Teil 1: Technische Kenntnisse o. Bf. Amateurfunkzeugnis Klasse A 51 Fragen   Zeit: 90 Minuten
TB108 1
Was versteht man unter Dotierung zu P-leitendem Halbleitermaterial bei Halbleiterwerkstoffen?
Zugabe von Siliziumatomen zum Germaniumgrundwerkstoff
Zugabe von fünfwertigen Stoffen zum vierwertigen Halbleitergrundstoff
Zugabe von dreiwertigen Stoffen zum vierwertigen Halbleitergrundstoff
Zugabe von Germaniumatomen zum Siliziumgrundwerkstoff
TB203 2
Die Leerlaufspannung einer Gleichspannungsquelle beträgt 13,5 V. Wenn die Spannungsquelle einen Strom von 2 A abgibt, sinkt die Klemmenspannung auf 13 V. Wie groß ist der Innenwiderstand der Spannungsquelle?
6,75 Ω
0,5 Ω
0,25 Ω
13 Ω
TB404 3
Dauermagnete finden Anwendung in
Drehspulmesswerken.
Transformatorenkernen.
Dreheisenmesswerken.
Spulenkernen.
TB607 4
Ein sinusförmiges Signal hat einen Effektivwert von 12 V. Wie groß ist der Spitzen-Spitzen-Wert?
24 V
33,9 V
16,97 V
36,4 V
TB609 5
Der Spitzen-Spitzen-Wert der häuslichen 230-V-Stromversorgung ist
650 Volt.
460 Volt.
163 Volt.
325 Volt.
TB610 6
Ein sinusförmiger Wechselstrom mit einer Amplitude (Imax) von 0,5 Ampere fließt durch einen Widerstand von 20 Ohm. Wie hoch ist die aufgenommene Leistung?
5 Watt
0,5 Watt
10 Watt
2,5 Watt
TB707 7
Die Leistung eines gleichmäßig über einen Frequenzbereich verteilten Rauschens ist
umgekehrt proportional zum Eingangswiderstand.
umgekehrt proportional zur Empfängerempfindlichkeit.
proportional zum Signal-Rauschabstand.
proportional zur Bandbreite.
TC106 8
Ein Widerstand von 50 kΩ hat eine maximale Spannungsfestigkeit von 0,7 kV und eine maximale Belastbarkeit von 2 Watt. Welche Gleichspannung darf höchstens an den Widerstand angelegt werden ohne ihn zu überlasten?
700 V
100 V
316 V
25 V
TC203 9
Ein verlustloser Kondensator wird an eine Wechselspannungsquelle angeschlossen. Welche Phasenverschiebung zwischen Spannung und Strom stellt sich ein?
Die Spannung eilt dem Strom um 90° voraus.
Die Spannung eilt dem Strom um 45° voraus.
Der Strom eilt der Spannung um 45° voraus.
Der Strom eilt der Spannung um 90° voraus.
TC406 10
Für die Anpassung einer 300-Ω-Antenne an eine 75-Ω-Übertragungsleitung kann ein Übertrager mit einem Windungszahlenverhältnis von
2:1 verwendet werden.
8:1 verwendet werden.
4:1 verwendet werden.
16:1 verwendet werden.
TC503 11
Eine in Sperrrichtung betriebene Diode hat
einen hohen Widerstand.
eine hohe Induktivität.
eine hohe Kapazität.
eine geringe Impedanz.
TC608 12
Welche Transistortypen sind bipolare Transistoren?
Sperrschicht FETs
NPN- und PNP-Transistoren
Isolierschicht FETs
Dual-Gate-MOS-FETs
TD316 13
Bei der Verbindung der Stromversorgung mit HF-Leistungsverstärkern ist
eine zusätzliche Schmelzsicherung vorzusehen.
eine genügende HF-Filterung vorzusehen.
eine separate Erdung vorzusehen.
eine Schutzdiode vorzusehen.
TD424 14
Ein HF-Leistungsverstärker im C-Betrieb wird mit einer Anodenspannung von 800 V und einem Anodenstrom von 130 mA betrieben. Wie hoch ist die zu erwartende Ausgangsleistung des Verstärkers?
≈ 60 Watt
≈ 100 Watt
≈ 40 Watt
≈ 80 Watt
TD615 15
Der Vorteil von Quarzoszillatoren gegenüber LC-Oszillatoren liegt darin, dass sie
eine breitere Resonanzkurve haben.
eine bessere Frequenzstabilität aufweisen.
einen geringeren Anteil an Oberwellen erzeugen.
ein sehr viel geringes Seitenbandrauschen erzeugen.
TE103 16
Auf welcher Frequenz sollte der Schwebungston eines BFO für den Empfang von CW-Signalen ungefähr liegen?
455 kHz
800 Hz
2,3 kHz
200 Hz
TE203 17
Was gilt in etwa für die Bandbreite B eines FM-Signals, wenn der Modulationsindex m > 2 wird? (fmod sei die Modulationsfrequenz und Δf der Hub.)
fmod < Δf . Die Bandbreite wird im wesentlichen durch Δf bestimmt; B ≈ 2·Δf.
fmod < Δf . Die Bandbreite wird im wesentlichen durch m·fmod bestimmt; B ≈ m·fmod.
fmod > Δf . Die Bandbreite wird im wesentlichen durch fmod bestimmt; B ≈ 2·fmod.
fmod > Δf . Die Bandbreite wird im wesentlichen durch m·Δf bestimmt; B ≈ m·Δf.
TE206 18
FM hat gegenüber SSB den Vorteil der
geringen Anforderungen an die Bandbreite.
geringeren Beeinflussung durch Störquellen.
größeren Entfernungsüberbrückung.
besseren Kreisgüte.
TE212 19
Größerer Frequenzhub führt bei einem FM-Sender zu
einer Reduktion der Amplituden der Seitenbänder.
einer Erhöhung der Amplitude der Trägerfrequenz.
einer größeren HF-Bandbreite.
einer Erhöhung der Senderausgangsleistung.
TE215 20
Wenn ein FM-Sender mit einem Modulationsindex m = 2,4 betrieben wird,
hat seine Trägerfrequenz eine Nullstelle.
nimmt der Trägerpegel um den Faktor 2,4 zu.
ist der maximale Hub erreicht.
verändert sich der Trägerpegel nicht, da es sich um FM handelt.
TE216 21
Wie wird die Empfindlichkeit eines FM-Modulators angegeben?
In kHz/V
In Rad/s
Als Modulationsindex
Als Hub
TE329 22
Wie heißt die Übertragungsart mit einem Übertragungskanal, bei der durch Umschaltung abwechselnd in beide Richtungen gesendet werden kann?
Halbduplex
Duplex
Simplex
Vollduplex
TF309 23
Um wie viel S-Stufen müsste die S-Meter-Anzeige Ihres Empfängers steigen, wenn Ihr Partner die Sendeleistung von 100 Watt auf 400 Watt erhöht?
Um zwei S-Stufen
Um acht S-Stufen.
Um vier S-Stufen
Um eine S-Stufe
TF321 24
Die Phasenverschiebung zwischen der Ein- und Ausgangsspannung einer Verstärkerstufe mit einem Transistor in Kollektorschaltung beträgt
0°.
180°.
270°.
90°.
TF329 25
Der Begrenzerverstärker eines FM-Empfängers ist ein Verstärker,
der den ZF-Träger unabhängig vom Eingangssignal auf niedrigem Pegel konstant hält.
der zur Begrenzung des Hubes für den FM-Demodulator dient.
der das Ausgangssignal ab einem bestimmten Eingangspegel begrenzt.
der zur Verringerung des Vorstufenrauschens dient.
TF408 26
Um Einrichtungen mit einem Klappdeckel aus Metall möglichst gut abzuschirmen, empfiehlt es sich, das Scharnier
mit einem Kunststoffhalter zu versehen.
mit einem Polystyrol-Kondensator abzublocken.
mit einem guten Erdband zu überbrücken.
das Halteband mit einer Ferritperle zu versehen.
TF412 27
Ein Frequenzmarken-Generator in einem Empfänger sollte möglichst
ein Quarzoszillator sein.
ein RC-Oszillator sein.
ein BFO sein.
ein LC-Oszillator sein.
TF417 28
Für die Demodulation von SSB-Signalen wird normalerweise ein Hilfsträgeroszillator verwendet. In hochwertigen Empfängern ist dieser Oszillator
quarzgesteuert.
ein VFO.
freischwingend.
varaktorgesteuert.
TF419 29
Die Stabilität des lokalen Oszillators einer Sende-/Empfangsanlage ist teilweise von
einer robusten mechanischen Konstruktion abhängig.
einer niederohmigen Gleichstromversorgung des VFO abhängig.
der Verwendung von Widerstandsdraht für die Spule abhängig.
der Verwendung von Tantalkondensatoren für die frequenzbestimmenden Teile abhängig.
TF427 30
Um unerwünschte Abstrahlungen auf ein Minimum zu beschränken, sollte eine Mischstufe
niederfrequent entkoppelt werden.
gut abgeschirmt sein.
mit gut gesiebter Gleichspannung gespeist werden.
nicht geerdet werden.
TF431 31
Die Ungenauigkeit der digitalen Anzeige eines Empfängers beträgt 0,01 %. Bei welcher Entfernung zur unteren Bandgrenze ist im 10-m-Bereich noch gewährleistet, dass der Träger sich innerhalb des zugelassenen Bandes befindet?
28 MHz
280 Hz
28 kHz
2800 Hz
TF504 32
Wofür ist die DSP in einem Transceiver geeignet? Eine DSP eignet sich beispielsweise
als Signalfeinverstimmung zwischen Sender und Empfänger.
zur Frequenzstabilisierung.
als Frequenzfilter oder als Dynamikkompressor.
zur Speicherung von Frequenzen.
TG501 33
Wodurch können Tastklicks hervorgerufen werden?
Durch eine instabile Stromversorgung
Durch falsche Abstimmung der Pufferstufe
Durch zu steile Flanken der Tastimpulse
Durch zu geringe Aussteuerung des Senders
TH101 34
Welche elektrische Länge muss eine Dipolantenne haben, damit sie in Resonanz ist?
Die elektrische Länge muss ein ganzzahliges Vielfaches von λ/2 betragen (n·λ/2, n=1,2,3...).
Die elektrische Länge muss ein ganzzahliges Vielfaches von λ/4 betragen (n·λ/4, n=1,2,3...).
Die elektrische Länge muss ein ganzzahliges Vielfaches von λ betragen (n·λ, n=1,2,3...).
Die elektrische Länge muss 5/8·λ, λ/4 oder deren ganzzahlige Vielfache betragen.
TH113 35
Die Impedanz eines Halbwellendipols bei mindestens einer Wellenlänge über dem Boden beträgt ungefähr
30 Ω.
75 Ω.
50 Ω.
600 Ω.
TH119 36
Was sind typische KW-Amateurfunksendeantennen?
Groundplane-Antenne, W3DZZ-Dipolantenne, Langyagi, Rhombus-Antenne, Kugelstrahler, Big Wheel-Antenne, J-Antenne, Ferritantenne, Schlitzantennen, Kreuzyagi-Antenne
Dipolantenne, Rhombus-Antenne, Cubical- Quad-Antenne, Discone-Antenne, HB9CV-Antenne, Hornstrahler, J-Antenne, Sperrtopf, Parabolspiegel
Langdraht-Antenne, Backfire-Antenne, Dipolantenne, Rhombus-Antenne, Helical-Antenne, Groundplane-Antenne, Doppelquad, Malteserkreuzantenne, Winkelreflektorantenne
Langdraht-Antenne, Groundplane-Antenne, Yagiantenne, Dipolantenne, Rhombus-Antenne, Cubical-Quad-Antenne, Windom-Antenne, Delta-Loop-Antenne
TH211 37
Die Halbwertsbreite einer Antenne ist der Winkelbereich, innerhalb dem
die abgestrahlte Leistung auf nicht weniger als den 1/√2-fachen Wert des Leistungsmaximums absinkt.
die Feldstärke auf nicht weniger als die Hälfte der maximalen Feldstärke absinkt.
die Strahlungsdichte auf nicht weniger als den 1/√2-fachen Wert der maximalen Strahlungsdichte absinkt.
die Feldstärke auf nicht weniger als den 0,707-fachen Wert der maximalen Feldstärke absinkt.
TH220 38
Eine Antenne hat ein Stehwellenverhältnis (VSWR) von 3. Wie viel Prozent der vorlaufenden Leistung werden von der Zuleitung auf die Antenne übertragen?
75 %
50 %
29 %
25 %
TH323 39
Wie verhält sich das Stehwellenverhältnis, wenn Wasser in eine genau angepasste Antennenspeiseleitung eindringt?
Es erhöht sich.
Es fällt auf 1:1 ab.
Es bleibt konstant.
Es nimmt ab.
TI102 40
Welche ionosphärischen Schichten bestimmen die Fernausbreitung in der Nacht?
D-, E- und F2-Schicht
D- und E-Schicht
F2-Schicht
F1- und F2-Schicht
TI206 41
Wie groß ist in etwa die maximale Entfernung, die ein KW-Signal bei Reflexion an der F2-Schicht auf der Erdoberfläche mit einem Sprung (Hop) überbrücken kann?
Etwa 4000 km.
Etwa 8000 km.
Etwa 12000 km.
Etwa 2000 km.
TI232 42
Die Ausbreitungsbedingungen für ein Amateurfunkband werden folgendermaßen beschrieben: "Die Ausbreitungsbedingungen auf diesem Band sind stark von den Sonnenfleckenzyklen abhängig. Während des Sonnenfleckenmaximums ist das Band fast durchgehend für den DX-Verkehr geöffnet. Im Sonnenfleckenminimum ist das Band bestenfalls in den Sommermonaten tagsüber und meist nur kurzzeitig für den DX-Verkehr brauchbar." Welches KW-Band wurde hier beschrieben? Beschrieben wurde das
80-m-Band.
15-m-Band.
40-m-Band.
20-m-Band.
TI233 43
Die Ausbreitungsbedingungen für ein Amateurfunkband werden folgendermaßen beschrieben: "Fast zu allen Zeiten lässt sich das Band für den Verkehr mit anderen Kontinenten nutzen. Im Sonnenfleckenminimum ist das Band nur tagsüber und in der Dämmerungsperiode offen. Die Sprungsdistanz liegt zwischen 1000 km im Sonnenfleckenminimum und 400 km im Sonnenfleckenmaximum. Für Europaverbindungen ist das Band nur während des Sonnenfleckenmaximums im Sommer brauchbar, wenn fast keine tote Zone mehr vorhanden ist." Welches KW-Band wurde hier beschrieben? Beschrieben wurde das
15-m-Band.
20-m-Band.
30-m-Band.
40-m-Band.
TI303 44
Überhorizontverbindungen im UHF/VHF-Bereich kommen u.a. zustande durch
Polarisationsdrehungen in der Troposphäre bei hoch liegender Bewölkung.
Brechung und Streuung der Wellen in troposphärischen Bereichen mit unterschiedlichem Brechungsindex.
Polarisationsdrehungen in der Troposphäre an Gewitterfronten.
Reflexion der Wellen in der Troposphäre durch das Auftreten sporadischer D-Schichten.
TJ810 45
Eine künstliche Antenne von 50 Ω verfügt über eine Anzapfung bei 5 Ω vom erdnahen Ende. Diese Anzapfung ermöglicht die
Erhöhung des Lastwirkungsgrades.
Änderung der Antennenanpassung.
Einstellung der SWR-Messbrücke auf Null.
Messung der Ausgangsleistung.
TK101 46
Wie äußert sich Zustopfen bzw. Blockierung eines Empfängers? Es äußert sich durch
den Rückgang der Empfindlichkeit und ggf. das Auftreten von Brodelgeräuschen.
Empfindlichkeitssteigerung.
eine zeitweilige Blockierung der Frequenzeinstellung.
das Auftreten von Pfeifstellen im gesamten Abstimmungsbereich.
TK209 47
Um Bandbreite einzusparen sollte der Frequenzumfang eines NF-Sprachsignals, das an einen Modulator angelegt wird,
3 kHz nicht überschreiten.
1 kHz nicht überschreiten.
800 Hz nicht überschreiten.
15 kHz nicht überschreiten.
TK211 48
Das Nutzsignal eines 144-MHz-Senders verursacht die Übersteuerung eines in der Nähe befindlichen UHF-Fernsehempfängers. Das Problem lässt sich durch den Einbau eines
Hochpassfilters in das Antennenzuführungskabel des Fernsehempfängers lösen.
Tiefpassfilter in das Antennenzuführungskabel des Fernsehempfängers lösen.
ZF-Begrenzers hinter dem Tuner des Fernsehempfängers lösen.
Subharmonischenfilters vor dem Tuner des Fernsehempfängers lösen.
TL103 49
Ein Sender ist mittels eines kurzen Koaxialkabels an eine Kollinearantenne mit 6 dB Gewinn angeschlossen. Wenn die der Antenne zugeführte Ausgangsleistung auf 5 W verringert wird, treten keine Störungen der Hi-Fi-Anlage des Nachbarn auf. Die Strahlungsleistung entspricht dabei einer ERP von
10 W.
1 W.
20 W.
30 W.
TL201 50
Sie besitzen eine λ/4-Vertikalantenne. Da Sie für diese Antenne keine Selbsterklärung abgeben möchten und somit nur eine Strahlungsleistung von weniger als 10 W EIRP verwenden dürfen, müssen Sie die Sendeleistung soweit reduzieren, dass Sie unter diesem Wert bleiben. Wie groß darf die Sendeleistung ohne Berücksichtigung der Kabelverluste dabei sein?
2 Watt
5 Watt
10 Watt
3 Watt
TL303 51
Unter welchen Bedingungen darf ein Fundamenterder als Blitzschutzerder verwendet werden?
Jeder ordnungsgemäß verlegte Fundamenterder kann verwendet werden, sofern alle Blitzschutzleitungen bis zur Potentialausgleichsschiene getrennt geführt werden.
Die in den Sicherheitsvorschriften festgelegte zulässige Leitungslänge des Erdungsleiters darf auf keinen Fall überschritten werden.
Die Ausdehnung des Fundamenterders muss größer oder wenigstens gleich der Ausdehnung der Antennenanlage sein.
Nach den geltenden Vorschriften muss immer eine eigene Blitzschutzanlage, also auch ein eigener Fundamenterder, für eine Amateurfunkantenne aufgebaut werden.
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QTA/b.03/2021-02-13   AfuPbTA V1.05  © DF1IAV TID: 208545   09.05.2026 22:58