflexionen erzeugen.
mit dem Polarlicht starke Magnetfelder auftreten, die Reflexionen erzeugen.
TJ203 41
Wozu wird ein Dipmeter beispielsweise verwendet?
Zur genauen Bestimmung der Güte eines Schwingkreises.
Zur Prüfung der Schwingkreisresonanz in Sendern und Empfängern.
Zur ungefähren Bestimmung der Leistung eines Senders.
Zur genauen Bestimmung der Dämpfung eines Schwingkreises.
TJ208 42
Um wie viele Kilohertz kann die Frequenz abweichen, wenn mit einem Dipmeter eine Resonanzfrequenz von 4,5 MHz gemessen wurde und die Genauigkeit mit ±3 % angenommen wird?
± 135 kHz
± 13,5 kHz
± 213 kHz
± 213 Hz
TJ602 43
Ein Absorptionsfrequenzmesser hat normalerweise eine Genauigkeit von etwa
0,05 %.
0,001 %.
1 %.
5 %.
TJ822 44
Ein Stehwellenmessgerät wird bei Sendern zur Messung
der Bandbreite eingesetzt.
der Oberwellenausgangsleistung eingesetzt.
des Wirkungsgrades eingesetzt.
der Antennenanpassung eingesetzt.
TK109 45
HF-Einstrahlung in die ZF-Stufe eines Fernsehempfängers führt in der Regel zu
mangelhafter Regelung der Stromversorgung.
fehlender Regelspannung für den Tuner.
ungesteuertem Kanalwechsel.
Problemen mit dem Fernsehempfang.
TK212 46
Um Oberwellenausstrahlungen eines UHF-Senders zu minimieren, sollte dem Gerät
eine Bandsperre vorgeschaltet werden.
ein Hochpassfilter nachgeschaltet werden.
ein Notchfilter vorgeschaltet werden.
ein Tiefpassfilter nachgeschaltet werden.
TK219 47
Eine 435-MHz-Sendeantenne mit hohem Gewinn ist unmittelbar auf eine UHF-Fernseh-Empfangsantenne gerichtet. Dies führt gegebenenfalls zu
einer Übersteuerung eines TV-Empfängers.
Problemen mit dem 435-MHz-Empfänger.
dem Durchschlag des TV-Antennenkoaxialkabels.
Eigenschwingungen des 435-MHz-Senders.
TK301 48
Um die Störwahrscheinlichkeit zu verringern, sollte die benutzte Sendeleistung
auf das für eine zufrieden stellende Kommunikation erforderliche Minimum eingestellt werden.
die Hälfte des maximal zulässigen Pegels betragen.
auf die für eine zufrieden stellende Kommunikation erforderlichen 750 W eingestellt werden.
nur auf den zulässigen Pegel eingestellt werden.
TK308 49
Um die Störwahrscheinlichkeit im eigenen Haus zu verringern, empfiehlt es sich vorzugsweise
die Amateurfunkgeräte mit einem Wasserrohr zu verbinden.
die Amateurfunkgeräte mittels des Schutzleiters zu erden.
Antennen auf dem Dachboden zu errichten.
eine vom Potenzialausgleich getrennte HF-Erdleitung zu verwenden.
TL302 50
Welches Material und welcher Mindestquerschnitt ist bei einer Erdungsleitung zwischen einem Antennenstandrohr und einer Erdungsanlage nach DIN VDE 0855 Teil 300 für Funksender bis 1 kW zu verwenden?
Als geeigneter Erdungsleiter gilt ein Einzeldraht mit einem Mindestquerschnitt von 4 mm² Kupfer, isoliert oder blank, oder 10 mm² Aluminium isoliert.
Als geeigneter Erdungsleiter gilt ein Einzelmassivdraht mit einem Mindestquerschnitt von 16 mm² Kupfer, isoliert oder blank, oder 25 mm² Aluminium isoliert oder 50 mm² Stahl.
Ein- oder mehrdrähtiger - aber nicht feindrähtiger - isolierter oder blanker Kupferleiter mit mindestens 25 mm² Querschnitt oder ein Aluminiumleiter mit mindestens 50 mm2 Querschnitt.
Ein- oder mehrdrähtiger - aber nicht feindrähtiger - isolierter oder blanker Kupferleiter mit mindestens 10 mm² Querschnitt oder ein Aluminiumleiter mit mindestens 16 mm²2 Querschnitt.
TL305 51
Welche der Antworten a bis d enthält die heutzutage normgerechten Adern-Kennfarben von 3-adrigen, isolierten Energieleitungen und -kabeln in der Abfolge: Schutzleiter, Außenleiter, Neutralleiter?
grau, schwarz, rot
grüngelb, braun, blau
braun, grüngelb, blau
grüngelb, blau, braun oder schwarz
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QTA/b.03/2021-02-13   AfuPbTA V1.05  © DF1IAV TID: 209458   19.09.2026 19:23