Amateurfunkprüfung online und offline
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Häufig gestellte Fragen
Frequently Asked Questions

Q:

Da das Beantworten der Fragen doch einige Zeit dauert und man dafür online bleiben muss, wollte ich fragen, ob der Prüfungsgenerator auch zum Download oder auf CD-ROM erhältlich ist?

A:

Inzwischen, für Windows, ja. Siehe Download.Smiley

Tipp (z.B. für Mac- und Linuxuser): Entweder die Bögen einfach erzeugen und ausdrucken (Nachteil: Man muss selbst auswerten, aber das vertieft auch den Stoff.) oder in verschiedenen Browserfenstern zwischenspeichern, offline gehen, ausfüllen und danach online wieder auswerten. Die Alternative zu AfuP, nicht nur für Rechner mit anderen Betriebssystemen, ist Afu-Test von Michael Stahl, DG3NEC, in der neu bearbeiteten Version von Hartwig Harm, DH2MIC.

Linux: Die Offline-Version von AfuP läuft auch unter Wine, getestet mit SuSE 10 und Ubuntu 16.04. Ein PDF-Reader sollte unter Wine installiert sein. Eine gute Alternative unter Linux stellt AFUTrainer von Oliver Saal, DM1OLI, dar.

 
Q:

Ich habe Probleme beim Verstehen des Lernstoffes. Kannst du mir helfen?

A:

AfuP ist nur zum Vertiefen der schon behandelten Fragen gedacht. Die Vorbereitung, z.B. in Form eines Amateurfunkkurses, kann und will ich damit nicht ersetzen.

Schau unter www.darc.de in der Rubrik Einsteiger - Ausbildungslehrgänge nach geeigneten Amateurfunkkursen eines Ortsverbandes des Deutschen Amateur Radio Clubs in deiner Nähe. Alternativ kannst du, neben entsprechender Literatur, auch Online-Lehrgänge (siehe Links) zum Verstehen des Stoffes heranziehen und Fragen an einen Amateurfunkpaten oder in DB3OMs Forum stellen. Um sich aber über einen längeren Zeitraum, für Klasse A mindestens ein halbes Jahr, zu motivieren hat sich das Lernen in der Gruppe bewährt.

Arthur Konze, DO2ART, hat ein Video zum Lernen für die Amateur­funk­prüfung erstellt.

 
Q:

Weicht die Fragestellung in der Prüfung von den Fragen im Fragenkatalog der Bundesnetzagentur (BNetzA) ab?

A:

Die Bundesnetzagentur behält sich vor, die Fragestellungen jeder­zeit zu ändern. Aufgrund des Multiple-Choice-Verfahrens mit vorgegebenen Fragenkatalogen dürfte das aber rechtlich problematisch sein. Abweichungen sind in der Vergangenheit in minimalem Umfang vorgekommen, um die alten Fragenkataloge von 1999 und 2002 an die 2005 geänderte AFuV anzu­passen.

 
Q:

Wie läuft die Amateurfunkprüfung für die Klasse E {A}* bei der BNetzA ab?

A:

Die Prüfung findet normalerweise in den Räumen der Bundesnetzagentur statt und besteht aus drei Teilen:

Technische Kenntnisse - Betriebliche Kenntnisse - Kenntnisse von Vorschriften

Für die Teile sind 60 {90} Minuten Zeit vorgesehen und je Teil 34 {51} Fragen im Multiple-Choice-Verfahren zu beantworten. Zwischen den Teilen gibts kurze Pausen.

Die Antworten sind auf einem separaten Lösungsbogen anzukreuzen. Die Lösungs­bögen werden nach jeder Teilprüfung eingesammelt und ausge­wertet.

Es müssen in jedem Teil 73 % {75 %}, also mindestens 25 {38} Fragen, richtig be­antwortet werden um zu bestehen. Werden 23 {35} Richtige erreicht, wird mündlich nachgeprüft, ansonsten gilt er als nicht bestanden. Jeder nicht bestandene Prüfungs­teil kann zu einem späteren Prüfungstermin einzeln wiederholt werden.

Als Hilfsmittel zu den Prüfungen sind ein nicht programmierbarer Taschenrechner und Schreibutensilien, evtl. Schmierpapier zugelassen. Die Formelsammlung aus dem Fra­genkatalog wird ausgeteilt.

Eine Morseprüfung ist zum Erwerb des Amateurfunkzeugnisses Klasse E und A nicht mehr notwendig, kann aber als Zusatzprüfung abgelegt werden.

Ein Video von Arthur Konze, DO2ART, zum Ablauf der Amateurfunkprüfung.

*Die Angaben in geschweiften Klammern beziehen sich auf den Technikteil der Klasse A

 
Q:

Was kostet mich das Amateurfunkzeugnis?

A:

Einmalige Kosten: Zu den 80 € (110 € für Klasse A) Prüfungs­gebühr kommt noch eine Gebühr von 70 € für die Zuteilung des Rufzeichens und die Ausstellung der Lizenz­urkunde hinzu. Siehe auch Amateurfunkverordnung (AFuV) Anlage 2.

Jährliche Kosten: Bei zugeteiltem Rufzeichen erhebt die Bundesnetz­agen­tur einen Frequenznutzungsbeitrag von ca. 4-7 € plus einem EMV-Beitrag von ca. 21-25 € pro Jahr. Die Beiträge werden jedes Jahr neu festgelegt.

 
Q:

Wie kann ich mich zur Amateurfunkprüfung bei der Bundesnetzagentur anmelden?

A:

Zuerst erfragst du den Prüfungstermin telefonisch bei der zuständigen Bundes­netz­agentur-Außenstelle in Dortmund. Die für dich als Prüfungsort in Frage kommende Außenstelle und deren Anschrift und Telefonnummer findest du bei den »Dienst­leistungszentren Amateur­funk­verwaltung« auf den Amateurfunk­seiten der Bundes­netz­agentur, den Anmeldungs­formularen für die Prüfung (s.u.) oder unter Prüfungstermine. Die BNetzA-Außenstelle Dortmund teilt dir auch das Konto für die Überweisung der Prüfungs­gebühren mit.

Danach lädst du dir von »Anträge und Formulare« die ersten beiden Formulare (Antrag auf Zulassung zur Amateurfunkprüfung und Antrag auf Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst) runter, druckst und füllst sie aus und schickst sie der Bundesnetzagentur-Außenstelle Dortmund. Bei der Anmeldung kannst du, auf einem zusätzlichen Blatt, ein (oder mehrere) Wunschrufzeichen angeben. Der Wunsch wird, sofern das Rufzeichen noch nicht vergeben ist, berücksichtigt. Die Rufzeichenliste findest du hier: http://ans.bundesnetzagentur.de/Amateurfunk/Rufzeichen.aspx.

Neben deinem Personalausweis solltest du sicherheitshalber auch den Überweisungs­beleg der Prüfungsgebühren zur Prüfung mitnehmen oder vor der Prüfung telefonisch den Eingang der Gebühr erfragen. Durch interne Laufzeiten kann gerade bei kurz­fristigen Anmeldungen der Zahlungseingang noch nicht bestätigt sein.

Es besteht keine Altersbeschränkung für die Teilnahme an der Amateur­funkprüfung.

Arthur Konze, DO2ART, hat ein Video zum Schriftverkehr mit der Bundes­netz­agentur erstellt.


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