Teil 1: Technische Kenntnisse o. Bf. Amateurfunkzeugnis Klasse A 51 Fragen   Zeit: 90 Minuten
TA116 1
Die zweite ungeradzahlige Harmonische der Frequenz 144,690 MHz ist
723,450 MHz.
289,380 MHz.
145,000 MHz.
434,070 MHz.
TA120 2
Welche Frequenz entspricht einer Wellenlänge von 30 mm im Freiraum?
10 GHz
1 MHz
100 MHz
100 kHz
TB303 3
Die elektrische Feldstärke um einen einzelnen Leiter ist proportional
zur Spannung am Leiter.
zur Länge des Leiters.
zum Strom durch den Leiter.
zum Querschnitt des Leiters.
TB402 4
Eine Spule ohne Eisenkern erzeugt eine Feldstärke von 200 A/m. Wie groß ist die magnetische Flussdichte?
2,5 mT
0,25 mT
2,5 T
0,25 T
TB508 5
Welche Aussage trifft auf die elektromagnetische Ausstrahlung im ungestörten Fernfeld zu?
Die E-Feldkomponente und die H-Feldkomponente befinden sich in einem Winkel von 180° zueinander. Die Ausbreitungsrichtung verläuft dazu in einem Winkel von 90°.
Die E-Feldkomponente, die H-Feldkomponente und die Ausbreitungsrichtung befinden sich alle in einem rechten Winkel zueinander.
Die E-Feldkomponente und die H-Feldkomponente sind phasengleich und befinden sich in einem Winkel von 0° zueinander. Die Ausbreitungsrichtung verläuft dazu in einem Winkel von 90°.
Die Ausbreitungsrichtung befindet sich in einem Winkel von 180° zur E-Feldkomponente und verläuft parallel zur H-Feldkomponente.
TB915 6
Eine Glühlampe hat einen Nennwert von 12 V und 48 W. Wie hoch ist die Stromentnahme bei einer 12-V-Versorgung?
750 mA
4 A
250 mA
36 A
TB916 7
Der Effektivwert der Spannung an einer künstlichen 50-Ω-Antenne wird mit 100 V gemessen. Die Leistung an der Last beträgt
283 W.
141 W.
200 W.
100 W.
TB924 8
In welcher Antwort sind alle dargestellten Zusammenhänge zwischen Widerstand, Leistung, Spannung und Strom richtig?
R = U²/P; R = P/I²
R = U²/P; R = P·I²
R = U²·P; R = P/I²
R = P/U²; R = P·I²
TC305 9
Wie groß ist der Wechselstromwiderstand einer Spule mit 3 μH Induktivität bei einer Frequenz von 100 MHz?
1885 kΩ
1,9 Ω
942 Ω
1885 Ω
TC319 10
Durch Gegeninduktion wird in einer Spule eine Spannung erzeugt, wenn
ein veränderlicher Strom durch eine magnetisch gekoppelte benachbarte Spule fließt.
ein konstanter Gleichstrom durch eine magnetisch gekoppelte benachbarte Spule fließt.
sich die Spule in einem konstanten Magnetfeld befindet.
durch eine magnetisch gekoppelte benachbarte Spule kein Strom fließt.
TC703 11
Wie heißen die Grundbausteine in der Digitaltechnik?
UND-Gatter (UNG), ODER-Gatter (ORG), NICHT-UND-Gatter (NUNG), NICHT-ODER-Gatter (NORG).
UND-Glied (UND), ODER-Glied (ODER), NICHT-UND-Glied (NUND), NICHT-ODER-Glied (NODER).
UND-Glied (AND), ODER-Glied (OR), NICHT-UND-Glied (NAND), NICHT-ODER-Glied (NOR).
(+)-Gatter (UND), (-)-Gatter (OR), NICHT-(+)-Gatter (NUND), NICHT-(-)-Gatter (NODER).
TD103 12
Wie groß ist die Gesamtkapazität von drei parallel geschalteten Kondensatoren von 20 nF, 0,03 μF und 15000 pF?
0,650 μF
650 000 pF
650 nF
0,065 μF
TD104 13
Wie groß ist die Gesamtinduktivität von drei in Reihe geschalteten Spulen von 2000 nH, 0,03 mH und 1500 μH?
1873 nH
1873 μH
1532 μH
1503 μH
TD209 14
Welche Resonanzfrequenz fres hat die Parallelschaltung einer Spule von 2 μH mit einem Kondensator von 60 pF und einem Widerstand von 10 kΩ?
145,288 MHz
14,5288 MHz
145,288 kHz
1,45288 MHz
TD217 15
Welche Bandbreite B hat die Parallelschaltung einer Spule von 2 μH mit einem Kondensator von 60 pF und einem Widerstand von 1 kΩ?
2,65 MHz
79,6 kHz
26,5 MHz
795,8 kHz
TD231 16
Ein Quarzfilter mit einer der 3-dB-Bandbreite von 2,3 kHz eignet sich besonders zur Verwendung in einem Sendeempfänger für
SSB.
AM.
FM.
CW.
TD429 17
Was ist die Ursache für Eigenschwingungen eines Verstärkers?
Zu hohe Restwelligkeit in der Stromversorgung
Unzulängliche Regelung der Stromversorgung
Kopplung zwischen Ein- und Ausgang
Unzulängliche Verstärkung
TD611 18
"Chirp" ist eine Form der Frequenzinstabilität. Es wird hervorgerufen durch
Kontaktprellungen am Tastrelais.
Phasensprung der Oszillatorfrequenz durch zu steile Flanken des Tastsignals.
Frequenzänderungen des Oszillators, weil die Tastung auf der falschen Stufe erfolgt.
Frequenzänderungen des Oszillators z.B. durch zu schwach ausgelegte Stromversorgung.
TD612 19
Wie verhält sich die Frequenz eines Oszillators bei Temperaturanstieg, wenn die Kapazität des Schwingkreiskondensators mit dem Temperaturanstieg ebenfalls ansteigt?
Die Frequenz bleibt stabil .
Die Frequenz verringert sich.
Die Schwingungen reißen ab (Aussetzer).
Die Frequenz erhöht sich.
TE108 20
Um unnötige Seitenband-Splatter zu vermeiden, sollte der Modulationsgrad eines AM-Signals unter
50 % liegen.
75 % liegen.
100 % liegen.
25 % liegen.
TE206 21
FM hat gegenüber SSB den Vorteil der
besseren Kreisgüte.
größeren Entfernungsüberbrückung.
geringen Anforderungen an die Bandbreite.
geringeren Beeinflussung durch Störquellen.
TE325 22
Die theoretische Bandbreite bei PSK31 beträgt
31 Hz
500 Hz
3,1 kHz
2,4 kHz
TF306 23
Einem Mischer werden die Frequenzen 136 MHz und 145 MHz zugeführt. Welche Frequenzen werden beim Mischvorgang erzeugt?
272 MHz und 290 MHz
127 MHz und 154 MHz
9 MHz und 281 MHz
140,5 MHz und 281 MHz
TF318 24
Der Ausgang eines richtig eingestellten Balancemischers enthält
den vollständigen Träger.
viele Mischprodukte.
die zwei Seitenbänder.
einen verringerten Träger plus Seitenbänder.
TF323 25
Die Phasenverschiebung zwischen der Ein- und Ausgangsspannung einer Verstärkerstufe mit einem Transistor in Emitterschaltung beträgt
0°.
180°.
270°.
90°.
TF407 26
Welche Baugruppe sollte für die Erzeugung eines unterdrückten Zweiseitenband-Trägersignals verwendet werden?
Gegentakt-Transistor
Balancemischer
Doppeldiode
Quarzfilter
TF424 27
Bei Empfang eines sehr starken Signals verringert die AGC
die Verstärkung der HF- und ZF-Stufen.
eine Verstärkung der NF-Stufen.
die Versorgungsspannung des VFO.
eine Filterreaktion.
TF435 28
Was ist die Hauptursache für Intermodulationsprodukte in einem Empfänger?
Es sind Nichtlinearitäten in den HF-Stufen.
Es wird ein unlineares Quarzfilter verwendet.
Der Empfänger ist nicht genau auf den Kanal eingestellt.
Es wird ein zu hochwertiger Preselektor verwendet.
TF504 29
Wofür ist die DSP in einem Transceiver geeignet? Eine DSP eignet sich beispielsweise
zur Speicherung von Frequenzen.
als Frequenzfilter oder als Dynamikkompressor.
zur Frequenzstabilisierung.
als Signalfeinverstimmung zwischen Sender und Empfänger.
TG214 30
Für die Erzeugung eines SSB-Signals wird ein Gegentaktmodulator verwendet. Das zur Unterdrückung eines Seitenbandes nachgeschaltete Filter sollte über
800 Hz Bandbreite verfügen.
10,7 MHz Bandbreite verfügen.
455 kHz Bandbreite verfügen.
2,4 kHz Bandbreite verfügen.
TG304 31
Welche Betriebsart der Leistungsverstärkerstufe eines Senders erzeugt grundsätzlich den größten Oberschwingungsanteil?
A-Betrieb
C-Betrieb
AB-Betrieb
B-Betrieb
TG517 32
Welche Harmonische eines 70-cm-Senders führt am ehesten zu Störungen im UHF-Bereich?
Die vierte Harmonische
Die fünfte Harmonische
Die zweite Harmonische
Die dritte Harmonische
TG522 33
Bei der Überprüfung des Ausgangssignals eines Senders sollte die Dämpfung der Oberwellen mindestens
20 dB betragen.
100 dB betragen.
den geltenden Richtwerten entsprechen.
30 dB betragen.
TH121 34
Welche Antenne gehört nicht zu den symmetrischen Antennen?
λ/2-Dipol
Faltdipol
Yagi
Groundplane
TH126 35
Welcher Prozentsatz entspricht dem Korrekturfaktor, der üblicherweise für die Berechnung der Länge einer Drahtantenne verwendet wird?
75 %
100 %
66 %
95 %
TI108 36
In welcher Höhe über dem Boden befindet sich in etwa die F1-Schicht? Sie befindet sich in ungefähr
80 km Höhe.
200 km Höhe.
120 km Höhe.
500 km Höhe.
TI111 37
Für die Kurzwellenausbreitung über die Raumwelle ist die F1-Schicht
von großer Bedeutung, weil sie die F2-Schicht in noch größere Höhen verschiebt und damit die Sprungsdistanz vergrößert.
nicht von großer Bedeutung, weil sie vor allem für die höheren Frequenzen durchlässig ist.
erwünscht, weil sie durch zusätzliche Reflexion die Wirkung der F2-Schicht verstärken kann.
unerwünscht, weil sie durch Absorption die Ausbreitung durch Reflexion an der F2-Schicht behindern kann.
TI112 38
Welchen Einfluss hat die D-Schicht auf die Fernausbreitung?
Die D-Schicht reflektiert tagsüber die Wellen im 20-, 30- und 40-m-Band.
Die D-Schicht absorbiert tagsüber die Wellen im 10- und 15-m-Band.
Die D-Schicht ist im Sonnenfleckenmaximum am wenigsten ausgeprägt.
Die D-Schicht führt tagsüber zu starker Dämpfung im 80- und 160-m-Band.
TI218 39
Backscatter oder Rückstreuung kann auftreten, wenn
intensive Korpuskularstrahlung in der Exosphäre eine ionisierte Schicht aufbaut und die Betriebsfrequenz etwas unterhalb der MUF liegt.
Inhomogenitäten in der Ionosphäre oder Troposphäre auftreten und die Betriebsfrequenz etwas oberhalb der LUF liegt.
Inhomogenitäten in der Ionosphäre oder Troposphäre auftreten und die Betriebsfrequenz weit über der MUF liegt.
Inhomogenitäten in der Ionosphäre oder Troposphäre auftreten und die Betriebsfrequenz etwas oberhalb der MUF liegt.
TI228 40
Was bedeutet die Aussage: "Die kritische Frequenz liegt bei 22 MHz"?
Bei Einstrahlung in die Ionosphäre unter einem Winkel von 90° liegt die niedrigste noch reflektierte Signalfrequenz bei 22 MHz.
Bei Einstrahlung in die Ionosphäre unter einem Winkel von 90° liegt die höchste noch reflektierte Signalfrequenz bei 22 MHz.
Bei Einstrahlung in die Ionosphäre unter einem Winkel von 45° liegt die niedrigste noch reflektierte Signalfrequenz bei 22 MHz.
Bei Einstrahlung in die Ionosphäre unter einem Winkel von 45° liegt die höchste noch reflektierte Signalfrequenz bei 22 MHz.
TI237 41
Warum sind Signale im 160-, 80- und 40- Meter-Band tagsüber nur schwach und nicht für den weltweiten Funkverkehr geeignet?
Wegen der Tagesdämpfung in der A-Schicht.
Wegen der Tagesdämpfung in der F1-Schicht.
Wegen der Tagesdämpfung in der F2-Schicht.
Wegen der Tagesdämpfung in der D-Schicht.
TI308 42
Beim Auftreten von Polarlichtern lassen sich auf den Amateurfunkbändern über 30 MHz beträchtliche Überreichweiten erzielen, weil
mit dem Polarlicht starke Inversionsfelder auftreten, die Reflexionen erzeugen.
mit dem Polarlicht stark ionisierte Bereiche auftreten, die Reflexionen erzeugen.
mit dem Polarlicht starke sporadische D-Schichten auftreten, die Reflexionen erzeugen.
mit dem Polarlicht starke Magnetfelder auftreten, die Reflexionen erzeugen.
TJ810 43
Eine künstliche Antenne von 50 Ω verfügt über eine Anzapfung bei 5 Ω vom erdnahen Ende. Diese Anzapfung ermöglicht die
Messung der Ausgangsleistung.
Änderung der Antennenanpassung.
Einstellung der SWR-Messbrücke auf Null.
Erhöhung des Lastwirkungsgrades.
TJ825 44
Welches Messgerät könnte für den Nachweis von Harmonischen einer Aussendung verwendet werden?
Frequenzzähler
HF-Leistungsmesser
Stehwellenmessgerät
Absorptionsfrequenzmesser
TK104 45
Ein Sender sollte so betrieben werden, dass
er keine unerwünschten Aussendungen hervorruft.
die Selbsterregung maximiert wird.
parasitäre Schwingungen vorhanden sind.
die Oberwellenabschirmung minimiert wird.
TK201 46
Die Übersteuerung eines Leistungsverstärkers führt zu
einem hohen Nebenwellenanteil.
einer Verringerung der Ausgangsleistung.
einer besseren Verständlichkeit am Empfangsort.
lediglich geringen Verzerrungen beim Empfang.
TK212 47
Um Oberwellenausstrahlungen eines UHF-Senders zu minimieren, sollte dem Gerät
ein Notchfilter vorgeschaltet werden.
eine Bandsperre vorgeschaltet werden.
ein Hochpassfilter nachgeschaltet werden.
ein Tiefpassfilter nachgeschaltet werden.
TK220 48
Im Mittelwellenbereich ergeben sich häufig Spiegelfrequenzstörungen durch
VHF-Sender.
UHF-Sender.
28-MHz-Sender
1,8-MHz-Sender.
TK305 49
Was sollte zur Herabsetzung starker Signale eines 21-MHz-Senders in das Fernseh-Antennenzuführungskabel eingeschleift werden?
UHF-Abschwächer
Hochpassfilter
UHF-Bandsperre
Tiefpassfilter
TL206 50
Sie möchten den Personenschutz-Sicherheitsabstand für die Antenne Ihrer Amateurfunkstelle für das 10-m-Band und die Betriebsart RTTY berechnen. Der Grenzwert im Fall des Personenschutzes beträgt 28 V/m. Sie betreiben einen Dipol, der von einem Sender mit einer Leistung von 100 W über ein Koaxialkabel gespeist wird. Die Kabeldämpfung sei vernachlässigbar. Wie groß muss der Sicherheitsabstand sein?
5,01 m
1,96 m
13,7 m
2,50 m
TL211 51
Wie errechnen Sie die Leistung am Einspeisepunkt der Antenne (Antenneneingangsleistung) bei bekannter Senderausgangsleistung?
Sie addieren die Verluste zwischen Senderausgang und Antenneneingang und berechnen aus dieser Dämpfung einen Dämpfungsfaktor D; die Antenneneingangsleistung ist dann PAnt = D·PSender.
Die Antenneneingangsleistung ist der Spitzenwert der Senderausgangsleistung, also PAnt = √(2·PSender).
Die Antenneneingangsleistung ist der Spitzen-Spitzen-Wert der Senderausgangsleistung, also PAnt = 2·√(2·PSender).
Antenneneingangsleistung und Senderausgangsleistung sind gleich, da die Kabelverluste bei Amateurfunkstationen vernachlässigbar klein sind, d. h. es gilt PAnt = PSender.
[Top]
QTA/b.03/2021-02-13   AfuPbTA V1.05  © DF1IAV TID: 209695   01.11.2026 08:26